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Dieses Thema hat 12 Antworten
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 Allgemeines Canadierforum
Michael Weiser Offline




Beiträge: 71

16.09.2013 01:23
Poling mit Bambus antworten

Hallöle,

ich finde verschiedene Referenzen im Forum aber nur eine bestätigte Sichtung: Stakt hier noch wer mit Bambusstangen?

Denn ich bin gestern endlich dazu gekommen, eine Bambusstange als Stakstange auszuprobieren und bin schlichtweg begeistert.

Was ich schon probiert habe:

- Erlenstange, 30 - 50mm, 2,80m, grob geschnitzt
- Fichtenstange, 40mm, 3,60m, gehobelt und geschliffen
- Carbonstangen, 40mm, 3,60m, zerlegbar von TNP und Endless River

Meiner Meinung nach vereint Bambus alle Vorteile von Holz mit denen von Carbon und hat nur minimale Nachteile:

- es ist Holz (oder zumindest nah genug dran), also warm
- er ist unglaublich leicht (Gefuehlt bei 4m Länge und höherem Querschnitt kein Gramm schwerer als die kürzeren und dünneren Carbonstangen. Und: Ja, ich weiss, 4m ist overkill. ;)
- er ist spottbillig: bspw. 12 EUR die 4m-Stange im INet (nagut, dazu kommen horrende Speditionskosten von schnell mal 40 EUR bei Bestellung)
- er ist von Haus aus griffig und läßt sich angesichts des Preises ohne Schmerzen noch aufrauhen. An 'ner nassen Carbonstange rutsche ich doch öfters mal ab.
- er hat eingebauten Auftrieb und durch die Luftkammern nicht zu knapp. Ich steh drauf, wenn ich auf der Stange 'ne niedrige Paddelstütze (Stangenstütze?) machen kann. Trotzdem kann man sie auf 1m Tiefe bringen und setzen, ohne daß man das Gefühl hätte, der Auftrieb würde gegen einen arbeiten. Außerdem sind die Kammern dicht: In meine Carbonstangen läuft mitunter (wahrscheinlich an der Verbindung) reichlich Wasser rein, das ich dann herumwuchten muß.
- er ist flexibel wie verrückt und trotzem unglaublich tragfähig (Eine meiner Carbonstangen knackt mitunter bedenklich, wenn man sich drauflehnt.)
- er ist als Stakstange griffiger auf steinigem Grund als die flachen Alu-Abdeckkappen der Carbonstangen und die flachen Enden der Holzstangen. Ich nehme an, es hat damit zu tun, daß die Stange am Ende offen ist und somit ein Ring von Bambus aufgesetzt wird statt einer vollen Auflagefläche und sich daher anders verkrallen kann. Sicher kann das nicht mit einem Schuh mit Dorn mithalten, aber dafür muß ich den auch nicht erst auftreiben und montieren.
- er ist leiser beim Aufsetzen auf Grund und Anschlagen an Hindernissen als Metallkappen an Carbonstangen und Vollholzstangen. Anscheinend sind die Kammern im Bambus dickwandig genug, daß sie eher als Dämpfung denn als Resonanzraum wirken. Mag albern klingen aber ich hab mich mitunter schon ganz schön für den Lärm geschämt, den ich mit den Carbonstangen verursache.
- je nach Präferenz kann man Bambusstangen kräftig zulaufend oder mit gleichbleibender Stärke bekommen
- an einem Tag auf Kieseln und Steinen ist das Ende nur minimal ausgefranst. Ich denke, wenn man die Stange genau auf einem der Wuchsringe oder kurz davor abschneidet, hält sie praktisch ewig. Wiederum wegen der Kosten leg ich mir da doch ohne Bedenken 10 Stangen auf Lager und kürze bei Abnutzung so lange nach, bis ich zur nächsten greifen muß.
- überhaupt ist der Aufwand, eine Stange einsatzbereit zu machen, minimal: Die Wuchsringe können scharfkantig sein. Dann muß man nur kurz mal mit'm 80er Schleifpapier druebergehen, um sie zu entgraten. Hat mich vorhin bei der 4m-Stange drei Minuten gekostet. Danach kann's losgehen.
- ich glaube auch nicht, daß der Bambus irgendeine Oberflächenbehandlung braucht. Ich hatte nicht den Eindruck, der würde in nennenswertem Maße Wasser aufnehmen und dadurch schwerer oder sich verformen.
- die Wuchsringe erleichtern für meine Begriffe das Greifen, Gleitenlassen in der Hand und rechtzeitige Wieder-Zupacken. Aber das ist garantiert Geschmackssache. Keine Ahnung, wie stabil so eine Stange noch ist, wenn man sie komplett glattgeschliffen hat.

Nachteile:
- so eine Stange ist natürlich erstmal nicht teilbar.
- Wuchsringe sind deutlich spürbar und mitunter scharfkantig. Letzteres läßt sich lösern, ersteres ist wohl Geschmackssache.
- horrende Versandkosten für große Längen

Der einzige Grund, den ich momentan noch sehe, eine Carbon-Stange auf Tour einzupacken, ist in der Tat ausschließlich die Teilbarkeit. Selbst eine 3m-Stange ist auf'm Auto, im Boot und bei Umtragen einfach unhandlich, vor allem, da man sie nicht in den Tiefen des Bootes verstauen kann, da man sie ja im Zugriff haben muß.

Sorry für den vielen Text. Hab vor lauter Begeisterung keine Fotos gemacht. Aber morgen bin ich nochmal unterwegs und dann dokumentiere ich.

Was meint ihr zu meiner Begeisterung: Nachvollziehbar oder blauäugig?

Welche Materialien sollte ich mir vielleicht noch anschauen?

Habe ich eine Chance, an einer teilbaren Alu-Stange auch nur ein Viertel der obigen Vorteile wiederzufinden?

Stakenden Gruß,
Micha

markuskrüger Offline




Beiträge: 1.011

16.09.2013 08:23
#2 RE: Poling mit Bambus antworten

Ich habe bei der Verwendung von Bambus als Tarpstangen die Erfahrung gemacht, dass gerade die langen bei längerer Lagerung gerne aufreißen. In wie weit das von der Stabilität problematisch ist, weiß ich nicht, verlassen möchte ich mich nicht drauf...

Gruß, Markus

AxeI Offline




Beiträge: 1.001

16.09.2013 09:07
#3 RE: Poling mit Bambus antworten

Bambus würde ich auch gerne mal ausprobieren. Aber Markus Einwand, dass die Dinger irgendwann spröde werden und längs aufreißen finde ich auch bedenklich. Die Vorstellung sich mit der Handinnenfläche in so einen Spalt ein zu klemmen ist eher unerfreulich. Ich bin mir nicht recht klar ob der häufige Wasserkontakt das Aufreißen verhindert oder befördert. Ich bin gespannt auf Deinen Langzeitversuch.

Deine Begeisterung über die Eigenschaften machen mich richtig neugierig. Wo kriegt man wohl lokal Bambusstangen in über drei Meter Länge und mit dem notwendigen Durchmesser (> 3cm) her? Per Spedition bestellen kommt für mich eher nicht in Frage. Ich werde mal die Gartenmärkte abklappern...

Axel

P A D D E L B L O G - 2. Sicherheitstreffen am 21./22.09.2013
There's more means to move a canoe than paddles

Pannacotta Offline




Beiträge: 211

16.09.2013 09:42
#4 RE: Poling mit Bambus antworten

Zitat von AxeI im Beitrag #3

Deine Begeisterung über die Eigenschaften machen mich richtig neugierig. Wo kriegt man wohl lokal Bambusstangen in über drei Meter Länge und mit dem notwendigen Durchmesser (> 3cm) her? Per Spedition bestellen kommt für mich eher nicht in Frage. Ich werde mal die Gartenmärkte abklappern...

Axel


Die Baumschule Eberts dürfte der Bambusspezialist mit der längsten Erfahrung in D sein. Die verkaufen wohl von Februar bis April auch grüne Halme bis 10cm Durchmesser und 6m Länge und sitzen in Baden-Baden. Trockene Halme gibt es das ganze Jahr, allerdings nur bis 3m Länge.

Als ich vor Jahrzehnten Didjeridoos gebaut habe, hatte ich Rohre von einem Teppichhändler, die waren aber dicker und nicht so lang. Gegen Risse hab ich sie stellenweise mit nassen Lederbändern umwickelt, die sich beim trocknen richtig fest zusammengezogen haben.

HTH

Florian

markuskrüger Offline




Beiträge: 1.011

16.09.2013 11:17
#5 RE: Poling mit Bambus antworten

Zitat von AxeI im Beitrag #3
...Ich bin mir nicht recht klar ob der häufige Wasserkontakt das Aufreißen verhindert oder befördert.

Mein Eindruck war, dass sie durch Austrocknen aufreißen. Beim regelmäßigem Wasserkontakt könnte sich dieses Problem also möglicherweise relativieren...

Markus

strippenziacha Offline




Beiträge: 664

16.09.2013 11:39
#6 RE: Poling mit Bambus antworten

Servus zusammen,

wollte ich auch gerade einflechten, die Baumschulen gehören wohl zu den üblichen Verdächtigen, muss mich direkt auch mal schlau machen, haben da auch so eine elends lange Sandbank, die mit Polling gut zu überwinden wäre..... :-) mal bisserl über Technik und geeignete Boote schlau machen :-)

Der Bambus im Garten wird zwar so lange aber zumindest mein Bambus daheim wird ned so dick....

Gruß

Hans

Aus am grantigen Orsch kimmt koa lustiga Schoaß

Michael Weiser Offline




Beiträge: 71

16.09.2013 14:13
#7 RE: Poling mit Bambus antworten

Hallo in die Runde,

ich hab meine Stangen von http://www.bambooboom.de/ (in einem anderen Poling-Thread hier im Forum als Beispiel genannt). Die wollen für eine 4m-Stange 34,90 EUR Versand. So kostet die dann effektiv ca. 47 EUR. Bei 10 Stück sind's dann 48,90 EUR, was auf 17 EUR pro Stange hinausläuft. Ich hab damals gleich ein ganzes Sortiment verschiedener Längen und Stärken bestellt, um ggf. auch mal ein paar Stühle oder anderen Krimskrams aus Bambus bauen zu können. Das relativierte dann den Versandkostenschmerz deutlich.

Meine Stangen lagern jetzt seit etwa 4 Monaten in einer schattigen Ecke unter einem Dach draußen. Bisher ist noch nichts gerissen. Solange das Reißen nur durch Austrocknung bei Lagerung passiert, find ich auch das von Axel befürchtete Verletzungsrisiko nicht so hoch: Mit hoher Wahrscheinlichkeit bemerkt man den Riß beim Verladen oder Schleifen und sondert die Stange gleich aus. Es wäre eher ärgerlich, wenn nach einem Jahr alle Stangen geborsten sind und die nächste Bestellrunde fällig wird.

Meine Fichtenstange ist übrigens beim Trocknen auch mächtig aufgerissen, weil ich sie aus einem jungen Baum gemacht habe. Nach reichlich Schleifen bemerke ich davon nichts mehr und habe mir auch noch keine Spreißel eingezogen oder die Finger geklemmt. Bei Vollholz kann man sich natürlich behelfen, indem man die Stange aus einer trockenen, nicht gerissenen Planke raustrennt. Die Option hat man bei Bambus eher nicht.

Axel: Ich müßte noch dreimal 45-55mm und viermal 35-50mm rumliegen haben. Die nächsten anderthalb Monate bin ich noch mehrmals in Tübingen. Wenn Du magst (und ich nicht Zug fahre ;), bring ich Dir eine mit. Nenn mir nur Deine Wünsche und ich such Dir eine raus.

So, jetzt muß ich aber langsam mal los zur zweiten Stakrunde mit Doku-Anteil. Wird wohl eher kurz, weil ich bisher erfolglos den grauen Himmel auswarten wollte und stattdessen Kniebrett verleimt hab. ;)

Atze69 Offline




Beiträge: 179

16.09.2013 15:48
#8 RE: Poling mit Bambus antworten

Hallo,

Vielleicht hilft das ja: Ich hab mir vor ca. 15-18 Jahren einige Stangen in einem Deko/Bastelhaus gekauft (ich weiß, Schweineteuer ) ca. 3,5m lang, ø von 3auf 5 cm konisch und ein paar dünnere, 1,5m lang ø1.5-2cm.
Gelagert habe ich die seitdem mal im Keller, mal in der Wohnung. Und bisher fransen höchstens die Enden durch mechanische Belastung, wie z.B. Lagereung etwas aus. Zwischen den "Ringen" ist davon nichts zu sehen/spüren.

Ich hab jetzt nicht mehr die verfügbaren Längen im Kopf, aber man könnte auch im örtlichen, größeren Baumarkt mit Gartenabteilung oder eben den oben genannten Gartenmarkt danach gucken.

Grüße,

Martin



"a canoe named SUE"

AxeI Offline




Beiträge: 1.001

16.09.2013 16:08
#9 RE: Poling mit Bambus antworten

Hallo Michael,

da nehme ich Dich gleich beim Wort: Wenn Du eine 35-50mm entbehren kannst kaufe ich Dir die gerne ab. Aber nur wenn es keine Umstände macht (und Du wieder mit dem Auto kommst)

Axel

PS: Wenn Du ohne Auto (und Boot) in Tübingen bist und Paddelgelüste verspürst melde Dich ruhig trotzdem. Es liegen genug Boote im Bootshaus herum...

P A D D E L B L O G - 2. Sicherheitstreffen am 21./22.09.2013
There's more means to move a canoe than paddles

Atze69 Offline




Beiträge: 179

16.09.2013 16:11
#10 RE: Poling mit Bambus antworten

Zitat von Michael Weiser im Beitrag #1

[...]
Nachteile:
- so eine Stange ist natürlich erstmal nicht teilbar.
[...]



Das möchte ich nicht so stehen lassen!

Es wird zwar wahrscheinlich reichlich Handarbeit, aber eine kombinierte Aussen- und Innenmuffung müsste gehen.
Aussen eine Messinghülse mit ca 0.5 -1 mm Wandstärke -> Eine Bambushälfte mit Schmirgel(?) so zurecht schleifen, das die Hülse stramm zur Hälfte drüber geht, die andere Bambushälfte etwas weiter bearbeiten, das die Hülse nicht ganz so stramm drüber geht.
Innen einen Vollholzstab -> Einen Bambus so weit aufbohren, das der Stab auch stramm rein geht (evtl. verleimen) die andere Seite muss sich etwas besser zusammen fügen lassen.
Idealerweise einen Bambus mit Innen-, den anderen mit Aussenmuffe versehen.

Zumindest hätte ich so damals das Gestänge für den Drachen erstellt, den ich damals bauen wollte

Grüße,

Martin



"a canoe named SUE"

ronald Offline



Beiträge: 209

16.09.2013 19:59
#11 RE: Poling mit Bambus antworten

Hi,

... und nur am Rande bemerkt von einem alten Bambusbastler: Bambus muss für diesen Einsatz unbedingt lackiert werden.

Gruß, Ronald

Michael Weiser Offline




Beiträge: 71

16.09.2013 22:28
#12 RE: Poling mit Bambus antworten

Hallo Poler!

Thema Teilbarkeit: Nur gut, daß ich vorsichtshalber "erstmal" geschrieben hab. Ich muß aber zugeben, daß eine sauber sitzende Hülse mit Innen-Rundstab, die beim Zusammenstecken wieder eine gerade Bambusstange ergibt, meine Fertigkeiten bei weitem übersteigt. Ich bin aber gelehriger Schüler und jederzeit zu einem Lehrgang bereit. Wenn also jemand sagt, er kann das und hat die Werkzeuge, bringe ich den Bambus und das Bier. ;)

Ronald: Läßt sich Bambus ölen oder nimmt der kein Öl an? Weil lackieren fetzt für meine Begriffe überhaupt nicht für etwas, daß man den ganzen Tag lang in der Hand hat.



Thema Reissen: Da habe ich den Mund wohl doch etwas vollgenommen. Bei Kontrolle meines Stangenbestandes habe ich dann doch eine brachial der Länge nach aufgerissene Stange gefunden. Die ist wohl nicht mehr zum Staken zu brauchen. Aber man kann schön dran untersuchen, wie Bambus aufgebaut ist und wie sich kleinere Risse auf die Stabilität auswirken müßten. Ich würde erwarten, gar nicht so sehr. Denn selbst die aufgerissene Stange ist noch sehr, sehr stabil.

Axel: Eine der anderen ist für Dich reserviert. Die Maße liegen durchweg bei 30-35mm oben und 42-50mm unten, obwohl ich die Hälfte als 35-45 und die andere Hälfte als 50-60 bestellt habe. Gemessen wird eh am "Arsch", also ganz unten, aber auch da scheint man eher die Wülste (Wuchsringe) zu messen, als die Segmente dazwischen.

Eine davon hat oben 35 und unten 42mm, ist also nahezu zylindrisch. Ich nehme an, die entspricht am ehesten Deinem Geschmack, oder?


Eine weitere hat einige deutlich kleinere Risse, die deutlich schmaler aber etwas länger sind als die an meiner Fichtenstange.

Hier kann man auch nochmal schön die zwei Wülste am Wuchsring sehen, die beide scharfkantig sein können. Der hier ist von Haus aus schon schön glatt.


In nebenstehendem Bild ist die Fichtenstange in der Mitte zu sehen zwischen den Bambusstangen. Diese Risse stören wie gesagt beim Staken überhaupt nicht.

Da wollte ich gleich mal meine Bambusstange vom Vortag auf Risse kontrollieren und den leicht ausgefransten Fuß fotografieren, aber die war zwischenzeitlich zusammen mit Boot und allem anderen Gerödel vom Flußufer weggeklaut worden. So nahm meine Stakerei erstmal ein jähes Ende und ich ging stattdessen Boot suchen, Anzeige erstatten, Aushänge aushängen und Suchanfragen in Foren posten. Jetzt betäube ich mich mit noch einem Bier. :(

AxeI Offline




Beiträge: 1.001

17.09.2013 03:56
#13 RE: Poling mit Bambus antworten

Du meine Güte. Bier- oder Suchtmittelgenuss ist keine Lösung, Micha!
(Auch wenn in diesem Forum seitenlange Erörterungen über "Falschmänner" stattfinden)

Hoffentlich klärt sich das mit dem Boot als "Dummerjungenstreich".
Ich drück Dir die Daumen, dass es bald wieder unbeschadet auftaucht.

Axel

P A D D E L B L O G - 2. Sicherheitstreffen am 21./22.09.2013
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