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Dieses Thema hat 6 Antworten
und wurde 990 mal aufgerufen
 Ausrüstung > Boote, Paddel, Zubehör, CanoePacks, Kanubau
Martin Online



Beiträge: 104

06.09.2014 12:12
Etwas OT: Dachzelt..... habt ihr welche, Kaufempfehlung antworten

Moin@all,
hoffe verstoße mit meinem etwas OT Thema nicht gegen irgendwelche Gepflogen-, bzw. Befindlichkeiten
Überlege mir ein Dachzelt zu kaufen, nachdem ich mir für mich den ein oder anderen Vorteil gegenüber einem Festzelt erhoffe. (Wasser von unten, irgendwie abenteuerlich in luftiger Höhe usw.) und hätte gerne über positive und negative Erfahrungen mir Marken und versch. Bauarten gehört.
Grüße und Dank
MMartin

Lodjur Offline




Beiträge: 731

07.09.2014 08:53
#2 RE: Etwas OT: Dachzelt..... habt ihr welche, Kaufempfehlung antworten

Moin Martin,
Ein Dachzelt ist ne feine Sache wenn man ein paar Sachen vorher abklärt. Welche Länder sollen bereist werden? Dachzelte sind vorrangig eher fuer warm und trocken gebaut. Wenn es z.B nach Skandinavien oder auch nur Deutschland gehen soll muss man sich zwingend über ein zusätzliches Tarp Gedanken machen. Die Überstaende der Zelte taugen nicht wirklich zum Unterstellen. Es gibt inzwischen einige Hersteller und zwei verschiedene Konzepte. Das klassische Faltzelt und die Hartschalenvariante die deutlich teurer ist. Das Gewicht des Zeltes beachten, du musst das ja auch auf Auto bekommen. Sehr gute Dachtraeger sind fast obligatorisch was sich nat. auch im Preis niederschlägt. Ich benutze seit 8 Jahren ein Zelt von Nakatanenga. Www.nakatanenga.de. Ist ein Geländewagenausrüster in München. Die Zelte sind mit die preiswertesten und vor allem leichtesten am Markt. Ich habe bis jetzt noch keine Schwächen bzw. Schäden am Zelt gehabt und das ist mehrfach im Jahr unterwegs. Ich habe es allerdings auf einem Anhänger montiert und kann daran auch ein 3x4 Meter Tarp als trockene Fläche zum draußen Leben anbringen. Bin dieses Jahr das erste mal ohne Boot nach Schweden und hatte das Zelt auch erstmalig auf dem Autodach. Habe im August die Schwedische Sintflut mit großflächiger Überschwemmung in Värmland erleben dürfen und habe meinen Urlaub nach 1 Woche abgebrochen. Hatte vergessen mir eine Möglichkeit zum anbringen eines Tarps ans Auto zu bauen. Das war einfach nur unlustig bei dem Dauerregen. Der Vorteil war aber das es Scheißegal war wenn ich am Morgen aus dem Zelt geschaut habe und in einem über die Ufer getretenem See stand.. Netter Anblick, solange bis man raus musste und eintüten und die Karre aufs trockene fahren. Aber das Bett bleibt immer trocken.

Cu Bernd

nicht nur drüber reden...machen!

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Martin Online



Beiträge: 104

07.09.2014 09:17
#3 RE: Etwas OT: Dachzelt..... habt ihr welche, Kaufempfehlung antworten

Danke Lodjur für Deinen Beitrag, wenn ich es richtig verstehe war das Zelt selbst bislang problemlos dicht(auch in Schweden dieses Jahr) Nur die Möglichkeit "zu leben" wird bei Regen erst durch ein Tarp zum drunter sitzen gegeben, nicht das Tarp übers Zelt um Dicht zu machen, oder??
Hat das Zelt ein "Innenzelt" oder wie war es in Schweden mit Schwitzwasser, Probleme?
Und zuletzt nass Einpacken.... wird dann die Matratze feucht oder schützt man die irgendwie...?
DAnke für Deine Hilfe
Martin

GünterL Offline




Beiträge: 1.033

07.09.2014 11:22
#4 RE: Etwas OT: Dachzelt..... habt ihr welche, Kaufempfehlung antworten

Hi,
also mein altes Dachzelt hat eine zusätliche Regenhülle für nasse oder kalte Nächte dabei.
Hat immer tatellos funktioniert.
Einziger Nachteil bei meinem Dachzelt war, das die Regenhülle nur einen Eingang hatte und ich den
zweiten Eingang dann nicht nutzen konnte.

Mit Regenhülle montiert


Ohne Regenhülle aber mit der "Umkleidekabine"


Liebe Grüße Günter

A bad day on the water is better than any good day at work (Jerry Vandiver)

Lodjur Offline




Beiträge: 731

07.09.2014 20:00
#5 RE: Etwas OT: Dachzelt..... habt ihr welche, Kaufempfehlung antworten

Hi, also es gibt schon ein bisschen Kondensation, je nach Lufttemperatur und Feuchte. Da es in meinem Zelt kein Innenzelt gibt hat man dann schon etwas Feuchtigkeit an der Aussenwand. War aber noch nie soviel das es abgetropft wäre. Morgens dann kurz beide Eingänge/grosse Öffnungen auf und durchlüften und schon trocknet es wieder schnell ab. Wenn die Sonne aufs Zelt scheint geht das ratzfatz. Bei meinem Zelttyp gibt es ein Nylon Überdach das fest montiert ist und durch einstecken von Federstahlstäben aufgespannt wird. Das hält das Zelt bei mir bislang absolut dicht. Es hat durch die Konstruktion etwa 10 cm Abstand vom eigentlichen Zeltdach und überdeckt auch die grossen Eingangsöffnungen. Auch die 30 Stunden Dauerschütten dieses Jahr machten da nix. Auf dem Bild oben war das Überdach nicht aufgespannt weil ich die Stäbe im proppenvoll gepackten Auto noch nicht gefunden hatte . Auf diesesm Bild siehst du wie es montiert ausschaut, so bin ich normalerweise unterwegs, Zelt auf Hänger, wird dann zum Aufbauen vom Hänger gezogen und bleibt mit einem Ende am Hänger. Dazu dann das Dach für die trocken Zone vor dem Hänger zum kochen und eben draussen leben.
Das „Umkleidezelt" gibt es für meinen Zelttyp auch, nutzt einem aber natürlich nur wenn es auf dem Autodach montiert wird.

Und zu „abenteuerlich" kann ich dir sagen das es schon Spass macht so über dem Boden zu thronen. Man muss als Erwachsener aber daran denken das es wirklich nur zum Schlafen taugt. Schon anziehen geht eigentlich nur vernünftig im liegen. Steht man eher wild ist das je kein Thema. Und kein Wasser von untern stimmt natürlich wirklich. Ich habe schon öfter mal nasse Füsse beim aussteigen bekommen. Das Bild hier im Beitrag entstand auf dem Weg vom Rogen kommend und auch da fing es am Nachmittag an zu schütten. Ich stand an einem Fluss und am Morgen stand ich komplett im über die Ufer getretenem Fluss. Das Wasser stand bis an die Radkappen. Das war schon echt lustig, halbnackt raus, schnell das Zelt grob einfalten, auf den Hänger schieben und ans Auto hängen und schnell raus aus der Niederung. In dem Fall war es schon gut das die Karre Allrad hat weil ich die schon gut matschige Steigung hoch auf den höher gelegenen geschotterten Rastplatz für Wohnmobile sonst evt. nicht so einfach geschafft hätte. Es war im September und ich stand da völlig allein und hatte mich „böserweise“ auf den Zeltplatz gestellt.
CU Bernd

nicht nur drüber reden...machen!

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PaddelPit Offline



Beiträge: 112

07.09.2014 20:23
#6 RE: Etwas OT: Dachzelt..... habt ihr welche, Kaufempfehlung antworten

Hallo Michael!

Wir fahren auch öfters mit Dachzelt. Dieses Jahr in Schweden mit Sonne und Regen. Alles kein Problem. Zm "draussensein" befestigen wir ein Tarp an 2 Ösen am VW-Bus (vordere Öse in der vorderen Dachträgerbesfestigung und hintere Öse in der hinteren Dachträgerbefestigung). Siehe Bild.



Das Zelt ist von der Firma Autocamp in der Nähe von München. Hat uns schon viele Jahre treu seinen Dienst geleistet.
Sehr gute Verarbeitung und mit dem Innenzelt sehr gemütlich. Hat ebenfalls zwei Eingänge oder ein Eingang und ein schönes großes "Fenster" zum schauen.

VG Peter

Was immer Du tust, tue es mit bedacht! *********
Die Ferne ist, wo ich nicht bin. Ich geh und geh und komm nicht hin. (Silly 1984)

Raudy Offline



Beiträge: 8

08.09.2014 08:05
#7 RE: Etwas OT: Dachzelt..... habt ihr welche, Kaufempfehlung antworten

Hallo Martin

Habe seid 5 Jahren ein Hängerzelt von der Firma Campwerk in Mühlheim/Ruhr
Typ Economy, die Haben auch Dachzelte "Typ Adventure"
Top Qualität und preiswert dazu.
( WWW.campwerk.de)

M.f.G aus Hamburg
Raudy

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