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 Ausrüstung > Boote, Paddel, Zubehör, CanoePacks, Kanubau
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champagnierle Offline



Beiträge: 143

12.09.2015 20:04
#121 RE: Vom Traum zur Realität - ein leistengeplanktes Kanu antworten

Hallo André,
herzlichen Glückwunsch zum letzten Landmeilenstein! Das Kanu sieht sehr sehr gut aus.

Ich wünsche Dir immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel und mindestens genauso viel aussen unterm Süllrand

Lass mal hören, wie es Dir beim Paddeln ergangen ist, auch wenn das Kanu aussieht, als wollte es sowieso gleich los.

Gruß aus Singen und

Marc

==
ohne Worte

Donaumike Offline




Beiträge: 993

13.09.2015 09:39
#122 RE: Vom Traum zur Realität - ein leistengeplanktes Kanu antworten

Hallo Andre',

da schließe ich mich gerne an...
22 Kg für ein so schönes Holzkanu, finde ich erstklassig.Du bist zu beneiden.Die Zeit dafür verbrachte ich in etwa auf dem Wasser. Wirklich fein.

Grüße von der Donau oder nicht weit weg davon

MAT Offline




Beiträge: 77

13.09.2015 10:35
#123 RE: Vom Traum zur Realität - ein leistengeplanktes Kanu antworten

Hallo Andre, ich verfolge Deinen Baubericht mit großem Interesse. Schon alleine aus dem Grund da ich seit gefühlten
100 Jahren auch einen Stripper zu basteln... die liebe Zeit halt, aber das Projekt ist noch auf dem Zettel ! Ich wollte Dich eigentlich fragen wo Du den Fräser her hast. Ich hab mir vor Jahren ohne Erfolg einen Wolf gesucht.
Ich wäre auch mit zwei "getrennten" Fräsern zufrieden. Auf Deinem Bild ist noch die Versiegelung am Fräser nehme ich mal an. Was hast Du für das Teil bezahlt ? So ein Teil würde ich mir auf Lager lege um schon mal Leisten vorzuproduzieren, denn aus meiner Erfahrung dauert es seine Zeit geeignets Holz zu bekommen. Habe vor ein paar Jahren für meinen 17er NC Prospector einen Süllrand aus Esche selbst gemacht, hat fast ein Jahr gedauert bis ich ein Brett in über 5m Länge aufgetrieben habe. Übrigen Kompliment zu Deinem Boot, kann sich sehen lassen !

Viele Grüße aus Franken

MAT

gleiter Offline



Beiträge: 199

13.09.2015 19:55
#124 RE: Vom Traum zur Realität - ein leistengeplanktes Kanu antworten

Danke Euch!

Der "Stapellauf" heute war enttäuschend, mensch kann es nicht anders bezeichnen.

Wir waren an der "Alten Donau". Der Startplatz vielleicht nicht so gut gewählt, ich weiß es nicht. Es gab sehr starken Wind, der hat die Wellen in "unsere" Bucht hinein gedrückt. Wir mußten also gegen den Wind raus paddeln und das Boot hat so heftig um die Längsachse geschaukelt dass wir abbrechen mußten. Kamera und Taschen waren ungeschützt im Boot, wäre sehr ärgerlich gewesen wenn das Zeugs beim Durchkentern verloren gegangen wäre, gefühlt hätte da nicht mehr viel gefehlt.

Die beste Ehefrau von Allen ist jetzt mal nachhaltig geheilt...

Später bin ich dann noch solo raus gefahren, ist an sich sehr gut gegangen, gegen den Wind- und Wellendruck konnte ich nicht anpaddeln, bin also mehr oder weniger gelenkt abgetrieben worden. Mußte über ein Hindernis drüber - die ersten Schrammen sind schon im Boot, egal.

Bin dann in einer windabseitigen Bucht gelandet, unsere Tochter ist zu uns gestossen und wollte unbedingt paddeln. Also gut, noch Mal raus. Ist dann erstaunlich gut gegangen, das Boot läßt sich sehr gut manövrieren und nimmt auch flott Geschwindigkeit auf. Alleine - um die Längsachse ist der Pott extrem kippelig, unsere Tochter hat sich ohne Vorwarnung von links nach rechts gesetzt und raus gelehnt - schon lagen wir im Wasser. Zum Glück im Stehbereich.

Unter diesen Prämissen wird's wohl bei diesem einmaligen Einsatz geblieben sein, es sei denn, es findet sich eine Lösung.

Das Eine wäre vermutlich immer mit viel Gewicht zu paddeln, hmm, na ja - das Andere, und hier frage ich Euch als Experten, das Absenken der Sitze, was meint Ihr?

Könnt Ihr anhand der eingefügten Bilder dazu was sagen?

Danke und Gruß aus dem Wein/4, André.

P.S.: Spaß hatten wir trotzdem, Sekt ist auch geflossen und das Boot hat einen Namen...

P.P.S.: Den Fräskopf, @ MAT, habe ich anfertigen lassen. Kannst Du im entsprechenden Beitrag nachlesen, im pdf ebendort steht wohl auch die Firma drinnen. Sollte allerdings jede einschlägige Firma schaffen und muß auch nicht redundant ausgeführt sein, so wie bei Meinem, umspannen mußte ich nicht und das Eisen ist noch immer sehr scharf.

Angefügte Bilder:
stapel1.JPG   stapel2.JPG   stapel3.JPG  
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champagnierle Offline



Beiträge: 143

13.09.2015 20:59
#125 RE: Vom Traum zur Realität - ein leistengeplanktes Kanu antworten

Hi André,

Glückwunsch zur Jungnahfahrt. Ich bin jetzt schon dreimal mit Kanadiern unterwegs gewesen (also hüte Dich vor meiner Allwissenheit ), aber ich finde, daß Euer Boot extrem viel Auftrieb hat. Ihr sitzt ja eher auf als in dem Wasser...

Dein Werk ist nach wie vor eine Augenweide, nur eben eine eher für Profis. Schau doch mal, ob Du einen der Kanugurus zum Probefahren engagieren kannst. Vielleicht können Dir die Könner hier zeigen, wie Du Dein Schiff am Besten zähmst.
Ich würde den Fehler nicht beim Schiff (wie heißt es eigentlich??) und auch nicht bei Dir suchen, sondern schlicht auf Unerfahrenheit schieben.

Lass Dir mal zeigen, was man mit Deinem wirklich prächtigen Schiff anstellen kann. Danach kannst Du ja immer noch was verändern.

Grüße, auch an Deine Vorschiffdame,

Marc

==
ohne Worte

FeuchtSocke Online



Beiträge: 97

13.09.2015 21:48
#126 RE: Vom Traum zur Realität - ein leistengeplanktes Kanu antworten

Hallo André,

erstmal Gratulation zum wunderschönen Boot! Lasst euch nicht durch die heutigen Erfahrungen entmutigen. Dein Boot ist wohl in der Tat durch den Rundboden eines mit dem sich Anfänger schwer tun - erfahrene Paddler hingegen lieben oft die Eigenschaften eines Rundbodens. Ohne die entsprechende Erfahrung wirkt ein solches Boot kippelig und instabil. Die beste Maßnahme für euch wäre also Erfahrung sammeln - am besten unter kompetenter Anleitung. Außerdem erscheinen mir tatsächlich die Sitze relativ hoch zu sein, zumindest wirkt es auf den Bildern so. Ein Absenken der Sitze um wenige Zentimeter bringt durch den tieferen Schwerpunkt sicher etwas mehr Stabilität. Außerdem wäre es gerade bei solch einem Boot wichtig euch an die Dreipunktsitzweise zu gewöhnen: Hintern ist auf dem vorderen Ende der Bank,die Knie auf dem Bootsboden. Auf diese Weise kann man besten die Rollbewegungen des Bootes ausgleichen. Und ich würde euch dringend raten, auf jeden Fall Schwimmwesten zu tragen. Das hat absolut nichts damit zu tun, ob man gut schwimmen kann oder nicht. Bei einer plötzlichen Kenterung besteht z.B. immer (auch gerade bei warmem Wetter) die Gefahr einen Kälteschock zu bekommen.

Gruß
FeuchtSocke

Jörg Wagner Offline



Beiträge: 871

13.09.2015 21:54
#127 RE: Vom Traum zur Realität - ein leistengeplanktes Kanu antworten

Hallo Andre´,
wirf nicht so schnell die Flinte in´s Korn, Dein schönes Boot hätte es nicht verdient!
Die Bilder legen nahe, daß eine professionelle Einweisung geholfen hätte, wie schon im vorherigen post geäußert. Ich hätte mich in einem mir unbekannten Boot zunächst mal gekniet und den Hintern an dem vorderen Sitzrahen angelehnt, das wäre schon mal stabiler gewesen. (aber bekanntlich ist man ja hinterher immer schlauer)
Laß´Dich nicht entmutigen.(Edit): Ich sehe gerade, Feuchte Socke ist mir im ein paar Sekunden zuvorgekommen.
Jörg Wagner

M.A.X. Offline



Beiträge: 12

13.09.2015 22:17
#128 RE: Vom Traum zur Realität - ein leistengeplanktes Kanu antworten

Grüß Dich

Zwei Anfänger in einen "fordernden "Boot sind meiner Meinung nach, einer zu viel.
Bei Wind alleine auf der Bank sitzend ist sehr schwierig zu beherrschen.
Kniend, in der Mitte des Boot hast du das Boot am besten unter Kontrolle.
Sowohl um die Längsachse,und wegen der gleichen Windfahnen vorne und hinten.
Auf der Bank sitzend hast Du vorne eine große Windfahne und hinten keinen Ausgleich.

Du wirst sehen, dann kommt auch die Freude.
Wenn Du dann mehr Erfahrung hast, funktioniert es auch zu zweit.

Gruß Markus

MAT Offline




Beiträge: 77

13.09.2015 22:24
#129 RE: Vom Traum zur Realität - ein leistengeplanktes Kanu antworten

Hallo Andre,
erstmal danke für die Antwort (Fräser)Ich kann mich den Vorrednern nur anschließen, versucht es mit der knieenden Sitzposition einfach aus, dann sieht die Welt gleich ganz anders aus... nehmt einfach für den Anfang eine alte Isomatte als Kniepolster oder besorg Dir eine billige zum ausprobieren falls keine rumliegt(eine gute kannst Du später immer noch kaufen) Wenn Ihr das mal getestet habt, werdet Ihr feststellen das die Angelegenheit bei weitem nicht mehr so kippelig ist. Der Rest ist ausprobieren, da die Höhe und Neigung der Sitze von vielen Faktoren abhängig ist: Körperbau, persöhnliches Empfinden, etc. - da ist nichts in Stein gemeiselt. Bei mir ist es z.B. so das meine Bugpaddlerin Ihren Sitz fast horizontal eingebaut hat, meiner ist vergleichsweise sehr schräg montiert, das muß jeder für sich selbst rausfinden! Macht Euch nicht soviel Gedanken über den verunglückten Stapellauf, Ihr seid nicht die einzigen die bei A angefangen haben, das wird !!! Schon alleine mit so einem Traumbötchen kann eigentlich nichts schief gehen...

Viele Grüße aus Mittelfranken
MAT

el_largo Offline




Beiträge: 564

14.09.2015 08:58
#130 RE: Vom Traum zur Realität - ein leistengeplanktes Kanu antworten

Hallo André,

auch von mir an dieser Stelle einen herzlichen Glückwunsch zum wunderschönen Boot! Und auch ich möchte Dich ermutigen, die Jungfernfahrt nicht so schwer zu nehmen!
Ich kenne das nur zu gut: man hat ein neues Boot und will damit unbedingt aufs Wasser, auch wenn die Umstände noch so schlecht sein mögen.
Auch ich habe diese Erfahrung mit meinem Bob Special machen dürfen, als wir ihn noch nicht lange hatten. Ich hatte bis dahin als einzigen Kanukontakt einen PE-Leih-Trapper unterm Hintern und fühlte mich anfangs nicht besonders wohl im nun eigenen Boot.
Das erste Mal wollte ich sogar bei wenig warmen Temperaturen, viel Wind und auch viel Wasser oberhalb einer Staustufe der Iller einsetzen, weil ich unbedingt aufs Wasser wolle... ich musste das aber dann einsehen, dass es keine so gute Idee ist, als Anfänger bei so viel Wind, unkontrolliert Richtung Wasserfall getrieben zu werden
Wenig später, als das Wetter wärmer wurde, konnte ich meine Frau dazu überreden, eine Runde über den nahegelegenen Badesee zu paddeln und auch da war das Wasser noch nicht besonders warm. Allerdings hatten wir Schwimmwesten - und das möchte auch ich Dir hier noch einmal ans Herz legen: benutze sie!

Ansonsten wurde von den Profis hier ja schon alles gesagt: knieende Position mit Isomatte/Kniematte ist deutlich stabiler und wenn das Tandem dann eingespielter ist, machts auch mit jedem Paddelschlag noch mehr Spaß!

Grüße aus dem südlichen Süden,

Klaus

docook Offline




Beiträge: 884

14.09.2015 09:28
#131 RE: Vom Traum zur Realität - ein leistengeplanktes Kanu antworten

Moin Andrè,
auch von mir Glückwunsch zum erreichten Ziel!

Zitat:Der "Stapellauf" heute war enttäuschend, mensch kann es nicht anders bezeichnen.

Ok, gleich eine Kenterung, so wünscht man sich das nicht aber alle Vorredner/Schreiber haben schon gute Tipps gegeben. Ich würde auch erst einmal die kniende Paddelposition versuchen und danach evtl. die Sitze nach vorne neigen bzw weiter abhängen. Jeder cm nach unten bringst wahrscheinlich deutlich mehr Stabilität. Ich denke mal der etwas holprige Start ist der Start für eine um so schnellere Lernkurve.
Viele Grüße
docook

gleiter Offline



Beiträge: 199

14.09.2015 18:22
#132 RE: Vom Traum zur Realität - ein leistengeplanktes Kanu antworten

Danke Euch, sowohl für's Lob als auch für die Ratschläge.

"Runter auf die Knie" in so einer Situation - auf die so nahe liegende Idee sind wir nicht gekommen.

Anfänger eben, ohne Erfahrung. Das Boot, auf dem wir gelernt haben war da komplett anders - ist eher wie ein Brett am Wasser gelegen und hat sich viel gutmütiger verhalten. Dieses Boot hatte zwar ebenfalls einen mäßig runden Boden, sobald wir allerdings eingestiegen waren hat sich der Boden nach oben gewölbt.

Das Durchkentern war sogar lustig, zum Einen weil's eben noch so ufernah war, zum Anderen weil's so schnell gegangen ist. Ich bin nicht mal dazu gekommen "Schei..." zu denken, geschweige denn zu rufen oder sonst wie eine Handlung zu setzen, schon waren wir "im Handumdrehen" - im wahrsten Wortsinn - aus dem Pott geworfen.

Dann besorge ich mal eine Isomatte, einen 20 Kilo Kübel Honig, Kreide und Engelszungen um die Beste Ehefrau von Allen wieder da rein zu bekommen.

Schwimmwesten werden ebenfalls angeschafft (auch wenn's nach unserem Fahrprofil und nach der Erfahrung mit dem Übungsboot eher entbehrlich gewesen wäre), ein paar Ortlieb - Säcke habe ich bereits und das nächste Mal wird eben alles Zeugs in die Säcke gepackt und am Weger angebunden.

Nach Empfehlungen zu Schwimmwesten frage ich nicht, bin mir sehr sicher, dass die SuFu jede Menge Lesestoff bietet - falls dennoch Eine/r von Euch die ultimative Weste hier nennen mag - nur zu.

Dank und Gruß aus dem Wein/4, André.

gleiter Offline



Beiträge: 199

20.09.2015 18:31
#133 RE: Vom Traum zur Realität - ein leistengeplanktes Kanu antworten

Grüßt Euch!

Die erfreuliche Nachricht vorweg: Die Beste Ehefrau von Allen ist bereit für einen Neustart!

Ich habe inzwischen viele Bilder von Booten angesehen - die Sitze in unserem Canoe habe ich definitiv viel zu hoch montiert.

Kann mir, Bitte schön, der eine oder andere Prospector-Fahrer die Höhe Vorderkante Sitze zum Boden bei seinem Boot abmessen und übermitteln? Aktuell habe ich beim Bugsitz 29,0 und beim Hecksitz 29,8 cm vom Boden bis zur Vorderkante des Sitzes.

Danke.

Einen gut geschützten Platz zur Lagerung habe ich inzwischen auch geschaffen, ist knapp, geht sich aber gut aus. Das Schöne daran: ich sitze gerade und schreibe, beim Blick raus aus dem Fenster sehe ich das Heck...

Gruß aus dem Wein/4, André.

Angefügte Bilder:
garage.JPG  
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Hans-Georg Offline




Beiträge: 656

20.09.2015 18:39
#134 RE: Vom Traum zur Realität - ein leistengeplanktes Kanu antworten

25cm sollten ausreichen.
Gruß
Hans-Georg

gleiter Offline



Beiträge: 199

20.09.2015 19:17
#135 RE: Vom Traum zur Realität - ein leistengeplanktes Kanu antworten

Zitat von Hans-Georg im Beitrag #134
25cm sollten ausreichen.
Gruß
Hans-Georg

Danke.

Ich hätte gefühlt noch mehr absenken wollen - so auf 20 cm...

Gruß aus dem Wein/4, André.

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