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War nicht unbedingt ein Fehlkauf, lieber Günter. Kannst Dir ja aus den 5 qm ein kleineres (ca.3,5) zurechtschneidern. Dazu solltest Du aber Beratung oder Hilfe eines Seglers erbitten,sonst ist Frust vorprogrammiert. Außerdem wird die Freude am canadiersegeln m.E. ziemlich eingeschränkt, weil man so viel anderes Gerödel braucht,als da wäre: Mast, Mastaufnahme,Baum, Seitenschwert(er),Ruderanlage et.cet. Da wird das Auto schnell zu voll. Und dann gehts eigentlich auch nur bei mittlerer Windstärke. Bei zu wenig Wind ziehen die Paddler an Dir vorbei. Ist zuviel Wind, wirds im Canadier kritisch, es sei denn, Du kannst das Segel reffen. Mit einem Liegeplatz am See siehts wieder anders aus. Dann bleibt das ganze Graffel beim Boot und man kann mit einer guten Segeleinrichtung im Canadier viel Spaß haben. Herzlichen Gruß! Fred und Caroline
Moin Ihr Segelbewegten, mit lej am Plöner See wurde es am Amwindkurs mit den schon recht hohen Wellen von Luv und der Krängung ordentlich naß aber das war ja auch der Test was so geht (und es wäre noch etwas mehr gegangen :-) )Die Segelkanadierkonstruktionen teilten sich in den 50ger Jahren und auch schon eher in segelnde Touenkanadier (die es schon immer gab) und spezielle Kanadiersegeljollen. Diese hatten mit den klassischen Kanadiern nicht mehr viel zu tun und wurden ausschließlich für`s sportliche Segeln mit mehr qm Segelfläche, Ausreitkonstruktion, Vorsegel, Verstagung usw entwickelt. Zu paddeln waren diese Boote nicht mehr. Auch mit einem klassischen Kanadier und 3,5 qm Segelfläche sind bei 4-5 Beaufort Windstärke 10kmh möglich. Ich schaffte es bei achterlichem Wind auf einem Binnensee bis zu 12kmh (inkl. Gepäck). Eine Wende wäre aber nicht mehr möglich gewesen. Alles eher grenzwertig. Viele Grüße docook
Hallo Fred, bei 15 Euro für ein nagelneues Segel am Flohmarkt kann ich's noch verkraften, Notfalls kann ich das Segel ja weiterverkaufen... Bin ja auch noch am Überlegen, wie ich das ganze im Canadier festmache ohne zuviele Änderungen. Masthalterung hab ich mir via Wannigan vorgestellt, Als Mast die Polingstange.... Und wegen des Geraffels im Auto? Na hoffe doch, dass mein Bootstrailer demnächst Fertig wird.
Moin Günther Mit 5 quadratmetern fängst du an zu fliegen. Bist du nur bei ganz leichten Winden unterwegs ist es auch schon zuviel. Der Hebel wird zwangsläufig sehr hoch ansetzen können und du kenterst sicher. Ab 5 sind mir je nach Kurs meine 2,2 zuviel und darum mache ich mir da noch Reffaugen rein. Bei 6 hast du keine Chance einen Canadier mit dem Paddel ein zu holen, der mit einem Kinderregenschirm bewaffnet ist. Wie Fred schon schreibt, 15 Euro ist für Segeltuch sehr preiswert. Kann dir später ein paar Maße zum unproblematischen Selber basteln geben, jetzt mussich leider zur Wurzelbehandlung. LG Jürgen
Masthalterung machst du mit Klettband ganz einfach.
Moin Moin, wenn noch Ladeplatz frei ist bringe ich zum Kanadiertreffen am Dranser See mal mein 3,5qm Segel mit. Da kann dann jeder mal ansehen, anfühlen, Packmaß erleben, einfaches auf/abriggen usw. Viele Grüße docook
genau darauf habe ich gewartet . Im Winter soll mein Redbird dran glauben und umgebaut werden. Bisher nur mitgelesen und viel im Net schlau gemacht. Aber anfassen und mit Kompetenten sprechen ..... Das Wochenende wird immer interessanter für mich.
Docook dann machen wir den Platz, bitte bring eine Folie mit, damit das Segel im Anhänger nicht zu schmutzig wird. Wenn Du magst könnten wir auch Dein Boot auf den Anhänger laden???? Gruß Albert
das Segelkanu ist für mich eines der leichtesten vielseitigsten Boote. Nebenbei wäre es mir auf dem Bodensee zu anstrengend nur zu paddeln.
Mein Bufflehead Segelkanu habe ich für optimale Segeleigenschaften unter unterschiedlichsten Bedingungen gebaut. Ein Blick darauf gibt es unter http://www.bootsbaugarage.ch/bufflehead.htm Viele Features (Rumpfform, Deck, reffbares Segel, teilbarer Mast) habt Ihr bereits angesprochen. Für mich ist es das Wichtigste, den Segelkrempel leicht und gut staubar zu machen. Dann wird er auch gern mitgenommen und benutzt.
Hallo Sieht elegant aus. Kannst du es noch portagieren oder nutzt du es nur auf dem Bodensee. Selbst habe ich auch Decks in der Planung jedoch nur aus Tuch, für mich ist Transportfähigkeit ein wichtiger Faktor. Gruß Jürgen
danke! Das Dachträgergewicht des Bootes ist 23.6 kg, leergeräumt, Zubehör weggenommen. Das Boot kann ich ohne fremde Hilfe auf den Dachträger laden. Mit Ruder, Schwert und Auftriebskörpern dran sind es um die 27 Kilo. Weil ich ein fauler Mensch bin lasse ich das Zeug meistens dran und trage das Kanu durchaus 100 Meter weit auf der Schulter. Auf längeren Strecken zu Fuss (von meiner Garage bis zum Bodensee 600 Meter) stelle ich einen leichten klappbaren Kanubootswagen unter. Er wird unter Deck verstaut wenn ich auf dem Wasser bin.
Das Deck ist aus 5 mm Western Red Cedar, innen und aussen mit Glasfasergewebe/Epoxy beschichtet. Es versteift den Rumpf, damit er sich beim Segeln nicht verwinden kann. Hätte ich ein Tuchdeck, so bräuchte ich Leisten darunter und vor allem unter den Seitendecks mehr Versteifung damit man draufsitzen kann. Dies vor allem weil mein Rumpf so leicht ist. Für ein etwas stärker gebautes Kanu kann ein Tuchdeck viel leichter konstruiert werden.