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Dieses Thema hat 21 Antworten
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 Tourenberichte
Seiten 1 | 2
Dicke Lippe Offline




Beiträge: 97

11.09.2014 13:53
Überlinger See 2014 antworten

Nach meiner Vorstellung und meinem Artikel über mein neues Boot wurde ich von
einigen lieben Mitgliedern der Community ermuntert, weitere Artikel zu verfassen.
Gerne bemühe ich mich, auch meine Emotionen einfließen zu lassen und das ganze
mit schönen Bilder abzurunden.

Manchen wird es aber auch reichen, nur die Bilder zu gucken, aber im Text sind
auch oftmals Erklärungen, Hintergründe und / oder kleine Geschichten enthalten.

Zunächst die "Einleitung" oder "wie es zur Bodenseereise kam":

Nachdem ich nun eine Partnerin habe, die genauso "Kanupositiv" infiziert ist, wie
ich selbst es bin und ich ihr daraufhin einen großen Tourencanadier, die Amadahy
zum Geburtstag geschenkt hatte, (Achtung: das war ein geschickter Zug von mir... ),
stand ich natürlich ohne Boot da. Dem wollte ich Abhilfe verschaffen und schwelgte
im internet auf allen möglichen Seiten und suchte nach etwas Geeignetem.

Aber was war geeignet? Hmm... ich stolperte auch über dieses Forum und somit un-
weigerlich auf das Kringelfiebertreffen. Nun war eine Vorgabe fixiert. Es sollte /
musste Kringeltauglich werden. Ich verbrachte also unzählige Stunden im Netz und
da gerade auf den Gebrauchtbörsen, da meine Mittel durch den Erwerb des Geburtstags-
geschenkes, dem Zubehör (Wowa, Dachgepäckträger, Paddel) recht schmal geworden waren.

Aber ich hatte nicht mit meinem Vater gerechnet, der mir großzügig unter die Arme griff
und so meine bisherigen Recherchen wieder auf 0 setzte. Nun kamen sogar ganz neue Boote
in Frage!



Erneutes Studium, Preisanfragen und Recherchen hier im Forum und auch auf vielen
anderen Seiten steigerten das Fieber. Allmählich wurden die Vorgaben erweitert und
es kamen auch Solos in Frage, es sollte ja ein Boot für mich werden. Es sollte also
kringelgeeignet sein, bzw. mir das Lernen des Kringelns ermöglichen, einen ausge-
prägten Kielsprung haben, bei schlanken Linien und auch die Optik sollte nicht zu
kurz kommen. Vielleicht auch ein bisschen WW-tauglich? Na ja, schauen wir mal...
Am schönsten waren Birkenrindekanus, Holzkanus oder die Frame A/S, und für hölzerne
Schmuckstücke bin ich extrem anfällig.

Es war schwierig. Ich entdeckte das Holzkanu im Forum (von Gabriel), welches er ver-
kaufen wollte. Aber schon auf den Bildern war zu erkennen, viel Kielsprung war da
nicht. Viele Informationen über den Huron-Cruiser 15.9 gab es nicht, man müsste das
Boot wohl mal fahren und hoffen, dass sich mir (als Anfänger) die Eignung auch er-
schließt.

Da Beate unbedingt im Urlaub einen See paddeln wollte und wir dazu in den hohen Norden
fahren wollten, bot es sich an, die 1700 km im Urlaub abzuspulen und die Probefahrt
als "Umweg" einzuplanen. Natürlich versuchte ich Leute zu finden, die es schon mal
gefahren sind und wurde bei Kanuga fündig. Durch die intensive Recherche fiel mir auf
deren homepage ein kleiner Fehler auf und knüpfte so einen Kontakt, der mich aus allen
Träumen riss. Der Prospector sollte Klasse zum Kringeln sein, der Huron Cruiser eher
nicht.

Was tun?

Wenn wir den Umweg über Polen führen, gäbe es 2 Möglichkeiten:

1)Entweder wir nehmen die Amadahay auf dem Dach mit, dann hätte ich das Holzkanu, (wenn
geeignet) auf einer zweiten Fahrt abholen müssen. Auf das Dach passt nur ein Boot und
auf dem Wowa läßt sich kein Kanu vernünftig befestigen.

2)Wir nehmen kein Boot mit und haben Platz auf dem Autodach, aber wenn das Holzkanu unge-
eignet wäre, stünden wir dann im Urlaub ohne Boot da. Ja, man könnte an der Seeplatte
eines leihen, aber Beate wäre sicher gerne mit ihrer geliebten Amadahy unterwegs, statt
in irgendeinem PE-Bomber.

Natürlich war ich auch auf Felicity gestoßen und hätte sie ebenso gerne probegefahren.
Dieses wunderhübsche Kanu hatte mich direkt in den Bann gezogen.



Felicity hatte auch eine gewisse Lieferzeit, so dass wir die Amadahy auf jeden Fall mit-
nehmen könnten...

Wir berieten uns, Beate sah mein Dilemma und wir nahmen Kontakt zu Sebastian auf. Ein un-
wahrscheinlich sympathischer Kontakt ohne jedes Drängeln. Neutrale Beratung und das Gefühl,
von seinem Wissen profitieren zu können machte sich breit. Nach diesem Telefonat stand fest:
Es ist die richtige Entscheidung: ich könnte am Bodensee Felicity und einen Bell Wildfire
und damit meine ersten Solos testen, außerdem war der Bodensee sogar viel näher und eine
spätere Abholung wäre viel schneller erledigt. Und Beate bekam so trotzdem "Ihren See".

gregor


ego sum qui sum

Dicke Lippe Offline




Beiträge: 97

11.09.2014 15:54
#2 Erster Tag - die Anreise - der Teufelstisch antworten

Durch unseren doch recht kurzfristigen Entschluss mussten wir erst einmal einen Campingplatz,
möglichst am Untersee oder am Überlinger See, finden und hatten nur bei einem CP Glück, der
nicht nur wußte, dass er etwas frei hatte,sondern auch bereit war uns einen Platz zu reser-
vieren. Es ging also an den Campingplatz Klausenhorn, zwischen Wallhausen und Dingelsdorf.
Ein schöner Platz mit schattigen Bäumen und nettem Betreiber. Anfahren wollten wir ihn am
Sonntag, da am Freitag in einigen Bundesländern die Sommerferien begannen und ich mir den
typischen Samstagsstau nicht geben wollte.

Am Samstag morgen erwachte ich jedoch mit Schmerzen. Es waren zwar leichte Schmerzen, aber
leider war mir die Art und Weise schon bekannt. Egal, wir gingen einkaufen und richteten
Auto und Wohnwagen für die Reise her. Nichts wurde vergessen, alles fürs Paddeln, Nahrung
und Kleidung, dann war alles bereit und mein schönes Gespann stampfte schon mit den Reifen
in freudiger Erwartung.





Sonntag früh ging es nach einem kurzen Frühstück los und an diesem Morgen lief nichts wirklich
gut. Die Schmerzen waren stärker, es war nun sicher eine Blasenentzündung. Ich sagte nichts,
wozu sollte es auch gut sein, zum Arzt konnte ich ohnehin erst am Montag... hier oder da.
Drumherumkommen würde ich nicht, ohne Antibiotikum geht das leider nicht weg. Also auf und noch
volltanken. Beim Anfahren an der Tankstelle dann der nächste "Schock": Der Wowa, den wir bisher
erst 20km bewegt hatten, riß mir fast die Hängerkupplung ab. Nochmal gebremst, ...nein er läuft
weich auf, aber beim Gageben streckte er sich schlagartig ohne jegliche Dämpfung. Wieder:

Was tun?

Ich tippte auf die Zugstufe des Auflaufdämpfers und eine Reparatur war wenn, erst Montag möglich,
wenn überhaupt. Meist sind da irgendwelche Exoten verbaut, die man bestimmt mit Lieferzeit be-
stellen musste. Nun gut, bremste ich, lief ja alles geschmeidig, den harten Ruck beim Strecken
konnte man mit etwas Gefühl in Gas und Kupplung vermeiden. Gefahr bestand so ja keine. Also auf
geht es!

Nach einer netten Fahrt durch Aprilwetter ohne größere Staus kamen wir nachmittags in Wallhausen
an und meldeten uns erst beim CP, dann bei Sebastian an. Ungewohnt war, dass auf den meisten CPs
am Bodensee das Auto nicht am Stellplatz blieb, sondern auf einem separaten Parkplatz steht.
Aber was anfangs als lästig empfunden, stellte sich dann als sehr wohltuend heraus. Nur selten
waren Motorgeräusche und / oder Türschlagen zu hören. Klasse! Die Ruhe auf dem Platz ist wunderbar.





Schnell war der Wowa in Position und wir richteten uns gemütlich ein, Die Paddel mussten auch in
den Wowa, passten aber in kein Regal oder Schrank, fanden aber, wie die Hüte ihren Platz...







Lange hielten wir uns aber nicht auf, der See lockte und das Wetter klarte etwas auf, Wind war kaum
vorhanden, einem "in See stechen" stand nichts im Wege. Dank Sebastian wußten wir von lohnenden
Zielen in unmittelbarer Nähe und wurden von ihm auch gewarnt, es könne sich noch etwas zuziehen
und wir sollten besser in Ufernähe bleiben. Aber die dunklen Wolken waren nur in der Ferne in
Richtung des österreichischen Ufers (S) zu sehen, wo sie sich auch noch lange Zeit aufhielten,
während sich bei uns die Sonne auf einem spiegelblanken See spiegelte. Raus, aufs Wasser!







Interessant war, dass sich Amadahy auf diesem tiefen Wasser völlig anders anfühlte, als auf der
knapp 2m tiefen Lahn, an der Strömung will ich das nicht festmachen, man bekam ein Gefühl der
Masse des Wassers unter dem Kiel, die Bewegungen waren feiner, harmonischer, so als ob Amadahy
uns sagen wollte: "Hier geht es mir gut, hier gehöre ich hin und hier möchte ich bleiben."

Überhaupt: das Wasser! Leute, das Wasser! Es ist etwas völlig anderes von kristall-
klarem Wasser zu lesen, oder es selbst mit allen Sinnen zu erleben und mit dem Paddel zu streicheln.





Man hatte das Gefühl, wie bei einem Blick ins Weltall, man könne kilometertief mit dem Blick den
Sonnenstrahlen folgen. Nachdem wir den etwas flacheren Uferbereich verlassen hatten, schauten wir
lange wie hypnotisiert in die Tiefe

Beate entdeckte am Westufer zuerst das Seezeichen mit der Nummer 22 und meinte, dort müsse wohl
der Teufelstisch sein, von dem Sebastian uns erzählt hatte und den wir bereits auf youtube be-
staunt hatten. Wir änderten den Kurs und hielten direkt darauf zu.







Der Teufelstisch ist eine Felsnadel, die vom Grunde des Sees aus 90m Tiefe senkrecht aufsteigt
und normalerweise 1,5m unter der Wasseroberfläche endet. Bei unserem Besuch war allerdings viel
Wasser im See, da standen auf dem "Tisch" knapp über 2,0m Wasser. Aber die Farben! Mann, die
Farben... Die Karibik ist ja fast farblos dagegen, aber seht selbst:















Der Teufelstisch hinterläßt beim Überqueren ein merkwürdiges Gefühl, gerade wenn man über den
Tisch paddelt, ist es fast körperlich zu spüren, wenn am Rande des Tisches die Wassertiefe
plötzlich von 2m auf 90m geht... Die Farbe ändert sich und man registriert die Tiefe unterm
Boden mit allen Sinnen.

Das Wetter hielt und wir paddelten Richtung CP zurück, wollten aber noch nicht raus, also schnell
an der Slipstelle vorbei und noch schnell ein paar Meter Richtung Süden paddeln...













Aber Sebastian sollte Recht behalten, direkt über uns verfärbte sich eine anfangs kleine
Wolke ins Dunkle hinein, und wuchs langsam, aber unerbittlich...







Wir entschlossen, es für heute gut sein zu lassen und schlugen den Weg zur Rampe ein. Etwa 10m
vor der Rampe war der Himmel schon rundum grau und die Starkwindwarnung wurde mit allen im Um-
kreis sichtbaren Warnleuchten ausgegeben. Also erst mal das Kanu raus und etwas leckeres zu Essen
gemacht!












.... es geht bald weiter, jetzt schmerzen erst mal die Finger.

gregor


ego sum qui sum

Dicke Lippe Offline




Beiträge: 97

11.09.2014 16:22
#3 Erster Tag - der Abend antworten

Nachdem wir wieder gestärkt waren, mussten wir noch mal an den See, vielleicht würden wir
ja noch ein Schauspiel erleben können.

Wir suchten uns ein heimeliges Plätzchen mit guter Rundumsicht am Strandbad:









Die Starkwindwarnung (40 U/min) war noch aktiv, aber von starkem Wind nichts zu spüren, so
konnten wir eine chaotische Mädchengruppe beobachten, die rumalberten und das Strandbad eigene
Rettungsboot erst zum Schwanken und dann zum Kentern brachte. Man beachte die putzigen Räder
am Boot!











Da sie sich beobachtet fühlten, richteten sie es wieder auf, bekamen aber das Wasser nicht raus,
so dass es schließlich in einiger Schieflage rumdümpelte...







Am Ostufer war es nicht so gemütlich wie auf unserer Seite, denn bei uns blieb es trocken und wir
konnten hinter den Regenschleiern die Warnlampen erkennen, die mal schlechter, mal besser zu er-
kennen waren.









Ein letzter Blick ins kristallklare Wasser und zur Warnleuchte, ...







...dann zogen wir Richtung Wohnwagen ab, informierten uns über das aktuelle Geschehen (mein
Navi kann auch Fernsehen...), und gingen voll mit vielen tollen Eindrücken überflutet ins
Bett.


gregor


ego sum qui sum

Martin Offline



Beiträge: 104

11.09.2014 17:02
#4 RE: Überlinger See 2014 antworten

Schöner Bericht, und tolle Bilder....Was haste da für schöne Paddel.... Chieftain?
Martin

Dicke Lippe Offline




Beiträge: 97

11.09.2014 17:13
#5 RE: Überlinger See 2014 antworten

Zitat von Martin im Beitrag #4
Schöner Bericht, und tolle Bilder....Was haste da für schöne Paddel.... Chieftain?
Martin


Danke Martin,

Nein die Paddel sind Sagamore, zu denen ich auch schon einen schrecklich subjektiven Bericht verfasst habe...

Subjektiver Bericht GO Sagamore

gregor


ego sum qui sum

Dicke Lippe Offline




Beiträge: 97

12.09.2014 11:28
#6 Zweiter Tag - Probefahrt Felicity antworten

Am folgenden Morgen musste ich erst mal Medikamente besorgen. Eine Blasenentzündung beim
Paddeln macht ja keinen Spaß , so ging ich zur Rezeption des Campingplatzes, klagte
mein Leid und hatte 2 Minuten später die Zusage eines in der Nähe ansässigen Arztes, mich
"schnell dazwischen" zu nehmen.

Hier am Bodensee scheint alles recht idyllisch zu sei: Der Arzt befand in einem verschlafenen,
gepflegten Wohngebiet, die Praxis wirkte eher wie ein Kunstatelier, welch Wunder, seine Frau
war Künstlerin und hat die Praxis, die Kinderecke mitgestaltet und nutzte die Praxis auch als
Ausstellungsfläche für ihre Gemälde. Der Ablauf wie überall üblich, Probe, Test, Vorab-Diagnose
und Medikation, mit der Aufforderung mich nochmals wegen weiterer Laborwerte am Nachmittag zu
melden.

Eine halbe Stunde später waren wir wieder am Wowa und sprachen mit Sebastian, ob es bei dem
nassen Sauwetter ...





...Sinn machen würde aufs Wasser zu gehen. Wir entschieden uns zunächst dagegen und machten es
uns im Wowa gemütlich, jeder auf seiner Art... ich machte mir noch einen Kaffee (ungesund, ich
weiß ), schmökerte in der "Canadierbibel" und Beate betrieb etwas Augenpflege.







Da das Wetter aber bis Mittag doch nachfolgend trocken zu bleiben schien, änderten wir diese
Entscheidung aber wieder und trafen uns im Hafen von Wallhausen. Sebastian kam mit einer
Felicity und seinem Bell Wildfire, wir paddelten gerade vom CP rüber und legten die Amadahy
neben der Rampe ins Gras. Dann begrüßten wir uns herzlich und Sebastian "schmiß" die Felicity
ins Wasser, die sofort unsere ganze Aufmerksamkeit in Anspruch nahm. Da ich die Frage nach
Soloerfahrung verneinte, zeigte mir Sebastian, wie man in ein solch rankes Boot am leichtesten
einsteigt, stabilisierte meine Einstiegsversuch, überzeugte sich, dass ich klar kam und lief
seinen Wildfire holen.











Beate machte von diesem Einstieg unwahrscheinlich viele Bilder, hoffte sie doch, auch einen
Schnappschuß von einer "Komplettwässerung" zu erhaschen. Aber:

Wie ging es mir? Nun, zunächst dachte ich "Oh mein Gott! Hier kommst nie trocken raus!"
Aber, andererseits war das schon Klasse, wie Felicity auf jede Paddelbewegung reagiert. Mit
unserer riesigen, schweren "Reiselimousine" überhaupt nicht zu vergleichen. Jeder cm des J-
Schlags führte zu einer starken Kursänderung, erstmal sogar stärker wie die durch den Gerade-
ausschlag ausgelöste Richtungsänderung. Ich musste also von der gewohnten Grobmotorik weg und
hin zu einer zarteren und und feinfühligeren Paddelvariante und schon hörte Felicity aufs "Wort".
Allerdings war ich immer noch froh, wenn ich das aufrecht hinbekam, an Kanten oder sonstige
"Experimente" brauchte ich in diesem Stadium trotz guter, begleitender Tipps von Sebastian gar
nicht zu denken.















Aber ist Felicity das richtig Boot für mich? Darüber sinnierte ich noch auf dem Wasser...













Für Beate wäre Felicity das Non-plus-ultra, da würde alles 100%ig passen. Ich dagegen müßte im
Idealfall erst mal 15 kg abnehmen, denn auch Sebastian meinte, dass sie etwas tiefer als die
geplante Konstruktionswasserlinie läge.

Beate sah, dass ich heuer wohl nicht mehr "plumpsen" würde und wendete ihre Aufmerksamkeit daher
lohnenderen Objekten zu...











... während wir gutgelaunt zum Bootswechsel ans Ufer kamen. Denn, wenn ich die Gelegenheit schon
hatte, wollte ich auch dieses Boot mal ausprobieren, hatte ich von dem "original" Wildfire doch
schon tolle Sachen gelesen / gehört!




gregor


ego sum qui sum

Dicke Lippe Offline




Beiträge: 97

12.09.2014 12:34
#7 Zweiter Tag - Probefahrt Wildfire + Amadahy antworten

Die Boote wurden getauscht, ich kam auch trocken wieder aus Felicity raus und ich
fühlte mich direkt etwas besser. Auch der Wildfire reagierte schnell, kam aber besser mit
meinem Gewicht klar, ..., oder kam ich besser mit dem Boot klar? Jedenfalls bekam ich zu
diesem Kanu schneller einen guten Draht, obwohl Felicity für mich klar das weitaus schönere
Boot ist. Das Potenzial beider Boote kann ich bestenfalls erahnen, aber heute noch nicht
beurteilen.









Mit dem Wildfire konnte ich direkt schon ein bisschen spielen. Auch wenn mir die "Lovehandles"
nicht so gefallen , ist das Wildfire bestimmt eine überlegenswerte, echte
Solo-Variante für mich in der Zukunft. Ihr wisst ja: Der Trend geht zum Dritt-Boot!









Sebastian gab mir noch einige Tipps:





und zeigte mir gleichzeitig, was mit Felicity so alles geht.







Nachdem ich nun im Kopf einigermaßen durcheinander war und ich die Testfahrt als ausreichend
empfand, quatschten wir am Ufer noch ein wenig und ich klagte mein Leid über die geringe
Wendigkeit der Amadahy und dass sich diese beim Kanten kaum erhöht. Auch das Kanten selbst
sei bei ~47kg auf 95cm Breite kein Genuss, so dass ich mich kaum trauen würde, sie komplett
zu kanten. Sebastian meinte, er probiere das mal, um mir da ein paar Sachen zu zeigen...























Er kam zu dem Schluß, dass sie wirklich nicht so wendig ist, selbst gekantet ließe sie
es an Wendigkeit fehlen...


Was sollte ich angesichts dieses Anblickes noch sagen? Wir waren ziemlich platt, fach-
simpelten noch etwas und verabschiedeten uns in der Hoffnung uns in diesem Urlaub ggf.
noch zu einer Ausfahrt zu treffen. Wir fuhren dann wieder zurück zum CP, jedoch nicht
ohne nochmals einen schnellen Abstecher an den Teufelstisch zu machen.





Danach setzte ich Beate an der Rampe ab, um sofort auszuprobieren, ob die Amadahy nun
auch mir besser gehorchte, nachdem ihr ein Könner gezeigt hatte, was sie zu tun hatte.
Und wie man sieht, war es dann wohl vorher doch eine reine Kopfsache!









Mit mir und dem Boot zufrieden, auch im Wissen, schon in diesen paar Stunden einiges für
mich mitgenommen zu haben, holten wir die Amadahy aus dem Wasser...




Für heute war es erst mal genug!

gregor


ego sum qui sum

Dicke Lippe Offline




Beiträge: 97

15.09.2014 12:10
#8 Dritter Tag - die Schweiz antworten

Der dritte Tag begrüßte uns prasselnd. Der Tag war dunkelgrau, nass, dunstig und versprach
auch dies zu bleiben. Da es neben Wasser vom Himmel auch Wind hatte und auf dem Wasser wohl
kein komfortabler Tag in Aussicht war, brauchten wir ein Alternativprogramm.

Laut Beate hatte sie noch nie echte "Berge" gesehen. Klar:

"Berge haben wir in der Eifel doch auch!"

"Nein, keine Hügel, echte Berge eben."

"Wenn du meinst, aber das sind auch Berge!"

"Komm wir fahren in die Schweiz, dann siehst du was ich meine..."

Also schnell zur Rezeption, da hängt doch eine gute Regionübersichtkarte. Ein kurzer Blick,
und ja der Säntis ist mit 2.501m der höchste Berg in der Nähe, fahren wir dahin. Vielleicht
klart das Wetter auch etwas auf oder der Gipfel liegt wenigstens im Sonnenlicht. Es fährt ja
eine Seilbahn von 1.350m auf 2.472m hinauf, das sollte den Unterschied "Hügel" zu "Berg"
deutlich genug machen.

Frische Brötchen mitgebracht erklärte ich Beate das Vorhaben und programmierte anschließend
mein mobiles Navi. Ok, 1,5-2h Fahrt ist ja vertretbar. Nach dem Frühstück ab ins Auto und
auch dort im Bordcomputer die Anschrift eingegeben, aber: Sobald ich die Route berechnen
ließ, stürzte der komplette Bordcomputer ab, Neustart, erneut "Berechnen", wieder Absturz!
Das ist bisher noch nie vorgekommen, das Auto will also partout nicht in die Schweiz.
Wir haben ja noch das Andere, also nicht mehr rechnen, sondern nur noch mitlaufen lassen.

Das Wetter blieb grau in Nass, und wir stiegen langsam auf Höhen, die es in der Eifel nicht
gibt, auch wenn es momentan gar nicht so anders aussieht.









Wobei, die Schweiz ist extrem farbig, so komisch wie sich das anhört, alles was dort wuchs,
war dermaßen grün, dass es aussah, als hätte man die Pflanzen lackiert. Wir kammen an einem
Salatfeld vorbei, das hatte schon etwas von Neongrün!

Wir kamen an der Talstation an: Nebel, Nässe, Kälte - Sichtweite ~250m, vom Berg nichts, aber
auch gar nichts zu sehen. Gut, es waren neben dem Rasen noch Felsen zu sehen, auch sahen wir
die Gondeln im Nebel verschwinden, aber das war es auch schon. Beate wollte trotz ihrer "Höhen-
angst" mitfahren, also rein in die Talstation. Den aufgerufenen Preis von 36,00€ pro Person
fand ich zwar heftig, aber wann sind wir denn mal im Urlaub.

Nur: Es hingen unmittelbar am Schalter mehrere Bildschirme, die den Gipfel via webcam zeigten
und was sah man: Nichts! Nebel - Sichtweite ~250m. Wir entschieden uns wieder zu fahren und
kurvten abwärts. Für das Geld machen wir lieber mit Sebastian ein paar Stunden Coaching.

Unterwegs noch eine kleine Fotosession bei einem wunderschönen Baum:







dann fuhren wir mit viel Kohldampf (mangels Fränkli in der Tasche) Richtung Wallhausen, nicht
ohne uns in einem netten Konstanzer Stau zu verlieren...

Wie fand Beate die Schweiz?

"Flach!"


Endlich am CP angekommen begrüßten uns die platzeigenen Störche. Papa Storch (beringt) ist
schon seit Jahren Gast, tauchte aber vor einiger Zeit mit einer neuen und unberingten Partnerin
auf... Skandal!






Mit Sebastian vereinbarten wir ein Coaching am folgenden Morgen am Seerhein in Konstanz..., das
war sinnvoll und wir freuten uns darauf etwas lernen zu können!

Der Hunger wollte bekämpft werden, auf unser mitgebrachtes "Dosenfutter" hatten wir keine Lust,
uns stand der Sinn nach "Fleisch", Vielleicht gab es hier einen Döner-Schuppen, also
wieder ins Auto und nach Litzelstetten, dort sollte es einen Dönerproduzenten und einen Italiener
geben. Wir fanden den türkischen Grill sofort, parkten vor der Türe und hörten dann dort, das
Döner sei alle, aber wir könnten auch Pizza bekommen. Nur, warum sollten wir in einem solchen
Lokal eine Pizza essen? Der Laden war dunkel, schlecht dekoriert und verströmte wahrlich keine
Wohlfühlatmospähre. Der Italiener konnte nicht schlechter sein. Also wieder raus hier. 500m fanden
wir dann das gesuchte Lokal. Und hier wurden Träume wahr. Eine große Terrasse, hochgelegen mit
fantastischem Blick auf Mainau und Obersee. Wir saßen in der ersten Reihe, bekamen ein wirklich
tolles Essen und der Service war perfekt. Da Beate mich eingeladen hatte, schmeckte es sogar
doppelt so gut!

gregor


ego sum qui sum

Dicke Lippe Offline




Beiträge: 97

15.09.2014 13:27
#9 Vierter Tag - Coaching in Konstanz antworten

Heute sollten wir tatsächlich etwas lernen, sofern es Sebastian schaffen würde, uns etwas bei-
zubringen. Wir trafen uns in Konstanz am Seerhein, legten die Boote aufs Wasser und bekamen
zuerst ein wenig Theorie vermittelt. Dazu gehörten die Bezeichnungen und Bauteile bei Kanus,
Tipps zur sicheren Leinenführung sowie die Auswahl von passender Kleidung / Westen etc.

Dann querten wir den Rhein mit einer Seilfähre und verdrückten uns in eine Ecke, die weniger
Strömung aufwies. Die Strömung war nämlich schon recht nett, führte der Obersee doch recht
hohes Wasser zu diesem Zeitpunkt.



Natürlich wollten wir auch ordentlich was lernen, daher gibt es vom Coaching selbst auch
keine Bilder. Drehen auf der Stelle, Ziehschläge, Paddeltechnik, Paddelhaltung, Sideslip und
und und, bis uns der Kopf brummte. Zur Erholung wollten wir noch ein paar Meter paddeln und
fuhren stromauf bis hinter der Brücke "Sternenplatz" am Rhein-km 0 rechts ein Kanal abzweigte,
der Richtung Stadtgarten führt.



Sebastian vergewisserte sich immer wieder, dass wir ihm folgen (konnten) und keine Probleme
bekamen. Auch vor dem Kanal und einer unter Wasser liegenden Stufe davor warnte er uns.
Er war aber beruhigt, als er sah wie gut wir die Einfahrt bewältigten. Im Kanal hätte ich gerne
wieder Bilder von den tollen Farben des Wassers gemacht, aber die Strömung hätte uns direkt
rückwärts abgetrieben, hätte ich das Paddeln unterbrochen. Man konnte die Strömung nicht sehen,
die Oberfläche war sehr ruhig und glatt, aber es zog schon mächtig. Witzig fand ich auch, dass
Sebastian permanent mit wenigen, sparsamen, einzelnen Schlägen voran fuhr und wir mit dem weit-
aus längeren Boot richtig arbeiten mussten, um ihm zu folgen. Da merkt man die überlegene
Paddeltechnik, aber wir sind ja Anfänger und haben noch viel zu lernen... Kein Grund zum Ver-
zweifeln. Die Rückfahrt ging einfach und ich kam wenigstens an ein paar Bilder.







Eigentlich wollte Sebastian ja meine Bugfrau befreien, aber seit dem Lehrgang ist sie eher entfesselt
und freut sich über das Gelernte. Jetzt müssen wir nur noch Beate dazu bringen, sich auch mal alleine
in ein Kanu zu setzen... Aber bei jeder Ausfahrt wird Neues oder nicht so gut Sitzendes geübt und
Beate erstrahlt in neuem Selbstbewußtsein. Dieser Tag war jetzt schon der lohnendste des ganzen Urlaub
und dieser Kurzlehrgang mit Sicherheit nicht der letzte, den wir gemacht haben. Ich kann dies jedem nur
empfehlen.

gregor


ego sum qui sum

Dicke Lippe Offline




Beiträge: 97

15.09.2014 14:23
#10 Vierter Tag - Chillen auf dem See antworten

Jetzt werden die Freunde schöner Bilder wieder auf ihre Kosten kommen..., weniger Text
und mehr für die Augen.

Wir luden die Amadahy wieder auf und liessen sie im Überlinger See wieder aufs Wasser,
wir wollten lediglich etwas Paddeln...



Beate hatte ihren Spaß an jeder Welle, die unseren Weg kreuzte und juchzte im Bug bei jedem
Auf-und-Ab.





Natürlich gab es auch wieder einen Abstecher an den Teufelstisch, der auch im Schatten eine
ganz spezielle Ausstrahlung hatte.






Allmählich stellte sich eine ganz besondere Abendstimmung ein und wir paddelten raus, etwas
vom Ufer weg, dabei kreuzten selbst Piraten unseren Weg. Die Titelmelodie von "Fluch der
Karibik" schallte dabei dank starker Lautsprecher über das Wasser.







Das Panorama, das sich uns "boot" , bedarf keiner weiterer Worte...















Wir saßen dort bestimmt 2h und dümpelten vor einer Kulisse, die verwunschen wirkte und von
Minute zu Minute farbenprächtiger wurde. Wir sprachen kaum, hingen unseren Gedanken nach und
niemand wollte "Schuld" sein, die Amadahy zu wenden und heimzufahren.







Aber es musste sein und so gönnten wir uns schnell noch einen Blick vom Ufer über dieses Schauspiel





gregor


ego sum qui sum

Keltik Offline




Beiträge: 431

15.09.2014 16:05
#11 RE: Vierter Tag - Chillen auf dem See antworten

Sehr stimmungsvoll
Toll zu lesen, wie begeistert Ihr seid.

BbbB ... Bis bald beim Bootfahren
Max

Scheiß auf Küsschen, guten Freunden gibt man ein Bier!

strippenziacha Offline




Beiträge: 664

15.09.2014 17:12
#12 RE: Vierter Tag - Chillen auf dem See antworten

Wunderschön wie ihr das Paddeln lebt!

Gefällt mir ganz gut....einfach nur genießen.

Super

Gruß

Hans

Aus am grantigen Orsch kimmt koa lustiga Schoaß

Wolfgang Hölbling Offline




Beiträge: 2.916

15.09.2014 18:23
#13 RE: Vierter Tag - Chillen auf dem See antworten

Stilvoll, schön, W

http://www.canoebase.at/
http://www.swiftcanoe.eu/

Wolfgang Hölbling

Dicke Lippe Offline




Beiträge: 97

15.09.2014 20:42
#14 RE: Vierter Tag - Chillen auf dem See antworten

Vielen Dank euch allen...

morgen geht es weiter.

gregor


ego sum qui sum

Dicke Lippe Offline




Beiträge: 97

16.09.2014 10:34
#15 Fünfter Tag - Rund Reichenau (Untersee) antworten

Mein Sohn, den ich am Samstag im Kölner Raum abholen sollte, meldete sich am Donnerstag, er sei
erst am Sonntag abfahrbereit. Blitzschnell ergriffen wir die Gelegenheit und hängten noch einen
Tag dran. Rückfahrt also erst am Samstag, jetzt musste nur noch der Platz verlängert werden. Ein
Blick in die Reservierungsliste und der CP-Betreiber gab uns grünes Licht. Klasse! Es sollte der
wettertechnisch schönste Tag der Woche werden. An diesem Tag wollten wir dann rund um Reichenau
fahren.

Tatsächlich weckte uns an diesem Morgen schon die Sonne. Schnell war Amadahy verladen und wir
suchten die von Sebastian beschriebene Einstiegstelle am Fahrbahndamm nach Reichenau. Meiner
Meinung glaubte ich diese gefunden zu haben, jedoch hinterließ der mit großen Steinen abgegrenzte
Zugang zum Wasser und viele Naturschutzschilder einen zwiespältigen Eindruck. Also fragte ich
lieber telefonisch bei Sebastian nach, erreichte jedoch nur seine Frau, die mir aber bestätigen
konnte, dass wir an diesem Platz goldrichtig waren.

An dieser Stelle:
Nochmals vielen Lieben Dank für die nette Revier-Betreuung während unseres Urlaubs!





Die Amadahy mit ihren ~ 47kg über die hohen und scharfkantigen Steine zu hieven war schon für
Beate grenzwertig, und jetzt ging es noch abwärts... Mir grauste vor dem Auswassern. Aber jetzt
wollten wir ja auch erst mal rein.

Sicherheit ist lästig, aber gerade auf unbekannten Revieren, (seien sie auch noch so ruhig) eben
unerläßlich...



Dann starteten wir die Tour, zunächst unter der Straße hindurch, da Sebsatian uns geraten hatte
Reichenau im Uhrzeigersinn zu umfahren, da es nachmittags auffrischen könnte und es durch Düsen-
effekte dann auf dem Untersee ungemütlich werden könnte, bei solchen Verhältnissen sei der Gnaden-
see zur Rückfahrt besser geeignet. Solche Insider-Tipps beachtet man natürlich.









Nun kam uns ein kleiner motorisierter Nachen entgegen, dessen Skipper uns mit einem stilechten
"Hugh" begrüßte. Das waren wir gewohnt, Beate wurde ja auch schon als "Pocahonta" angesprochen.
Aber rund 5 Minuten später hörte ich von achtern seinen kleinen Motor wieder aufkommen. Ich dreht
mich rum und sah den Nachen direkt in unserem Kielwasser langsam näherkommen. Er rief, wir seien
zu schnell, bei diesem netten Kompliment hielten wir natürlich sofort. Er überreichte uns eine
große Schwanfeder und meinte, diese würde ja prima zum Boot passen. Wir befestigten die Feder und
kamen an der Anlegestelle Reichenau an.





Auch hier im Untersee war das Wasser so, wie wir es die ganzen letzten Tage schon bewundert hatten:
Kristallklar! Bisher war ich wegen den Restriktionen und Beschränkungen für die Mobofraktion
geteilter Ansicht gewesen, aber ich muss nach diesem Urlaub sagen, es hat sich gelohnt, der Erfolg
gibt jedoch Recht! So macht das Paddeln Spaß!









Zur Essenszeit kamen wir am CP Sandseele an. (Dieser CP war zunächst meine erste Wahl, da aber dort
keine Stellplätze mehr frei waren sind wir ja in Klausenhorn gelandet und hatten damit eine gute "Wahl"
getroffen. Denn dieser CP wimmelte touristisch aufgeregt vor sich hin und hatte auch lange nicht so
einen schönen Baumbestand wie Klausenhorn. Für junge Leute ist Strandseele bestimmt der angesagtere
Platz.)
Wir legten brav neben der betonnten Badezone an, nahmen nur unsere Lieblingspaddel aus dem Boot und
setzten uns direkt am Wasser, keine 5m weiter an einen schönen Tisch. Wie wir im Laufe des Essens
noch sehen sollte, war selbst den Skippern von Schlauchis mit führerscheinpflichtiger Motorisierung
die Bedeutung der Tonnen nicht wirklich klar... .

Bestellen musste man an der Theke, dann wurde einem das Essen aber an den Tisch gebracht. Das
Essen erfüllte zwar keine hohen Ansprüche, aber war dennoch lecker, der Salat dagegen, ist aber
einen echten Tipp wert: Lecker, frisch, schön zusammengestellt und auch das Dressing war toll.
Der Blick in Richtung auf die Schweizer Seite ist unbezahlbar. Über die Qualität der Fischgerichte
kann ich nichts sagen, lebe ich doch mit diesen Tieren in friedlicher Coexistenz und sehe sie am
liebsten neben meinem Boot.








Gesättigt und zufrieden ging es weiter, einen Blick zurück und Kurs Richtung Gnadensee...







Der Blick Richtung Schweiz war durch den spiegelnden See und dem leuchtenden, wolkenlosen Himmel
tiefblau... Wen wunderts, wenn wir nicht alleine auf dem Wasser waren.







Noch um die nordöstliche Spitze herum, dann geht es weiter...

gregor


ego sum qui sum

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