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Dieses Thema hat 31 Antworten
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 Allgemeines Canadierforum
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Lodjur Offline




Beiträge: 731

29.12.2009 17:48
#16 RE: Erfahrung Lebensmittel verpacken? antworten

Hi, meine komplette Küche incl. Gewürze/Öl und dem IKEA Hobo ist in einem alten Tragegestellrucksack untergebracht. Auf normalen Touren packe ich einfach nur aus meinen Camphänger Futterkisten um in eine Kunsstoffbox die auch den Tisch abgibt. Die meisten Lebensmittel die sich umtüten lassen habe ich dann auch in den Gefrierbeuteln mit den Toppitsklemmen. Bei Solotouren wo ich halt alles alleine puckeln muss bereite ich schon daheim alles vor. Nudeln, Reis, Mehl für Bannock, Pfannkuchen usw. kommt in Einmannportionen, man weiss ja irgendwann was man so wegdrückt,in Einschweissfolie die ich mal besorgt habe. Auch Sirup, Honig usw. MAcht im Vorfeld etwas Arbeit. Ist ein Endlosschlauch und die Materialstärke ist etwa 3 x dicker als normale Gefrierbeutel. Die Portionen schweisse ich mit einem Vakuumschweissgerät ein. Das gibt dann ganz feste und flache Päckchen die sehr stabil sind und kaum perforiert werden können. Zumindest nicht ohne Messer oder richtig spitze Dinge. Die kann ich dann sehr dicht in einen kleinen Ortliebsack packen. Absolut wasserdicht und auch so sehr lange haltbar. Habe vor einiger Zeit mal fertig angemischtes Bannockmehl benutzt das schon drei Jahre so verpackt war. Hat noch funktioniert und geschmeckt. Aber ich gebe zu, bei Solotouren beschränke ich mich sehr in der Auswahl des Futters. Ist dann schon nicht sehr abwechlungsreich. Aber ich muss halt nicht so viel tragen.
CU Bernd

nicht nur drüber reden...machen!

koffee Offline



Beiträge: 20

30.12.2009 07:27
#17 RE: Erfahrung Lebensmittel verpacken? antworten

halli-hallo,
ich finde die methode mit der tonne auch nicht grade die beste. nicht grad unbedingt wegen dem verschwendeten platz, sondern ehr wegen der hitze und der gährung der lebensmittel, sowie der geruchsbildung ( alles durcheinander).

ich persönlich finde einen old school leinen- oder baumwollrucksack gut ( da er beim umsetzten leicht geschultert werden kann, kisten muessen meiner meinung nach immer umständlicher getragen werden. für die lebensmittelverpackung nehme ich zur zeit gefrierbeutel und verschließe sie mit den gefrierklipps aus plastik ( gehen nicht so schnell kaputt). Momentan bin ich dabei mir keine baumwollsäcke als ummantelung für die Tüten zu nähen um die ganze sache ein bißchen detailgetreuter zu gestalten.

Für butter und Käse hatte ich letztes jahr selbstgebaute dosen aus zeder, super gut.

Im lager kommt alles in meinen kühlschrank.
lebensmittel auspacken weidenkorb drüber, darüber juttesack und den mit wasser begießen, durch die wasserverdampfung ensteht im unteren bereich ein kühlefekt, keine 5 Grad celsius aber im sommer durchaus ausreichend.nach einer meinung

Meine sah nicht so schön verziert aus, aber bauart die gleiche.

Mit dem Paddel im Fluss
Schöne Grüße von der Weser

Heiko

Angefügte Bilder:
Dose%20Zeder%20280.jpg  
einfluss Offline



Beiträge: 107

30.12.2009 11:07
#18 RE: Erfahrung Lebensmittel verpacken? antworten

Hallo
Ich benutze für alle Lebensmittel Exped Watherproof Fold-Drybag. Welch schöner Name. Die gibts in allen möglich grössen, sind 100 Luft- und Wasserdicht. Ich benutze sie auch für Mobil, Geldbörse und Schlüssel. Exdrem dünn, leicht und robust. Preiswert sind die Dinger auch noch. Ganz gut finde ich die verschiedenen farben. So findet man das gesuchte etwas schneller...
http://www.exped.ch/exped/web/exped_home...form&expand=2.7'#'2.7

Gruz

einfluss

Andreas Schürmann Offline




Beiträge: 2.066

30.12.2009 18:58
#19 RE: Erfahrung Lebensmittel verpacken? antworten

Ich benutze gern >Salbenkruken< aus der Apotheke, sind aus Kunststoff PP oder auch PET, sehr robust und in Größen von 10g bis 1250g verfügbar.
Mit etwas zureden lassen die sich sicherlich in der Apotheke vor Ort erstehen.

Für die Sachen die nicht kleben und schmieren gerne auch Gefrierbeutel, mit den wieterverwendbaren Klipps, da kommt auch das Portemonnaie und das Handy rein.

Gruß
Andreas

lej ( gelöscht )
Beiträge:

30.12.2009 21:58
#20 RE: Erfahrung Lebensmittel verpacken? antworten

Moin
Immer abhängig davon, was für eine Tour, zu welcher Jahreszeit und wieviel Pers, nehme ich ein oder mehrere große oder kleine Alupacks. Da stopfe ich für 75% der Tour alles rein, was ich auf meinen Streifzügen durch Aldi und Co. so aufgetrieben habe, das ist alles schon so verpackt, dass ich, bis auf Mehl, Zucker und Salz, nichts mehr extra einpacken muss.
Bin ich in der Zivilisation unterwegs, bleibt der Proviant meist in den Packs. Ich kenne doch schon recht viele kleine "Gourmettempel" am Rand von Bach oder Küste und dazu zähle ich z.Bsp. die Fischerei Bock am Fuhlensee mit köstlichem Aal in Gelee oder das Fährhaus in Missunde mit seiner schönen Fischplatte oder einer dicken gebratenen Speckscholle und auf keinen Fall möchte ich das Hotel zur Treene vergessen, super Frühstück, tolles Essen und perfekter Kuchen.

Gruß Jürgen

Ps. Meine Alupacks sind wasserdichter als alles mir bekannte andere Kanupackzeug

Angefügte Bilder:
P5220195.JPG  
angua Offline




Beiträge: 72

31.12.2009 17:22
#21 RE: Erfahrung Lebensmittel verpacken? antworten

Hallo Norbert,

letztlich ist das sehr vom Rahmen abhängig. Bei Tagestouren verschwinden oft (sehr spontan) zusammengestellte Sammlungen in Tüten und Täschchen in einem wasserdichten Sack, den ich sowieso dabei habe.
Bie längeren Touren stehe ich auf Tonnen, die mit allerlei Plastikbeuteln mit Lebensmitteln ff. gefüllt wird; Küche kommt eve. auch dazu. Kartoffeln, Frischgemüsse kommen dann im Netz dazu und werden regelmäßig gelüftet. Wenn ich länger unterwegs bin und kann nix zukaufen, fallen bestimmte frische Lebensmittel wie Karotten wg. Feuchtigkeit weg (der Trend geht dann zu Trockenfutter).
Manchmal gibt es dasselbe in Form eines Küchenpacks, innerhalb dessen ALLES wasserdicht in Tüten (oder die noblere Variante: in Ziplocks) verpackt wird. Feste, gut verschliessbare Dosen gibt's nur für Reste und Zwischenlagerungen von Suppen, Teig-und Essensreste und andere Leckereien. Und für Öl, Essig.
Eine Küchenkiste gibt's bei mir nur bei Standquartieren an Land: zu schwer, wenn wirklich wasserdicht; Tonne und Pack kann ich besser ins Boot packen und tragen. Muss letztlich jeder selbst ausprobieren. Von Tonne und Pack weiss ich, dass sie im Katastrophenfall gut schwimmen...
Gegen Hitzeentwicklung in der Tonne hilft ein nasses Handtuch.

Alles gute zum neuen Jahr & immer gutes Futter in Pack/Tonne/Sack...

Claudia

FeuchtSocke Offline



Beiträge: 97

07.01.2010 12:29
#22 RE: Erfahrung Lebensmittel verpacken? antworten

Es wundert mich ein bißchen, dass relativ viele von euch Plastik-/Gefrierbeutel verwenden und damit gute Erfahrungen machen. Zumindest für längere Touren wäre mir das zu unsicher. Wie leicht kann selbst ein stabiler Plastikbeutel ein Löchlein bekommen. Bei Mehl, Zucker, Milchpulver und dergleichen gibt das leicht ne große Sauerei. Zugeben, meine schlechten Erfahrungen hierbei habe ich auf Rucksacktouren gemacht, wo das Zeug sicher mechanisch stärker beansprucht wird, als wenn die Lebensmittelbeutel in einer Kiste im Boot verstaut sind. Trotzdem, meine Plastikbeutel sind grundsätzlich von stabilen Nylonbeuteln umhüllt. Eine Sammlung großer leerer Tupperdosen am Ende einer langen Tour, nerven aber auf jeden Fall. Jeder muss halt seinen eigenen individuellen Weg finden.

Lodjur Offline




Beiträge: 731

07.01.2010 18:23
#23 RE: Erfahrung Lebensmittel verpacken? antworten

Hi FeuchtSocke, aus der Einschweissfolie die ich benutze habe ich mir auch ein paar Überziehwatlinge geschweisst. Die kann ich über die normalen Schuhe ziehen und kann so bis zu Kniehöhe durch den Bach tappen. Die halten schon Jahre.(Ok, Einsatz so max. 3-5 mal im Jahr.) Soviel zur Haltbarkeit und Festigkeit von Folien.
CU Bernd

nicht nur drüber reden...machen!

saniwolf Offline




Beiträge: 437

07.01.2010 18:29
#24 RE: Erfahrung Lebensmittel verpacken? antworten

Hallo Bernd,

du verwendest die Tüten als Füßlinge und verpackst dann darin deine Lebensmittel?????? Iiiihgitigit!

Gruß aus Unterfranken

Wolf

Leichtgewicht Offline




Beiträge: 1.294

07.01.2010 18:35
#25 RE: Erfahrung Lebensmittel verpacken? antworten

..."Jodjur-KÄSE" ???

pogibonsi Offline




Beiträge: 478

16.04.2010 12:21
#26 RE: Erfahrung Lebensmittel verpacken? antworten

Hallo Mette,

hab da was für dich gefunden:

http://www.backpackinglight.co.uk/product393.asp?PageID=0

edit: Das war wohl der falsche Thread!

Gruß
Uwe

moose Offline



Beiträge: 1.478

18.04.2010 19:59
#27 RE: Erfahrung Lebensmittel verpacken? antworten

ad lodjur

welche folie, welches schweissgerät ?

moose

´und nicht vergessen - es geht hier ja eigentlich um den o/c

Lodjur Offline




Beiträge: 731

18.04.2010 23:03
#28 RE: Erfahrung Lebensmittel verpacken? antworten

Hi Moose, normales Haushaltseinschweissgerät. Die Folie aber ist Profizügs. Hersteller müsste ich nachhaken. Hatte ich mit unseren Kaufleuten gedealt. Die haben ausgerechnet was ein paar Meter davon kosten und das habe ich bezahlt. Der Rest der Rolle, 50 cm breit und sicher 100 Meter drauf und 20 Kg schwer ging dann normal ins Labor. Wir benutzen das um Prüfsubstanzen ein zu schweissen und im Kühllager zu archivieren oder einzufrieren. Halt als Schutzhüllen um die normale Verpackung.
CU Bernd

nicht nur drüber reden...machen!

GeorgS Offline



Beiträge: 72

25.04.2010 14:18
#29 RE: Erfahrung Lebensmittel verpacken? antworten

Hallo Zusammen,
mal ein paar Impressionen:

> Im lager kommt alles in meinen kühlschrank.
> lebensmittel auspacken weidenkorb drüber, darüber juttesack und den mit wasser begießen,
> durch die wasserverdampfung ensteht im unteren bereich ein kühlefekt, keine 5 Grad celsius
> aber im sommer durchaus ausreichend.nach einer meinung

In der Ökobewegung in den 70/80er wurde die Verdampfugskühle schon als "Alternativ-Kühlschrank propagiert.
Wir hatten auf einer Tour in Finnland in den 90ern die Kühlung (da wir Tagelang ohne Zivilisationskontakt waren wie folgt gelöst: Große Falt-Spülschüssel, da rein ein Falteimer (haben wir mal in Tschechien supergünstig bekommen, meinen habe ich immer noch) In den Falteimer das zu kühlende Essen in die Spülschüssel Wasser und über alles ein bis zwei Tücher (je nach Dicke der Tücher), dessen Ränder ins Wasser eintauchen. So erspart man sich das ständige nachwässern der Tücher, wenn diese (vor allem wenn es heiß ist) schnell austrocknen.


> Hi Moose, normales Haushaltseinschweissgerät. Die Folie aber ist Profizügs. Hersteller
> müsste ich nachhaken. Hatte ich mit unseren Kaufleuten gedealt. Die haben ausgerechnet
> was ein paar Meter davon kosten und das habe ich bezahlt.

Ich benutze ein besseres Gerät und nicht nur für die Reisen (--> http://www.foodsavereurope.com/Products/...ls.aspx?pid=123 - wobei ich das Vorgängermodell habe) und es lohnt sich. In meinem Kühlschrank herrscht Ordnung und auf Reisen, wenn ich denn Lebensmittel mitnehme. Der Vorteil eines solchen 2besseren" Gerätes sehe ich vor allem in der breiteren Verschweißung der Beutel. Das vorherige "Haushaltsmodell" das ich hatte, hat mich da enttäuscht, da die Verschweißung manchmal aufgeplatzt ist. Bei dem Gerät ist mir das noch nicht passiert.
Für Einzelne Lebensmittel, die durch das Vakuumsystem auch länger Halten sollen, nutze ich die entsprechenden hochwertigen Beutel (auch Meterware). Für andere Lebensmittel, die nur sicher und Feuchtigkeitsfest verpackt werden sollen, bis zur Nutzung benutze ich Gefrierbeutel. Diese sind Stabiler, als einfache Beutel und auch recht günstig zu bekommen. Seit den letzten Touren kamen dann noch die wiederverschließbaren Beutel dazu (die mit dem Reißverschluss). Alles im allen macht es die für den Zweck sinnvollste Verwendung des Transportmittels. Als Teetrinker habe ich meinen Tee immer in Dosen mitgeschleppt. Bei meiner Nächsten Tour wird dann versuchsweise zum ersten Mal ein Reißverschluss-Beutel genutzt. Wichtig ist ja der Schutz vor Tageslicht und den erhalte ich durch das Verpacken in den Rollsäcken.


Zu guter Letzt noch ein Hinweis zur Lebensmittelbehandlung allgemein.
In neusten "BuM V"(Binsenbummeln und Meeresrauschen, die Schriftreihe für Faltbootfreunde --> http://www.faltenreich.de/aktuel.html ) hat Volker Pott aus Tübingen (Diplombiologe) über das trocknen (Dörren) von Lebensmittel berichtet. Er hat dabei komplette Gerichte getrocknet und als "Fertiggericht" angepackt. Sehr interessant! Was mir z.B. nicht bewusst war, ist dass man, wenn man Nudeln oder Reis fast fertig gart, diese nach dem Dörren nach ca. 3 Minuten Essfertig ist, wenn man es mit heißem Wasser einweicht. Anderes ist ja hinlänglich bekannt, wie z.B. Dörrfleisch.

Georg

Kunst ist schön, macht aber viel arbeit! (Karl Valentin)
Paddeln ist Erholung von der Arbeit!

Fitzgeraldo Offline



Beiträge: 62

26.04.2010 18:38
#30 RE: Erfahrung Lebensmittel verpacken? antworten

Hallo,

über Tüten oder Tonnen wurde hier bereits sehr viel geschrieben. Abgesehen davon, dass wir auch zu der Tütenfraktion mit Klippverschluss gehören, haben wir diese dann immer noch in Nylonbeutel gepackt. Hier hat es sich bewährt, auf die Sortieren zu achten. In einem Beutel sind die Sachen für eine Mittagspause - bei uns Brot, Käse, Kekse, etc. Eine Tüte beinhaltet alles zum Kochen Abends. Das Frühstück - Müsli - ist auch in einer anders farbigen Nylon Tüte, usw. Dadurch kann man immer direkt erkennen, woran man ist.

Lieben Gruß, Anja

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