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Dieses Thema hat 29 Antworten
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 Allgemeines Canadierforum
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Frank_Moerke Offline




Beiträge: 1.433

29.02.2016 08:40
#16 RE: 3000 km Yukon im selbstgebauten Birkenrindenkanu antworten

Ich habe weder Buch gelesen, noch Film gesehen.
Aber kein Filmteam der Welt wird einen Protagonisten monatelang begleiten. Daher dürfte die Reise tatsächlich 2x gelaufen sein.
Vorteil: Es entstehen mit einem prof. Filmteam perfekte Bilder.
Nachteil: Die Autentizität bleibt dabei auf der Strecke, man erkennt die "Inszenierung".

Vielleicht wäre es tatsächlich spannender und autentischer gewesen, Dirk R. wäre mit kleiner Kamera + GoPro unterwegs gewesen.

Lederschlumpf Offline




Beiträge: 60

29.02.2016 10:27
#17 RE: 3000 km Yukon im selbstgebauten Birkenrindenkanu antworten

Ich habe den Film schon vor einiger Zeit gesehen und es war deutlich, dass das Ganze gestellt war. Aber es wurde schon auch der Eindruck erweckt, als hätte Dirk z.B. "zufällig" seinen alten Freund mit dem Flugzeug getroffen und "zufällig" war gerade ein Fest in der Stadt, usw.

Zitat
Vielleicht wäre es tatsächlich spannender und autentischer gewesen, Dirk R. wäre mit kleiner Kamera + GoPro unterwegs gewesen.


Ganz bestimmt, aber dann würde der Film eben nur auf Youtube laufen, anstatt im Fernsehen. Also muss ein ganzes Filmteam an den Yukon. Die Rundfunkanstalten müssen doch irgendwie das viele GEZ-Geld los werden. Aber mir war der Film auf jeden Fall lieber, als dass das Geld für Star-Moderatoren oder Seifenopern ausgegeben wird.

Mattes71 Offline



Beiträge: 199

29.02.2016 10:41
#18 RE: 3000 km Yukon im selbstgebauten Birkenrindenkanu antworten

Also ich habe von dem Typen zwei Vorträge gesehen. Der Film ist ganz nett und Reisefilm nicht schlecht. So ähnlich wie the Revenant mit dem Leo, nur mit der entscheidenen Unterschied das Herr Dr. Rohrbach leider redet. Nein in der Tat selbst der zweite Vortrag von ihm war deutlich das eine Menge Sachen gestellthat und er größtenteils sein Team hinter sich hat. Das muss nichts schlechtes sein, wenngleich diese Übertreibungen lustig sind. Aber Herr Rohrbach muss ja seine Storie verkaufen und das ist ihm mit einem Fernsehfilm ja gelungen. Insofern ist es ein schöner Film, wobei ich lieber mal Bill Mason oder Hans Memmninger Filme im Fernsehen sehen würde, Old School halt...

Mattes71 Offline



Beiträge: 199

29.02.2016 10:43
#19 RE: 3000 km Yukon im selbstgebauten Birkenrindenkanu antworten

Keltik, was ist mit deiner Website, die kann ich nicht laden?

Alles zurück, sie geht wieder. das lag wohl an meinem Browser, schöen Seite...

Doc Offline




Beiträge: 304

29.02.2016 11:08
#20 RE: 3000 km Yukon im selbstgebauten Birkenrindenkanu antworten

Hallo,
@ DonBon: Der Film ist auch für mich hervorragend, bei seiner ersten Ausstrahlung über ARTE-TV wurde ein Kommentar gesetzt von einem Ehepaar, das zur gleichen Zeit auf dem Yukon war und die Dreharbeiten mitbekam. Der Kommentar ist aber verschwunden.
Sicher bin ich mir nicht, es könnte eventuell diese gewesen sein:
http://www.yukon2015.de/blog/tag/siglinde-fischer/

Walter Steinberg, Sieglinde Fischer anklicken!

Gruß
Rolf

wupperboot Offline



Beiträge: 69

29.02.2016 12:19
#21 RE: 3000 km Yukon im selbstgebauten Birkenrindenkanu antworten

Wer ServusTV nicht empfangen kann, kann sich den Film auch auf youtube herunterladen oder anschauen: https://www.youtube.com/watch?v=ztAbHtC4PQQ .

Im ersten Teil geht es ab der 20 Minute mit dem Kanubau los.
Bei der beschriebenen Stelle mit Ankunft um Mitternacht sieht man ihm seine Erschöpfung schon sehr deutlich an :-)
Ansonsten gibt der schöne Typ sich ein wenig zu cool während er paddelt- erinnert mich an Karl May Filme mit düster blickenden Indianer beim Anschleichen. Aber die Bilder sind schön und machen ein Menge Lust auf kleine oder grosse Abenteuer auf dem Wasser- oder?

AllyDR15 Offline




Beiträge: 43

29.02.2016 16:18
#22 RE: 3000 km Yukon im selbstgebauten Birkenrindenkanu antworten

mit Neid hat das eher weniger zu tun. Weder was das Aussehen, noch seine Leistung bertifft. Meine Freundin hat sich mehr über den Typen belustigt als ich. Ich habe irgendwann mehr auf den Hintergrund...sprich das, was für mich eigentlich von Interesse war...die Natur..geachtet. Bei uns nennen die Mädels so einen Typen "babsch"...zu deutsch: pappig. Wenn also der Dirk die Reise 2x gemacht hat...wird die Lachnummer gleich noch viel Größer. Denn als "Arzt" so lernresistent zu sein...Respekt! Ich glaube, jeder hat bei seinen ersten Kanu- Touren viel geschwitzt und ist im Zick- Zack gefahren. Doch selbst ohne Hilfe von Aussen, lernt man sehr schnell dazu und optimiert den eigenen Paddelstil immer mehr. Irgendwann fährt man sicher und relativ gerade den gewünschten Kurs. Ob nun per Steuerschlag oder Versionen davon. Ich habe mit Sicherheit noch nichtmal 500 Paddelkilometer zurück gelegt..und trotzdem sitzt der J- Schlag bei mir...nicht perfekt...aber ich arbeite dran. Mein Ally ist dazu noch sehr leicht und wendig...mit Kielsprung und rundem Rumpf..also alles andere als ein perfekter Geradeausläufer auf Seeen. Wenn ich nun aber vor hätte, 3000 km mit einem selbstgebauten Kanu durch die Wildnis Kanadas zu fahren...allein!!!..dann würde ich mir mit Sicherheit mal die Paddeltechnik und Bootsbeherrschung auf den Stundenplan schreiben. Und wenn er im Buch ausführlich beschreibt, wie überrascht er doch von den hohen Wellen auf den Quellseeen war...er fast ertrunken wäre..dann zeugt das für mich von Selbstüberschätzung und Idiotie...nicht von einem erfahrenen Outdoor-Experten und Naturburschen..wie er sich ja selbst bezeichnet. Versteht mich bitte nicht falsch...aber wer sich selbst als erfahrenen Outdoor- Freak und Ex- Artzt verkauft und so offensichtlich nicht über den Seifenoper- Status hinweg kommt ( schaut Euch mal die Fuchtelei mit der Kamera an...jeder der ein wenig Ahnung vom Fotographieren hat, weiß was ich meine ) erntet leider nur Gelächter von mir. Aber ich gönne ihm seine Verkäufe aus Büchern und den anderen Medien. Er besetzt halt eine Niesche...und die Zielgruppe dürfte vorallem weiblich sein.

Hans-Georg Offline




Beiträge: 656

29.02.2016 17:39
#23 RE: 3000 km Yukon im selbstgebauten Birkenrindenkanu antworten

Kleine Anmerkung vom Kanubauer: Wie einer, wenn er schon die Wahl hat und die Literatur(Adney)sich ausgerechnet ein Reiserntekanu baut, was nie für hohe Wellen gedacht war, das erschließt sich mir nicht. Noch dazu hätte er beim Durchblättern von Adney stutzig werden müssen, dass alle Birkenrindenboote vom Yukongebiet bis zur Häfte gedeckt waren ....
Gruß
Hans-Georg

Keltik Offline




Beiträge: 431

29.02.2016 18:13
#24 RE: 3000 km Yukon im selbstgebauten Birkenrindenkanu antworten

Zitat von Mattes71 im Beitrag #19
Keltik, was ist mit deiner Website, die kann ich nicht laden?

Alles zurück, sie geht wieder. das lag wohl an meinem Browser, schöen Seite...

Beruhigt mich, wenns nicht an der Seite lag und danke für das Lob. Allerdings könnte sie mehr Zuwendung meinerseits vertragen, wie auch die meines Ladens ... geht halt nicht alles gleichzeitig.

Den Film sehe ich als schön anzusehenden Reisebericht mit Kanubezug und wenn der Herr Dr. den Mädels gefällt, ist das für mich auch o.k.
... denn wer noch schöner ist als ich, ist entweder geschminkt oder kitschig

BbbB ... Bis bald beim Bootfahren
Max

ACA-Instructor und Nautiraid"Händlerchen"
www.Kanu-FFB.de
"Du kannst die Wellen nicht anhalten, aber Du kannst lernen, auf ihnen zu reiten." Joseph Goldstein

Trapper Offline




Beiträge: 1.561

01.03.2016 09:09
#25 RE: 3000 km Yukon im selbstgebauten Birkenrindenkanu antworten

AllyDR15 und Hans-Georg sprechen mir zutiefst aus der Seele!

Internette Grüße Thomas

Andreas Schürmann Offline




Beiträge: 2.067

01.03.2016 09:40
#26 RE: 3000 km Yukon im selbstgebauten Birkenrindenkanu antworten

Man darf sich da nichts vormachen, so was wird von Fernsehleuten für das Fernsehen produziert.
Da zählt am Ende nur die Quote.
Wer Gelegenheit hat, sollte sich eine solche Produktion mal ansehen, ein parallel Universum mit einem, für den gesunden Menschenverstand, schwerlich begreifbarem Getue.

Das läuft auch immer nach gleichen Mustern.
Selbst die monierte "wackel Kamera" steht sicher im Script und soll Dynamik und Action bringen.
Am Bedürfnis "nach Märchen" hat sich doch seit den Grimms nichts geändert.

Ob die Protagonisten solcher Fernseherzeugnisse auf dem Medienaltar "gehypt" oder "geschlachtet" wurden, merken sie selbst meist gar nicht.

Martin Offline



Beiträge: 104

01.03.2016 10:56
#27 RE: 3000 km Yukon im selbstgebauten Birkenrindenkanu antworten

Zitat von Andreas Schürmann im Beitrag #26
.......
Am Bedürfnis "nach Märchen" hat sich doch seit den Grimms nichts geändert.


Ein toller Satz!!! Wie wahr, verstehe die ganze "Aufregung" nicht, das war offensichtlich so wie viele vermuten, kein Profi auf dem Wasser, aber mal ehrlich bei dem heutigen Fernsehprogramm wars besser als mancher Tatort, irgendwie auch unterhaltend und hat Lust auf eigenes "Abenteuer" gemacht, auch wenn sich dieses auf Meck.Pomm oder Südschweden beschränkt, wichtig ist doch mit einem unheimlichen Abenteuergefühl in den Sonnenuntergang zu paddeln.....

Dioscorea Offline




Beiträge: 85

01.03.2016 16:33
#28 RE: 3000 km Yukon im selbstgebauten Birkenrindenkanu antworten

Die Aufregung, ob es denn authentisch genug war und ob man den J-Schlag dafür perfekt beherschen muss versteh ich nicht ganz.

Wäre es mit einer verwackelten Amateur-Kamera aufgenommen worden, hätte ich mir es wahrscheinlich nicht angesehen, denn davon bekomme ich nur Kopfweh.So waren die Bilder auf jeden Fall sehr schon und stimmungsvoll und ich habe auf diese Weise jetzt auch den Yukon gesehen, der für mich doch recht außerhalb meiner Reichweite liegt.

lg
Dio

wupperboot Offline



Beiträge: 69

01.03.2016 17:25
#29 RE: 3000 km Yukon im selbstgebauten Birkenrindenkanu antworten

Auch wenn ich beim Paddeln mehr den schönen, vielleicht ein wenig zu coolen Mann mehr beachtet habe als die Paddelkünste, fand ich die Bilder vom Fluss doch sehr sehenswert. Wir sprechen hier auch nicht vom Dschungelcamp, sondern von einer Reisereportage. Die Sachen, die Dr. Dirk Rohrbach so macht, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen, machen mich jedenfalls "neidisch": Alsaka mit dem Schlitten, 180 Tage mit dem Rad durch oder um Amerika und der Yukon mit dem Canoe. Dass er das Kleingeld nur verdient, wenn es mediengerecht, also für den Zuschauer richtig, serviert wird, liegt auf der Hand. Mein Ex-Schwager ist Profi-Extremsportler und verdient seine Brötchen nur, wenn es auch für die Medien interessant wird und somit das werte Publikum in die Vorträge kommt. Die Sachen, die er macht, werden davon aber nicht schlechter. Ich denke bei dem schönen Mann ist es ähnlich.

Ist das Buch eigentlich empfehlenswert?

Marti81 Offline



Beiträge: 113

04.03.2016 18:30
#30 RE: 3000 km Yukon im selbstgebauten Birkenrindenkanu antworten

hey hey paddler, ich hab mir die ganze staffel im tubeyou mal angesehen. echt super Dokumentation...ja super was ist super also mir hat gefallen.. der Kerle jamai isn ganz dufter typ wa...paddeln tut er auch und er hat ein orginal birken canoe unterm hintern :o) landschäftlich schöne bilder kurze und inforeiche Gespräche mit einheimischen...also beim wäsche zusammen legen konnte es nix besseres geben als die doku :o)

Männer Frauen ich wünsch euch nur das beste und bis bald, im auf unter am neben dem wasser :O)

viele grüsse martin

Das Glück deines Lebens,hängt von der Beschaffheit deiner Gedanken ab...

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