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Dieses Thema hat 66 Antworten
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 Allgemeines Canadierforum
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lupover Offline



Beiträge: 504

18.10.2013 20:03
#31 RE: Canadier für Erwachsenen und zwei Kinder, für gelegentliche diverse Nutzung antworten

Moin,

nur eine Auktion, aber um diese Jahreszeit kannste Glück haben und Bremen ist ja nicht aus der Welt für Dich:
http://www.ebay.de/itm/Yoho-2-Gatz-Canad...=item43c0b03a80

Zum Boot keine weiteren Angaben, s. roter Text oben. Erhaltungszustand scheint aber gut zu sein.

Oder der, auch nicht zu weit weg: Eigenbau Holz Kanadier Hiwatha

Hat zwar auch einen Kiel, aber immerhin können die Sitze so bleiben und man muß nicht gleich basteln. Und Paddel sind auch gleich dabei. Der Erbauer ist m. W. Tischlermeister und kann immerhin mit Holz umgehen.

Oder: Gatz Cherokee 550 GFK, günstig abzugeben. Zum Solopaddeln ein bisschen groß und schwer aber zu zweit geht es. Und auf den von Dir genannten Gewässern Aller/Weser/Leine muß man ja nicht viel tragen. Kinder haben genug Platz. Und ohne dem Verkäufer vorgreifen zu wollen - geh mal davon aus, dass der in Deinem Preisrahmen bleibt!

Und noch mehr: http://kleinanzeigen.ebay.de/anzeigen/s-...-877?ref=search

Gruß
Habbo

sollitom Offline



Beiträge: 23

18.10.2013 21:32
#32 RE: Canadier für Erwachsenen und zwei Kinder, für gelegentliche diverse Nutzung antworten

Na ihr macht mir ja Mut für deieBesichtigung morgen.

Danke für die ehrliche Einschätzung!!!! Und Danke für die Alternativ-Links. Die Holzboote von Karls sehen schon gut aus.

Gruß
Thomas

Andreas Schürmann Offline




Beiträge: 2.067

19.10.2013 09:32
#33 RE: Canadier für Erwachsenen und zwei Kinder, für gelegentliche diverse Nutzung antworten

Zitat von sputnik im Beitrag #30

Das Gewicht mit 25kg könnte schon hinkommen. Es ist Fichte und hat nur außen eine Glaslage.


Für mich die übelste Lösung um Glas und Epoxi zusparen.

Ohne Jemand etwas Böses zu wünschen würde ich doch gern mal sehen, wie sich so eine Konstruktion verhält, wenn sie auf so einen Träger fährt, wie es Trapper mit seinem Wood-Canvas-Boot an der Böhme passiert ist.

Das Holz kann ja nicht elastisch ausweichen und müßte die volle Aufschlagsenergie wegstecken, hat aber auf der innenseite keine Stabilisierung.
einseitige Glaslage -> Für mich ein KO-Kriterium bei Kaufüberlegungen.

abumac Offline




Beiträge: 348

19.10.2013 09:37
#34 RE: Canadier für Erwachsenen und zwei Kinder, für gelegentliche diverse Nutzung antworten

Für 500 Euro nicht schlecht:

http://zeltofenbausatz.de/866/Outdoor.html

Weder bekannt, noch verwandt oder verschwägert.

http://blog.reiner-wandler.de

trullox Offline



Beiträge: 616

19.10.2013 13:05
#35 RE: Canadier für Erwachsenen und zwei Kinder, für gelegentliche diverse Nutzung antworten

dreilagiges PE? Frag erst mal nach dem Gewicht, und ob Du sowas noch gut aufs Autodach bringst.
Gruß!
Fred

sollitom Offline



Beiträge: 23

19.10.2013 18:02
#36 RE: Canadier für Erwachsenen und zwei Kinder, für gelegentliche diverse Nutzung antworten

Danke für das weiterhin rege Interesse. Das 3-lagige wiegt übrigens 38 Kilogramm und ist 4,90 Meter lang.

Heute Vormittag habe ich mir mal einen ersten Eindruck von dem Holzboot verschafft. Der bisherige Besitzer macht einen seriösen Eindruck und ist das Boot rund zehn Jahre lang gefahren, meist auf kanadischen Seen oder anderen ruhigeren Gewässern. Auf der Ardeche hätte man wahrscheinlich nicht ganz so viel Spaß damit.
Das Boot wurde wohl ebenfalls vor zehn Jahren von einem Tischler gebaut und der jetzige Besitzer hat es damals erworden und die Glasfaser-Epoxid-Schicht sowie den UV-Schutz aufgebracht. Innen ist das Boot mit einem "Anti-Rutsch-Zeugs" bestrichen. Mein erster subjektive Eindruck: Das Boot wirkt ordentlich gepflegt, wahrscheinlich auch ordentlich gebaut, die Beschichtungen wirken etwas laienhaft aufgebracht. Das Gewicht mit knapp 25 Kilogramm ist realistisch. Dazu gäbe es noch einen Sitz und einen Anker.

Jetzt muss ich erstmal kurz tapezieren, nachher versuche ich noch ein oder zwei Fotos hochzuladen.

Gruß
Thomas

Angefügte Bilder:
Holz-Kanadier_001.jpg   Holz-Kanadier_010.jpg   Holz-Kanadier_011.jpg   Holz-Kanadier_002.jpg   Holz-Kanadier_003.jpg   Holz-Kanadier_004.jpg   Holz-Kanadier_005.jpg   Holz-Kanadier_006.jpg   Holz-Kanadier_007.jpg   Holz-Kanadier_008.jpg   Holz-Kanadier_009.jpg  
Als Diashow anzeigen
trullox Offline



Beiträge: 616

19.10.2013 18:41
#37 RE: Canadier für Erwachsenen und zwei Kinder, für gelegentliche diverse Nutzung antworten

was soll man dazu sagen, Thomas? Man sieht auf den Fotos, daß es ein Holzcanadier ist. Den Zustand des Materials kann man aber auf Bildern nicht erkennen, und die sagen schon garnichts über die Fahreigenschaften aus. Also genau jede Ecke ansehen, ein paar hundert Meter tragen und probepaddeln. Dann weißt Du mehr.
Gruß!
Fred

sputnik Offline




Beiträge: 2.005

19.10.2013 19:48
#38 RE: Canadier für Erwachsenen und zwei Kinder, für gelegentliche diverse Nutzung antworten

Hallo Thomas,

wie ich gelesen habe, ist dein Sohn 8 Jahre alt. Als meine Kinder in dem Alter waren, haben wir vom Holzcanadier
auf den Plastikbomber gewechselt. Sie wollten dann einfach Action und nicht schön paddelnd die Gegend bestaunen
(Ausnahmen gibt es bestimmt). Andererseits wird dein Sohn stolz in dem Unikat paddeln, das wirklich ein Hingucker
ist.

Ob du mit dem Gewicht eines PE-Canadiers klar kommst, mußt du selbst wissen. Gehörst du zu der gebrechlichen Sorte
Mann, ist das nichts. In meiner Umgebung sehe ich gerade jetzt z.B. bei den Mostobstannahmestellen Männer, die wie
ich ihre Äpfel zur Mosterei bringen. Da kommt keiner mit Zuckersäckla, die packen täglich 1 Tonne und mehr a 50kg
Säcke auf ihre Anhänger. Was sind dagegen 38kg für ein Boot, außer, daß es etwas unhandlich ist? Aber wie gesagt,
das mußt du selber wissen. Ich ziehe ein robustes Boot vor. Nicht jede Einsetzstelle oder Umtragestelle ist so
perfekt angelegt, daß ich alleine Paddelnd das Boot ohne Blessuren aus dem Wasser bekomme. Da klettert man schon
mal eine Böschung hoch und zieht das beladene Boot an der Leine hoch.

Laß doch einfach dein Bauchgefühl entscheiden. Wenn dir das Holzboot wirklich gefällt, dann nimm es. Für den Preis
bekommst du es auch wieder los, wenn es nichts war. Ein Bootskauf ist keine Entscheidung für's Leben.

Gruß, Stefan
__________________________________________________
Stark und groß durch Spätzle mit Soß'

Troubadix Offline



Beiträge: 1.213

20.10.2013 00:27
#39 RE: Canadier für Erwachsenen und zwei Kinder, für gelegentliche diverse Nutzung antworten

Hallo Thomas,
einen Tod muss jeder sterben. Der Holzdampfer hat was, der Preis mutet fair an. Für mich geht sichtbares Holz vor Plaste, ich bin aber nicht Du.
Lass dein Gefühl entscheiden, der Rest kommt schon. Ist auf jeden Fall ein schön an zu sehendes Unikat. Eigentlich schade, ich hab aber schon so was Ähnliches aus Holz.
Besser eine falsche Entscheidung als gar keine und vorwärts bekommt man sie alle.
Gruß Jürgen

Keltik Offline




Beiträge: 431

21.10.2013 14:33
#40 RE: Canadier für Erwachsenen und zwei Kinder, für gelegentliche diverse Nutzung antworten

Tagchen,
das 3-lagige PE-Boot wird wohl auch kaum perfekt sein. Wenn das gebraucht ist, kann der Boden eine lustige Hügellandschaft sein, es ist schwer und halt "nur" PE.
Dieses "Drachenboot" hat was ... wenn auch ein paar Eigenheiten, wie den komischen Kiel und den, öhhhh... Stuhl?
Aber da ist ja schon ein Flechtsitz zum Tauschen dabei. Die Beschichtung innen kann man sicher rausschleifen und ne Lage Glas auflegen. Dann liebt man das Boot gleich noch mehr, weil man selbst Hand angelegt hat.
Ich würde evtl. sogar mal nachsehen, ob man den Kiel nicht so abändern (oder gar entfernen) kann, dass das Schiffchen zumindest annähernd wie ein Prospektor läuft. Wenn nicht läuft es dafür sicher schöööön gradaus .
Also mir wär bei den beiden Optionen Holz lieber.

LG
Max

ACA & DIKA Guide Flatwater bis WW + ILMS

sollitom Offline



Beiträge: 23

30.10.2013 08:21
#41 RE: 2-3er-Kanadier für gelegentliche diverse Nutzung - Holz- oder Faltboot antworten

Guten Morgen,

hier ein kleiner Zwischenstand: Ich hatte mir am Wochenende nochmals ein anderes Holzkanu angeschaut und bin auch Probe gefahren. Innen und außen mit GFK/Epoxid und unter der Wasserlinie Graphit beschichtet. Der Eindruck war sehr positiv.
Nachdem wir uns bzw. ich mich eigentlich schon fast für diesen netten Holzkanadier entschieden haben, hat gestern meine Frau eine neue Option ins Spiel gebracht: einen Faltkanadier!!

Und da das Boot ein „Familienkanu“ werden wird, möchte ich diese Option gerne prüfen.


Wo seht ihr die gravierenden Unterschiede und vor allem Vor- und Nachteile von Faltkanadiern (2-3 Personen) zu Holzkanadiern (2-3 Personen)?

Meine kurze Einschätzung zu Faltkanadiern:
+ Geringeres Packmaß
+ Ich brauche keinen Liegeplatz
+ Geringeres Gewicht
+ Flugzeugtauglich
+ Die Beweglichkeit lässt leichtes Wildwasser zu (Reiten über den Wellen)
+ Die Beweglichkeit lässt küstennahe Fahrten zu (Reiten über den Wellen)

- Faltkanadier sind recht teuer, vor allem Qualität ist teuer
- nicht jedes Faltboot hat den Unterbodenschutz, so dass Wildwasser doch nicht jedem Faltboot gut tut
- Das Aufbauen dauert lange
- Das Gewebe muss aufwändig getrocknet werden
- Der Gebrauchtkauf ist ein größeres Risiko, weil man das Gewebe nicht einschätzen kann
- Es ist nicht so stabil
- Der Boden ist kälter


Wie ist eure Einschätzung? Stimmt es, dass Faltkanadier aufgrund der Konstruktion universeller als Holzkanadier einsetzbar sind?

ICH BRAUCHE DRINGEND BERATUNG !!!

Gruß
Thomas

P.S.: Ich habe mal den Thread-Titel geändert

mgosx Offline



Beiträge: 154

30.10.2013 08:55
#42 RE: 2-3er-Kanadier für gelegentliche diverse Nutzung - Holz- oder Faltboot antworten

Hallo Thomas,

ich bin vor 1 1/2 Jahren von einem Oldtown Discovery 16.9 (PE Boot, sehr stabil aber ca. 40 kg schwer) auf ein Ally 16.5 gewechselt.

Hauptgrund für den Wechsel war u.a. das Gewicht von ca. 20 kg. Meine Frau ist recht schmächtig und ich wollte es Ihr nicht zumuten das schwere Boot mit aufs Autodach zu hieven. Unser Ally kann ich ohne Probleme alleine handhaben, so dass auch Solofahrten oder nur 1 Erwachsener mit Kind kein Problem sind.

Deine Einschätzungen sind schon recht gut, anbei meine Ergänzungen:
- Küstennahe Fahrten würde ich weniger Durchführen, da 1. das Umdrehen und der Wiedereinstieg nicht ganz leicht sind und 2. das Alugestänge unter Salzwasser leidet

- der Preis ist relativ, ein Boot mit vergleichbarem Gewicht ist in der Regel günstiger
- zumindest Ally und Pakboat stechen viel weg, vor allem Grundberührungen sind durch die Matte als Dämpfer eher unkritisch, scharfkantige Metallstangen oder Steine sind hingegen schwierig.
- Aufbau ca. 25-30 Min., aber man kann das Boot auch ohne Probleme aufgebaut lagern (z. B. über den Sommer im Garten)
- gar kein Problem, notfalls legt man die Bodenmatte zuhause für 1 Tag locker gerollt aus, die eigentliche Haut kann man einfach mit einem Handtuch abreiben.
- ich habe meins gebraucht gekauft, aber es ist schon eine Vertrauenssache
- es gibt mehr nach und federt ab, ob dies hingegen weniger Stabilität bedeutet muss jeder für sich entscheiden
- der Boden ist durch die (Iso-) Matte nicht kälter, am besten verwendet man aber als Schutz vor den Rohren Kniepolster oder eine Matte.

Aus meiner Sicht ist ein Faltkanadier sehr universell, wenn aufgebaut transportiert und gelagert dann sehr leichtes Boot, wenn verpackt ideal zur Wintereinlagerung oder zur Fernreise.


Gruss Mark

Spartaner Offline




Beiträge: 846

30.10.2013 10:07
#43 RE: 2-3er-Kanadier für gelegentliche diverse Nutzung - Holz- oder Faltboot antworten

Hallo Thomas,
deine Liste der Vor- und Nachteile ist so weit ok, außer in folgenden Punkten (ich habe dabei immer den von mir favorisierten Ally im Kopf):
- nicht jedes Faltboot hat den Unterbodenschutz, so dass Wildwasser doch nicht jedem Faltboot gut tut
Mit deiner Alternative Holzboot willst du sicher noch weniger gegen Steine rammeln. Du vergleichst jetzt den Ally mit einem speziell fürs Wildwasser gemachten OC, der wäre natürlich stabiler. An sich ist der Ally für norwegisches Wildwasser konstruiert worden. Die Matte dämpft Stöße, und nur selten passiert es, das wirklich mal etwas spitzes die Haut durchsticht. Mir ist das erst ein mal passiert (auf der Ardeche, am Ende passte ein Streichholz durchs Loch, wir haben das die ganze Zeit auf dem Wasser nicht gemerkt, weil die draufliegende Matte den Einstrom von Wasser weitgehend verhindert). Reparaturen an der Haut sin im übrigen sehr einfach und zuverlässig zu bewerkstelligen (PVC-Klebung), wenn man sich genau an die Verarbeitungsvorschrift hält.

- Das Gewebe muss aufwändig getrocknet werden
Die Materialien sind glatt und saugen kein Wasser. Trocknen musst du nur, um Faulen des Drecks zu verhindern. Die Materialien werden kaum angegriffen (PVC, Glasfaserarmierung), im Gegensatz zu den historischen Faltbooten mit Baumwoll- oder Leinengewebe. Am längsten benötigt die Matte. Wir trocknen immer zu Hause nach, vor allem, damit es später nicht müffelt.

- Der Gebrauchtkauf ist ein größeres Risiko, weil man das Gewebe nicht einschätzen kann
Das PVC mit der Glasfaserarmierung ist sehr haltbar, so dass auch ältere Allys eigentlich problemlos sind (Gebrauchtkauf). Nur die Matte zerfällt mit der Zeit durch die mechanische Beanspruchung, kann aber ersetzt werden. Ob die Matte auch durch chemischen Zerfall kaputt geht (zB PU-Zerfall in Weichkeilen von Schuhen oder Zeltbeschichtungen), kann ich nicht sagen. Gesehen habe ich davon noch nichts.

- Der Boden ist kälter
siehe Mark

und direkt zu Mark:
- Küstennahe Fahrten würde ich weniger Durchführen, da 1. das Umdrehen und der Wiedereinstieg nicht ganz leicht sind und 2. das Alugestänge unter Salzwasser leidet
Warum nur wollt ihr immer umkippen mit dem Boot? Ich lass das einfach, soweit möglich, und muss dann auch nicht Wiedereinsteigen. Dennoch geht es zu zweit ganz gut, hab ich selber mal probiert am Dranser See. Zu zweit meint, zwei Leute im Wasser, kein zweites Boot zur Hilfe.
Deine Anmerkung bezüglich Salz und Alu würde ich allerdings auch sehr ernst nehmen!

Ich bin Ally-Fan und würde dir natürlich zu diesem Boot raten.
Infos zB hier: http://www.faltboot.org/wiki/index.php/Ally

Gruß Michael

A.P. Offline



Beiträge: 16

30.10.2013 11:16
#44 RE: 2-3er-Kanadier für gelegentliche diverse Nutzung - Holz- oder Faltboot antworten

Nun mal meine Anmerkungen zu Faltcanadiern:
Ich fahre seit ca. 5 Jahren ein PakCanoe 165. Dieses sowohl Solo als auch als Tandem. Zusätzlich bin ich auch schon öfter mal in einem Ally gesessen.
Kurz ein paar Worte zum Ally. Der Ally ist im Wildwasser nach einer Kenterung sehr schwer zu bergen, da einzig die Bodenmatte den Auftrieb erzeugt. Er liegt dann sehr tief im Wasser.
Das Pakcanoe dazu im Vergleich liegt durch die seitlichen Luftschläuche deutlich höher im Wasser.
Boot-über Boot-Bergung mit dem Pakcanoe habe ich schon mal ausprobiert. Das funktioniert super. Den Wiedereinstieg in das leere Pakcanoe mus ich noch ausprobieren. Das hab ich bisher noch nicht versucht.
Was die Boot-über-Boot Bergung angeht, habe ich da mit dem Ally noch keine Erfahrungen, ebenso was den Wiedereinstieg betrifft.
Beschädigungen am Pakcanoe hatte ich bis auf altersbedingt leicht undichte Luftschläuche (Materialproblem) noch keine.
Beim Neukauf eines Allys ist kein Transportsack dabei. Der kommt im Karton. Bei den Pakcanoes ist ein einfacher, recht robuster Packsack dabei, in dem das komplette Boot einschließlich Zubehör (Kniepolster, Tragejoch, teilbare Paddel) hineinpasst.

Weitere Infos gerne. Einfach fragen, was euch interessiert ...

Gruß
Andreas

Andreas Schürmann Offline




Beiträge: 2.067

30.10.2013 11:35
#45 RE: 2-3er-Kanadier für gelegentliche diverse Nutzung - Holz- oder Faltboot antworten

+ Geringeres Packmaß
Ja, Transport im Auto möglich, deshalb weniger Spritverbrauch. Im ÖPNV eine interessante Variante um Land und Leute kennen zu lernen. Wenn das Auto zu voll wird geht der Transport auch auf dem Dach.
+ Ich brauche keinen Liegeplatz
Ja, aber einen Lagerplatz für den großen Sack
+ Geringeres Gewicht
Mein 16ner Pakboat schlägt komplett bei 24kg auf, das ist händelbar aber es gweht durchaus leichter.
+ Flugzeugtauglich
Ja - aber billig ist das nicht.
+ Die Beweglichkeit lässt leichtes Wildwasser zu (Reiten über den Wellen)
Ja, aber das geht auch ohne Beweglichkeit.
Als engenehm empfinde ich das sich etwas verwindende Boot nicht. Auch das man an den Knien Hindernisse durch die Hülle spürt empfinde ich als gewöhnungsbedürftig.
+ Die Beweglichkeit lässt küstennahe Fahrten zu (Reiten über den Wellen)
Nein, das hat nichts mit küstennah zu tun. Möglich ist es, aber die Kriterien sind andere.

- Faltkanadier sind recht teuer, vor allem Qualität ist teuer
Genauso teuer wie ein anderes vernünftiges Boot. Der Preisverfall ist gering und der Wiederverkauf gut möglich.
- nicht jedes Faltboot hat den Unterbodenschutz, so dass Wildwasser doch nicht jedem Faltboot gut tut
Keinem Boot tut Wildwasser gut, wenn man nur gutes für sein Boot will fährt man am besten Fahrrad statt Paddeln zu gehen.
- Das Aufbauen dauert lange
Mit etwas Routine, Ordnung und System ca.20-25min für das Pakboat.
- Das Gewebe muss aufwändig getrocknet werden
Nein
- Der Gebrauchtkauf ist ein größeres Risiko, weil man das Gewebe nicht einschätzen kann
Nein, das Gewebe geht von außen nach innen kaputt, man sieht Fehler also. Alterung und innere Risse in der Verstärkung sind mir nicht bekannt.
- Es ist nicht so stabil
Ja - will sagen das Boot bewegt sich in sich.
Stabil von aufschlagen und quälen auf Hindernissen sind die Pakboats und Allys sehr.
- Der Boden ist kälter
Auf der Matte Nein, aber und auf den Rohren ist es unbequem und sehr kalt.

Da A.P. es anspricht, ich halte sowohl Ally als auch Pakboat für leicht zubergen. Beide sind dank des geringen Gewichts leicht zu flippen und schlagen völlig gelehrt auf. Der Wiedereinstieg ist nicht ganz so einfach. Der dünnere Süllrand läßt sich schlechter greifen und man kann nicht so gut kontrollieren wo man hinlangt und die Knie setzt. da leidet schon mal das ein oder andere Alurohr.
Das Pakboat Argument mit der besseren Wasserlage ist zwar da aber wozu brauche ich eine gute Wasserlage eines vollen Bootes?
Interessanter ist dann schon, wenn man nicht flippen kann, dass das Pakboat dank des Seiten Auftriebs auch beim kippen auf 90° fast vollständig leerläuft.

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