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Dieses Thema hat 43 Antworten
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 Ausrüstung > Boote, Paddel, Zubehör, CanoePacks, Kanubau
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Andreas Schürmann Offline




Beiträge: 2.067

02.01.2015 21:28
#16 RE: Wollmilchlegender Lastencanadier antworten

Zitat von gert på sveden im Beitrag #8
.... dass es auf großem Wasser gerne etwas länger sein darf (dass Länge läuft, weiß an der Küste jeder).

Von daher finde ich 15 Füße etwas knapp für ein Boot das überwiegend auf Seen unterwegs sein wird.



Für die beschriebene Anforderung würde bei mir nicht die Länge sondern der Leichtlauf oben anstehen.
Man will ja nicht völlig ausgepowert, beim eigentlichen Ziel die Kamera in die Hand nehmen.
Um dauerhaft Solo von mehr als 15Fuß Geschwindigkeitspotenial zu profitieren muss man schon "fett zu langen können".

Anfang Mai am Edersee wäre eine Gelegenheit mal reichliche Boote zu probieren und auch noch die Paddeltechnik zu verfeinern.

gert på sveden Offline



Beiträge: 20

03.01.2015 08:41
#17 RE: Wollmilchlegender Lastencanadier antworten

Zitat von Wolfgang Hölbling im Beitrag #13
Den Raven verstehst Du richtig.
Er ist für Flußwanderungen gedacht, mit WW-Anteil und Flachwasserstrecken. Mit 15.4 Länge und rundem Boden ist er durchaus flott zu bewegen, ein Freund hat damit auf der Drau bei Gegenwind locker mit den moderat tourenden Wandertandems mitgehalten, auf der Gail bei WW 1+ war er sowieso in seinem Element. Wer keine Angst vor Aufkanten und gut Erfahrung mit Wind hat, kann mit dem Kanu fast alles fahren, es ist so zeimlich das vielseitigste Solo, das ich kenne. Nachteil / Vorteil RX.


Lange her, dass ich auf Drau und Gail gepaddelt bin. Spannend was du über den Raven schreibst! Besonders die Seitenhöhe ist für jemanden mit Schuhgröße 48 interessant. Vielleicht sollte ich den doch auf dem Schirm behalten.

Zitat von Wolfgang Hölbling im Beitrag #13
Der Kee 16 (…) Für mich eines von ganz wenigen Tandems, die Solo gut funktionieren. Aber, ein Tandem. Übergreifen ist nur eingeschränkt möglich.


Hatte ich fast vergessen, dass Tandems auch breit sind. Danke für den Hinweis!

Zitat von Wolfgang Hölbling im Beitrag #13
Shearwater: Ja, so ist das, der spielt die Vorzüge erst mit ordentlich Gewicht aus.


Was, für jemanden wie mich, mit meiner Schuhgröße, eventuell gegen den Shearwater spricht, ist die max. Seitenhöhe von knapp 32 cm. Schön bei Wind aber vermutlich etwas unbequem zu knien. Mal sehen (ausprobieren).

Zitat von Wolfgang Hölbling im Beitrag #13
Probefahren (…) Oder Anfang Mai zum Kringelfieber an den Edersee ...


Das könnte eventuell klappen.

Vielen Dank noch mal für deine Beratung und

bästa hälsningar
gerT

gert på sveden Offline



Beiträge: 20

03.01.2015 10:12
#18 RE: Wollmilchlegender Lastencanadier antworten

Zitat von Andreas Schürmann im Beitrag #16
Für die beschriebene Anforderung würde bei mir nicht die Länge sondern der Leichtlauf oben anstehen. (...)Um dauerhaft Solo von mehr als 15Fuß Geschwindigkeitspotenial zu profitieren muss man schon "fett zu langen können".


Moin Andreas!

Ich bin vollständig bei dir. Es geht um den Leichtlauf!

Und ich bevorzuge natürlich jederzeit ein kürzeres Boot, das bei ungefähr gleicher Ausformung des Unterwasserschiffes und bei genau gleicher Wasserverdrängung (hier: 160 kg + Eigengewicht des Bootes) mit geringerem Krafteinsatz dieselbe Marschfahrt (heißt das so auf Deutsch?) erreicht wie das längere.

Guter Tipp mit dem Ederseetreffen, vielleicht lässt sich das irgendwie hinkriegen. Ist ja schon ziemlich lange her, dass ich Canadier gefahren bin und von daher bestimmt nicht schlecht, wenn mal Menschen, die was davon verstehen, auf meine Technik schauen.

Grüße an die Küste
gerT

mgiese Offline




Beiträge: 71

04.01.2015 18:42
#19 RE: Wollmilchlegender Lastencanadier antworten

Hallo Gert,

wenn ich höre, dass ein schwerer Paddler mit viel Gepäck solo und zügig auf Seen unterwegs sein will, dann fällt mir als erstes der Wenonah Voyager ein.
Das Boot ist genau für diesen Zweck gedacht, ist jedoch eher was für die Sit'n'switch-Technik. Damit wird das Boot allerdings richtig schnell.
Es ist nicht sehr anfangsstabil aber sehr endstabil und man hat immer ein sicheres Gefühl.
Ich bin mit 72kg zwar nur eine halbe Portion aber sogar ich hatte mit dem 17,6"-Boot immer viel Spaß, wenn ich es mal fahren konnte.
Solltest Du auf jeden Fall mal probefahren (z.B. über Helmi-Sport bei Hannover).

Gruß

Manfred

gert på sveden Offline



Beiträge: 20

05.01.2015 09:36
#20 RE: Wollmilchlegender Lastencanadier antworten

Zitat von mgiese im Beitrag #19

wenn ich höre, dass ein schwerer Paddler mit viel Gepäck solo und zügig auf Seen unterwegs sein will, dann fällt mir als erstes der Wenonah Voyager ein.Das Boot ist genau für diesen Zweck gedacht, ist jedoch eher was für die Sit'n'switch-Technik.



Danke Manfred!

Ich werde den Voyager auf jedem Fall mit auf meiner Liste haben (und versuchen ihn probe zu fahren).

Allerdings ist Sit'n'switch im Augenblick nicht das, was mich sehr lockt. Ich möchte eigentlich eher traditionell paddeln mit der Möglichkeit sowohl zu sitzen als auch zu knien. Aber: Versuch macht klug.

Beste Grüße nach Hamburg
gerT

Trapper Offline




Beiträge: 1.561

05.01.2015 12:11
#21 RE: Wollmilchlegender Lastencanadier antworten

Zitat
Allerdings ist Sit'n'switch im Augenblick nicht das, was mich sehr lockt. Ich möchte eigentlich eher traditionell paddeln mit der Möglichkeit sowohl zu sitzen als auch zu knien. Aber: Versuch macht klug.


..der Voyager lässt sich auch mit klassischen Paddeln/Paddeltechniken flott bewegen.Mit Bendshaft läßt sich aber noch etwas mehr herauskitzeln!

Internette Grüße Thomas

Keltik Offline




Beiträge: 431

05.01.2015 14:18
#22 RE: Wollmilchlegender Lastencanadier antworten

Zitat von Trapper im Beitrag #21

..der Voyager lässt sich auch mit klassischen Paddeln/Paddeltechniken flott bewegen.Mit Bendshaft läßt sich aber noch etwas mehr herauskitzeln!


... und es gibt ihn auch mit Flechtsitz. Somit ist auch jede gewünschte Sitzposition möglich.
Ich hatte den Voyager mal als "like to have" auf der Liste und durfte ihn auch ausgiebig testen. Ein tolles Boot. Da ich aber ein 183 großes Fliegengewicht bin und kaum Gepäck im Boot habe, brachte mir der Voyager keine Vorteile gegenüber dem dann gekauften Osprey. Er war nur sperriger zu lagern und zu transportieren und ist eingeschränkter nutzbar. Ich bin mit dem Osprey genauso schnell, kann dafür aber auch kleine Bäche fahren, weil er nur 15 Füße lang ist und viel wendiger. Dafür läuft er nicht so stoisch geradeaus, wie der Voyager. Platz für Ausrüstung hat er auch nicht so wenig.
Was ich bei Deinem Profil auch mal testen würde, ist der Rendezvous in Laminat. Macht auf dem See keine schlechte Figur und im Wilderen Bach auch noch Spaß. Das Boot hat schöne Reserven. In RX (wenn man denn überhaupt noch einen bekommen würde) gefällt er mir allerdings nicht so gut.

BbbB ... Bis bald beim Bootfahren
Max

Scheiß auf Küsschen, guten Freunden gibt man ein Bier!

Olaf Offline




Beiträge: 341

05.01.2015 17:45
#23 RE: Wollmilchlegender Lastencanadier antworten

Hej hej

ich schrieb es schon mal irgendwo, da der Voyager mein Lieblingsboot ist.
Das er nicht Anfangsstabil ist, kann man so nicht stehen lassen. Ok, ne Badewanne ist er nicht, kenne aber niemanden, der einmal drin saß und sich unsicher fühlte. Wie bei dem Thema "Wellen" auch schon geschrieben wurde, ist er durch den relativ runden Boden, immer sehr sicher zu fahren.
Ok, ich schweife ab. Es ging mir um den Flechtsitz. Braucht KEIN Mensch! Das Boot lässt sich gerade erst durch den Schiebesitz sehr easy trimmen. Und bei der Frage nach Platz mit großen Füßen, die ich auch habe, lässt sich der Schalensitz seitlich nach demontage, mit der Stichsäge und anschließendem feilen/schleifen deutlich schmaler machen. Dadurch gewinnt man ca 15mm pro Seite und passt mit fetten Boots gut rein, ohne Gefahr zu klemmen.
Und auch mit der Schale lässt es sich super knien, wie sitzen. Auch wie Trapper schon schrieb, es sind alle Paddeltechniken möglich. Auch ich switche seltener.

Hejdå Olaf

gert på sveden Offline



Beiträge: 20

05.01.2015 19:58
#24 RE: Wollmilchlegender Lastencanadier antworten

Zitat von Trapper im Beitrag #21
...der Voyager lässt sich auch mit klassischen Paddeln/Paddeltechniken flott bewegen.Mit Bendshaft läßt sich aber noch etwas mehr herauskitzeln!


Intressant Thomas, vor allen Dingen, wenn sogar, wie Max schreibt, ein Flechtsitz möglich ist!

Zitat von Keltik im Beitrag #22
... und es gibt ihn auch mit Flechtsitz. (...) Ich bin mit dem Osprey genauso schnell, kann dafür aber auch kleine Bäche fahren, weil er nur 15 Füße lang ist und viel wendiger. Was ich bei Deinem Profil auch mal testen würde, ist der Rendezvous in Laminat. Macht auf dem See keine schlechte Figur und im Wilderen Bach auch noch Spaß.


Max, der Rendezvous würde dann in einer ähnlichen Liga spielen wie der Raven von Swift?!?

Zitat von Olaf im Beitrag #23
Ok, ich schweife ab. Es ging mir um den Flechtsitz. Braucht KEIN Mensch! Das Boot lässt sich gerade erst durch den Schiebesitz sehr easy trimmen. Und bei der Frage nach Platz mit großen Füßen, die ich auch habe, lässt sich der Schalensitz seitlich nach demontage, mit der Stichsäge und anschließendem feilen/schleifen deutlich schmaler machen. Dadurch gewinnt man ca 15mm pro Seite und passt mit fetten Boots gut rein, ohne Gefahr zu klemmen.
Hejdå Olaf



Tjänare Olaf!

Das mit der Schuhgröße ist ja wirklich ein kleines (nein, großes) Dilemma. Du hast also auch 48 +, und das ist kein Problem, sogar mit den fetten Meindels?

Ganz freundliche Grüße übrigens an alle, die hier so hilfreich schreiben!

Ich merke im Augenblick, dass mich, noch ungepaddelt, ganz unterschiedliche Boote zu interessieren beginnen. Angefangen vom Raven und vielleicht dem Rendezvous, zwei Booten die ja eigentlich ein wenig aus (meinem) Rahmen fallen, über den Shearwater, bis hin zum Voyager.

Meine Vorstellungen sind offensichtlich noch nicht so ganz zu Ende durchdacht .
gerT

Trapper Offline




Beiträge: 1.561

06.01.2015 09:16
#25 RE: Wollmilchlegender Lastencanadier antworten

Ein guter Rat von mir: probiere in Ruhe aus! Die vielfältigen Treffen sind ein guter Termin dafür.Ich hatte zum Beispiel mal den Voyager im Visier. Da ich aber für Gepäcktouren noch andere Boote habe, bin ich nach einigem Probieren beim Wenonah Advantage gelandet, der mir für schnelle Touren ohne Gepäck viel besser passt. Wenn du dich natürlich auf nur ein Boot beschränken willst/musst, sieht die Sache wieder ganz anders aus....

Internette Grüße Thomas

Skua Offline



Beiträge: 244

06.01.2015 11:00
#26 RE: Wollmilchlegender Lastencanadier antworten

Man muß schon recht viele Boote testen, um seinen Liebling zu finden. Als in die gesuchte Klasse passend werfe ich hier noch den Savage River Blackwater in den Ring. Stabil, schnell und sehr leicht (ca. 11kg!) bei 17" und voll Urlaubstauglich, was die mögliche Zuladung angeht.
Mir persönlich vielleicht etwas zu groß, aber in der engeren Auswahl für einen Fluß- und Seeneinercanadier. Tendiere aber im Moment eher zum Swift Kee 15.

Grüße, Skua

Keine Hektik, wer hektisch wird macht Fehler.

Olaf Offline




Beiträge: 341

06.01.2015 16:50
#27 RE: Wollmilchlegender Lastencanadier antworten

hej hej

genau so, wie Trapper schreibt. Probieren und dann entscheiden.
48+ habe ich nicht. 44 aber und trage Meindel in 45, da ich Einlagen trage. Habe aber noch gut Luft an den Seiten, nach dem Bearbeiten des Sitz.
Voyager und Rendezvous, wären in Hannover bei mir zu probieren. Ansonsten halt die diversen Treffen.

Hejdå Olaf

gert på sveden Offline



Beiträge: 20

06.01.2015 18:34
#28 RE: Wollmilchlegender Lastencanadier antworten

Meine Lieben!

Das ist ja einfach nur großartig wie einem hier geholfen wird. Und, wie ich mehr und mehr einsehe, das Beste ist, dass es mich zwingt meine Wünsche und Vorstellungen zu überdenken, in Frage zu stellen und eventuell zu modifizieren. Danke noch mal für alle Anstöße, auch die, die mich per PM erreicht haben!

Zitat von Trapper im Beitrag #25
Ein guter Rat von mir: probiere in Ruhe aus! (…) Ich hatte zum Beispiel mal den Voyager im Visier. Da ich aber für Gepäcktouren noch andere Boote habe, bin ich (…) beim Wenonah Advantage gelandet, der mir für schnelle Touren ohne Gepäck viel besser passt. Wenn du dich natürlich auf nur ein Boot beschränken willst/musst, sieht die Sache wieder ganz anders aus....


Thomas, probieren ist natürlich genau das, was sein muss! Das Dilemma ist nur, dass ich gerne zur Saison, die hier (dieses Mal Gott sei Dank) ein wenig später beginnt, ein Boot kaufen möchte. Deutschland ist 1 000 km entfernt und hier ist das Wasser zurzeit zu hart zum Paddeln, und ich fürchte außerdem, dass es nicht die große Auswahl an Testbooten gibt.

Und ja, es wird erstmal nur ein Boot werden! Von daher muss es eine wollmilchlegende Eiersau sein.

Zitat von Skua im Beitrag #26
Als in die gesuchte Klasse passend werfe ich hier noch den Savage River Blackwater in den Ring. Stabil, schnell und sehr leicht (ca. 11kg!) bei 17" und voll Urlaubstauglich, was die mögliche Zuladung angeht.
Mir persönlich vielleicht etwas zu groß, aber in der engeren Auswahl für einen Fluß- und Seeneinercanadier. Tendiere aber im Moment eher zum Swift Kee 15.


Holger, das Schiff sieht auf der Herstellerseite aus wie eine Rennsemmel (das ist keinesfalls despektierlich gemeint!). Bist du sicher, dass das nicht zu kippelig für mich ist?

Ich habe schon einem Mitforenten davon berichtet, dass ich mich noch gut entsinnen kann, wie ich vor mehr als zwanzig Jahren mal vorm BKW-Bootshaus einen der alten Vereins- Abfahrtscandier probiert habe. Ich war nicht wirklich glücklich in dem Boot!

Als Sitzriese musste ich nach jedem Paddelschlag stürzen. Derweil Peter Heil am Ufer stand und mir immer wieder zurief: „Wir atmen tief ohne Angst! Wir atmen tief ohne Angst!“ Ich glaube ich bin dann schlussendlich doch nicht am Ufer ausgestiegen …

Und, Holger wie sieht es mit der Kleinflusstauglichkeit des Blackwaters aus? Lässt sich sowas auch auf der Örtze oder auf der oberen Hunte noch einigermaßen elegant handeln. Und 11 kg, was geschieht, wenn ich mal wieder ´nen Stein im Schwall übersehe?

Zitat von Olaf im Beitrag #27
48+ habe ich nicht. 44 aber und trage Meindel in 45, da ich Einlagen trage. Habe aber noch gut Luft an den Seiten, nach dem Bearbeiten des Sitz. Voyager und Rendezvous, wären in Hannover bei mir zu probieren. Ansonsten halt die diversen Treffen.


Danke Olaf! Ich komme eventuell gerne auf dein freundliches Angebot zurück.

Beste Grüße an alle
gerT

Jörg Wagner Offline



Beiträge: 871

06.01.2015 20:59
#29 RE: Wollmilchlegender Lastencanadier antworten

Hallo Gert,
nachdem in diesem thread auch einige Bootsmodelle genannt wurden, die von mir importiert werden (ich habe noch mehr im Repertoire), gebe ich gerne noch weitere Informationen, insbesondere auch deshalb, weil die Boote hier nicht weit verbreitet sind und die Informationen daher eher spärlich ausfallen.
genannt wurden Hemlock SRT und Savage River Blackwater und Savage, daneben gäbe es noch die beiden Solos von GRB Newman, Hemlock Eaglet in der Soloausführung, Hemlock Peregrine, sowie den 15-Fuß Prospector von American Traders, die irgendwie in Dein Lastenheft passen würden.
Wie der Blackwater, so haben auch die beiden Solos von GRB die Anmutung von Rennkanadiern, sie sind aber vollwertige Tourenboote mit z.T. beträchtlicher Zuladung und profitieren in Design und Geschwindigkeitspotential von der beträchtlichen Erfahrung der Hersteller im Bereich Marathoncanadier.
Besonders Blackwater und Savage überzeugen dabei durch ein äußerst robustes Epoxi-Laminat, das im Infusionsverfahren entsteht und zusätzlich getempert wird, eine Methode, die unbestritten sehr endfeste Laminate hervorbringt. Die genannten Boote dürften für Deine Gewichtsklasse mehr als ausreichend sein, und insbesondere Blackwater und Savage sind nicht nur sehr schnell, sondern auch überraschend endstabil und für ihre Geschwindigkeitsklasse, die etwa den We no nah´s entsprich, recht manövrierfreudig.
Der Peregrine von Hemlock hat möglicherweise für Deine Zwecke zu wenig Kapazität, aber der Eaglet aus dem gleichen Hause, gefitted als solo oder, mit 3 Sitzen, als Solo+, könnte ebenfalls in Frage kommen, er hat eher klassische Fahreigenschaften, extreme Endstabilität und hervorragenden Leichtlauf. Der SRT (Solo River Tripper) von Hemlock macht auf Seen und Fließwasswer eine gute Figur, hat eine hohe Zuladung, läuft trocken, ist Endstbil und recht gelekig. Er hat ein massives 'Erscheinungbild, besonders, wenn man drinnen sitzt, dann wirkt er recht voluminös, fährt aber überraschend agil, da er eine recht schmale Wasserlinie hat, hier entspricht er in etwa dem Merlin von Bell. Die Boote von American Traders gibt es ebenfalls in Epoxi, infundiert und getempert, sie gehören designmäßig zu den Klassikern, traditionelle Designs, die in der Performance mit den genannten anderen Booten nicht mithalten können, aber als Klassiker durchaus Ihre Berechtigung haben, letztlich eine Geschmacks- und Stilfrage.
Solltest Du zum Kringelfieber kommen, werden alle genannten Boote zum Probieren vorhanden sein.
Viel Spaß bei Deinen weiteren Recherchen, sie sind "part of the game" und können durchaus Spaß machen.
Jörg Wagner

Keltik Offline




Beiträge: 431

06.01.2015 23:17
#30 RE: Wollmilchlegender Lastencanadier antworten

Wenn ich Deine Beschreibungen lese, Jörg, bekomme ich richtig Lust zum Testpaddeln. Unsere Gespräche über mögliche Boote für uns sind ja seit einer Weile unterbrochen aber für mich weiter von Interesse, da ich noch Platz auf dem Hänger habe ...

Ich las als Empfehlung auch den Keewaydin 15. Da würde ich, wenn es ein Swift werden sollte, bei einem großen Kerl mit großen Füßen eher den Osprey nehmen. Der hat dann doch einiges mehr Platz und Breite für den Piloten. Der Schiebesitzt (bei beiden) ist auch sehr gut und große Jungs können die Abhängungen kürzen und dadurch mehr Platz für die Füße und einen sanfteren Kniewinkel generieren.
Anfangs und Endstabilität sind recht unterschiedlich (für Fotografen auch da eher Osprey) aber beide, wie auch richtig über den Voyager weiter oben geschrieben, bei jedem der Boote so gut, dass sie auch in unruhigem Wasser sehr sicher zu fahren sind.
Voyager habe ich nur mit Flechtsitzt getestet und scheint seltener zu sein ... darum die Erwähnung.

BbbB ... Bis bald beim Bootfahren
Max

Scheiß auf Küsschen, guten Freunden gibt man ein Bier!

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