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Dieses Thema hat 24 Antworten
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 Tourenberichte
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troms Offline



Beiträge: 44

24.03.2016 19:11
#16 RE: Frühlingseindrücke aus Sumpf und Dschungel antworten

Na ja immerhin sprechen wir hier von einen Straftatbestand, Herbeiführung einer Brandgefahr, oder will er dies jetzt als "Feuerökologie" verkaufen. Wegen solcher fahrlässiger Feuer die außer Kontrolle gerieten, sind an der Isar mehrmals Personen vor Gericht gelandet und waren anschließend vorbestraft. Man stelle sich vor diese Bilder werden im Netz der Behörden verbreitet, wie werden wohl die Dienstanweisungen 2016 an die Polizeidienststellen und Naturschutzbehörden aussehen.

Gruß troms

Spartaner Offline




Beiträge: 846

24.03.2016 22:51
#17 RE: Frühlingseindrücke aus Sumpf und Dschungel antworten

Na gut, ich nehme es raus. Ich wollte ja nur mal sehen, wie die Reaktionen diesmal ausfallen. Zum Glück geschieht das alles nicht in dichtbesiedelten Gegenden, und eine bayerische oder berliner Naturschutzbehörde spaziert dort schon gar nicht lang (Bild Лидское пиво). Nach dem nächsten großen Hochwasser ist die Stelle mit neuem Sand überdeckt.
Dieses Jahr wird das hoffentlich nicht passieren, denn in 2 Monaten oder so möchte ich mich da ganz vorsichtig nähern und die Rehlein beobachten, die sich genau auf diesem abgefackelten Wiesenstück versammeln und mit Genuss das zarte frische Grün verspeisen, dass sich hier nicht wie nebenan unter dem dichten Filz Altgras hervorzwängen musste.

troms Offline



Beiträge: 44

25.03.2016 11:46
#18 RE: Frühlingseindrücke aus Sumpf und Dschungel antworten

Warum bin ich jetzt nicht überrascht, also doch der Versuch, dass als Feuerökologie zu verkaufen. Wegen solcher Dummheiten wird es für andere halt immer schwerer, auf das "Gut will" bei den Kontrollierenden
oder Grundstückeignern zu hoffen. Ich glaube Du solltest mal grundsätzlich die Art wie Du Deine Feuerstellen anlegst überdenken. Eine klappbare Feuerschale kommt immer gut an, und reicht für unsere Bedürfnisse allemal aus. Ich lese Deine Reiseberichte und betrachte Deine Fotos genauso mit Interesse, wie die meisten im Forum und finde sie interessant und informativ. Was mir aber immer wider auffällt ist die Fahrlässigkeit, oder wie ich schon mal angesprochen habe, evtl. Faulheit wie Du Deine Feuerstellen anlegst und betreibst. Dabei habe ich mich öfters gefragt was würde ich, bei einer Kontrolle als Ranger machen. Die meisten Bilder der Feuerstellen fordern eine Ahndung gerade zu heraus, auch der Großzügigste wird gezwungen sein tätig zu werden, weil er sich sonst selbst strafbar macht.(Verfolgungszwang) In meiner Brust schlagen durchaus zwei Herzen, dass eine für den Kanufahrer oder Zeltler. Anderer Seitz habe ich genug Waldbrände erleb, die durch fahrlässigen Umgang mit Feuern entstanden sind. Gerade in solchen Gebieten ist das Vordringen der Einsatzkräfte zum Einsatzort enorm schwierig, und dauert entsprechend lang. Den Aderlass den Kriechtiere, Insekten, Bodenbrüter, Busch, Baum brütende Vögel, und Jungtiere zu tragen haben ist nicht zu unterschätzen, und auch entsprechend grausam.

Gruß troms

Troubadix Offline



Beiträge: 1.216

27.03.2016 15:02
#19 RE: Frühlingseindrücke aus Sumpf und Dschungel antworten

Moin troms,
da fühle ich mich mit angesprochen weil in Gebieten wo viel "Verkehr" ist nutze ich meinen Hobo, da wo so gut wie keiner rum krebst und es nicht schadet mache ich gern auch mal ein offenes Feuer wobei ich behaupte das selbst verantworten zu wollen und zu können.
Vielleicht seid ihr das da in Norditalien mit den wechselnden Wasserständen und den nicht von Massen frequentierten Plätzen nicht so gewöhnt. Hier handelt es sich doch nicht um trockene Heidesandböden mit Kiefernbepflanzung in Monokultur.
Naturschutz ist eine lobenswerte wichtige Geschichte nur die Kirche im Dorf lassen scheint mir auch nötig zu sein. Ich unterstelle JEDEM hier, dass er das nötige an Fingerspitzengefühl für das was wann okay ist oder nicht hat oder sich vor einer Tour aneignet.
Vielleicht liegt es auch daran dass ich etwas anderer Meinung bin, weil ich Gebiete mit den selbsternannten oder offiziellen "Rangern" zu wenig frequentiere.
Wie schonender Umgang mit der Natur pervertiert werden kann ist in namhaften anderen Foren zu beobachten, schön wenn es hier nicht auch so wird und man in der Lage bleibt Mitmenschen in verantwortlichem Rahmen machen zu lassen und nicht versucht eigene Bedürfnisse anderen über zu stülpen.

LG Jürgen

troms Offline



Beiträge: 44

27.03.2016 19:51
#20 RE: Frühlingseindrücke aus Sumpf und Dschungel antworten

Hallo Jürgen,

Norditalien (Bayern ?) schönes Kompliment, bei der Sache geht es hauptsächlich um einen vorsätzlich oder fahrlässig verursachten Flächenbrand von trockenen Gras. Das Foto wurde mittlerweile gelöscht.


Gruß troms

Troubadix Offline



Beiträge: 1.216

28.03.2016 20:18
#21 RE: Frühlingseindrücke aus Sumpf und Dschungel antworten

Moin troms,
solltest du einen Funke Humor besitzen darfst du mich gerne Fischkopp nennen auch wenn ich ein gebürtiger Norditaliener bin also südwärts der Elbe geboren.
Wieviel Quadrahtkilometer betrug denn der Flächenbrand im Sumpf?

LG Jürgen

troms Offline



Beiträge: 44

29.03.2016 10:53
#22 RE: Frühlingseindrücke aus Sumpf und Dschungel antworten

Hallo Jürgen, wenn Du das Bild mit der vorbereiteten Feuerstelle betrachtest, ist klar zu erkennen das die Feuerstelle einen Brand des Geländes, gerade zu herausfordert. Der Brandbereich war für meine Erfahrung bereits fast außer Kontrolle. Und glaube mir, nach dreißig Jahren im behördlichen Naturschutz als Ranger, der solche Brände im Auwald mehrmals erlebt hat, weis ich von was ich rede. Gerade im Zeitraum, wenn der Schnee weicht und die Blühphase noch nicht begonnen hat, entstehen die meisten Auwald Brände durch die trockenen Schilfgrasbestände.
Da die Auwälder von großen Beständen dieser Gräser und Schilfflächen geprägt sind, geht es im Fall eines Brandes ordentlich zur Sache.

Besonders verwerflich finde ich seine Einstellung, dass ganze als Lappalie herunter zu spielen. Und ich bin mir leider nicht sicher, jedenfalls schließe ich das aus seinen Ausführungen, ob der Brand warum auch immer nicht vorsätzlich gelegt wurde.
Wenn ich schon dort ein Feuer benötige, hätte ich den Oberboden abgestochen, eine ca. dreißig cm tiefe Feuergrube ausgegraben, den Aushub zum Abdecken des Grases um die Feuerstelle verwendet, und wäre damit einigermaßen sicher gewesen. Wo bei das ganze immer noch eine strafbare Handlung gewesen wäre, dass Muss halt jeder selbst entscheiden, ob und in wie weit er bereit ist das Risiko zu tragen.
Hinzu kommt was macht man als angeblicher Naturfreund während dieser sensiblen Zeit in diesen Feuchtgebiet, dass vermutlich ein Naturschutzgebiet ist. Er bezeichnet das in einen seiner Beiträge ja selbst, in Bezug auf andere als Störung. Von Kollegen an der Elbe weis ich, dass selbst Wissenschaftler während der Mauser, Setz und Brutzeit solch Gebiete nicht betreten dürfen.
Und noch ein mal, glaubt hier einer ernsthaft, dass Naturschutzbehörden, genauso wie in Mountain Biker, Kletter,
Schwarzzelter und anderen Naturnutzer Foren nicht mitlesen.

Gruß troms

lupover Offline



Beiträge: 504

30.03.2016 00:32
#23 RE: Frühlingseindrücke aus Sumpf und Dschungel antworten

Moin allerseits!

Dass immer jemand was zu kritisieren hat, wenn einer ausserhalb des Bürgerparks die Natur besucht, ist heute wohl unvermeidlich.

Schöner Bericht, schöne Tour, vielen Dank Michael!

Gruß
Habbo

troms Offline



Beiträge: 44

30.03.2016 14:36
#24 RE: Frühlingseindrücke aus Sumpf und Dschungel antworten

Na ja, wegen solcher "Kanufahrer", darf ich das als Privatmensch wegen der dadurch angeregten Fluss und Ufersperrungen auch nicht mehr. Ist es denn wirklich zu viel verlangt wenn man sich an die Spielregel hält, den bisschen wilder Natur, dass in unserer Industriegesellschaft übergeblieben ist, nicht auch noch den aller letzten Rückzugraum nimmt. Wir (die Bootsfahrer) sind nicht die einzigen Naturnutzer die Rechte für uns beanspruchen, Mountain Biker, Kletterer, Drachenflieger, usw. und nicht zuletzt Fischer, Jäger, Landwirte und Grundstückseigner. Alle diese Gruppen fordern irgendwelche Sonderechte für sich. Wird das nicht gewährt, wird's halt trotzdem gemacht, die Folgen werden nicht gesehen, oder billigten in Kauf genommen. Die Zeche zahlt die Naturlandschaft, die Tiere und Pflanzen. Jeder der die Medien verfolgt, es lesen oder hören will, weiß wie scheinbar unaufhaltbar das Artensterben, auch bei uns voran geht. Jeder einzige Bruterfolg von Adler, Kranich, Milan und unscheinbarsten
Kleinvogel oder anderen Tieren ist Heute wichtiger denn je. Wenn das egal ist, der Aufenthalt in der Natur nur noch Selbstzweck für das jeweilige Hobby ist, ja dann...... nach uns die Sintflut.

Gruß troms

champagnierle Offline



Beiträge: 143

30.03.2016 16:02
#25 RE: Frühlingseindrücke aus Sumpf und Dschungel antworten

Lieber Erich,
ich gebe Dir recht, dass man sich an Spielregeln halten muss.
Aber irgendwann haben es alle verstanden.

Gruß

Marc
P.S.: Ich möchte mich ausdrücklich bei allen bedanken, die dieses Forum mit Wissen und auch mit Halbwissen füllen und Dinge, die sie für sich und/oder andere interessant finden, teilen.

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ohne Worte

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