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Dieses Thema hat 21 Antworten
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 Tourenberichte
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Spartaner Offline




Beiträge: 845

08.08.2011 23:36
Bildbericht Glomma, Norwegen, Juli 2011 antworten

Hallo Leute,
nachdem wir letztes Jahr im ärmsten Land Europas, in Moldawien, unterwegs waren, testeten wir dieses Jahr das krasse Gegenteil, Norwegen. Wir paddelten auf der Glomma/Glåma von Røros bis Elverum, mit Ausnahme eines besonders schwierigen Abschnitts von 18 km Länge. Das waren dann also 240 km auf dem Wasser. Der Fluss ist gekennzeichnet durch einen häufigen Wechsel von ruhigen Abschnitten und mehr oder weniger ausgeprägten Schnellen.
Natürlich fehlte mir etwas das Abenteuergefühl, welches mich immer packt, wenn ich in Richtung Osten aufbreche. Die gesellschaftlichen Verhältnisse in Norwegen fühlen sich sofort sehr vertraut an, vernunftgesteuert, da gibt es kaum etwas Schlechtes. Die Menschen sind sehr freundlich, man kann sein vollgepacktes Boot stundenlang alleine am Fluss liegen lassen usw. usf. Ein Abenteuergefühl kann in einem solchen Land wohl nur aufkommen, wenn man sehr weit in die abgelegene Wildnis vorstößt. Das jedoch war uns auf der Glomma nicht vergönnt. Wie bereits vorab bei einem Blick auf die Karte klar wurde, ist das Østerdalen durch relativ dichte Besiedlung sowie Straßen und Eisenbahnlinie entlang des Flusses gekennzeichnet.
Reizvoll war die Glomma vor allem wegen ihres Wildwassers, welches (auf den befahrenen Abschnitten) überwiegend Stufe I war, aber stellenweise auch II, ausnahmsweise III+ erreichte (lt. DKV-Führer). Das war für uns im für 2 Wochen beladenen Touren-Canadier, nicht besonders bewandert im Wildwasser, mit etwas Glück alles gut zu fahren. Sehr sinnvoll wäre es gewesen, wenn wir vorab einen Blick in den DKV-Führer Skandinavien geworfen hätten. Der scheint hier doch im Großen und Ganzen zu stimmen. Nach den schlechten Erfahrungen mit den Angaben des DKV-Führers für Dunajec, Theiß, Südlichen Bug und Dnjestr haben wir aber darauf verzichtet. Stattdessen begnügten wir uns mit dem Kartenmaterial, welches online zur Verfügung steht, und zeichneten dort die auf Luftbildern erkennbaren Stromschnellen mit rotem Kuli ein ;-)
Interessant war aber auch die weitgehend naturnahe Flussmorphologie der Glomma, die Spuren der Gewässerdynamik (gerade nach dem großen Hochwasser Juni 2011), sowie der oft sehr natürliche Anblick der gebirgigen und bereits recht nördlichen Landschaft links und rechts des Flusses. Immerhin befindet man sich in Røros bereits auf ähnlicher geografischer Breite wie der Yukon. Und natürlich hat man alle Chancen, an den Ufern solch imposante Tiere wie Elch oder Rentier zu beobachten. Andrea hat denn auch tatsächlich einen Elch gesehen. Ansonsten sahen wir Rehe, Fuchs, Fischotter, Fischadler, sowie etliche weitere Vogelarten. Die wenigen Wölfe und Bären wird man kaum zu Gesicht bekommen. Ein Bär wurde, während wir quasi vorbeifuhren, wegen Viehdiebstahls erschossen, etwa 5 km von der Glomma entfernt SW von Atna; ein weiterer Bär wurde 3 Wochen zuvor erschossen. Auch der Vielfraß, ein sehr starker, großer Marder, der im Winter Rentiere und Elche umbringt, und vor dem selbst Bären zurückweichen, ist nur mit viel Glück mal zu sehen.
Man spürt besonders zum Anfang der Tour sehr deutlich, wie stark verarmt die Landschaft so weit nördlich und in der Höhe von mehr als 600 m über dem Meeresspiegel an Tier- und Pflanzenarten ist. Je weiter man sich auf der Glomma nach Süden und Richtung Meeresspiegel bewegt, desto mehr Arten kommen dazu. Aber zur Artenvielfalt in Mitteleuropa noch immer kein Vergleich. Trotz bescheidener Artenvielfalt zeigt sich aber eine erstaunliche Wuchskraft der Pflanzenwelt. Seitdem immer weniger Weidevieh die Vegetation kurz hält, wuchern viele Flächen regelrecht zu. Entsprechend schwierig gestaltet sich mancherorts die Suche nach einem angenehmen Zeltplatz.
Wer Interesse an dem Fluss hat, kann sich den umfangreichen Bildbericht hier ansehen (am besten 'Diashow' drücken, dann läufts von alleine). Neu jetzt auch ein reich bebildeter Text.

Gruß Michael

Angefügte Bilder:
IMG_3293.JPG  
Wolfgang Hölbling Offline




Beiträge: 2.916

09.08.2011 02:07
#2 RE: Bildbericht Glomma, Norwegen antworten

Mit den vielen Bildern besonders anschaulich, danke für´s Herzeigen.
LG

Wolfgang Hölbling

AxeI Offline




Beiträge: 1.001

09.08.2011 08:30
#3 RE: Bildbericht Glomma, Norwegen antworten

Vielen Dank für den anschaulichen Bericht. Die vielen ausführlichen Bildunterschriften machen das Ganze sehr anschaulich. Man bekommt richtig Lust auch mal an die Glomma zu fahren, die ja bisher eher negative Schlagzeilen bekommen hat. Mich regt das auch zur weiteren Beschäftigung mit Techniken des Tourenfahrens an (der Expertenthread hat sich ja leider in Freestyle-Rechtfertigungen verirrt). Angesichts der zahlreichen Stromschnellen werde ich mich mal mit Wildwasserpaddeln in einem beladenen Canadier beschäftigen.

Axel

P A D D E L B L O G P O L I N G T R E F F E N 2011
There's more means to move a canoe than paddles

Doc Offline




Beiträge: 304

10.08.2011 12:13
#4 RE: Bildbericht Glomma, Norwegen antworten

Hallo,
richtig super, vielen Dank für die schönen Bilder, man ist da fast schon mit dabei.
Gruß
Rolf

happy landing Offline




Beiträge: 136

10.08.2011 15:00
#5 RE: Bildbericht Glomma, Norwegen antworten

hallo Michael

wirklich toller Bericht. Ich hab mal die Strecke in Google Earth "abgefahren" und das schaut nicht schlecht aus.
Wir suchen noch für nächsten Sommer ein Gebiet in Skandinavien wo wir einen Fluss in etwa 2 Wochen befahren können. Allerdings sind es ca 2000 km dahin von mir aus. Also da nehm ich schon lieber den Flieger. So wie es ausschaut, kann man da auch Kanadier mieten. Hast Du da was gesehen?
Und die Rückfahrt zum Einstiegsplatz, war das für Euch problemlos zu machen?

Auf jeden Fall eine weitere gute Idee, werde mir wohl den DKV - Führen bei Gelegenheit besorgen.

gruss

Thomas

Spartaner Offline




Beiträge: 845

10.08.2011 17:27
#6 RE: Bildbericht Glomma, Norwegen antworten

Hallo Thomas,
die Glomma eignet sich gut für 14 Tage Paddeln. Du kannst ja auch weiter fahren als wir es getan haben. Wir haben letztlich nur den halben Fluss befahren, nach unten geht da noch was.
Fliegen kannst du bis Røros sehr einfach, natürlich mit Umsteigen in Oslo. Vom Ende der Landebahn bis ans Wasser der Glomma sind es 150 m. Ich weiß nur nicht, ob da evtl. noch ein Zaun dazwischen ist ;-)
Mit Taxi wären es maximal 2 km bis zur Håelva, unserem Einsatzort.
Bei Kanuverleih hätte ich an deiner Stelle zuerst natürlich an einen Schweizer Anbieter gedacht: http://www.ally.ch/vermietung.php
In Norwegen gibt es sicherlich auch Verleiher, musst du mal schauen.

@Axel: Expertenwissen Wildwasserpaddeln in einem beladenen Canadier würde mich auch sehr interessieren. Bei uns gab/gibt es da sicher noch einigen Optimierungsbedarf.

Gruß Michael

happy landing Offline




Beiträge: 136

11.08.2011 16:09
#7 RE: Bildbericht Glomma, Norwegen antworten

hallo Michael

vielen Dank für Deine Infos.
Dass Du an ein Faltboot denkst, überrascht mich schon ein wenig. Wir hatten uns lange überlegt, was für ein Boot wir kaufen wollen. Und der Vorteil, dass man ein Faltboot mit in den Flieger nehmen kann hat halt der Nachteil dass man Bodenberührungen möglichst zu vermeiden hat.
Ich bin zwar kein Experte was das Wildwasserpaddeln mit beladenen Kanadier betrifft, da war meine letzte Tour eher ein schlechtes Beispiel. Nun, das führt immerhin dazu, dass wir nun am nächsten Wochenende einen Kurs machen auf dem Vorderrhein. Vielleicht kann ich danach meinen Senf dazu geben.

gruss

Thomas

Rheinländer Offline




Beiträge: 375

11.08.2011 19:02
#8 RE: Bildbericht Glomma, Norwegen antworten

Hallo in die Runde,

Glückwunsch zur schönen Tour Michael, das gibt sehr schöne Erinnerungen


Zu Faltboot(ich fahre u.a. ein Ally Tour 16,5 DR) und Grundberührung kann ich nur sagen, geht schon ganz gut. Bin Anfang Juni mit besagtem Boot, einem Freund und Gepäck von insgesamt drei Leuten darin den Tagliamento runter. Wir haben da übrigens ständig, auch schon mal öfters mit Karacho, den Grund berührt. Resultat: Nüscht, ausser den von Spartaner beschriebenen Striemen. Geiles Boot, sehr robust, kann ich nur empfehlen.

Gruß Björn

lej ( gelöscht )
Beiträge:

13.08.2011 00:22
#9 RE: Bildbericht Glomma, Norwegen antworten

Hallo Michael,
mit deinem wie immer sehr schönen Bericht und den guten Bildern hast du schöne Doppelpaddelerinnerungen von vor über 30 J. wachgerufen. Das mit dem Verbot fürs "aus dem Boot angeln" gabs damals noch nicht oder ich habs übersehen, wie mit dem Hecht vom Kringelfieber. Die Forellen schmeckten aber ausgezeichnet.
LG Jürgen

Spartaner Offline




Beiträge: 845

14.08.2011 11:18
#10 RE: Bildbericht Glomma, Norwegen antworten

Hallo Jürgen,
dass die Bilder diesmal im Schnitt besser sind, liegt neben der schönen Landschaft und den oft dramatischen Lichtverhältnissen wohl daran, dass ich diesmal recht stark selektiert habe - von ca. 850 Bildern runter auf 391.
Leider gibt es nur sehr wenige weitere Berichte von Paddeltouren auf der Glomma. Deshalb würde mich deine Tour von vor 30 Jahren sehr interessieren. Könntest du mal ein paar Eckdaten posten? Von wo nach wo, wie viele Tage, ein paar Fotos? Wäre sehr interessant!

Gruß Michael

_Amarok_ Offline



Beiträge: 669

14.08.2011 17:18
#11 RE: Bildbericht Glomma, Norwegen antworten

Hej Michael,

danke für die schönen Bilder zu eurer Glomma-Tour. Wie habt ihr die An- bzw. Abreiselogistik organisiert?

Med vänliga hälsningar
Peter

Spartaner Offline




Beiträge: 845

14.08.2011 20:03
#12 RE: Bildbericht Glomma, Norwegen antworten

Hallo Peter,
An- und Abreise ganz einfach mit Auto. Ich bin ja kein großer Freund von Fähren, im Gegensatz zu vielen Anderen, die sich gerne über Wochen im voraus an bestimmte Reisetermine binden und dafür bereit sind, viel Geld zu bezahlen. So fahre ich lieber das 'Z' über die Storebælt-Brücke und die Øresund-Brücke. Aber diesmal habe ich mich doch mal wieder nach der Fähre von Hirtshals nach Larvik erkundigt. Und siehe da, die kostet im günstigsten Falle weniger als die Brückenmaut. Da auch die Fahrstrecke damit kürzer ist, war das lohnend. Als ich jedoch 3 Tage vor der geplanten Abfahrt versuchte, die Fähre zu buchen, wurde ich zunächst enttäuscht. Anstatt der lt. Website versprochenen 65 € wollte die Colorline auf einmal 115 € haben. Leider habe ich das erst mitbekommen, als ich Name und Adresse bereits eingegeben hatte. Vor der Eingabe der Kreditkartendaten brach ich den Vorgang aber ab und rief im deutschen Colorline-Büro an. Dort hieß es, er habe gerade keine Direktverbindung zu den Hauptrechnern, könne nichts machen, aber ich hätte mit Angabe der Daten bereits fest gebucht. Na toll, ich war frustriert. Dann aber habe ich direkt in Norwegen angerufen. Die Dame dort hat meine bereits eingegebenen Angaben im Computer gefunden, meine Reklamation verstanden und mir gleich noch ein tolles Angebot gemacht. Angeblich nur für Deutsche, bot sie mir die Überfahrt, KFZ und 2 Personen, für 45 € an. Toll, ich war nicht mehr frustriert, eher das Gegenteil ;-)
Einziger Haken bei der Sache ist vielleicht die Zeit der Überfahrt. Abfahrt war 22:15, Ankunft in Larvik 02:00 Uhr. Aber an sich passt das ganz gut. Man kann morgens nach gutem Frühstück bequem zu Hause losfahren, kommt Abends an der Nordspitze Dänemarks an, könnte evtl. sich für 3 h auf der Fähre aufs Ohr legen, und muss dann nur zusehen, dass man kurz nach der Ankuft in Larvik zügig ins Bett kommt. Als traditioneller Wildcamper habe ich uns einen ruhigen und gut erreichbaren Platz an einem Fluss gesucht, natürlich schon vor Abfahrt über Google Earth. 14 km Fahrt durch die Nacht plus 15 Minuten Lager einrichten, und wir lagen in den Federn. Stressig fand ich diese ungewohnte Anfahrt nicht. Dennoch haben wir den Tag darauf zum Ausgleich am Fjord abgehangen.

Wir sind dann nach einem Tag in Oslo nach Elverum gefahren, dem geplanten Endpunkt der Glomma-Tour. Von dort aus sind wir stückchenweise immer höher gefahren und haben uns an vielen Stellen den Fluss angeschaut. Besonders natürlich die schwierigen Stellen, damit wir wissen, was auf uns zukommt.

Nach insgesamt etwas mehr als 1500 km waren wir in Røros, dem Startpunkt der Reise. Dort das Auto am Rande eines Campingplatzes Nahe dem Aufbauplatz abgestellt, war frei, und die Diebstahlsgefahr ist dort ja recht gering ;-)

Das Auto zurückholen ging sehr easy mit der Eisenbahn, die den Fluss auf dem befahrenen Abschnitt immer begleitet. Umgekehrt hat man auch jederzeit die Möglichkeit, die Tour beliebig zu beenden, zB falls man in einer Schnelle kentert und Gepäck und/oder Boot verliert. Die Fahrkarte hatte ich bereits 2 Tage vor Abfahrt via Internet gekauft (Sparpreis 299 NOK anstatt 459) und die Referenznummer Mangels Drucker auf einem alten Kassenzettel notiert. Das reichte als Fahrschein. Top!
Die Eisenbahn war während der Bootstour auch nicht weiter lästig, da sie nur sehr selten am Tag mal fährt. Lästig war allein die große Hauptstraße Nr. 3, welche auch von vielen LKWs befahren wird und sehr oft ihren Lärm bis auf den Fluss schickt.

Für die Heimfahrt hatten wir kein Glück mit der Fähre. Es sollte 160 Euro kosten. Na, was solls, dann fahren wir eben über Schweden. Google Earth errechnet dafür 213 km mehr bzw. 1:12 h länger zu fahren. Das sind mir die 90 Euro und die zeitliche Unabhängigkeit wert.

Soweit meine weitgehend erschöpfende Antwort zur Frage der An- bzw. Abreiselogistik.

Gruß Michael

_Amarok_ Offline



Beiträge: 669

14.08.2011 20:11
#13 RE: Bildbericht Glomma, Norwegen antworten

Zitat von Spartaner

... Nach insgesamt etwas mehr als 1500 km waren wir in Røros, dem Startpunkt der Reise. Dort das Auto am Rande eines Campingplatzes Nahe dem Aufbauplatz abgestellt, war frei, und die Diebstahlsgefahr ist dort ja recht gering ;-)

Das Auto zurückholen ging sehr easy mit der Eisenbahn, die den Fluss auf dem befahrenen Abschnitt immer begleitet. Umgekehrt hat man auch jederzeit die Möglichkeit, die Tour beliebig zu beenden, zB falls man in einer Schnelle kentert und Gepäck und/oder Boot verliert. Die Fahrkarte hatte ich bereits 2 Tage vor Abfahrt via Internet gekauft (Sparpreis 299 NOK anstatt 459) und die Referenznummer Mangels Drucker auf einem alten Kassenzettel notiert. Das reichte als Fahrschein. Top! ...



Danke, dass meinte ich.

Med vänliga hälsningar
Peter

lej ( gelöscht )
Beiträge:

15.08.2011 11:09
#14 RE: Bildbericht Glomma, Norwegen antworten

Moin Michael
Röros bis Koppang sollte ca. Juli/August 1975 gewesen sein, noch existierende Fotos sind auf Celluloid. Der Fluss hatte damals ein völlig anderes Gesicht, an vielen Stellen zu wenig Wasser und die Schnellen waren einerseits sicher harmloser , technisch für mich in meinem damals 15 Jahre alten K1 manchmal zu schwierig.
Durch meinen Job in Grängesberg habe ich noch mehrere Wochenendtouren an die Glomma gemacht, überwiegend um zu angeln, gepaddelt bin ich danach lieber unweit auf der schwedischen Seite zwischen dem Dreiländereck und Funäsdalen oder ganz im Norden.
Für mich ist das auch von hier nicht so weit und ich fahre da schon mal nur für eine Wochenende hin. Meist nehme ich die Fähre um ca 23Uhr ab Friedrichshavn, dann ist man ca. um 8Uhr morgens in Oslo und gute 3 Std. später im Zielgebiet Glomma, Femundsee, Rogen und Fulufjell. Mit dem Roller war das immer sehr preiswert.
LG Jürgen

Spartaner Offline




Beiträge: 845

16.08.2011 07:15
#15 RE: Bildbericht Glomma, Norwegen antworten

Hallo Jürgen,
"an vielen Stellen zu wenig Wasser", dass scheint eine Gefahr zu sein auf der Glomma. Wir hatten viel Glück, dass wir leichtes Hochwasser hatten.
Wo genau hattet ihr denn zuwenig Wasser? Auch bereits oberhalb des Høyegga-Kraftwerks? Was ich jetzt erst gelernt habe: beim Høyegga-Kraftwerks wird ein Teil des Wassers zur Stromerzeugung in die tieferliegende Rena umgeleitet und fließt dann erst im Ort Rena wieder der Glomma zu. Unterhalb des Høyegga-Kraftwerks sollte also in Niedrigwasserzeiten besonders wenig Wasser sein, also ausgerechnet in dem schönen gefällereichen Abschnitt oberhalb von Koppang, der uns so viel Fahrfreude bereitet hat. Das ist so auch im DKV-Führer beschrieben.

Gruß Michael

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