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Donaumike Offline




Beiträge: 993

27.02.2015 14:01
#121 RE: Bergeübung Light antworten

Danke Axel und Hans!!!! Das „Aufwecken“ werde ich mir ab sofort zu Herzen nehmen.

Laufen ohne Schmerz geht, Fahrradfahren geht, paddeln geht nicht, weil das Hineinschlüpfen in meine Stiefel zu sehr schmerzt….

Demzufolge keine Bergfahrt aber ein Bergeversuch Light unter unrealistischen Bedingungen mit meiner noch nicht ganz kompletten Bergeausstattung. Der zusammengestellte Flaschenzug funktioniert gut. Zwischen den Bandschlingen am Boot müsste ggf. noch eine Querverbindung mittels Seil oder zusätzlicher Bandschlinge eingefügt werden, ein Karabineranschlag am Boot gefällt mir noch nicht, weil kein Ovalo- Schraubkarabiner.
Kurz überschätzt hatte ich die Wegstrecke für Kanu oder anderes gedachtes, die nun doch kürzer ausgefallen ist wie anfangs vermutet. Ein 20 m langes Wurfsackseil gibt wirklich nicht viel her, wenn man Standartmäßig mit zwei Rollen arbeiten oder für den Anfang damit auskommen möchte.

Grüße, Mike



„Kanu und Wasser, der Rest kann behalten werden“

Donaumike Offline




Beiträge: 993

05.03.2015 10:27
#122 RE: Bergfahrt 13 / 2015 antworten

Knapp daneben ist auch vorbei

Mittwoch, 04.03.2015, Pegel steigend 294 cm, Mittelwasser wäre 216 cm, Wind 5m/s, eilige Wolken, blaue Fenster mit Sonnenstrahlen.
Nachdem ich so gut wie ohne Schmerz in meine Paddelstiefel geschlüpft war, war klar, ich muss auf die Donau.

Die Donau sprach bei der 13. Fahrt dieses Jahres klare Worte, sie gab mir Pegelbedingt ununterbrochen akustische und visuelle Signale. Mein Kanu eroberte Meter für Meter an Strecke, halb so wild, wenn der böige Wind nicht gewesen wäre. Ein Echo eines klopfenden Spechtes klang minutenlang in meinem Ohr.

Ab und zu wurden Hindernisse umfahren; dadurch mehr in die Strömung gezwungen, wurden hier und da vom Wasser aus betrachtet, Landmassen verloren, Wassermassen auf der Donau, es ging doch irgendwie weiter. Ich steuerte wieder Richtung Ufer und ließ einen Rechen voller Äste eines umgefallenen Baumes hinter mir.

Es ging plötzlich durch Wind und Strömung einfach nicht mehr weiter, der Donaustrand, mein angepeiltes Ziel lag noch schräg jenseits vor mir. Ich verlor in dieser Sekunde an Vortrieb, mein Kanu wurde am Bug von der Strömung und böigen Wind oder umgekehrt; rasch erfasst und drehte ein. Wir wurden dadurch zügig abgetrieben Richtung Baumhindernis. Rasche Ziehschläge und eine folgende Seilfähre beförderten den wohl doch noch angeschlagenen Paddler mit Kanu vom Ufer weg. Mitten auf der Donau dachte ich mir: „Wenn alles auf einmal kommt, kann ein Sicherheitsabstand auch mal fasst zu eng werden.“

Die Strömung trieb mein Kanu während der Seilfähre ziemlich ab, der böige Wind half zu gerne auch hierbei weiter mit. Knapp einhundert Meter waren es noch bis zur ruhigen Bucht des Donaustrandes. Nach wenigen Minuten bergauf endlich dort angekommen, ein durchatmen. Nach wenigen Spielereien mit Paddel und Boot landete ich an. Vorsicht „aufwecken“, vorher! nicht vergessen! Obwohl keiner meiner Füße eingeschlafen war, bis auf den einen, der etwas verspannt war, hielt ich mich trotzdem daran.

Nach einer Entspannungspause an Land unter seltenen Sonnenstrahlen, die sogar Schatten eines Baumes Richtung Norden warfen, paddelte ich wieder zurück. Ein paar Kehrwasserfahrten hinter den zuvor überwundenen Hindernissen ließ ich nicht aus, besonders weil die Strömung dort das Heck so schön eindrehen ließ. Zu guter Letzt war ich ohne Pause knapp nur 30 Minuten auf dem Wasser, eine lohnende schöne Zeit.

Grüße, Mike




„Kanu und Wasser, der Rest kann behalten werden“

Donaumike Offline




Beiträge: 993

11.03.2015 09:30
#123 RE: Bergfahrt 14, 15, 16, 17 / 2015 antworten

14. Bergfahrt

Vom Wasser in den Wald

Donnerstag der 05.03.2015, Pegel um die 255 cm.
Um meinem Fuß einen Gefallen zu tun, war ich diesen besagten Donnerstag nur 30 Minuten auf dem Wasser. Bildmaterial vom Wasser gibt es nicht, nur von den anschließenden Kunstfehlern vom Flaschenzugbau im Wald.

15. Bergfahrt

Erstes Treideln an der Eisenbahnbrücke und erster Knotenklemmer

Frauentag und Sonntag der 08. 03.2015, Pegel 213 cm, Temperaturen zweistellig plus, sonniges Frühlingswetter.
Es ging unter Sonnenstrahlen gemütlich Richtung Eisenbahnbrücke, dort Seilfähren und Kehrwassergeschichten absolviert, mehr oder weniger gut, mehr oder weniger riskiert.

Eine versuchte Durchfahrung durch die Schlüsselstelle entpuppte sich als unmöglich, ein erstmaliger Durchmarsch am Ufer aber nicht. Deshalb legte ich erstmalig knapp neben der Strömung im Kehrwasser an und stieg mit halbwegs trittsicheren Füßen unterhalb des Brückenjoches aus. Die rutschigen Steine hatten es in sich, dachte schon abzubrechen wegen meiner Fußverletzung.
Wie nun weiter. Ich ließ mein Boot von der fünf Meter langen Bootsleine aus und treidelte ein gutes Stück weiter, kurz danach musste ich die zweite Bootsleine anknüpfen. Da die Strömung noch zu sehr auf Zug war um ins Kanu einzubooten, musste ich noch ein Stück weiter treideln. Wenig später ein Gehölz und ein Wurzelstock das den Weg versperrte. Durch Hilfe eines von einem Biber abgenagten Stockes und akrobatischen Übungen, gelang es mir die Bootsleine um dieses Hindernis zu manövrieren. So treidelte ich weiter und genau an diesem Verbindungsknoten blieb der Knoten im Geäst hängen. Zurück und wieder fummeln, natürlich rutschte ich ab, glücklicherweise nur ein kurzer Schmerz am Knie und nix weiter passiert. Gegenwärtig bin ich am überlegen, ob ich eine zehn Meter lange Bootsleine am Kanu anbringe, mein Wurfsackseil möchte ich dafür nicht verwenden.

Nachdem ich endlich eine Lücke zum Einbooten gefunden hatte, paddelte ich weiter zur Konrad- Adenauer- Brücke. Da das Kehrwasser direkt an dem Brückenpfeiler pegelbedingt etwas kürzer war, und meine sonst ruhige Fahrroute im Kehrwasser direkt neben dem Brückenpfeiler überflutet war, musste ich schon früher in die Strömung einfahren. In der dadurch kürzeren Stromzunge nur am Ende angelangt, drehte ich mein Kanu direkt im Welligen Schwall und Verschneidung zur Talfahrt wieder ein. Mein Kanu fühlte sich dieser Situation eigentlich ganz gut an. Bei nachfolgenden Anläufen gelang es mir etwas höher in die Stromzunge einzufahren, dadurch konnte ich im ruhigen Wasser der Stromzunge meine Drehung fasst vollständig absolvieren, anschließend richtig Tempo aufnehmen um sofort wieder ein Kehrwasser anzufahren. Das Anfahrtempo war enorm, mein Paddel klebte im Kehrwasser, mein Kanu schnippte achtern herum. An dieser Passage fuhr ich schon öfters Kehrwassermanöver, die auch immer fix waren, dieses Mal halt von sehr fixer Natur.

16. Bergfahrt zur Bucht des ersten Donaustrandes

Montag, 09.03.15, Pegel 208 cm, plus 14 Grad, Sonne. Eine schöne Stunde auf dem Wasser ohne Pause. In der Bucht experimentierte ich spielerisch mit der Trimmung und Kante um etwas mehr bei einigen Manövern über mein Boot zu erfahren. Auf Kante zum Limit hin war ein Wiederstand oder Gegendruck fühlbar, darüber hinaus reißt der Gegendruck plötzlich ab, ob noch mehr gehen könnte, wollte ich bei diesen Wassertemperaturen nicht herausfordern, eine vorzeitige Paddelstütze rettete.

Ein paar Hochstarts machten anschließend richtig spaß, eine neue Drehfreudigkeit war zu erfahren, wollte es damit auch nicht weiter übertreiben.

17. Bergfahrt

Dienstag, 10.03.2015, Pegel etwas höher wie am Tag zuvor, Sonnenschein, zum Ende hin bewölkt und windig.

Auf dem Weg zur Bucht wechselte ich diesmal früher zur anderen Uferseite um eine nervige Gaskartusche zu bergen, die schon seit geraumer Zeit auf der Uferböschung signalwirkend ihr Dasein pflegte. Eins zwei Mal diente mir diese Gaskartusche als Fixpunkt für Seilfähren. Am Donaustrand angelangt entdeckte ich noch eine antike Flasche unter der Wasseroberfläche, ich barg sie mit meinem Paddel und sie war dann doch etwas von moderner Natur, die Relikte wurden später entsorgt. In der Bucht die gleichen Spielerein wie am Tag zuvor. Erste Sonnenbräune war zu erfahren, Sonnenschutz wurde erstmalig vor der Fahrt aufgetragen, so passt es in der Mittagspause.

Grüße von der Donau, Mike







„Kanu und Wasser, der Rest kann behalten werden“

Donaumike Offline




Beiträge: 993

11.03.2015 14:21
#124 RE: Bergfahrt 18 / 2015 antworten

Ich schon wieder

18.Streich

Mittwoch der 11.03.15, Pegel gegen 213 cm, sonniges Wetter, Wind 5m/s, ab und zu sehr böig.

Durch meinen freien Vormittag heute, konnte ich gegen 10 Uhr auf die Donau. Diesmal testete ich meine neue blaue Tonne im Kanu, in der Tonne, etwas zum Mittag essen plus Küchenzeile. Geplant war bergauf, paddelte auch ein Stück bergauf, drehte doch wenig später um wegen den starken Wind, fuhr talwärts und geisterte dort unter den angenehmen Sonnenstrahlen herum. Jede Brückenstelle nutzte ich zum eindrehen, windbedingt ging das richtig gut. Eine Seilfähre erledigte der Wind auf den letzten zwanzig Metern von ganz alleine.
An einer Brückenstelle stand ein Pionierpanzer, auf den Fotos nicht gleich zu erkennen wegen dem Tarnanstrich. Weiter stromab fuhren auch Wasserahrzeuge der Pioniere. Die dadurch verursachten Wellen waren eine willkommene Abwechslung. Auf dem einen Foto kann man schön die Wellenbrecher usw. erkennen, wenn ein M- Boot mal etwas Gas geben sollte. Auf einer vergangenen Bergfahrt berichtete ich schon einmal darüber, damals war ich mitten zwischen den Fronten der Wellen und Wellenbrecher knapp am Ufer.
Die Pioniere zu Wasser verschwanden, ich paddelte ein wenig weiter und legte unter extremen Windverhältnissen an. Glücklicherweise fand ich ein Plätzchen im Windschatten einer Brückenstelle um mein Mittagessen im Windstillen klar zu machen. Dort kochte ich auf meinen alt bewährten Primus- Kocher eine selbstgemachte Brokkolisuppe mit Kartoffeln usw. erneut auf. Das essen schmeckte, die Sonne heizte. Um den Anlegeplatz sauberer wie vorgefunden zu verlassen, sammelte ich noch etwas Müll ein und nahm diesen mit, so füllen sich die meist halbvollen Mülltonnen vom Bootshaus auch.

Da ich einen Ring vorfand, probierte ich einen Roringsteg / Englischer Knoten mal aus, ich hoffe der ist gelungen?

Meine Paddelbilanz auf der Donau ist derzeit zufriedenstellend.

Grüße von der Donau, Mike


„Kanu und Wasser, der Rest kann behalten werden“

strippenziacha Offline




Beiträge: 664

11.03.2015 14:43
#125 RE: Bergfahrt 18 / 2015 antworten

Servus Mike!
Respekt bringst ja ganz schön Meter in diesem jahr...könnte man neidig werden...

Hans

Aus am grantigen Orsch kimmt koa lustiga Schoaß

Donaumike Offline




Beiträge: 993

12.03.2015 14:38
#126 RE: Bergfahrt 19 / 2015 antworten

Donnerstag, 12. März 2015, Pegel 220cm, Sonne und Wolken

Da ich nun meinen Wohnsitz an / auf die Donau verlegt habe , bin ich heute das fünfte Mal in Folge auf die Donau gekommen, schön war´s.

Hallo Hans,

Danke.. Bilanz ist ein Begriff wo ich mich etwas vergriffen habe, mir geht es nicht um die Kilometer, mir geht es um die Eindrücke über das Paddel zum Boot und das ganze drum_ herum.

Grüße von der Donau, Mike



„Kanu und Wasser, der Rest kann behalten werden“

Samweis Offline



Beiträge: 5

12.03.2015 14:59
#127 RE: Bergfahrt 19 / 2015 antworten

Toller, informativer und motivierender Bericht. Vielen Dank!
Wie organisierst du den Rücktransport?

strippenziacha Offline




Beiträge: 664

12.03.2015 18:24
#128 RE: Bergfahrt 19 / 2015 antworten

Servus Mike,

da wissen wir ja mal wo wir hinmüssen, wenn uns unsere Frauen die Persilschachteln mit den Habseeligkeiten vor die Tür stellen....:-)

Futter für den Hobo gibts ja genug in den Donauauen.

Hans

Aus am grantigen Orsch kimmt koa lustiga Schoaß

Donaumike Offline




Beiträge: 993

13.03.2015 07:11
#129 RE: Bergfahrt 19 / 2015 antworten

Hallo Samweis,

vielen Dank, gerne.

Zitat: „Wie organisierst du den Rücktransport?“

Da ich bergauf paddle, geht es mit der Strömung zurück.


Servus Hans,

etwa vier bis fünf Stromkilometer vom gestrigen Wohnsitz aus, Richtung Westen, kann ich noch ein Domizil empfehlen, das wäre dann für zwei.
Wurde auch schon von einem Durchreisenden als Notunterkunft genutzt, weil es sturmbedingt zu wellig für seinen Ally geworden war. So sturmsicher schaut das aber auch nicht aus….

Grüße, Mike



„Kanu und Wasser, der Rest kann behalten werden“

Wolfgang Hölbling Offline




Beiträge: 2.918

13.03.2015 07:46
#130 RE: Bergfahrt 19 / 2015 antworten

Die Lage ist top, an der Statik kann noch gefeilt werden, das Design folgt der Funktion. Architektur eben.
Mag ich, W

http://www.canoebase.at/
http://www.swiftcanoe.eu/

Wolfgang Hölbling

Donaumike Offline




Beiträge: 993

19.03.2015 07:14
#131 RE: Bergfahrt 20, 21 / 2015 antworten

20. Bergfahrt unter Brise

Sonntag, 15.03.2015, Windstärke 3, schwache Brise. Ich paddelte zum nahegelegenen Donaustrand. Auf dem Weg dorthin experimentierte ich während der Fahrt auf Kante und geschickter Gewichtsverlagerung mein Kanu beizudrehen, mein Paddel war nur als Paddelstütze bereit.

Eine ältere Anglerin beschwerte sich, ich sollte woanders paddeln. Obwohl oft Angler anzutreffen sind und ich einen ausreichenden Abstand stets bewahrte, ist dies die erste Erfahrung in dieser Richtung. Ich fuhr schließlich bergab zur Bucht unterhalb der Autobahnbrücke, auf der Paddelstrecke war der Wind beachtlich, in der Bucht ebenso. Das bergauf paddeln war um einiges einfacher gewesen. Schließlich brach ich meinen Ausflug nach etwa 45 Minuten schon ab und nutzte die restliche Zeit dafür, meinen Süllrand vom Kanu erneuet einzuölen. Dabei begutachtete ein Zitronenfalter kurz mein Kanu.

21. Bergfahrt zum Klenzepark zum chillen

Montag, 16.03.2015, immer noch Windstärke 3, schwache Brise. Diesmal paddelte ich hier und da windgeschützt Richtung Stadt. An der Eisenbahnbrücke ein paar Manöver, auch zwei mutige Versuche mein Paddel während einer angestrebten Jet- Ferry fest am Süllrand Oberstrom stehen zu lassen. Langsam komme ich etwas näher ans Ziel. Danach paddelte ich durch das rechte Brückenjoch und fuhr zum Donaustrand im Klenzepark, legte an und stieg erstmalig seitdem die Strandfläche befestigt und vergrößert wurde aus. Die Gastronomie war bisher zwei Sommer aktiv und ist es bestimmt diesem Sommer auch. Touristen und Ingolstädter nutzen diesen Donaustrand im Kessel der Donaubühne gerne zum offiziellen chillen. Wenn es nicht zu belebt ist und aufgeräumt, ist es ganz gemütlich. Auf dem letzten Foto kann man erkennen wie es vor der Baumaßnahme ausgesehen hat.

Beim zurückpaddeln nutzte ich erstmalig das kleine Kehrwasser hinter dem Brückenpfeiler des Donausteges als Parkplatz. Auf Talfahrt begegnete ich erstmalig einem Eichelhäher vom Kanu aus.

Grüße von der Donau, Mike


„Kanu und Wasser, der Rest kann behalten werden“

Donaumike Offline




Beiträge: 993

19.03.2015 14:29
#132 RE: Bergfahrt 22 / 2015 antworten

Donnerstag, 19.03.15, Pegel 201cm, wunderbarer Sonnenschein, Wind 3m/s.

Fremd gegangen!

Da es diesen Dienstag und Mittwoch immer noch sehr windig war aber dafür die Temperaturen für die längst fälligen Erstversorgungen am Boot günstig waren, nutzte ich diese Zeit. Die Trockenzeiten für die Belastung des Lackes sind erst morgen abgeschlossen und deshalb ging es heute mit einem Kanu vom Verein auf die Donau. Schön war´s.

Grüße von der Donau, Mike

„Kanu und Wasser, der Rest kann behalten werden“

Donaumike Offline




Beiträge: 993

23.03.2015 10:08
#133 RE: Bergfahrt 23 / 2015 antworten

23. Bergfahrt in den Sonnenuntergang

Freitag der 20.03.2015, gegen Abend, Pegel um die 205 cm.

An diesem Tage der vergangenen Sonnenfinsternis, die ich leider nicht im Kanu erleben durfte, glückte es mir, zumindest doch noch am frühen Abend aufs Wasser zu gelangen.

Da der Lack nun am Kanu wieder belastbar fürs Wasser war, nahm ich wieder mein Kanu mit auf Geisterfahrt. In der Bucht angelangt, setzte ich mich nun wiederholt mit Manövern auf Kante auseinander. Es war ein feiner Genuss wieder einmal ganz ohne Wind zu paddeln, kleinste Reaktionen am Boot wurden neu erfahren, sortiert wird ein Teil davon, in naher Zukunft. Ich weiß, ich bin auch in dieser Richtung am Anfang, zumindest ist ein Anfang gemacht. Da nun im nu die Zeit verstrich, war ich dem Sonnenuntergang sehr nahe und entschloss mich dieses im Kanu während dem Paddeln in der Bucht über mich kommen zu lassen. Ein schöner Abschluss eines Tages mit Licht und Schattenseiten.



Grüße von der Donau oder nicht weit weg davon, Mike

„Kanu und Wasser, der Rest kann behalten werden“

Donaumike Offline




Beiträge: 993

17.04.2015 11:09
#134 RE: Bergfahrt 24 - 29 / 2015 antworten

Sturmtief Mike, sommerliche Temperaturen und Saharasand

Am letzten Märztag ging es am Mittag und am späten Nachmittag auf die Donau. Ich konnte erstmalig von der Anzahl her, zwei Eichelhäher auf einem Baum aus nächster Nähe ausgiebig beobachten, ein Eisvogel tauchte auch wieder auf.

Die Osterferien und das Sturmtief Mike grenzten meine Paddelerlebnisse ein. Am Karfreitag den 3. April gelang es mir doch auf die Donau zu landen und wurde auch durch ein Schönwetterfenster und geglückten Manövern belohnt.

Am Sonntag den 12.04.2015 ging es wieder zur Eisenbahnbrücke um in Strömungsmanövern nicht aus der Übung zu kommen, der Pegel zitterte auf 220 cm. Später am Donaustrand wurde ich von zwei Kindern im Kindergartenalter mit Steinen beworfen. „Kommt her“ in russischer Sprache verstand ich noch von dessen Eltern… sie warfen weiter, bis dessen Papa eintraf.

Am Mittwoch den 15.04.2015 ging es bei fasst hochsommerlichen Temperaturen und einem Pegel knapp unter Mittelwasser Richtung Donaustrand. Meine T- Kniematte hat schon arge Verschleißerscheinungen an den Rändern. Wahrscheinlich wird Tape es richten.

Am Donnerstag den 16.04. 2015, bei 22 Grad Lufttemperatur und vom Saharasand verschleierter Sonne paddelte ich Richtung Donaustrand. Gerade bevor ich aus weitester Entfernung einen Angler höflichst anrufen wollte, purzelte ein aggressiver Tonfall aus dessen Mund. Nach Kommunikation drehte ich ab und fuhr weiter bergauf um meinen Spaß zu haben. Angler vom diesem Format werden ab sofort Luft sein.

So stehen 29 Bergfahrten auf dem Zettel, wenn ich keine vergessen haben sollte?

Grüße von der Donau oder nicht weit weg davon, Mike

„Kanu und Wasser, der Rest kann behalten werden“

Donaumike Offline




Beiträge: 993

05.05.2015 13:59
#135 RE: Bergfahrt 30 / 2015 antworten

Riesiger Keiler und Eisvogel

Eine Woche später ging es wieder auf die Donau, einen Keiler konnte ich erstmalig vom Kanu aus beobachten. Auf den Fotos auch gut auszumachen.
Später verstärkte ich meinen Süllrand etwas mit von Biberwerk gefertigtem Geäst, was in einem Kehrwasser hing, soll irgendwann als Tarpstange oder als Material für Zeltheringe dienen.
Später überraschte ich einen Eisvogel. Weil ich ungeahnt so nahe heran gepirscht war, entdeckte ich einige Nisthöhlen / Niströhren an einer Abbruchkante des Ufers. Nun werde ich diese bis dato mir unbekannte besetzte Stelle meiden.
Nach ein paar Tagen stieg etwas der Donaupegel an und ich hoffte, dass es gut für die Brut noch gut ausgehen würde, noch während dem Kringelfieber erfuhr ich, das der Pegel weit über vier Meter sei, wirklich schade. Ein paar Tage zuvor erfuhr ich in einem Fernsehbericht über Deutschlands Flüsse, dass es angeblich in Deutschland nur 2000 Eisvögel gäbe, im Internett steht etwas von sechs bis achttausend Eisvogelpaaren.



Grüße von der Donau oder nicht weit weg davon, Mike

„Kanu und Wasser, der Rest kann behalten werden“

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