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 Allgemeines Canadierforum
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_Amarok_ Offline



Beiträge: 669

14.03.2012 12:50
#61 RE: Unfallverhütung auf dem Wasser antworten

Zitat von Caspar Honig
Leute, mal ganz ehrlich:
Wer mit so einem Tretboot mit Ersatzpaddel morgens im Winter bei 6Bft auf die Ostsee fährt handelt vorschnell, wenn er sich für nachmittags verabredet.


Tja, um bei diesen Wetterbedingungen/Jahreszeit (6 Bf mit Wellenhöhen von u.U. 2 - 2,5 m) mit so einem Boot auf die Ostsee zu fahren, dazu gehört schon einiges. Zumal die Ostseewellen eher kurz und dadurch sicher gefährlicher als gleich hohe aber lange Ozeanwellen für Paddler sind. Dass wie mein Vorschreiber sagt so ein Boot

Zitat von Andreas Schürmann
immer unsinkbar

und

Zitat von Andreas Schürmann
meist auch gut wieder besteigbar.

ist, kann dem Unglückten vermutlich (tatsächliche Todesursache ist ja noch nicht geklärt)nicht viel genützt haben. Auch zu schreiben

Zitat von Andreas Schürmann
Einzig die Kleidung muss stimmen und zwar zur Wassertemperatur

... naja.

Andreas Schürmann Offline




Beiträge: 2.067

14.03.2012 14:12
#62 RE: Unfallverhütung auf dem Wasser antworten

>>> Einzig die Kleidung muss stimmen und zwar zur Wassertemperatur

@Peter: >>> ... naja.

Was soll den ja daran falsch sein?

Auf einem Sit on top ist man den Elementen zwangsläufig noch mehr ausgesetzt als im "Boot".
Für mich wäre angepaßte Kleidung bei 4°C Wassertemperatur
z.B. Merino Unterwäsche + Wollfliesoverall + Trockenanzug, Handschuhe (Finger + Faust mix)
Wollmütze + Neohaube oder Südwester mit Ohren und Nacken Windschutz.

"Wie wir die Welt wahrnehmen, hängt davon ab, wie wir uns in ihr bewegen." F. Schätzing

_Amarok_ Offline



Beiträge: 669

14.03.2012 15:16
#63 RE: Unfallverhütung auf dem Wasser antworten

@Andreas, natürlich ist eine entsprechende Kleidung ein relevantes "Sicherheitselement". Aber sie ist nicht die einzige Lebensversicherung. "Stimmen" muss in Sachen Sicherheit so viel wie möglich, gerade wer unter solchen Bedingungen unterwegs sein will.

Caspar Honig Offline




Beiträge: 197

14.03.2012 17:49
#64 RE: Unfallverhütung auf dem Wasser antworten

Hej Andreas,
auf Deine Frage - Nein, Sit-on-Tops bin ich bisher noch nicht gefahren, wäre im Sommer bei Bade-Temperaturen und auflandigem Wind aber bestimmt mal lustig. Mit Seekajaks habe ich dagegen doch schon etwas mehr Erfahrung. Auffallend dabei ist,genau wie bei Canadiern auch, daß die Breite des Boots starken Einfluss auf die Kentersicherheit bei Wellengang hat. Anders als man als Laie vermuten würde sind dabei die schmaleren Boote klar im Vorteil, da sie sich leichter waagerecht halten lassen. Dementsprechend sind ernstzunehmende Seekajaks in der Regel zwischen 52 und 56cm breit. Bei einem 84cm breitem Sit-on Top, das sich darüber hinaus noch nicht mal kanten lässt da es über keinen Schenkel-Halt verfügt, ist m.E. bei Wellengang von auch nur über einem Meter eine (zwei, drei...) Kenterung(en) vorprogrammiert (ich lass mich da von Dir bei entsprechender Welle gern eines besseren belehren).

Als jemand der von der Wesermündung kommt ist Dir die Salzwasser-Union wahrscheinlich ein Begriff. In der Ausbildungsmappe der SaU ist für alles was über den Schnupperkurs hinausgeht klar festgelegt, was zu einem seetüchtigen Kajak dazugehört, unter anderem der Schenkel-Halt und aber auch eine mehrfach befestigte Rettungsleine und ein Ersatzpaddel...

Ich bin der festen Überzeugung, daß das was dieser Mann dort veranstaltet hat in höchstem Maße unverantwortlich war. Solltest Du da anderer Meinung sein wäre es aber besser, wir würden diese Diskussion im Seekajak-Forum weiterführen, da dies Thema hier doch ziemlich off-topic ist.

Grüße
Martin

edit. im Seekajk-Forum ist die Diskussion wegen der dort üblichen Entgleisungen vom Moderator geschlossen worden und auch ich möchte mich für meinen unangemessenen Ton im ersten Beitrag entschuldigen.

"In das Dunkel dieser alten, kalten
Tage fällt das erste Sonnenlicht." Mascha Kaléko

Andreas Schürmann Offline




Beiträge: 2.067

14.03.2012 18:21
#65 RE: Unfallverhütung auf dem Wasser antworten

@ Peter Jetzt hab ich es begriffen, da hast Du recht, das einzig war das falsche Wort, besonders ist passender und auf das Sit on top gemeint, weil man dort den Elementen sehr ausgesetzt ist.

@ Martin
Die Diskussion bezüglich eines Sit on top ist aber eventuell bei den Canadiern besser aufgehoben, denn es ist wie Du richtig feststellst kein Seekajak. Das Verhalten dürfte eher Richtung Canadier gehen.
Grundsätzlich würde ich die Hobbie Boote nicht als Spielzeug einstufen. Ob und bei welchen Bedingungen was geht muss schon Jeder selbst wissen.
6 Bft und 2m Wellen sind eine ordenliche Nummer, wenn die nicht nur im Wetterbericht stehen, sollte man sich mit seinen Sachen schon gut auskennen wenn man da raus fährt.
Zwei angesagte Meter Welle habe ich in kleineren Booten erst einmal erlebt, da sind wir an Drei Dänen in einem Mini-Ruderboot (ca. 4m lang) vorbei gesegelt, die in aller Ruhe geangelt haben, da wurde einem schon vom hinsehen übel. Das waren kurze, fiese, hohe Wellen doch auch das breite Ruder Boot konnten die nicht umschmeißen.

Gruß
Andreas

"Wie wir die Welt wahrnehmen, hängt davon ab, wie wir uns in ihr bewegen." F. Schätzing

Leichtgewicht Offline




Beiträge: 1.294

14.03.2012 18:30
#66 RE: Unfallverhütung auf dem Wasser antworten

Nichts gegen die Hobie's, ich bin schon mehrere "gepaddelt" - ist hier aber sicherlich nicht das Thema - auf die Hobies lass ich nichts kommen, die sind sicher - Seekajak oder OC ist hier auch nicht die Frage!

WARUM alleine? DAS ist hier die (Haupt-)Frage!

WARUM bei hohen Wellen? Das ist hier die Frage!

WARUM nicht in unmittelbarer Küstennähe/Ufernähe?? (ich kenn' die Ecke ganz gut, ist außerhalb der Brandungslinie easy) DAS ist hier die Frage!

WARUM nicht im Trockenanzug (bei den (Wasser-)Temperaturen unerlässlich)??? DAS ist die Frage!


lG Leichtgewicht

Peter Pan Offline




Beiträge: 117

14.03.2012 18:56
#67 RE: Unfallverhütung auf dem Wasser antworten

Übrigens steht nirgends geschrieben, dass das Foto den Start der Tour zeigt.
Daher sind die Kommentare erst mal Mutmaßungen.
Eventuell war er ja auch anders unterwegs (anderes Boot, andere Kleidung).
Unabhängig davon müsste mich als Flachland-Binnenpaddler allerdings auch etwas beißen, bei solchen Bedingungen auf dem Meer rumzupaddeln...

Peter B.

docook Offline




Beiträge: 884

15.03.2012 09:13
#68 RE: Unfallverhütung auf dem Wasser antworten

Moin,
Zitat:Nichts gegen die Hobie's, ich bin schon mehrere "gepaddelt" - ist hier aber sicherlich nicht das Thema - auf die Hobies lass ich nichts kommen, die sind sicher - Seekajak oder OC ist hier auch nicht die Frage!

WARUM alleine? DAS ist hier die (Haupt-)Frage!

WARUM bei hohen Wellen? Das ist hier die Frage!

WARUM nicht in unmittelbarer Küstennähe/Ufernähe?? (ich kenn' die Ecke ganz gut, ist außerhalb der Brandungslinie easy) DAS ist hier die Frage!

WARUM nicht im Trockenanzug (bei den (Wasser-)Temperaturen unerlässlich)??? DAS ist die Frage!

...und warum begrenzt so ein tun nicht die eigene aufkommende Angst.
Ich kenne ja nun auch ganz gut offene Reviere und zudem Berufsschifffahrtswellen von seegehenden Frachtern oder Autotransportern. Die haben durch die vielen Tonnen bewegte Schiffsmasse eine enorme Energie (selbst schon erfahren). Wenn ich am Ostseestrand stehe und Wellen über vielleicht 50 cm- 1 m ausmache, würde ich mit meinem Hintern an Land bleiben. Ganz einfach, weil ich befürchte das nicht beherschen zu können.
DAS ist noch so eine Frage.
Viele Grüße
docook

Troubadix Offline



Beiträge: 1.213

16.03.2012 10:40
#69 RE: Unfallverhütung auf dem Wasser antworten

Moin,
das ist erst mal und überhaupt nur eine traurige Geschichte.
Noch wissen wir überhaupt nicht wie es abgelaufen ist und sollten uns erst mal an die eigene Nase fassen bevor vorverurteilt und das verlorene Leben und die Trauer der Angehörigen völlig in den Hintergrund tritt.
Stellt Euch vor, er hat einen Herzinfarkt bekommen und sonst alles richtig gemacht oder seine Angehörigen lesen hier mit.
LG Jürgen

http://isladebasura.com/

_Amarok_ Offline



Beiträge: 669

19.03.2012 21:09
#70 RE: Unfallverhütung auf dem Wasser antworten

Nach tödlichen Anglerunfällen:
"Am vergangenen Wochenende war vor der Insel Poel ein 54 Jahre alter Berliner tot aus der Ostsee geborgen worden. Er war mit einem Angelkajak unterwegs. Anfang März war bei einem Angelunfall auf dem „Tiefen See“ in der Nähe von Güstrow ein 51-jähriger Mann gestorben. Er und sein Begleiter waren mit ihrem Kanu gekentert und in das kalte Wasser gestürzt. ...Die Wasserschutzpolizei, der in Mecklenburg-Vorpommern 55 Wasserfahrzeuge zur Verfügung stehen, riet den Freizeitkapitänen dringend, sich an grundlegende Sicherheitsregeln zu halten. Neben dem Tragen von Rettungswesten gehöre dazu die ehrliche Beurteilung des eigenen Leistungsvermögens. Zusätzlich sollten sich die Wassersportler vor Beginn der Tour mit dem Revier und dem Boot vertraut machen."

Quelle

_Amarok_ Offline



Beiträge: 669

26.03.2012 15:38
#71 RE: Unfallverhütung auf dem Wasser antworten

Donaumike Offline




Beiträge: 993

28.03.2012 09:06
#72 RE: Unfallverhütung auf dem Wasser antworten

" Ja und dann? Weißt du nicht mehr? Wenn ich und du nicht gekommen wären und den kleinen Häwelmann in unser Boot genommen hätten, so hätte er doch leicht ertrinken können! "
Theodor Storm

Wolfgang Hölbling Offline




Beiträge: 2.916

08.04.2012 12:49
#73 RE: Unfallverhütung auf dem Wasser antworten

Alles beginnt im Kopf.

Wolfgang Kerber, Physiker und Extremsportler, gibt der Kleinen Zeitung aus Anlaß Ostern - Wenn Leben neu beginnt - ein Interview.
Er war nach einer Kenterung bei Hochwasser an einem Wehr klinischt tot gewesen, seine Körpertemperatur nur noch 25° C. Diese Grenzerfahrung macht ihn sicher: ".., daß der Tod angenehm ist."

Interessant:

Er weiß nicht, was ihn dazu gebracht hat, bei Hochwasser ins Wehr einzufahren, da er weder verrückt, noch ahnungslos sei.

In seinem eben erschienenen Buch, " Aus dem Koma zurück an die Universität", führt er aus, daß er sich an 10 Tage Tiefschlaf nicht erinnert und es auch ablehnt, mittels Hypnose etwas aus seinem Unterbewußtsein über den Unfallvorgang zu erfahren. Die Amnesie sieht er, wie seine Berater, als Selbstschutz des Körpers, an dem man nicht rütteln sollte.

Kerber hat den Eindruck, daß sich ein roter Faden durch die Chronologie seiner Rettung zieht, der die Zufälle erklärt, im Sinne: der soll noch leben.

Er denkt, ein Wesen, nicht von dieser Welt, gibt ihm eine Berechtigung, noch etwas auf dieser Welt zu tun.

Seit seinem Nahtoderlebnis, weiß er, daß er keine Angst zu haben braucht.

Den Kick, ein Risiko einzugehen, liebt er nach wie vor.

W. Kerber gibt an, seither intensiver zu leben, sich die Sinnfrage zu stellen.


Wenn ich das lese, bin ich fast im Zweifel, ob ich das einfach schnoddrig abtun kann mit: Glück gehabt.
Ich denke schon.
Die, die von ihrer Dummheit, ihrem Leichtsinn oder ihrer Todessehnsucht nicht mehr berichten können, sind der andere Teil der Statistik, brauchen sich keinen Mythos aufbauen, kein Buch schreiben, sich nicht vor sich selbst fürchten, sich keine Sinnfrage mehr zu stellen.

Frohe Auferstehung, allen Glückspilzen, W.

Ps. Ein wenig weiß ich worüber ich rede: 28 Jahre mit dem Motorrad, dabei zwei Freunde verloren, einer querschnittgelähmt... Ich werde kein Buch schreiben. Erstens kann ich das nicht, zweitens sind die Tatsachen zu alltäglich, zu banal.

Pps. Heinz, ich bin froh, daß Du nicht mehr rauchst.

http://www.canoebase.at/
http://www.swiftcanoe.eu/

Wolfgang Hölbling

Panta Rhei Offline



Beiträge: 75

11.04.2012 13:34
#74 RE: Unfallverhütung auf dem Wasser antworten

Hallo

Nur soviel:
Ja, ich paddle manchmal auch bei -15 Grad ohne Kälteschutzanzug.
Ja, ich paddle manchmal ohne Schwimmweste.
Und zu allermeist hab ich nur ne Schwimmhilfe und keine Rettungsweste an.

Und ich denke viel über das Risiko nach, was ich eingehe. Und frage mich immer wieder mal, was andere Bootsbesatzungen mit Schwimmweste und Trockenanzug da so machen weit draußen, wenn im Hintergrund ein Sturm aufzieht. Ob sie wirklich wissen, was sie tun. Ich weiß dann oft nur, dass ich dieses Risiko nicht eingehen würde. Und trotzdem nicht gefeit bin gegen irgendeine Unachtsamkeit, irgendein Detail, worüber ich nicht nachgedacht habe. Z,B. den Kälteschock oder das „trockene Ertrinken“, Dinge die etwa den Einsatz einer Schwimmhilfe verbieten würden, ein Risiko, welches jeder eingeht, der keine Rettungsweste trägt, und welcher Paddler tut das schon.

Und deswegen fänd ich es viel interessanter, das Risiko zu beleuchten, welches wir alle eingehen als so zu tun, wie wenn nicht auch jedes Jahr Spitzenkajakfahrer mit Spitzenausrüstung wie Tim Weinmann an einer Stelle, die eigentlich nicht so kompliziert ist, sterben und der galt in der Szene als einer der erfahrensten Paddler in Deutschland und darüber hinaus als sehr sicherheitsbewußt.

Naja, und es gibt ja auch Leute die weiterhin Motorradfahren obwohl sie wissen, worüber sie reden: : 28 Jahre mit dem Motorrad, dabei zwei Freunde verloren, einer querschnittgelähmt...“ . Tun sie das weil sie „Den Kick, ein Risiko einzugehen, nach wie vor lieben“ wie du Wolfgang den fast tödlichen Unfallpaddler zitierst. Der übrigens auch mit Schwimmweste und Wärmeschutz fast gestorben wäre, vielleicht noch eher als ohne Schwimmweste, die Wasserdynamik im Rücklauf ist ja ein ganz eigenes und hoch kompliziertes Thema. .

Mich stört halt wenn Antworten zu einfach sind, das wird dem Thema nicht gerecht, wenn ich mal aus dem Seekajakforum zitieren darf:

„Ketzerisch sagen ja etliche gestandene Arktisfahrer: Kälteschutzanzüge wie ein Trockenanzug verlängern nur die Todesqual z.B im Falle eines solchen Falles wie der (tödliche) Unfall von Lone Madsen in Grönland.../Seakyaker Mag. 70. denn da ist keine Hilfe zu erwarten.“

Wenn ich mich bewusst mit Risiken auseinandersetze komme ich ja vielleicht auch zu anderen Schlüssen; So heißt es z.B. „In Hans Memmingers Buch "In Sturm und Eis" zur Paddelbekleidung: "Aus Sicherheitsgründen wären Trockenzüge (...) vorzuziehen gewesen. Sie haben jedoch den großen Nachteil, daß sich die 3-4l Schweiß, die man bei gropßer Anstrengung in 10h verliert, in der "Hose" sammeln. Das hält das beste Sitzfleisch nicht aus (...) Auch die Latzhosen waren waren nciht der WEisheit letzter Schluß. Wir haben am Ende (...) uns mit nur mehr atmungsaktiven Trevira Finesse Hosen ins Boot gesetzt." Und für die die nicht wissen worum es in dem Buch geht, Memminger und Co haben in mehreren Jahren ("Sommers") die wesentlichen Teile der Nordwest-Passage abgekajakt. Und sind dabei nicht selten übers Eis gegangen.“

Nichts für ungut.

Tommy

PS. Und last not least auf das notwendige quentchen Glück würd ich nur ungern verzichten ...

Wolfgang Hölbling Offline




Beiträge: 2.916

11.04.2012 16:59
#75 RE: Unfallverhütung auf dem Wasser antworten

Hallo Tommy,
..nehme ich nicht für ungut, sehe auch nicht, daß meine Antwort zu einfach ist, da ich keine formulieren wollte.
Auch nehme ich ein gerüttelt Maß an Leichtsinn, manchmal auch Dummheit auf meine Kappe. Immer wenn mir eine solche - im Nachhinein - bewußt wurde, hatte ich schlaflose Nächte.
zB Ich war manchmal im leichten bis mittleren WW allein unterwegs, einfach weil kein Paddelpartner Lust, Zeit... hatte.
Irgendwann stellte ich dann erstaunt fest: wenn ich allein unterwegs bin, bin ich bereit viel höhere Risiken zu gehen! Warum?

Wir sind stets mehr unsere Zufälle ( Glückspilz ), als unsere Wahl. Dennoch beginnt Sicherheit, sehr oft, im Kopf.

..take care, W

http://www.canoebase.at/
http://www.swiftcanoe.eu/

Wolfgang Hölbling

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