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Dieses Thema hat 33 Antworten
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 Allgemeines Canadierforum
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mette Offline




Beiträge: 122

22.03.2009 20:33
Langfinger - wie schütze ich den Canadier beim Landgang? antworten

Ich weiß nicht mehr wer, aber ein Mitglied berichtete von einer unfreiwillig beendeten Reise (in Frankreich?) weil sein Canadier den Besitzer ohne sein Wissen gewechselt hatte.

Dieses Jahr planen wir eine mehrwöchige Tour die Loire runter und hätten gerne Eure Tips, Ähnliches zu verhindern. Wir werden sicherlich das Boot auch mal auf Zeltplätzen lassen, während wir uns das ein oder andere Schloss ansehen.

Was macht Ihr bezüglich Sicherheit? (Es geht mir hier nicht um Versicherung - den Thread habe ich bereits gelesen.) Für Eure Anregungen wäre ich sehr dankbar!

Herzlichst

Mette

GünterL Offline




Beiträge: 1.033

22.03.2009 20:44
#2 RE: Langfinger - wie schütze ich den Canadier beim Landgang? antworten

Hallo Mette!

Ich hab meistens ein Fahrradschloß mit ca 1 Meter Drahtseil (von der stärkeren Sorte) mit dabei.
Mit dem Schloß ist auch der Canadier am Dachträger gegen Vorrutschen beim Bremsmanöver und gegen unabsichtlichen Verlassens des Dachträgers ohne meines Beiseins gesichert. Hat ein Zahlenschloß, so das ich keine Probleme wegen des Schlüssels habe.

Gruß Günter

Klaus ( gelöscht )
Beiträge:

22.03.2009 21:19
#3 RE: Langfinger - wie schütze ich den Canadier beim Landgang? antworten
Hallo Mette[wink] sehe das genauso wie Günter, Stahlseil mit dem Dachträger (Reling)bzw. bei der Lagerung auf der Erde
das Stahlseil um einen Baum. Drei Vorteile hast du ja auch noch und zwar deine W. Hunde.
Bei den Hilferufen derer die Ihr Canoe (Kajak) einbüßten, hat man nichts mehr gehört. Es ist schon schlimm
das man sich so Gedanken machen muss, alles wieder heil nach Hause zu bringen.
Viel Spaß mit dem neuen und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel.
Grüße aus Baden Württemberg.[
Klaus
Angefügte Bilder:
Canoekauf bei Jörg 007.jpg  
lej ( gelöscht )
Beiträge:

22.03.2009 22:08
#4 RE: Langfinger - wie schütze ich den Canadier beim Landgang? antworten

Moin Klaus
Traumkanus, ich finde das Geklinkerte besonders schön, hättest du bestimmt auch gerne, oder?
Gruß Jürgen

Klaus ( gelöscht )
Beiträge:

22.03.2009 22:29
#5 RE: Langfinger - wie schütze ich den Canadier beim Landgang? antworten
Hi Jürgen, das war ein Toller Laden, da hätte auch dein Geldbeutel schlapp gemacht.
In der anderen Ecke waren auch noch Solo Wooden Canoes. Meine Frau hätte
mir für alle Zeit das Taschengeld gestrichenwenn ich was gekauft hätte.
Noch bin ich zufrieden mit meine Canoes schaunwirmal was die Zeit uns bringt.
Stahlseil hab ich schon.

Gruß Klaus

Bild von meinem Revier, hier ist die Welt noch in ordnung.
Angefügte Bilder:
Altrhein Germershein August 08 029.jpg  
elbeboy1 Offline




Beiträge: 111

23.03.2009 06:47
#6 RE: Langfinger - wie schütze ich den Canadier beim Landgang? antworten

Hallo
Ich nehme so ein http://www.safeman.de/mit. Der ist sicherlich nicht geeignet das Canoe für mehre Stunden liegen zu lassen.
Aber gegen den Gelegenheitsdieb ist er völlig ausreichen.

Elbstromer

Gerhard Offline




Beiträge: 638

23.03.2009 07:01
#7 RE: Langfinger - wie schütze ich den Canadier beim Landgang? antworten

Hallo Mette,

ich nehme auch ein Kunststoffummanteltes Stahlseil. Gibt es im Fahrradladen in verschiedenen Längen.
Dann noch ein normales Vorhängeschloß dazu. Und das reicht.

Grüße
Gerhard

Frank_Moerke Offline




Beiträge: 1.432

23.03.2009 07:32
#8 RE: Langfinger - wie schütze ich den Canadier beim Landgang? antworten

Auf einem Campingplatz würde ich direkt einen Zeltnachbarn fragen, ob der nicht mal aufpassen kann. So in der freien Landschaft lasse ich das Boot nicht allein, eagl in welchem Land. Es geht ja nicht nur um s nackte Boot, auch um die Ausrüstung ...

Leichtgewicht Offline




Beiträge: 1.294

23.03.2009 07:39
#9 RE: Langfinger - wie schütze ich den Canadier beim Landgang? antworten

Hallo Mette,

ganz heißes Thema, wir mussten unsere Boote noch nie anschließen, da wir immer außerhalb der Ferienzeiten und meistens abseits der megagroßen C-Plätze
waren (In -D- sowieso bevorzugt DKV-Plätze, auch als Nichtmitglieder)

Problematisch sind ja nicht nur die Boote, die, glaub ich, nur zu schützen sind, indem man sie für andere uninteressant macht (z.B. Adresse groß außen drauf schreibt pp...), meine Ausrüstung insgesamt ist diverse 100er wert (mittlerweile), sodaß ich auch immer darauf achte, was doch im Tagesrucksack mitgeht...
Und selbst die Bekleidung und Taschen und Zelt sind ja teilweise schon sauteuer...

Am schlimmsten sind immer die "großen" C-Plätze, wo keiner mehr auf den anderen achtet, bzw Feiertage (wahlweise auch 1. Mai und Christi Himmelfahrt), wo
oft "normale" Couchpotatos sich saufenderweise in die Natur verirren, und denken, dass Gegenstände, die nicht angeschlossen sind, den Besitzer wechseln wollen...

Ich hoffe mir läuft nie jemand solches über'n Weg...

Unter "uns" Wassersportlern hab' ich noch nie von Besitzstandsproblemen gehört, ganz im Gegenteil, so viel Kameradschaft und Freundlichkeit ist mir
selten untergekommen.

Willst Du Dich effektiv vor Verlust schützen, such' Dir auf großen C-Plätzen Leute, die Dir vertrauenswürdig erscheinen (das Rentnerpärchen aus Recklinghausen im Caravan...) und bitte darum, ein Auge auf Deine Sachen zu haben, Du kannst Dir nicht vorstellen, wie viele freundliche deutsche/niederländische/belgische Rentner in -F- unterwegs sind... oder frag' gleich, ob Du Deinen Canadier bei Ihnen ablegen darfst, weil Du Sightseeing/visite machst...

Wahlweise wirst Du auch bei den Platzbetreibern erfahren, wo Du Deinen Canadier sicher lagern kannst... mir wäre es lieber, evtl "dumm" zu fragen, ein 3000,-€ Canadier "umzutragen" als den ganzen Tag ein mulmiges Gefühl zu haben...

Und verlass' Dich nicht auf Fahrradschlösser und dergleichen... ich komme aus der "Sicherheitsbranche", ich knack' Dir alles an Schlössern so leise, still und schnell, Du würdest daneben stehen und es noch nicht einmal mitbekommen..., auch die dünnen Kabel, nehmt sie, wenn Ihr Euch besser fühlt damit, aber jemand, der einen Canadier wirklich in sein Eigentum übergehen lassen will, wird sich davon nicht aufhalten lassen.

Euch allen eine sichere Stechpaddelsaison, dass Ihr keine Verluste habt...

lG Leichtgewicht

sputnik Offline




Beiträge: 2.004

23.03.2009 08:43
#10 RE: Langfinger - wie schütze ich den Canadier beim Landgang? antworten

Also das mit dieser Verallgemeinerung der üblen großen C-Plätze und den tollen kleinen Paddlerübernachtungsplätzen
möchte ich nicht unkommentiert lassen.
Mir wurde auf dem Paddler-Zeltplatz an der Altmühl bei Eichstätt mein Eckla-Wägele nachts unter dem Canadier herausgeklaut,
während ich 1m daneben im Zelt schlief. Es war keine Ferienzeit und auch kein besonderes Wochenende. War es jetzt die Vater-Sohn-Besatzung
im gemieteten Bavaria, oder die 2 Päärchen, die nur unter großer Mühe ihr Wolfskin-Zelt aufstellen konnten, oder der Solo-Paddler, der
morgens in aller Eile verschwand, als der Kassierer die 3 Euro Übernachtungsgebühr eintreiben kam? Vielleicht war es auch eines jener
Rentnerbesatzungen vom benachbarten Womo-Platz. Ich weiß es nicht. Fazit für mich: alles anschließen, zusammenschließen, was geht. Bevorzuge
dabei die langen kunststoffummantelten Stahlkabel mit Vorhängeschloß. Trau keinem außer Dir selbst!
Es ist klar, daß so ein Kabel nur einen minimalen Schutz bietet, aber es erschwert dem Dieb die Sache etwas. Gelegenheitsdiebe werden dadurch
aber vielleicht abgehalten.

Stefan

Andreas Schürmann Offline




Beiträge: 2.067

23.03.2009 08:47
#11 RE: Langfinger - wie schütze ich den Canadier beim Landgang? antworten
Es sind ja aber oft garnicht ernsthafte Diebe, sondern Deppen die mal testen was so ein Böotchen denn allein auf dem Fluss macht, dagegen hilft ein Schloss schon. Am Ufer mit Baum, auf dem Hänger, dem Dachgepäckträger, da bietet ein Stahlseilschloss (z.B.: Masterlock Phyton http://www.compass24.de/web/catalog/shop...ubehoer/1531446# -> Hat keine Öse, deshalb reichen ca. 10mm Loch)
dem Dieb ein Hindernis. Auch auf dem Autobahnrastplatz kann dann nicht gleich jeder mit einem Taschenmesser das Boot umladen.
(Ernste hafte Diebe schreckt das natürlich nicht.)

Der beste Schutz ist den Canadier nicht allein liegen zu lassen, oder so allein, dass wirklich Keiner kommt.

Gruß
Andreas
Kanuotter Offline




Beiträge: 551

23.03.2009 10:23
#12 RE: Langfinger - wie schütze ich den Canadier beim Landgang? antworten

Hallo Mette,

die meisten Sorgen habe ich vor mutwilliger Zerstörung aus "Langeweile". Also Idioten, die das Boot ins Wasser schmeißen oder Brennversuche machen.

Meine Methoden: Fahrradkette, älteres Boot, Liegeplatz, der nicht direkt einsehbar ist (Versteck). Paddel und andere nützliche Dinge, die zu Diebstahl, Schwimm- oder Brandversuchen einladen lasse ich wenn möglich nicht beim Boot.

Lasse auf diese Weise fast immer mein Boot zurück, da ich meistens mit der Bahn zum Auto zurück komme. Und habe in den letzten 4 Jahren keine schlechten Erfahrungen gemacht.

Grüße
Kanuotter

lej ( gelöscht )
Beiträge:

23.03.2009 11:26
#13 RE: Langfinger - wie schütze ich den Canadier beim Landgang? antworten
Moin Klaus
In dem "Toller Laden" habe ich auch schon Tränen in den Augen gehabt und die Frage mit dem Geld dafür, ich denke jetzt an die einmaligen gepflegten antiken Schätze und nicht nur an die schönen Paddel und Neuboote, habe ich mir ernsthaft nicht wirklich gestellt, war schon froh dass Jörg Wagner keinen Eintritt genommen hat.
Gruß Jürgen

khyal Offline



Beiträge: 82

23.03.2009 14:11
#14 RE: Langfinger - wie schütze ich den Canadier beim Landgang? antworten

Hi,

ich nehme Stahlseil + Vorhaengeschloss, dass vom Buegel her so klein ist, dass zusaetzlich zum Stahlseilende und Stahlseil kein Hebelwerkzeug mehr rein passt - natuerlich schuetzt das nicht gegen das richtige Werkzeug, aber es reicht gegen Ar**********, die grad eine guenstige Gelegenheit sehen - nach Moeglichkeit lassen wir das bepackte Boot nicht alleine, da bleibt halt einer beim Boot, der andere geht einkaufen...und wenn doch, das Teil da ablegen, wo es moeglichst wenige sehen, wo nicht viele Leute vorbeikommen, dann lieber selber weiter laufen...btw wirkt da ein verschnuertes gruenes Tarp ueber nem roten Canadier Wunder, hat auch den Vorteil, dass man dann nicht mehr direkt sehen kann, wass alles Nettes drin liegt, mit ein Grund weswegen wir uns jetzt noch ein etwas laengeres SI-Nylon-Tarp genaeht haben...Bei Uebernachtungen in Gegenden, wo noch andere Unterwegs sind, trage ich den Canadier vom Wasser weg, direkt neben das Zelt...

Mag ja sein, dass das Anderen hier etwas paranoiahaft vorkommt, vielleicht bin ich da auch durch meine Afrika & Asientrips gepraegt, aber ich empfinde es genau umgekehrt, so mache ich mir eben nicht soviele Gedanken im Supermarkt, ob der Canadier gleich noch da ist, oder schrecke im Zelt bei jedem Geraeusch am Wasser hoch

Gruss

Khyal

mette Offline




Beiträge: 122

24.03.2009 20:02
#15 RE: Langfinger - wie schütze ich den Canadier beim Landgang? antworten

Hallo, ihr Lieben,
danke für Eure ausführlichen Antworten! Daraus entnehme ich, dass die Forumsteilnehmer insgesamt nicht allzu häufig negative Erfahrungen gemacht haben, sonst hätte es sicherlich traurige Erfahrungsberichte gegeben.
Bisher hatten wir verschiedene Vorkehrungen getroffen:
* Name und Mobilnummer auf der Innenseite des Royalexbootes einge"dremelt"
* Boot auf dem Auto und dem Campingplatz mit einem plastikummantelten Stahlseil mit Vorhängeschloss fixiert (hilft, wie Gobi sicherlich richtig sagt, nichts gegen einen "ernsthaften" Dieb)
*Paddel, etc. werden nachts auf dem Campingplatz immer ins Auto gesperrt oder bei Landgängen mitgenommen
*Für's Autonachholen haben wir uns ein Faltrad angeschafft, welches gut ins Kanu passt, und so bekommt auch Artos mal den notwendigen Auslauf! Außerdem ist es oft ganz reizvoll, die Route auch mal von der Landseite zu sehen. Man kann das Auto aber auch vorausstellen und auf der Rückfahrt zum Boot sich schon einmal die zu fahrende Strecke ansehen, und die Stellen, die man vielleicht lieber umtragen sollte.
Der andere bleibt solange in Gesellschaft der restlichen Vierbeiner beim Boot - also bestens gesichert!

Bislang sind uns zu den Zeiten, in denen wir auf Tour gehen - eher Nebensaison - noch nie irgendwelche Rentner in unserer Nähe aufgefallen, die so aussahen, als hätten sie kein besseres Programm, als auf unser Boot aufzupassen. Aber vielleicht muss ich nur mal besser gucken ....

Herzlichst

Mette

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