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Dieses Thema hat 36 Antworten
und wurde 5.225 mal aufgerufen
 Ausrüstung > Boote, Paddel, Zubehör, CanoePacks, Kanubau
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Jörg Wagner Offline



Beiträge: 872

27.02.2009 14:23
#31 RE: Benchmarking Gaskocher, Kelly Kettle, Espit antworten

Hi, wenn man Topfböden vor Gebrauch mit etwas Flüsdsigseife einreibt, lassen sie sich leichter reinigen.
Ich bevorzuge es jedoch, ohne offene Flammen über glühender Kohle zu kochen, dann entsteht das Rußproblem erst gar nicht. Nachteil : man muß, um die Glut zu generieren, zunächst mal etwas mehr und dickeres Hol verbrennen, Vorteil :konsistente Hitzeabgabe und bessere Temperaturkontrolle. In kleinen Hoboöfen a la Künzi scheue ich mich auch nicht davor, gelegentlich richtige Holgrillkohlen zu verwenden, mit einem kleinen Schuhkarton voll kommt man damit locker über ein langes Wochenende.
Grundsätzlich packe ich aber jeden einzelnen Topf immer in eine Papiertüte.
Jörg Wagner

Kanuotter Offline




Beiträge: 551

01.03.2009 12:53
#32 RE: Benchmarking Gaskocher, Kelly Kettle, Espit antworten
Hallo Ofenbegeisterte,

ein großes Dankeschön für die vielen Rückmeldungen. Die Anregungen haben zu einer neuen Evolutionsstufe in unser Touren Küche geführt. Ob es erfolgreich war, wir also zufrieden sein werden, werden wir sehen. Vorher muss ich noch etwas "basteln", denn demnächst gehen wir mit einem Drei-in-Eins los: Kelly+Simon+Hobo.



Gaskocher-Veteran:
Gaskocher+Wärmeschild+Windschutz+angestochene Kartusche+2 Topfe = ca. 2,0 kg


Erweiterter Kelly/Simon/Hobo
Kelly+2 Edelstahlnäpfe+Simon+Starter-Holz+1 Topf=ca. 2,0 kg


Motivation:
ca. gleiches Gewicht (wenn Simon ohne Stahlgestell), der getunte Kelly benötigt etwas mehr Platz. Nämlich die größe vom Topf. Aber da passt allerhand nützliches rein. Also hoffentlich kein wirklicher Verlust.
Ich suche ein System was praktisch überall funktioniert, möglichst Unabhängig von Brennstoffbezug und weitestgehend unkaputtbar/robust ist. Dem Thema Russ müssen "wir" uns noch nähern. Bin gespannt ob wir Freude am Holzfeuer unter Töpfen und Pfannen bekommen. Beim Kelly ist das ein geschlossenes System und deshalb nicht wirklich dreckig. Was mich am Kelly begeistert? Heißes Wasser ist das, was wir beim Camping am meisten brauchen. Und das kann er schnell. Und die Atmosphäre mit dem Holzfeuerchen gefällt uns einfach. Ein Stück Nostalgie? Den Anfängen gedenken und altes Wissen erhalten?

Details zur Kelly-Erweiterung:
Simon Alcohol Brenner befeuert solo oder auch im Kelly Kettle. Ähnlich der Idee von Alex, mit der O-Saft-Flasche, habe ich eine Spiritusflasche gefunden, die ohne Platzverlust in den Kelly passt.



Der Kelly wir über zwei Tierfutternäpfe zum Hobo (2x 2.5 Euro).


Der eine Napf ist Brennschale und Wärmeschutz in der Kelly Kettle Feuerschale. Damit wird verhindert, dass der Boden vom Kelly überhitzt. Dieses Rekristallisationsglühen, oder wie das heißt, von Aluminium führt zu "weichem" Aluminum. Der Luftspalt hat ca. 5-7 mm zu allen Seiten. Ich hoffe damit auch die hohe Wärmeabstrahlung in den Boden (Gras wird verbrannt, selbst Asphalt weicht an) deutlich zu verringern.


Der zweite Napf wird oben drauf gestellt und macht das System zum Hobo. Das Foto zeigt die Idee. Die Umsetzung (Löcher schneiden, Bohren, Biegen, optimieren) wir mein März-Projekt.

Alles zusammen passt sehr Platzsparend in die Brennerschale vom Kelly. Da ist sogar noch Platz für Grillkohleanzünder und etwas Startholz.


Ein Fazit hierzu, wie es funktioniert und ob es uns gefällt vielleicht im Herbst unter der Rubrik "Selfmade".

Grüße
Kanuotter
Angefügte Bilder:
DSCN6064.JPG   DSCN6066.JPG   DSCN6067.JPG   DSCN6068.JPG   DSCN6063.JPG   DSCN6065.JPG  
Als Diashow anzeigen
Andreas Schürmann Offline




Beiträge: 2.067

01.03.2009 20:28
#33 RE: Benchmarking Gaskocher, Kelly Kettle, Espit antworten

Tolles Projekt!
Mir ist beim Kelly aufgefallen, das er trotz trockenem Holz und guter Bedingungen häufig "rußig" brennt.
Ich denke, auch das hängt mit den Problemen vom Alu Brenntopf bei höheren Brennraumtemperaturen zusammen. Der Brenntopf hat eine verhältnismäßig kleine Zuluft Öffnung, in Verbindung mit Deinem Edelstahleinsatz ließe sich die Zuluftöffnung vergrößern, ohne das man Angst haben muß den Topf durchzubrennen.

Wer sich traut, kann ja mal ein Experiment machen und hier berichten.
Ideal wären auch Luftleitbleche die den Brenngasen einen ordentlichen Wirbel verpassen.

Auf jeden Fall bin ich sehr gespannt auf Deinen Erfahrungsbericht.

Gruß
Andreas

moose Offline



Beiträge: 1.478

01.03.2009 20:33
#34 RE: Benchmarking Gaskocher, Kelly Kettle, Espit antworten
einfach eine Edelstahlpräzisionsfolie rein und gut ist, man(n) könnte dann auch, wenn das für wichtig erachtet wird den Kamin verlängern.
moose

imbush

Kanuotter Offline




Beiträge: 551

02.03.2009 20:33
#35 RE: Benchmarking Gaskocher, Kelly Kettle, Espit antworten

Hallo Andreas,

die Brenngase beim Stöckchen befüllten (verstopften) Kelly werde es schwer haben eine geordnete Strömung anzunehemen. Wenn der Simon unten drinn steckt und die seitlichen Brennkanäle zuzünden bildet sich eine stabile Wendel aus. Lässt sich sehr schön von oben aus anschauen.

Beim Holz hoffe ich auch mit der inneren Brennnschale für etwas mehr oder zumindest gleichmäßigere Zuluft sorgen zu können.

Grüße
Kanuotter

Kanuotter Offline




Beiträge: 551

04.10.2009 07:53
#36 RE: Benchmarking Gaskocher, Kelly Kettle, Espit antworten

Hallo Forum,

nach dem intensiven Gedankenaustausch im letzten Frühjahr von meiner Seite ein kurzes Feedback, was bei mir draus geworden ist.

Meine Hobo-Experimente habe ich aus Zeitgründen einstellen müssen. Solange ich das Thema Ruß nicht treffend löse sehe ich keine Chance inunserer Küche.

Positiv getestet und mit Freude gelebt: Kelly Kettle und Gaskocher. Wir essen vom Schwerpunkt Nudel- und Reisgericht. Kelly zum Wasser kochen, und die Glut zum Fertiggaren nutzen. Dieser Nachbrand reicht, macht wenig oder gar nicht Ruß und gibt Unabhängigkeit im Hinblick auf Gaskartuschen-Verbrauch.

Grüße Kanuotter

Leichtgewicht Offline




Beiträge: 1.294

04.10.2009 08:27
#37 RE: Benchmarking Gaskocher, Kelly Kettle, Espit antworten

Zitat von Kanuotter
Solange ich das Thema Ruß nicht treffend löse sehe ich keine Chance inunserer Küche



Titan-Hobo??? Da klebt nix betr. Ruß dran Ist nur halt schweineteuer...

Anderer Trick: bei (Nicht-Titan-) Töpfen den Boden mit 2-3 Tropfen Spüli einreiben (VOR Gebrauch...), dann kannst Du hinterher den Ruß problemlos mit kaltem Wasser abspülen...

Leider gibts den Künzi-Hobo nicht aus Titan... (die Kelly-K. auch nicht...)

lG Leichtgewicht



PS: die Wahl der Art des Brennholzes ist auch die halbe Miete, nur gibts trockenes Buchen-/Birken-/Eschen- & Eicheholz nicht überall verfügbar...

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