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Dieses Thema hat 36 Antworten
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 Tourenberichte
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Spartaner Offline




Beiträge: 845

07.08.2012 20:23
Lainioälven in Lappland, Gesamtbefahrung im Ally, Juli 2012 antworten

Liebe Paddelfreunde,
dieses Jahr begannen die Sommerferien in Berlin sehr früh im Jahr, und so wollten wir die Gelegenheit nutzen und mal so hoch in den Norden fahren, dass die Sonne während unserer Anwesenheit nie mehr untergeht. So ging die diesjährige Sommertour auf den Lainio in Schwedisch Lappland. Das ist bereits ziemlich hoch im Norden, 221 km nördlich des Polarkreises. Der Lainio ist ein typisch skandinavisches Gewässer mit einem ständigen Wechsel von ruhiger fließenden Abschnitten und steinigen Stromschnellen und führt hauptsächlich durch unberührte Wildnis. Die Stromschnellen erreichen maximal Schwierigkeit IV (nach schwedischer Wildwasser-Schwierigkeitsskala) und sind auch mit beladenen Wanderfaltbooten befahrbar. Auf der ganzen Strecke ist bei günstigen Wasserständen kein Umtragen notwendig. Wir waren insgesamt 8 Tage auf dem Fluss und haben ihn vom ersten bis zum letzten Kilometer vollständig mit unserem Ally Tour 16.5' befahren. Viele Details zum Lainio findet ihr hier im Faltbootwiki.

Eingebunden war die Kanutour in eine große Ostseerunde. Die Fahrt ging über Polen nach Litauen, Lettland, Estland, Besuch der drei baltischen Hauptstädte Vilnius, Riga und Tallinn, dann mit der Fähre nach Helsinki. Da war ich noch nie, das haben wir uns auch angeschaut. Dann durch die finnische Taiga nach Lappland, rüber nach Schweden, dort tief in die nordische Tundra bis zum letzten mit Cuörchen erreichbaren Ort Pulsujärvi. Pulsujärvi hat keinen Strom, kein fließend Wasser, und keine ständigen Bewohner, aber riesige Rengatter. Im Winter ist hier wahrscheinlich an einigen Tagen der Teufel los. Zur Einsatzstelle am Fluss Tavvaätno, einem der beiden Quellflüsse des Lainio, mussten wir Boot und Gepäck noch 10 km durch die Tundra karren. Extra dafür haben wir uns einen neuen Bootswagen zugelegt, der schon im Namen versprach, nicht gleich auf den ersten Kilometern schlapp zu machen: den 'Herkules' mit relativ großen, kugelgelagerten Rädern. Der Weg war von Quads ausgefahren und erheblich steiniger und steiler, als ich mir das vorgestellt hatte. Aber wir haben es dennoch geschafft. Nach 8 h waren wir da. Das Auto hatte in dieser Zeit Flügel bekommen und wurde wieder zur Hauptstraße nach Nedre Soppero zurückgefahren, super Geschichte. So wusste ich, dass am Ende der Tour kein Problem auf mich wartet (wie zum Auto zurückkommen, hier in der Wildnis?). Wir konnten sogar einen Teil der Verpflegung (Bier!) im Auto lassen, da wir, sofern alles gut geht, sowieso an Nedre Soppero vorbeikommen würden und dort die Sachen aus dem Auto holen konnten.

Die Bootstour auf diesem herrlichen Wildfluss schaut ihr euch am besten auf den Fotos an, oder lest die Details im ausführlichen Reisebericht. Vor Beginn der Flusstour hatten wir mindestens 2 Tage Regen. Dieses Wasser verdoppelte den Durchfluss im Oberlauf und führte dazu, dass wir die Stromschnellen alle mit viel Wasserwucht, aber ohne größeren Steinkontakt passieren konnten. Allerdings sank das Wasser von Tag zu Tag, und auf den letzten Stromschnellen kurz vor der Mündung in den Torneälven mussten wir schon ziemlich um die Steine zirkeln. Finish war in Lovikka, bereits auf dem Torneälven.

Danach fuhren wir ans Nordkapp, den nördlichsten Zipfel Europas, der auf Straße und zu Fuß erreichbar ist. Hier stand die Mitternachtssonne noch besonders hoch. Das Baden im Nordmeer war ein kaltes Vergnügen.
Auf dem Rückweg durch Schweden besuchten wir in Jokkmokk "Ájtte", das Schwedische Gebirgs- und Samen-Museum. Zufällig kommen wir auch an der größten Stromschnelle von ganz Skandinavien vorbei, dem Storforsen am Piteälven (Video). Er führte gerade Hochwasser. Danach besichtigten wir noch Stockholm und einen Flecken am Vänernsee, auf dem ein ferner Vorfahre ein Landgut besaß. Nach einer Visite von Malmö ging es über Dänemark zurück nach Hause. Die große Runde um die Ostsee war insgesamt 7320 Auto-km lang. Dazu kommen 82 km Fähre, 114 km Trampen, 212 km im Canadier, und ca. 60 km zu Fuß. Der GPS-Track der Bootsfahrt ist hier auf Google-Maps sichtbar. Die Farben entsprechen den gefahrenen Geschwindigkeiten mit Gelb = Langsam und Rot = Schnell (bis zu 16 km/h). Das korreliert weitgehend mit der Fließgeschwindigkeit des Flusses.

Die Fotos sind bereits selektiert. Ich musste mich _leider_ auf 500 Fotos beschränken, da mein Picasa-Account jetzt voll ist. Darum gibt es von der großen Ostseerunde nur ganz wenige Bilder.

Soweit erst mal,
Gruß Michael


Edit: wie kann ich denn die Reihenfolge der Bilder festlegen? Wenn ich sie hochlade, sind sie noch in der richtigen Reihenfolge. Aber nach dem 'Beitrag speichern' werden sie wild durcheinandergewürfelt.

Angefügte Bilder:
IMG_0702.JPG   IMG_0960.JPG   IMG_1054k.jpg   IMG_1076.JPG   IMG_1107.JPG   IMG_1171.JPG   IMG_1180.JPG   IMG_1277.JPG   IMG_1412.JPG   IMG_1437.JPG   IMG_1697.JPG   IMG_0719.JPG   IMG_1781.JPG   IMG_0732.JPG   IMG_0806.JPG   IMG_0836.JPG   IMG_0863.JPG   IMG_0883.JPG   IMG_0901.JPG   IMG_0915.JPG  
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moose Offline



Beiträge: 1.478

07.08.2012 20:53
#2 RE: Lainioälven in Lappland, Gesamtbefahrung im Ally, Juli 2012 antworten

grandios, vielen Dank für den Bericht, wo kamen die Flügel nach Nedre Soppero her?
moose

Spartaner Offline




Beiträge: 845

07.08.2012 21:13
#3 RE: Lainioälven in Lappland, Gesamtbefahrung im Ally, Juli 2012 antworten

Aus Sibirien. Nein, Scherz beiseite, aus St. Petersburg.

Gruß Michael

Angefügte Bilder:
IMG_0771.JPG  
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Wolfgang Hölbling Offline




Beiträge: 2.916

07.08.2012 22:15
#4 RE: Lainioälven in Lappland, Gesamtbefahrung im Ally, Juli 2012 antworten

Großartige Reise,
kurzer Bericht,
klasse Bilder,
Danke, W

http://www.canoebase.at/
http://www.swiftcanoe.eu/

Wolfgang Hölbling

ronald Offline



Beiträge: 209

08.08.2012 18:39
#5 RE: Lainioälven in Lappland, Gesamtbefahrung im Ally, Juli 2012 antworten

Hi,

danke, schöner Bericht, wie immer... :-)
Trampen? Wie, wo?

Grüße, Ronald

AxeI Offline




Beiträge: 1.001

08.08.2012 19:47
#6 RE: Lainioälven in Lappland, Gesamtbefahrung im Ally, Juli 2012 antworten

Vielen Dank für den Bericht und den Link auf die Bilder (es ist abendfüllend, sie anzuschauen).

Erstaunlich, dass die Schweden so eine abweichende Wildwasserbewertung haben. Wußte ich nicht.

Axel

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There's more means to move a canoe than paddles

ich Offline




Beiträge: 463

08.08.2012 22:22
#7 RE: Lainioälven in Lappland, Gesamtbefahrung im Ally, Juli 2012 antworten

Danke, wirklich toller Bericht und tolle Bilder!

LG
Bene

www.cc-30.com

Spartaner Offline




Beiträge: 845

09.08.2012 08:13
#8 RE: Lainioälven in Lappland, Gesamtbefahrung im Ally, Juli 2012 antworten

Zitat von ronald im Beitrag #5
Trampen? Wie, wo?

Das war am Tag des Auto-Zurückholens. Von Lovikka, dem Endpunkt unserer Flusstour, kann man eigentlich mit dem Bus nach Nedre Soppero zurückfahren, wo das Auto stand. Ein Busfahrplan war in Lovikka nicht ausgehangen. Anwohner meinten nach Blick ins Netz, ein Bus fährt früh um 7 Uhr. Die richtig gute Verbindung geht allerdings so: Der 'Buss 53' nach Kiruna fährt Mo-Fr ab "Lovikka busstation" um 14:15 ab und erreicht 15:20 Vittangi. Dort umsteigen in den 'Buss 50' nach Karesuando ab 15:25, Ankunft 16:00 in Nedre Soppero am Kiosk. Dauer 1:45 h, also eine ziemlich gute Verbindung.

Ich stand dann also am nächsten Tag früh an der Busstation. Tatsächlich aber fuhr früh um 7 Uhr kein Bus nach Lovikka. So versuchte ich mich als Tramper. 3 Autos nahmen mich mit, und nach 5 h und 114 km war ich am eigenen Auto. Ganz schön lange, aber immer noch früher als mit dem Bus. Ok, ich habe nicht immer günstig gestanden, und der überregionale Verkehr ist recht dünn (innerörtlich dagegen viel Verkehr, vor allem die ganz dicken Autos, die könnten alle aufs Fahrrad umsteigen. Machen sie aber nicht, stattdessen ziehen sie sich nach ihren Innerortfahrten um und joggen an der Straße entlang. Längere Zeit beobachtet in Junosuando, wirklich ein kleines Nest).

Gruß Michael

Troubadix Offline



Beiträge: 1.213

09.08.2012 08:23
#9 RE: Lainioälven in Lappland, Gesamtbefahrung im Ally, Juli 2012 antworten

Hallo Michael
Schöne Tour, tolle Bilder, freue mich auf den Bericht.
LG Jürgen

http://isladebasura.com/

Spartaner Offline




Beiträge: 845

09.08.2012 21:55
#10 RE: Lainioälven in Lappland, Gesamtbefahrung im Ally, Juli 2012 antworten

Zitat von AxeI im Beitrag #6
Erstaunlich, dass die Schweden so eine abweichende Wildwasserbewertung haben.

Ich habe jetzt noch mal nachgeschaut und verglichen und weiß jetzt gar nicht so recht, ob diese schwedische Wildwasserbewertung wirklich so weit von der mitteleuropäischen abweicht. Zu den Karten, auf denen die Schwierigkeiten der Stromschnellen eingezeichnet waren, gehörte auch jeweils eine Erklärung der Wildwasserstufen. Die schwedische und auch die deutsche Quelle bezeichnen die Klassifizierung als 'Internationale Wildwasserskala' bzw. 'FORSKLASSER'.
Die schwedische sieht genau so aus: http://www.lysator.liu.se/~bomb/ljusnan/forsklas.html
Und die im deutschen Buch (Gallei & Biezysko) entspricht dem hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Wildwasserschwierigkeitsskala

Ich verstehe kein schwedisch, aber vielleicht könnt ihr ja mal rübergucken, ob da in der schwedischen Version was anderes steht. Vielleicht kommt es auf Nuancen an.

Gruß Michael

AxeI Offline




Beiträge: 1.001

10.08.2012 12:42
#11 RE: Lainioälven in Lappland, Gesamtbefahrung im Ally, Juli 2012 antworten

Hallo Michael,

ich habe mir das jetzt gründlich mehrmals durchgelesen. Meine Schwedischkenntnisse sind zwar inzwischen etwas verschüttet aber das entziffere ich gerade noch so. Die Unterschiede sind tatsächlich minimal.

Vielleicht bewerten sie die Stromschnellen bei jeweils ungünstigsten Bedingungen. Mal bügelt Hochwasser Schwierigkeiten glatt - dann sollten die angegebenen Werte für Mittel- oder Niedrigwasser gelten -, mal türmt Hochwasser dort gewaltige Wellen auf, wo man bei Mittel- oder Niedrigwasser mit ein wenig Manövrieren prima durchkommt.

Axel

P A D D E L B L O G Sicherheitstreffen im September
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Kaalsche Offline



Beiträge: 120

11.08.2012 08:41
#12 RE: Lainioälven in Lappland, Gesamtbefahrung im Ally, Juli 2012 antworten

Hallo Michael,

danke für den Bericht. Da war ja viel Wasser im Fluss.
Deine Anfrage im Vorfeld hate ich zu spät gesehen, um Dir zu antworten.


Ich war 1991 das letzte Mal da und hatte aus Berichten den Eindruck, dass zwischenzeitlich da recht viel los ist. Kannst Du das bestätigen?

Eine gute Variante mit der Portage zur Einsetzsetzstelle. Wir sind von Jårkastaka aus gestartet und beim zweiten Mal war sogar das Raketenschießfeld geschlossen, so dass wir noch weiter unten einsetzen mussten.

Das Befahrbarkeit der Wildwasserstrecken hängt meiner Erfahrung nach dort sehr stark vom Wasserstand ab. Zum Beispiel haben wir uns bei der Temminikoski (WW IV) bei höherem Wasserstand rechts an der Insel vorbei "gemogelt". Bei niedrigerem Wasserstand ging das nicht und wir haben vorsichtshalber umtragen.

Gruß Martin

Spartaner Offline




Beiträge: 845

11.08.2012 20:14
#13 RE: Lainioälven in Lappland, Gesamtbefahrung im Ally, Juli 2012 antworten

Zitat von AxeI im Beitrag #11
Vielleicht bewerten sie die Stromschnellen bei jeweils ungünstigsten Bedingungen. Mal bügelt Hochwasser Schwierigkeiten glatt - dann sollten die angegebenen Werte für Mittel- oder Niedrigwasser gelten -, mal türmt Hochwasser dort gewaltige Wellen auf, wo man bei Mittel- oder Niedrigwasser mit ein wenig Manövrieren prima durchkommt.

So könnte ich mir das auch vorstellen. Bei Niedrigwasser ist es aus meiner (Faltkanadier-) Sicht viel schwieriger, manche dieser Schnellen zu durchfahren. Wir hatten ja relativ viel Wasser.


Zitat von Kaalsche im Beitrag #12
Ich war 1991 das letzte Mal da und hatte aus Berichten den Eindruck, dass zwischenzeitlich da recht viel los ist. Kannst Du das bestätigen?

Nein, das kann ich nicht bestätigen. Im Gegenteil. Vor dem Eingang des Canyons haben wir uns mit einem Einheimischen unterhalten, der meinte, dass heute kaum noch jemand den Lainio mit Kanu befährt. Das war vor 20 Jahren ganz anders, da war die Hochzeit der Verleiher und des Kanu-Tourismus dort.

Heute scheinen hauptsächlich Angler den Fluss zu bevölkern. Fast jeden Tag kann man vereinzelte Angler treffen. Manche buchen auch Einheimische mit Boot und lassen sich zum Lachsfischen immer quer über den Strom schippern - hin und her und her und hin usw.

Außerdem glaube ich, dass die Unzahl an Ferienhütten entlang des Flusses überwiegend erst in den letzten 20 Jahren entstanden sind. Allerdings war, als wir jetzt da lang kamen, kaum eine dieser Hütten in Benutzung.

Dass wir da oben im abgelegensten Teil des Lainio auf mehrere Boote gestoßen sind, tja, wahrscheinlich zieht es etliche dahin, weil sie meinen, das sei am abgelegensten, hier stehen die meisten Fische. Unterhalb von Liedakka haben wir jedenfalls kein einziges Kanu, Schlauchboot oder dergleichen gesehen. Nur noch die Fischerboote.


Zitat von Kaalsche im Beitrag #12
Wir sind von Jårkastaka aus gestartet und beim zweiten Mal war sogar das Raketenschießfeld geschlossen, so dass wir noch weiter unten einsetzen mussten.

Interessant. War dabei die Schranke so geschlossen, dass man tatsächlich nicht mehr durchkam? Ich meine ich wäre auf jeden Fall gefahren, wenn das möglich gewesen wäre ohne ein Schloss zu brechen, denn die Wahrscheinlichkeit, so ein Raketenteil auf den Kopf zu bekommen ist ja nun wirklich extrem gering. Das ist ja kein militärisches Übungsgelände mit scharfem Schießen, sondern es gibt 32 km vom Lainio entfernt eine Raketenstartbasis, wo jeweils eine einzige (große) Rakete abgefeuert wird.


Zitat von Kaalsche im Beitrag #12
Die Befahrbarkeit der Wildwasserstrecken hängt meiner Erfahrung nach dort sehr stark vom Wasserstand ab. Zum Beispiel haben wir uns bei der Temminikoski (WW IV) bei höherem Wasserstand rechts an der Insel vorbei "gemogelt". Bei niedrigerem Wasserstand ging das nicht und wir haben vorsichtshalber umtragen.

Sag mal kannst du dich an das _genaue_ Datum deiner beiden Befahrungen erinnern? An welchen Tagen genau wart ihr an der Temminkikoski? Ich habe mir die täglichen Durchflüsse an der Station Lannavaara seit 1923 heruntergeladen und würde diese zu gerne vergleichen. Am besten wären noch Fotos von der Temminkikoski (oder anderen Stromschnellen, von denen wir auch Fotos haben), anhand derer wir die Durchflussverhältnisse und ihr Strömungsbild direkt vergleichen könnten.

Gruß Michael

Kaalsche Offline



Beiträge: 120

12.08.2012 18:08
#14 RE: Lainioälven in Lappland, Gesamtbefahrung im Ally, Juli 2012 antworten

Hallo Michael,

danke für Deine Einschätzung. Vermutlich ist es im späten August sogar am besten, weil da keine Angelsaison mehr ist und weniger Mücken da sind. Zudem sind keine Ferien mehr in Schweden. Nur ist halt dann auch weniger Wasser.

Ja die Schranke war zu und sogar von zwei jungen Frauen betreut (bewacht). Da ist man definitiv nicht durch gekommen. Schau mal auf der Karte nördlich von Övre Soppero. Dort ist der Tulusjärvi. Von dem aus sind wir über den kleinen Bach in den Lainio gekommen. War aber viel schieben und überheben dabei (aber tolle Forellen waren in dem Bach).

Am Befahrungsdatum (2x) und an Bildern arbeite ich. Für die Befahrungsdatum muss ich mein altes DKV-Fahrtenbuch suchen. Ein Bild der Teminikoski müsste irgendwo zu finden sein. Kann aber sein, dass ich nicht aktuell dazu komme, falls ich es nicht gleich finde.


Gruß Martin

Kaalsche Offline



Beiträge: 120

12.08.2012 19:29
#15 RE: Lainioälven in Lappland, Gesamtbefahrung im Ally, Juli 2012 antworten

Hier schon mal ein Bild.

Ich meine das müsste die Insel bei Temminikoski von oben sein. Leider habe ich damals nicht so viele Bilder gemacht. Vielleicht finde ich noch ein besseres. Dieses hatte ich früher schon gescannt.

Gruß Martin

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