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Dieses Thema hat 17 Antworten
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 Ausrüstung > Boote, Paddel, Zubehör, CanoePacks, Kanubau
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Blackmore Offline



Beiträge: 52

30.01.2008 13:29
Nochmal Ally versus Pakboats antworten

Hallo, ich weiß das Thema kam schonmal vor aber vielleicht gibt es aktuellste Erkenntnisse?
Unsere Familie (Frau, Sohn 11 und ich) haben uns jetzt entschlossen einen Faltkanadier zu kaufen.
Wir haben uns jahrelang Boote ausgeliehen, was letztendlich auch Geld kostet und man weiß nie was man so bekommt.
Da wir dieses Jahr wieder nach Finnisch Lappland wollen und wir bisher keinen Vermieter gefunden haben, wollen wir unser eigenes Boot. Festboot geht aus Platzgründen nicht.

Das Boot sollte folgende Anforderungen erfüllen:
1. Unser Sohn wird noch einige Jahre mitfahren müssen. Er könnte schon sein eigenes Boot fahren, aber zwei Boote sind uns einfach zu teuer. Das Boot muss deshalb genügend Platz haben für drei Personen mit Gepäck für eine bis zwei Wochen.
2. Wenn der Junge mal solo paddelt, muss das Boot auch für meine Frau und mich geeignet sein, auch für Kurztouren ohne viel Gepäck.
3. Wir fahren hauptsächlich Flüsse, eventuell Seen dabei. Die Schwierigkeiten liegen von Fließwasser bis WW2 (eher selten).
4. In Lappland sind die Flüsse oft sehr steinig, flach und Aufsetzen auf Steinen lässt sich eigentlich nicht vermeiden.
5. In ein bzw. zwei Jahren wollen wir in Kanada was machen.

Frage: Welches Boot Ally oder Pak und welche Größe 17"?
Eigentlich haben wir uns schon für Pak entschieden, aber ich habe doch einige Berichte gelesen wo das Schlauchproblem geschildert wurde (scheint wohl jetzt behoben?), andere sprachen von dem Verhalten ähnlich einer Luftmatratze, was bei drei Personen im Boot ein Problem sein könnte?

Noch eine Frage: In Holland scheinen die Boote ca. 200 € günstiger zu sein. Hat da jemand Erfahrung?
Würde mich über eine Antwort freuen.

Tim-Tool Offline



Beiträge: 24

30.01.2008 22:22
#2 RE: Nochmal Ally versus Pakboats antworten

Hallo Blackmore,

ich weiss zwar nicht, ob ich was neues dazu beitragen kann, aber ich erzähl einfach mal meine Meinung:
Ich habe ein Ally Pathfinder 15,5 und bin sehr zufrieden damit. Es ist ein kleines Tandemboot und für euch bestimmt zu klein. Ich schätze für Euch kommt ein Boot zwischen 16" und 17" in Frage. Bei Ally gibt es ja 2 verschiedene Rumpfformen. die einen sind mehr auf Geradeauslauf gebaut (etwas neuere Variante), die anderen haben mehr Kielsprung (wendiger). Laut eurer Beschreibung hört es sich bei euch mehr nach Wendigkeit an.
Ob nun Ally oder Packboat kann ich nicht sagen. Ich habe mit Packboat keine Erfahrungen, aber was ich gehört und gelesen habe, gibt es auf beiden Seiten insgesamt viele zufriedene Besitzer.
Wie meistens ist das Beste mal beide Probepaddeln. Entweder Verleiher / Globetrotter ect. oder mal im Forum fragen, ob in eurer Nähe jemand eins von den "Faltis" hat. Die lassen euch bestimmt mal Probepaddeln.
Viele Grüße und viel Glück beim Finden,
Tim.

PakCanoe Bo Offline




Beiträge: 146

31.01.2008 10:33
#3 RE: Nochmal Ally versus Pakboats antworten
Hallo,
ich würde Dir natürlich auch eher zu einem PakCannoe raten
Das PakCanoe 165 ist auch gut solo zu fahren. Das 170 aber wahrscheinlich die bessere Wahl für Dich, weil es eben noch größer ist.

Im Unterschied zu Ally haben die PakCanoes an den Seiten die Luftschläuche. Diese fungieren auch bei seitlichem Steinkontakt als Puffer. So ist das Material eben im Bereich der Streben nicht gleich durch. Das Problem mit den Schläuchen ist bei den neuen Booten in der Tat behoben. Das betraf auch nur bestimmte Jahrgänge (ich glaube 2005). Falls Probleme auftreten, wird kostenlos ausgetauscht.

Zu den weiteren Eigenschaften empfehle ich diesen Erfahrungsbericht:
http://kanadier.gps-info.de/b-pakcanoe.htm

Lieber Gruß
BO
Tommy ( Gast )
Beiträge:

02.02.2008 15:42
#4 RE: Nochmal Ally versus Pakboats antworten

Hallo Blackmore,
habe mir Pakboat wenige Erfahrungen, meine Ally wurden etwa 10000km, zum Teil in schwerem WW bewegt.

1. Bei den Allys ist tatsächlichlich der Außenspant empfindlicher, weil da die dünne Haut direkt auf dem Aluminium anliegt. Dies kann durch das Aufkleben eines Kielstreifens dauerhaft behoben werden - damit gibt es dann über Jahre hinweg keinerlei Probleme mehr an dieser Stelle.

2. Dünne aufblasbare Auftriebskörper als Teil der Bootskonstruktion ist Geschmacksache. Ich gebe nur zu bedenken, daß die naturgemäß empfindlich sind (siehe aktueller Thread undichte Auftriebskörper), daß man viel darauf achten muß (Temperatur, grade in Kanada ist zwischen Luft und Wassertemperatur oft 30 Grad unterschied, d.h. draußen vollpumpen, innen nachpumpen, beim in die Sonne legen Luft ablassen etc.) oder aber weniger aufpumpen, was einen weicheren Bootskörper zur Folge hat. Generell gilt für alle Faltkanadier und für alle Boote mit Gewebeaußenhaut, daß sie nicht unverletzlich sind (gilt auch für Royalex etc.). Ein Loch/Schnitt in einer Haut zu flicken ist eine Sache von Sekunden (Klebeband) oder Minuten (Flicken). Ein Loch in einem Auftriebskörper (z.B. durch Weidezaun, Angelhaken etc., s. auch link von Bo zu Ralph) kann sehr klein sein, man muß es erst finden und dann flicken. Gefahr stellen auch z.B. scharfkantige Schieferplatten beim Anlegen dar, die glatte Schnitte in der Außenhaut und in allem, was direkt daran anliegt, verursachen können.

3. Mein Ideal ist ein möglichst steifer Rumpf (z.B. Kevlar Hartschaum), d.h. selbst ein Ally ist, grade bei den längeren Formen, grade steif genug, um ihn effizient zu paddeln. Ich sehe in weicheren Schalen keine generellen Vorteile.

4. Ich benutze, auch bei neuen Allys, nie Gummihämmer oder Hämmer zum Zusammenbauen und habe damit keinerlei Probleme.

Die eloxierten Rohre im Pakboat finde ich eine sehr gute Lösung, ebenso sind die innenliegenden Gummiseile zum Zusammenhalt der Rohre meines Erachtens nach klar besser als die Allylösung mit Federklemmsteckverbindungen, die gerne korrodieren und bei Rohrreparaturen Ärger machen können (entfernen, neu legen)

Aber, wie schon gesagt, probieren.

Ach so, der Ally 18 ist zwar auf Seen etwas träge, hat aber sehr viel Platz, wenn du auch WW bis 2 fährst, würde ich die klassischen Formen nehmen. Die anderen sind zwar schneller, jedoch Volumenmäßig mit drei PErsonen schon knapp (vor allem Challenger) und deutlich weniger wendig. Der Tiefgang ist naturgemäß bei Seenkanadiern größer, was bei flachen Flüssen (Lappland) ein großer Nachteil sein kann, zumal Faltkanadier deutlich schlechter über STeine rutschen als Feststoffkanadier.

Soviel erstmal,

Gruß Tommy

Tommy ( Gast )
Beiträge:

02.02.2008 15:46
#5 RE: Nochmal Ally versus Pakboats antworten

Sorry, habe grade nochmal deinen Anwendungsbereich gelesen. Also 3 Personen mit großen urlaubsgepäck und 2 PErsonen ohne Gepäck sind ein großer Range. Da würde ich eher zum 16,5er raten, der auch mit 2 PErsonen ohne Gepäck noch ausreichend steif ist und trotzdem, durch die Breite, relativ viel Raum bietet.

Tommy

Gersprenzfischer Offline




Beiträge: 194

12.02.2008 17:21
#6 RE: Nochmal Ally versus Pakboats antworten

Also wir haben ein Pakboat 170 und sind sehr zufrieden. Zum Thema Luftschläuche ist alles gesagt, außer, dass dass Boot zur Not auch ohne Luft nicht gleich auseinanderfällt. Für 3 mit viel Gepäck wird sicher das 170er schon eng, aber es reicht. Wir waren zu dritt (Ich samt meinen Jungs auf der Werra unterwegs, das Boot war gerammelt voll, unsere Baumwollkohte wiegt allein 15kg+.) Ich schätze wir hatten insgesamt ca. 200kg inklusive uns geladen. Auffällig war, dass das Boot relativ langsam wurde, was aber nur eine Frage der Zeit ist (Und vielleicht ein Frage der Paddeltechnik meiner 10 und 12 Jahre alten Jungs:D ). Wir haben auch schon zu viert Tagestouren mit kleinem Gepäck unternommen, das geht auch hervorragend.
Ich denke für Euren Zweck ist das Pakboat 170 sicher hervorragend geeignet, die großen Allys aber wahrschinlich auch. Ich finde aber die Form des Pakboat universeller, sie kombiniert meines Erachtens die 2 Allyformen. Relativ schnell (zumindest unbeladen) und trotzdem relativ wendig. Dazu sehen die Pakboats besser aus und haben die besseren Lösungen wie eloxierte Rohre, Gummizüge, Luftschläuche (s.o.)
Obwohl das Boot super ist, überlege ich die Anschaffung eines weiteren Pakboats (noch ein 150er um genau zu sein), die Jungs werden größer...
Und zu zweit fährt sich das 170er auch super!
Ach ja, unser Hund ist auch immer im Boot gewesen.

Uwe

mcgyver Offline



Beiträge: 47

13.02.2008 08:18
#7 RE: Nochmal Ally versus Pakboats antworten
Hi Blackmore,

ziemlich genau vor einem Jahr sind wir vor der gleichen Entscheidung gestanden. Auf grund von Wohnmobil (Transportproblem) sollte es ein Faltcanadier sein. Zwei Erwachsene und zwei Kinder sollten rein passen. Also Netz durchforscht und bald herausgefunden, das es gleich viel Gutes und Schlechtes sowohl bezüglich Ally als auch Pakboat zu lesen gab. Mir kam es irgendwann eher als Glaubenskrieg als fachlich fundierte Argumente vor.. (Deshalb freuen mich die hier bis jetzt geschriebenen Beiträge, sie sind alle wertfrei!!)

Wir haben uns letztendlich für ein Pakcanoe 170 entschieden. Begründung: Ganz profan.. es gab mehr ums Geld. Sprich der Packsack, die D-Ringe an Bug und Heck sowie Kielstreifen waren bereits dabei, was beim Ally damals noch extra zu bezahlen gewesen wäre. Ob das noch immer so ist, weiß ich jetzt allerdings nicht.

Unsere Erfahrungen:

Wir bereuen die Entscheidung nicht, ganz im Gegenteil! Was mir besonders auffällt ist einerseits die große Kippstabilität (kommt wahrscheinlich von den Luftschläuchen) und die Wendigkeit des Bootes trotz seiner Länge.
Wir hatten die Gelegenheit, in unserem Paddelclub auch mit Festcanadiern zu fahren. Die sind für uns noch nicht so geübte Paddler schwerer um die Kurve zu kriegen und kippeliger wie unser Pakcanoe.

Ach ja, wir haben gerade zugeschlagen und einen gebrauchten 165er dazugekauft. Die Kids wollen selbst paddeln. Das nur im Boot sitzen wurde ihnen zu langweilig. Ist zwar nochmal eine Investition, aber wir möchten die Begeisterung der Kinder erhalten.

Soweit unsere Erfahrungen.

Gruß aus Tirol
Herbert

C&KC-Innsbruck

Gersprenzfischer Offline




Beiträge: 194

13.02.2008 12:35
#8 RE: Nochmal Ally versus Pakboats antworten

@mcgyver
Hast Du auch schon Erfahrungen mit einem proppe vollem Boot gemacht? War es dann noch schnell? Wenn ja lag es wohl an unserer Pack und Paddelkunst

mcgyver Offline



Beiträge: 47

13.02.2008 15:38
#9 RE: Nochmal Ally versus Pakboats antworten

Also die Maximalnutzlast haben wir sicher noch nie ausgenutzt. Bei uns waren es zwei Erwachsene, zwei Kinder plus Tagesgepäck. Mir ist dies noch nicht besonders aufgefallen, allerdings sind wir auch noch keine Paddelprofis und holen aus einem leichteren Boot wahrscheinlich auch nicht das Optimum raus


Gruß aus Tirol
Herbert

C&KC-Innsbruck

Tommy ( Gast )
Beiträge:

14.02.2008 22:21
#10 RE: Nochmal Ally versus Pakboats antworten

Hi,

bin grade noch über einen interessanten Link gestolpert,
http://www.christoph-moder.de/hobbies/segeln/faltboot.php
Pakboat im Realeinsatz: Mein Boot ist fast fertig aufgebaut; nur noch die Spritzdecke muss übergezogen werden. Dann tut es einen lauten Knall – und der Backbord-Luftschlauch ist platt. Zentimeterlange Risse machen eine Reparatur unmöglich – aber Veronika hat die Idee, mit einem Knoten und Ducktape wenigstens den vorderen Teil des Luftschlauchs nutzen zu können. Schwimmen tut das Boot, zweifellos. Aber es fehlt die Spannung, die das Gestänge an seinem Platz hält. Egal, aufgeben stand nie zur Deba

Gruß Tommy

lej ( gelöscht )
Beiträge:

15.02.2008 13:44
#11 RE: Nochmal Ally versus Pakboats antworten

Moin moin
Wegen der günstigeren Transportmöglichkeit und des Gewichtsvorteils habe ich mich auch ausgiebig mit Ally und Packboat beschäftigt. Es sind beides qualitativ hochwertige und haltbare Boote.
Vor einigen Jahren bewunderte ich staunend beim Frühstück an einem für mich zwingend zu umtragenden WWabschnitt am Torneälv 2 Kanuten, die im Ally freundlich grüßend vorbei fuhren. Nach 30-50 m hinter einem Schwall, saßen sie durch und bekamen einige schwere Wellen übers Boot, die Persenning drückte ein und das Boot stand sofort mit Schlagseite manövrierunfähig auf der Stelle, neigte sich zur Seite, kenterte und wickelte sich um einen Block.
Das Ganze ging glimpflich aus. Mein persönliches Fazit: Mit Seitenauftriebskörpern oder einer bombenfesten Spritzdecke( wie zum Bsp.bei Booten der Firma, die wir hier nicht nennen wollen) wäre zumindest mehr Zeit zum Reagieren geblieben.Aus diesem Grund würde ich mich für ein Pakboat entscheiden, egal wie anfällig Autriebskörper sind, letztendlich habe ich mich aus einem ganz anderen Grund gegen Beide entschieden, denn da ich sehr viel aus dem Boot jage und fische will ich nicht das Risiko eingehen wegen schlecht zu entfernendem Fischschleim, Blut (Geruch) Schwierigkeiten zu bekommen.
In den 70igern am Lake Ivanhoe in Ontario wurde ich in der Nacht von einem Höllenlärm geweckt. Ein wirklich kleiner Schwarzbär demolierte mein auch noch geliehenes Alukanu, weil ich so dämlich war, es nach dem Angeln nicht sauber zu machen, da hatte es dann auch gar nichts genutzt, die Fische weit weg vom Lager zu schlachten.
Panzertape würde da beim Faltkanadier wohl auch nichts nützen.
Grüße Jürgen

Tommy ( Gast )
Beiträge:

15.02.2008 23:38
#12 Transport von Karibuhälften antworten

Lieber Ley,

vollkommen richtig, der Transport von Karibuhälften in Bärencountry in Faltkanadiern ist ein KO Kriterium. Und beim vom Boot Angeln kommt der Fisch bereits zum Töten gleich komplett in eine große Box, und wenns da keine gibt, wird nicht geangelt vom Boot aus (außer das Ufer ist sehr nahe).
Und Auftriebskörper gehören beim Befahren von schwererem WW natürlich immer ins Boot, und zwar so, daß das (möglichst) komplett ausgefüllt ist mit Auftriebskörpern.

Unsere Persenning kann nicht eingedrückt werden, da es keinen Hohlraum unter der Persenning gibt... und die Auftriebskörper müssen natürlich extra im Boot befestigt sein.

Gruß Tommy

PS ein in der Mitte auseinandergerissenes Ally oder Pakboat kann man im allgemeinen innerhalb von 2 h mit Bordmitteln wieder vollkommen herstellen...

Angefügte Bilder:
Ally beladen.jpg   10 Bonnet Plume 2006.jpg  
Als Diashow anzeigen
Tommy ( Gast )
Beiträge:

15.02.2008 23:45
#13 RE: Transport von Karibuhälften antworten

... und wenns primär um Schwimmen in WW mit Hindernissen geht, würde ich immer einen Schlauchcanadier (Spreu Otter, Grabner Outside etc. ) allen anderen Booten vorziehen

Tommy

Andi Offline



Beiträge: 45

29.02.2008 16:25
#14 RE: Nochmal Ally versus Pakboats antworten

Hallo,

auf die Gefahr dass das die Entscheidung nicht vereinfacht, man kann auch Faltkanadier leihen (z.B. fliegfix.com) und dann anch dem Urlaub darüber nachdenken was alles passt oder eher nicht. Bei den Faltkanadiern gibt da aber nur Pouch (richtig, die haben auch einen).
Ob es den Preis wert ist muss man natürlich erst mal überdenken ...

Gruß

Andi

lej ( gelöscht )
Beiträge:

29.02.2008 22:20
#15 RE: Transport von Karibuhälften antworten

Moin Tommy
Das schreibt sich hier recht einfach, nur gar nicht einfach ist es, bei längeren Touren ohne Selbstbeschaffung von Fisch lang zu kommen, ich schleppe oft mit einer Rute während der Fahrt, da je nach Umstand, das Wetter nicht stimmt etc. oder Fische manchmal auch keinen Hunger haben, ich aber schon, Platz für eine große Box und Auftriebskörper hab ich meist nicht und in WW 4 trau ich mich mit beladenem Kanu weder mit noch ohne Spritzdecke rein.
In kritischen Situationen hat man als Außenstehender kaum die Möglichkeit Fakten zu verändern, in dem Fall der Norweger hätten sie mit Seitenauftriebskörpern eine Chance gehabt am Block vorbei sich mit der Strömung in ein Uferkehrwasser zu retten , wenn das vollgelaufene Kanu nicht trotz guter Gegenwehr so schnell gekentert wäre, glaube ich, nur was heisst schon glauben.
Gruß Jürgen

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