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Dieses Thema hat 26 Antworten
und wurde 3.040 mal aufgerufen
 Allgemeines Canadierforum
Seiten 1 | 2
Tobi R. Offline



Beiträge: 7

10.08.2015 18:15
Einstieg ins Paddeln antworten

Hallo zusammen,

schon einige Wochen lang wünschte ich mir in einem Kanu zu paddeln. Dann war es vor zwei Wochen so weit, und ich lieh mir zusammen mit meiner Freundin ein Kanu aus, um damit den halben Tag auf der Altmühl zu paddeln. Die Altmühl ist ein langsamer Fluß, also ideal für Anfänger. Nach dieser Tour habe ich Blut geleckt, sodass ich mir ein Kanu anschaffen möchte.

Damit möchte ich in meinen heimischen Gewässern Ilm und Paar (evtl selten mal auf der Donau oder einem See) paddeln, welche allesamt relativ langsam fließen, und an dem von mir befahrenen Abschnitt auch meist nur 7-13 Meter breit sind.

Die große Frage für mich ist, ob es ein Kanu gibt welches ich nicht unbedingt auf dem Autodach bzw. in einem Anhänger transportieren muss?
Ich habe von aufblasbaren Kanus sowie von Faltkanus gehört, aber ich weiß nicht, ob sie für meine Flüsse geeignet sind, da sie an wenigen Stellen Totgehölz und etwas höhere Steine haben, und man manchmal bei wenig Wasser auch auf Kies aufsetzen kann.

Ich bin ganz gespannt auf eure Antworten und freue mich über jeden Tipp für Anfänger

beste Grüße,
Tobias

Pannacotta Offline




Beiträge: 211

10.08.2015 22:24
#2 RE: Einstieg ins Paddeln antworten

Zitat von Tobi R. im Beitrag #1

Damit möchte ich in meinen heimischen Gewässern Ilm und Paar (evtl selten mal auf der Donau oder einem See) paddeln, welche allesamt relativ langsam fließen, und an dem von mir befahrenen Abschnitt auch meist nur 7-13 Meter breit sind.



Servus Tobi,

willkommen in (D)einem neuen Lebensinhalt ;-) - Du hast Glück, daß Du solche netten Kleinflüsse in der Gegend hast, aber Du wirst sicher irgendwann auch woanders paddeln - wenns Dich gepackt hat, läßts Dich nimmer los.

Zitat von Tobi R. im Beitrag #1

Die große Frage für mich ist, ob es ein Kanu gibt welches ich nicht unbedingt auf dem Autodach bzw. in einem Anhänger transportieren muss?


Klar.
Faltcanadier natürlich.

Das geht sogar ganz ohne Auto. Es vereinfacht oft die Logistik von Solotouren - Du fährst mit dem Zug nach A, baust auf, paddelst den Fluß bis B, baust ab, kehrst gscheit ein und fährst mit dem Zug heim. (Ich finde das jedenfalls einfach, Autoumsetzer sind da evtl. andrer Meinung)

Zitat von Tobi R. im Beitrag #1

Ich habe von aufblasbaren Kanus sowie von Faltkanus gehört, aber ich weiß nicht, ob sie für meine Flüsse geeignet sind, da sie an wenigen Stellen Totgehölz und etwas höhere Steine haben, und man manchmal bei wenig Wasser auch auf Kies aufsetzen kann.



Faltcanadier könne im Allgemeinen viel mehr ab, als man ihnen zutraut - im oben verlinkten Bericht bin ich immer wieder aufgesessen, man merkt der Bootshaut nichts an. Im Gegenteil, die Haut kann nachgeben, das Gestänge in Maßen auch, da passiert i.d.R garnix. Wenn doch, kann die Haut geflickt werden und evtl verbogene Spanten ersetzt. Bei Laminatbooten sieht man jeden, bei Royalexbooten jeden zweiten Aufsetzer.

Deutlicher Nachteil Falter: der Preis - gebraucht selten unter 1000€ zu kriegen, egal ob Ally oder Pakboat.

Zitat von Tobi R. im Beitrag #1


Ich bin ganz gespannt auf eure Antworten und freue mich über jeden Tipp für Anfänger


Zwei Tips vom Auch-Immernoch-Anfänger:
1. Wennst nach München kommst, melde Dich vorher bei www.faltcanadier.de und probier einfach mal ein Boot aus, kostet einen Unkostenbeitrag, lohnt sich aber sehr.
2. Wennst nach Nürnberg kommst, mach einen Kurs bei canadierkurs.de, das geht auch ganz ohne eigenes Boot und sonstige Ausrüstung, das lohnt sich erst recht, da lernst Du ein paar Schläge und Grundwissen, mit dem Du viele Boote probepaddeln kannst, bis Du Deins findest. Generell: Canadierpaddeln lernt man eher nicht von selber, sondern von anderen, im Idealfall von verschiedenen Lehrern.

Hoffe das hilft erstmal, (Zu Aufblasbooten kann ich nix sagen)

willkommen,

Florian

___________

mein Kanulog

ronald Offline



Beiträge: 209

11.08.2015 10:19
#3 RE: Einstieg ins Paddeln antworten

Dem Vorredner kann ich nur uneingeschränkt beipflichten.
Wenn schon, dann Faltcanadier. Ich selbst fahre ähnliche Kleinflüsse im Ally Tramp, für mich das ideale Boot dafür, leicht, dreht gern, solide. Zu Schlauchbooten kann ich wenig sagen - mit einem Gumotex Palawa bin ich neulich die obere Isar runter: Gut geeignet für schnellfließendes Wasser, unempfindlich gegen Grundkontakt, aber im ruhigen Wasser relativ schwerfällig.

Wenn du mal Ally oder Pakboat anschauen oder ein paar km auf Amper oder Glonn mitfahren willst, kannst dich gern melden. Ist zehnmal besser als alle Theorie. :-)

happy landing Offline




Beiträge: 136

11.08.2015 12:32
#4 RE: Einstieg ins Paddeln antworten

hallo Tobi

sogenannte Schlauchkanadier können ebenfalls sehr robust sein bei Steinberührungen, weil sie ebenfalls nachgeben. Auch der Transport ist unproblematisch, ohne Gestänge dafür mit doppelt soviel "Haut". Das Boot kann eigenlich nicht untergehen, da bessere Modelle mehrere Kammern haben.
Aber, auf Kleinflüssen ist ein Faltkanadier sicher besser, da nicht so Windanfällig.Auch den wasserwiederstand dürfte bei einem Faltboot besser sein. Von einem Schlauchkanadier für "einfache" Flüsse und Seen würde ich dringend abraten.

gruss

Thomas

http://www.milesi-grabs.ch/kanu_schweiz.htm

troms Offline



Beiträge: 44

11.08.2015 14:07
#5 RE: Einstieg ins Paddeln antworten

Warum, wir haben seit Jahrzehnten den guten alten Metzler Indio Spezial. Wir sind damit auch auf den Seen im Dalsland Schweden fast alle Touren gefahren. Damit haben wir das Paddeln im Team gelernt, nur so kommt man bei Gegenwind voran. Robust und stabil auf den Flüssen und Bächen an Sicherheit unschlagbar, Isar, Loisach, Allier Dordogne usw. meine Lady liebt das Teil, und es wird trotz Feststoffkanadier nicht hergegeben.

Gruß troms

happy landing Offline




Beiträge: 136

11.08.2015 16:07
#6 RE: Einstieg ins Paddeln antworten

hallo Troms

das kommt sicherlich auch auf das Modell draufan. Wir haben uns dieses Jahr als Zweitboot ein Outside zugetan, zugelassen bis WW 6. Nicht dass wir WW 6 fahren wollen, aber die bisschen wilderen Flüsse bis WW 3 in unserer Umgebung. Der Unterschied zum Festboot bei Wind empfinde ich als extrem, da kommt man fast nicht mehr voran. Gut, bei Tagestouren könnte man dann einfach wieder zum Startpunkt zurückpaddeln.

Wir haben den Outside am vorletzten Wochenende im WW2 unfreiwillig zum Kentern gebracht. Wenn es dumm geht kann dies mit jedem Kanadier passieren, egal ob Schlauch oder Fest.

gruss

Thomas

http://www.milesi-grabs.ch/kanu_schweiz.htm

Tobi R. Offline



Beiträge: 7

11.08.2015 20:52
#7 RE: Einstieg ins Paddeln antworten

Hallo zusammen,

vielen Dank für die zahlreichen Antworten, das freut mich sehr und hilft mir natürlich total.

Da die Paar und Ilm am Ufer doch teilweise recht zugewachsen sind (was mir aber optisch sehr gefällt), werde ich beim Ausstieg das Kanu sicher herausziehen müssen. Kann dabei ein Faltkanu nicht aufgeschürft werden?

Ich habe auf Youtube ein Video gesehen, wo jemand ein Kajak besitzt, welches man vorne und hinten auseinanderbauen kann. Dabei wird der Vorder- und Hinterteil des Kanus mehr oder weniger abgeklipst. In diesem Fall war das zwar ein Kajak für eine Person, aber vielleicht gibt es so etwas auch für zwei Personen?

Welche Mindestlänge und Mindestbreite sollte ein Kanu für meine Zwecke haben? Wie gesagt, ich würde es an der Ilm oder an der Paar verwenden (evtl auch mal am See). Groß verreisen werde ich mit dem Kanu nicht, da ich eigentlich sonst recht viel unterwegs bin und das Kanu gerade für heimatliche Zwecke verwenden möchte.

@Ronald
vielen Dank für dein Angebot, das hört sich sehr super an. Im Moment bin ich einige Wochen schulungsbedingt in der Nähe von Dresden, aber ab Oktober bin ich dauerhaft daheim. Amper und Glonn sind tatsächlich vergleichbar mit Ilm und Paar :-)

viele Grüße,
Tobias

Donaumike Offline




Beiträge: 993

12.08.2015 09:15
#8 RE: Einstieg ins Paddeln antworten

Willkommen Tobias mit Anhang !

Die Suche nach einem speziellen Tandem – Kanu, was für die Paar und Ilm geeignet ist, ist nicht so einfach.

Ich lege euch herzlichst nahe, die Paar, ist für Anfänger nicht geeignet. In einem Tandem schon gleich gar nicht, besonders wenn die Mannschaft im Team, paddeltechnisch noch nicht gefestigt ist.

Zumal gibt es auf einigen Flussabschnitten extreme mäandrierende Abschnitte, wo ein Tandem schlecht oder gar nicht um die Kurve oder Ecke kommt. Und genau dort ist mal mehr oder weniger Strömung, die abgebrochene Uferböschung zu hoch für ein aussteigen. Umsetzaktion an Paar-Ufern bei guten Bedingungen, Verbrauchen etwa eine gute halbe Stunde und eine Menge an Kraft, sicherlich geht es bei einigen an die körperliche Belastungsgrenze, egal ob das Kanu leicht oder schwer ist. Baumhindernisse sind immer im Fluss, die teils umfahren werden können, oder auch nicht. Einige Abfälle sind fahrbar oder auch nicht.
Dies soll aber nicht heißen auf ein Abenteuer auf Der Paar zu verzichten, möglich ist es, halt sehr speziell.

Die Ilm kenne ich noch nicht, obwohl ich schon einiges vor Ort erkundet habe.


Ich kann euch zwei Tourenberichte (Abenteuer Paar und Auf der Paar, zwischen Lutra lutra, steinigen Abfällen und Stacheldraht) empfehlen, um in etwa zu erfahren, was zu erwarten ist, ein Video ist auch mit dabei.

Abenteuer „Paar“


Auf der Paar, zwischen Lutra lutra, steinigen Abfällen und Stacheldraht

Grüße von der Donau oder nicht weit weg davon, Mike

trullox Offline



Beiträge: 616

12.08.2015 12:15
#9 RE: Einstieg ins Paddeln antworten

Hallo Tobi, ich kann Donaumike nur voll beipflichten. Die Paar ist für einen Anfänger weitgehend unpaddelbar. Wir habens mal gemacht, weil wir Nähe Pfaffenhofen an der Ilm wohnten. Einmal und nie wieder. So eine Quälerei. Die Ilm hat nur wenige interessante Teilstrecken. Sind zu viele Wehre und andere Verbauungen. Die Amper ist doch gemütlich und auch die untere Isar.
Noch etwas: Bevor Du ein Boot kaufst, solltest Du alles mögliche probepaddeln. Beste Boote sind m.E. die Swift Canadier, aber auch hochpreisig.
Wenn Du keine Lagermöglichkeit hast und über ein Schlauchi oder nen Falter nachdenkst, hier ein kleiner Hinweis auf eine recht neue Bootsgattung "Packraft". Gibts als Einer oder Zweier. Sehr widerstandsfähiges Material und wiegen nur zwischen 3 und 4 Kilo!!! D.h. Man steckt sie in einen Rucksack, fährt irgendwohin an den Oberlauf eines Flusses, bläst das Raft in wenigen Minuten auf, trödelt flußabwärts bis zu einer Bahnstation., rollt alles klein zusammen und fährt wieder nach Hause. Wir haben einen festen ,wunderbaren Swift-Canadier, überlegen aber zusätzlich so ein Packraft zu kaufen. Momentan wohnen wir neben dem Bahnhof von Potsdam. Könnten also hier einsteigen und wären schnell ohne Autostress an irgendeinem Gewässer in Nord- oder Ostdeutschland oder Polen.
Du hast geschrieben, daß Du in nächster Zeit nach Dresden fährst. Dann könntest doch einen Abstecher nach Leipzig machen wo die Fa. Packraft sitzt. Die verleihen auch diverse Boote tage- oder wochenweise zu niedrigen Gebühren, die bei Kauf angerechnet werden.Solltest Du das machen, berichte bitte über Deine Erfahrungen.
Gruß!
Trullox

Tobi R. Offline



Beiträge: 7

12.08.2015 20:13
#10 RE: Einstieg ins Paddeln antworten

Hallo zusammen,

dann habe ich die Paar wirklich unterschätzt. Ich bin inzwischen schon oft an der Paar gewandert. Vom Weg aus scheint sie ein gemütliches Bächlein zu sein, doch dass sie doch so schwierig zu bepaddeln ist hätte ich nicht gedacht. Klar, sie ist etwas eng, aber sie scheint nicht so schnell zu fließen und wir bräuchten sowieso nur ein kleines Kanu sodass max. 2 Personen darin Platz haben.

Was denkt ihr (vor allem Trullox) über die Ilm? Auch hier bin ich viele male gewandert, und zwischen Pfaffenhofen und Rohrbach und zwischen Rohrbach und Geisenfeld hat sie eigentlich einen sehr schönen Verlauf, scheint nicht schnell zu fließen und ist gefühlt nur wenig schmäler als die Altmühl. Klar, in Rohrbach und Fahlenbach gibt es eine Wehr, aber da könnte man doch einfach aussteigen und das Kanu drum herum tragen, oder?

Ansonsten hat die Ilm überwiegend so ruhig ausgesehen, wie die Altmühl (allerdings habe ich mir das bei der Paar auch gedacht...). Ein paar Abfälle sind mir bekannt, aber auch die könnte man doch umwandern!?

Ich denke ich muss tatsächlich herausfinden, ob in meiner Gegend überhaupt bepaddelbares Gewässer vorhanden ist ohne dafür ein Profi sein zu müssen. Falls Ilm (und trotz Übung auch die Paar) doch nicht geeignet ist, so muss ich mein Vorhaben wirklich nochmal bedenken. Da ich viel unterwegs bin, werde ich wohl zu selten 1 Stunden Autofahrt fürs Paddeln in Kauf nehmen, als dass sich eine Kanu wirklich für mich lohnen würde.

viele Grüße,
Tobias

Donaumike Offline




Beiträge: 993

13.08.2015 15:05
#11 RE: Einstieg ins Paddeln antworten

Hallo Tobias, hast eine PM! (wackelnder Briefkasten oben)

Nicht Die Paar aufgeben, nur gegenwärtig nachgeben!

Grüße von der Donau oder nicht weit weg davon, Mike

Donaumike Offline




Beiträge: 993

14.08.2015 11:55
#12 RE: Einstieg ins Paddeln antworten

Mir fällt gerade Die Abens noch in Deinem näheren Umfeld ein, die ist etwas gutmütiger als Die Paar, was die Strömung (Pegel beachten) zumindest betrifft, hier keine Abfälle, leider Wehre…die nicht paddelfreundlich für ein umsetzen ausgestattet sind. Einige Baumhindernisse sind sicher zu befürchten, wo ein umsetzen geländebedingt schwieriger bis aussichtslos werden könnte.
Es könnte zumindest rückwärts zurück gepaddelt werden, bis es komfortabler fürs Ausbooten wird, Portagen werden dann nur länger. Zumindest bei meiner Tour, konnten u.a. einige Baumhindernisse, direkt an einer mit weniger Strömung behafteten Stelle, angefahren werden, um eine Lücke zu finden, aber ganz wohl war mir auch nicht dabei, hatte ja meine Tochter dabei. Im Bericht steht näheres…
Für ein Tandem auch nicht das ideale, aber machbar, u.a. Säge / Machete nicht vergessen.

Das schwierigste auf der Abens sind meiner Meinung nach die Umsetzaktionen, deswegen ist ein leichteres Boot Goldwert. Paddeltechnisch für Anfänger jedenfalls besser geeignet als Die Paar.

Hier der Bericht:

Durch die Abens im Baumdschungel

Grüße von der Donau oder nicht weit weg davon, Mike

Keltik Offline




Beiträge: 431

20.08.2015 15:00
#13 RE: Einstieg ins Paddeln antworten

Servus,
wenn die Amper auch in Dein Jagdgebiet passt, kannst bei mir Rando und Beach testen.
Obwohl ich gelegentlich mal eins dieser Boote verkaufe, geht das natürlich völlig unverbindlich.

BbbB ... Bis bald beim Bootfahren
Max

ACA-Instructor und Nautiraid"Händlerchen"
www.Kanu-FFB.de
"Du kannst die Wellen nicht anhalten, aber Du kannst lernen, auf ihnen zu reiten." Joseph Goldstein

trullox Offline



Beiträge: 616

22.08.2015 09:44
#14 RE: Einstieg ins Paddeln antworten

Hallo Tobi, Hab noch mal Deinen thread gelesen und beschreibe jetzt unsere Erfahrungen der letzten Tage mit dem Pakraft, welches wir uns probehalber geliehen haben. Du hast ja wohl keine Lagermöglichkeit für ein Festboot und den Pakraft Zweier kannst Du wegen der Leichtigkeit (4kg) im Rucksack mit nehmen und an jedem Gewässer nutzen. Es paddelt sich nicht ganz so schnell wie ein Festboot, dennoch geht es mit zwei Leuten einigermaßen fix. Das Material ist hauchdünn aber sehr resistent. Kannst getrost auf Kiesbänken aufsitzen. Das Ausleihen kostet für ein Wochenende
65 Euronen, wird bei Kauf angerechnet. Schau mal auf die website von Pakraft.
Darüber hinaus kann ich Dir noch ein Angebot machen. Wir haben uns mal,während unser Festboot in Reparatur war, einen Schlauchcanadier gekauft,aber nur 2 Tage und dann nie wieder benutzt. Und weil wir kein Wildwasser mehr fahren, liegen da auch noch zwei schweineteure Prijon-Carbonpaddel. Ich nehm das in der ersten Septemberwoche mit zum Paddlertreffen am Dransersee und werde es da verkaufen. Du könntest aber Boot und Paddel vorher zum Schnäppchenpreis von E 400,00 zuzügl. Transport haben.
Herzlichen Gruß!
Trullox

Tobi R. Offline



Beiträge: 7

06.10.2015 13:32
#15 RE: Einstieg ins Paddeln antworten

Hallo liebe Forengemeinde,

zuerst möchte ich mich für meine Abwesenheit entschuldigen. Ihr habt mir viele interessante Tipps gegeben, aber mein 8-Wöchiges Seminar hatte eine viel höhere Lernbereitschaft benötigt als erwartet, daher konnte ich nicht schreiben.

Doch das Paddeln habe ich nicht vergessen, sodass ich ständig daran gedacht habe und mir dadurch einige Überlegungen gekommen sind.

Wenn dann wird es wohl ein Schlauchkanu. Ein hartes Kanu kann ich kaum unterbringen (es ist nicht unmöglich, aber sehr umständlich), zudem wird der Transport schwierig. Ein Faltkanu ist mir fast zu teuer, denn es erfüllt nur bedingt meinen Verwendungszweck, welcher inzwischen nun folgender ist:

Ich wandere in meiner Heimat unglaublich viel, und würde das nun gern mit Paddeln verbinden. Hauptsächlich im See und wenn möglich an der Ilm, denn beides kann ich zu Fuß mit einer schönen Wanderung verbinden. Ich kenne lange Abschnitte an der Ilm, die nach meiner (bescheidenen) Einschätzung kein Totholz aufweisen, dass einem Schlauchkanu gefährlich werden könnte.

Was denkt ihr über meine Überlegungen? Sind diese überhaupt umsetzbar?

Viele Grüße,
Tobias

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