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Dieses Thema hat 21 Antworten
und wurde 2.678 mal aufgerufen
 Allgemeines Canadierforum
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Angela Offline



Beiträge: 83

28.05.2013 19:56
#16 RE: Loire - mit Vorsicht zu geniessen! antworten
Und übrigens: Vielen Dank, Rudo, dass Du das berichtest und die Frage hier zur Diskussion stellst!
cello Offline




Beiträge: 185

28.05.2013 20:18
#17 RE: Loire - mit Vorsicht zu geniessen! antworten
auch von mir ein Danke!

Grade als eher wenig erfahrener Paddler kann ich aus sowas lernen...
Rudo Offline




Beiträge: 172

28.05.2013 20:29
#18 RE: Loire - mit Vorsicht zu geniessen! antworten
Gerne geschehen – aber ich muss ehrlich sagen, daß ich etwas hin- und hergerissen war, ob ich das hier schreiben soll oder nicht, irgendwie gibt man ja doch nie so gerne zu, Mist gebaut zu haben. Aber als dann der Titel "Loire - mit Vorsicht zu genießen!" auftauchte hab ich mir 'nen Ruck gegeben. Erstens kann man ja im Forum viel lernen (danke nochmal für die ganzen Tipps!), und zweitens weiß man ja nie, wem man dadurch ähnliche Erlebnisse erspart!

Beste Grüße aus Südbaden,

Rüdiger
Troubadix Offline



Beiträge: 1.213

28.05.2013 21:12
#19 RE: Loire - mit Vorsicht zu geniessen! antworten
moin Rudo,
von mir auch Danke fürs Einstellen des Erlebnisses.
Meine 5cent sind, wenn ich auf unübersichtlichen Gewässern bei ähnlichen Verhältnissen mit Kindern unterwegs bin fährt (seit einem ähnlichen Erlebnis) immer ein Erwachsener mit genügend Abstand voraus.
LG Jürgen
Kontiki Offline




Beiträge: 87

28.05.2013 21:28
#20 RE: Loire - mit Vorsicht zu geniessen! antworten
Querliegende Bäume sind mit das Übelste, was einem beim Bootfahren begegnet - da hat es mich schon mehr als einmal ausgeleert (zuletzt in Chile bei mitten im Fluss stehenden Trauerweiden, deren bis ins Wasser hängenden Zweige die Sicht auf den Verhau darunter komplett versperrten).
Wenn beim Unfall noch 10 cm mehr Wasser gewesen waren, gibt es einen "Nothalt" in Fließrichtung ganz ganz rechts (entsprechend im Bild links zwischen Ufer und ersten Baum). Einfach mit Schwung geradeaus reinfahren (und nicht an die Kratzer denken); da hängt man zwar auch erst mal zwischen Ufer und Baum fest, aber es ist ungefährlich, man kann aussteigen und das Boot kurz am Hindernis vorbeischieben.
Allerdings funktioniert das nur für ein Boot. Die beiden Kajaks hätten auf Teufel komm raus in das Minikehrwasser/die geringere Strömung oberhalb gemusst. Im Zweifelsfall ist man am Ufer sicherer aufgehoben, als in der starken Strömung am querliegenden Baum.
Gut, dass nichts Schlimmeres passiert ist. Ich hoffe die beiden Flipper tauchen doch wieder auf, und vor allem, dass die Freude am Bootfahren nicht ebenfalls über Bord gegangen ist.
Was wäre noch günstig gewesen? Ein routinierter Kajakfahrer vornweg, der warnen könnte und ggfs. auch sichern und ggfs. die Boote hätte retten können. Aber das ist nur eine generelle Vermutung, das kann man vom Foto und der Schilderung nicht bestimmt sagen.
Keinen Ärger mehr mit Bäumen
wünscht Erich
KanuKurt Offline



Beiträge: 62

06.06.2013 12:31
#21 RE: Loire - mit Vorsicht zu geniessen! antworten

Hallo Rudo ! Ich finde das sehr gut, das Du uns von Eurem Mißgeschick berichtest- so können wir Alle davon lernen und ihr erspart uns ähnliche Fehler. Als ich begann die Diskusion zu lesen, war mein erster Gedanke- "Seilfähre rückwärts". Ich selbst bin ein eher lausiger Canadierfahrer, habe zwar einen, werde aber meist von einem begnadeten Freund mitgenommen. Durch meine Größe von 185 cm fungiere ich eher als "Ausguck". Mit dem Kajak befahre ich je nach saisonaler Routine bis WW 3, hatte aber vor einigen Jahren auf der Salzach unterhalb von Salzburg ein ähnliches Erlebniß. Ich war mit einem sehr richtungsstabilen Tourenkajak unterwegs und vor mir tauchte eine Sohlstufe auf die ich eigentlich nicht befahren wollte und versuchte das Boot nach rechts zu kanten und so in,s Kehrwasser zu fahren. Durch die Richtungsstabilität des Bootes wurde der Radius zu groß und ich erkannte, daß ich das so nicht schaffen würde- mich hätte es paralell durch die Welle gespült und ich wäre mit Sicherheit gekentert. Mit Müh und Not schaffte ich es noch die Spitze des Bootes wieder in die Strömung zu drehen und hab alles an Geschwindigkeit gegeben und bin mitten durch. Das Boot besitzt leider nur eine Heckluke und so war ich dummerweise auch noch hecklastig getrimmt und der Bug stieg furchterregend weit in den Himmel. Von diesem Vorfall war ich derart eingeschüchtert, daß ich an diesem Tag die zwei weitern Hindernisse treidelte bzw. ( Sohlgleite mit Bootsdurchfahrt in der Mitte bei Laufen ) umtragen habe. Seit dem versuche ich gelegentlich Seilfähren zu üben, damit ich im Ernstfall schneller reagieren kann und an,s Ufer komme. "Bremsem können ist wichtig- nicht nur mit dem Auto". Vielen Dank für Deinen Bericht.

Donaumike Offline




Beiträge: 993

07.06.2013 08:44
#22 Wenig Raum und Zeit mit Vorsicht zu geniessen! antworten

Ich möchte auch kurz danke sagen für die Einblicke, Erfahrungen und Lehren. Erst gestern sah ich ein Baumhindernis vom Ufer aus auf Der Paar mit wenig Raum und Zeit, das nur unbeschadet machbar ist, für diejenigen die die Materie beherrschen. Grund für mich meine geplante Fahrt auf der Paar zu verschieben.
Wenn Raum und Zeit zur Verfügung stehen vor einem Hindernis wie hier auf der Donau, da reicht es aus, eine Seilfähre oder ein anderes Ausweichmanöver halbwegs zu können, wenn aber wenig oder kein Raum und Zeit zur Verfügung stehen, da sollten diese Manöver und Reflexe beherrscht werden, um nicht vom Steuermann zum Passagier degradiert zu werden. Ich zähle noch zu den Passagieren, wenn wenig Raum und Zeit zur Verfügung stehen. Da hilfst nur Drillmäßiges Üben, bis die notwendigen Fahrmanöver sitzen.

Ahoi und gute Fahrt, Mike

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