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Dieses Thema hat 67 Antworten
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 Tourenberichte
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trullox Offline



Beiträge: 616

15.12.2012 17:52
#16 RE: Eine kleine Canadier-reise mit Segel, Paddel+AB antworten

Hallo lieber Jürgen und Lej, die Beschreibung eurer Seereise mit der Luxusyacht macht uns viel Freude, und wir sind gespannt auf jede Fortsetzung.
Lieben Gruß!
Fred&Caroline

Troubadix Offline



Beiträge: 1.213

16.12.2012 01:25
#17 RE: Eine kleine Canadier-reise mit Segel, Paddel+AB antworten

Moin Caroline, Fred und Wolfgang,
freut mich wenn es Euch gefällt, ich bemühe mich jeden Tag wenigstens ein Stückchen zu schreiben, wenn es funktioniert auch mal mehr.
LG Jürgen

Troubadix Offline



Beiträge: 1.213

16.12.2012 02:26
#18 RE: Eine kleine Canadier-reise mit Segel, Paddel+AB antworten

Moin,
gerade von Roman`s sehr nettem Paddlertreffen aus Hamburg zurück, möchte ich noch den letzten Teil des zweiten Freitags, der eigentlich ein Samstag sein müßte zu Ende bringen.

Samstaghälfte des zweiten Freitags,
nachdem alles irgendwie geordnet ist machen wir uns auf einen ausgedehnten Spaziergang durch die Blommeskoppel, so heißt dieser wunderschöne Mischwald, der am Steilküstenrand immer mal wieder die eine oder andere Buche dem Meer abgeben muss. Weiter befinden sich darin eine ganze Reihe interessanter Grabhügel bzw. Langgräber aus der Wikingerzeit.
Den Wald Richtung Norden dann noch ein ganzes Stück durch die angrenzenden Felder und unten am steinigen Strand zurück. Beim Zelt angekommen, bestaunt gerade eine Schulklasse den Canadier. Nach langer Fachsimpelei helfen sie uns den Canadier etwas besser zu positionieren um am nächsten Tag ein ganzes Stück weiter, besser ins Wasser zu Kommen.
Lej bringt das Lagerfeuer wieder in Gang und wedelt dabei grinsend mit der Marshmellowtüte, er wartet dann ungeduldig bis er Goulasch mit Nudeln verdrückt hat.
Sein größtes Vergnügen ist es, mir jeden Abend unter die Nase zu reiben, dass er während der Tour erst dann ins Bett muß wenn er Lust dazu hat, war keine gute Idee von ihm und von mir dämlich, dass ich mich darauf eingelassen
habe.
Wir gehen in die Falle und ich merke, dass eine der 10J. alten Airtechs ein Loch haben muss, es ist ausgerechnet meine Isomatte. Lej sagt," du bist mit deinem Bauch viel schwerer, kannst meine haben". Morgens liegt er trotzdem dicht bei mir auf der Matte.

Angefügte Bilder:
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trullox Offline



Beiträge: 616

16.12.2012 16:31
#19 RE: Eine kleine Canadier-reise mit Segel, Paddel+AB antworten

https://www.safeshop.co.nz/vshop/fishing...=2&prod_id=1027
Schau doch mal, Jürgen, ob Du das schon kennst. Geht bestimmt auch an der Ostsee, und ich glaube, das Lej sich schnell spezialisieren würde auf kite-fishing.
Gruß!
Fred

Troubadix Offline



Beiträge: 1.213

16.12.2012 20:19
#20 RE: Eine kleine Canadier-reise mit Segel, Paddel+AB antworten

Moin Fred,
man lernt immer was Neues, ich habe davon noch nie etwas gehört.
Lej ist sicher noch ein bisschen zu untergewichtig für Kitefischen, deswegen erzähl ich ihm besser nichts davon sonst fliegt er mir davon.
Liebe Grüße nach Berlin
Jürgen

Troubadix Offline



Beiträge: 1.213

17.12.2012 02:56
#21 RE: Eine kleine Canadier-reise mit Segel, Paddel+AB antworten

Moin,

Sonntag. Sonnenschein und reichlich Briese, der Wind aus NNW spielt zwischen 7-9Bf hin und her. Die Dorschangelkutter brechen draußen vor unserem Strand schnell wieder ab um vermutlich in windgeschütztere Ecken zu verholen.
Bei dem Wetter zu angeln ist eigentlich nicht so leicht, die Kutter gehen mit knapp 40 Grad über die Welle, da füttert sowieso der größte Teil der Angler die Fische, denke die gehen doch eher zurück in den Hafen.

Keine 10m von uns schippern 2 Brandgänse und ein Gänsesäger, ihre Landung hier sah spritzig aus.
Wir müssen uns jetzt schleunigst um die Akkus für Handy und Tablett kümmern, seit Falshöft hatten wir keinen Kontakt mit zu Hause und meine Frau versteht überhaupt keinen Spaß mehr wenn wir unterwegs sind und uns nicht täglich melden.
Heute muß Kontakt her sonst alarmiert sie die Küstenwache, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.
Wir spazieren an einigen Bauern und Wohnhäusern vorbei, bis wir einen Dänen beim streichen seiner Hauswand entdecken.
Während die Akkus laden bekommen wir ein bisschen örtlichen Heimatkundeunterricht, den aktuellen lokalen Seewetterbericht und den Weg zu den Langgräbern im Wald Blommeskoppel erklärt.
Wir bedanken uns und marschieren in Richtung Wikingergräber. Als wir die recht umfangreiche Grabstätte erreicht haben, ist Lej plötzlich wie vom Erdboden verschluckt.
Nach dem ich mir fast die Lunge aus dem Hals gebrüllt habe, kommt er aus dem Loch eines Grabes keine 3m entfernt herausgekrochen, ich passe da gar nicht rein, er hat ein komisches Teil in der Hand. So etwas haben wir noch nie gesehen, könnte so ein neumoderner Geocatch sein oder auch nicht. Lej bringt es wieder an seinen Platz.
Die Grabanlage ist bestaunt und erkundet, wir machen uns auf die Socken, durch den Wald runter zum Strand, lassen ein paar Steine übers Wasser springen und sind zurück beim Zelt.
Kein Empfang fürs Tablett und auch nicht fürs Handy, wir müssen schleunigst weg hier.
Der lokale Wetterbericht gibt ab 19Uhr30 ein Zeitfenster für 3-4 Std mit 3-4Bf, das sollte dicke reichen. Wir packen immer professioneller, Lej ist erst mal verschwunden.
Lange Rundhölzer hatte er wohl vorher schon auf seinen Streifzügen entdeckt, die schleppt er plötzlich heran. Ich säge sie in canadierbreite Längen, platziere sie passend in Richtung Spülsaum und entferne bis Armtiefe alle Steine im Wasser.
Der Canadier wird beladen, das Klettband am Mastfuß freigelegt und gereinigt, die Pumpenbefestigung und der angebrachte Schlauch an beiden Enden samt Schelle überprüft. Segel nachgesehen und dann gehts los Richtung Soeby.

Aus dem Windschatten heraus, fällt es mir schwerer als erwartet mit der verhältnismäßig kurz und steil stehenden Welle aus noch mehr Nord zurecht zu kommen. Wir halten vor in Richtung Fünen, nehmen ein bisschen Wasser, ist aber händelbar.
Nach relativ ungemütlicher Fahrt von gut 45 Minuten fällt es zusehends schwerer Kurs zu halten, das ist langsam keine 4 mehr, bei ca. 5Bf von der Seite nehmen wir jetzt deutlich mehr Wasser.
Als ich nach kurzer Zeit einem brechenden Wellenkamm nicht mehr ausweichen kann und der Canadier auf einen Schlag halb voll ist, gibt Lej beim unvermeidlichen nächsten Schwupps nach hinten durch, dass bei ihm alles schwimmt. Er erwischt gerade noch, selbst dabei halb Außenbords hängend, seinen kleinen Rucksack.

Sch...., wo ist der Ausknopf, abbrechen.

Im haargenau richtigen Moment gehen wir mit Glück vor den Wind, jetzt segeln wir mit noch mehr Wasser, merkbar schwerfällig und zu langsam. Hammerdruck auf dem Ruder, es gibt langsam nach, das vorbereitete Wikingerruder am Tampen hält immer, rein damit.
Meine Flucherei nimmt Formen an, Lej kriegt Order sich ein zu picken, es kommt kein "Cool", er schwingt die Pütz vorbildlich ohne Aufforderung, grinst dabei aber immer noch, könnte er sich auch noch sparen, ich sage aber besser jetzt nichts.
Gut dass seine Mama ihn gerade mal nicht sieht und auch gut, dass die Pumpe im leicht hektischen Dauerbetrieb nicht den Geist auf gibt sondern bei jedem Rauf und Runter einen Liter frisches Wasser rauspresst.

Ausgerechnet jetzt, wo es tatsächlich nur noch halb lustig ist und der eine oder andere kleine Adrenalinstoß in meiner Blutbahn auf Reisen geht, muss ich an den kleinen Hamburger Globetrotterladen denken als mir da vor knapp 40 J. so ein langhaariger 68er Bombenleger meinen Heute noch voll funktionsfähigen, meilen und wettererprobten Haglöffrucksack für meine Vorderasientour empfohlen hat.
Kurz vor dieser Reise hat mir, in dem jetzigen Großunternehmen mit mittlerweile sicher mehr als Hundert Arbeitsplätzen, so ein älteres Verkäufersemester eine Pumpe angedreht und das Ding funktioniert gerade wie eine Eins, das wachsende Vertrauen in das Teil beruhigt mich im Moment nicht unerheblich.
Das Wasser ist rechtzeitig draußen, mit der Schwerfälligkeit eines Baumstammes sind wir einen ganz kurzen Moment in einer leicht kritischen Situation aber nur leicht kritisch.

Ich bin so beschäftigt, dass ich jetzt erst Zeit finde klar zu Denken und meine äußere Umwelt wieder bewußt wahr nehme. Das müssen ein paar Minuten vorher unbewußt auswendig gelernter reiner Automatismus gewesen sein, wie von selbst ohne mein geistiges Zutun abgespult.
Ein kurzer Blick zu Lej, dann übers Wasser zur Küste.
Ich will von den jetzt sauberen 7Bf nicht an Mommark vorbei gedrückt werden, der Wind nimmt eher noch zu und und die sich gut brechenden Wellen lassen wenig Spielraum in Richtung eines der beiden Ufer. Der Wind kommt jetzt vielleicht sogar ein kleines Bisschen aus Nordost, das hilft. Das Loch der Hafeneinfahrt möchte ich schon möglichst genau treffen.
Zentimeter für Zentimeter nähern wir uns mit dem Kurs seitlich der Küste, das Carven durch zu viel Druck im Segel fordert immer noch in jeder Sekunde alle Aufmerksamkeit, wer will schon längere Zeit wenn auch im Trockenanzug ungeplant nach Kiel zurück treiben.
Ganz kurz denke ich zwischendurch an das Limfjordwetter mit Andreas(Wenigpaddler)und Jörg(Moose), das war April,
was passiert hier wenn wir im Bach liegen, bei den voluminösen Beulen in der Wasseroberfläche besteht eine kleine Möglichkeit dafür aber nur eine ganz kleine.
Hält der Körper die Temperatur so lange, dass wir den Wiedereinstieg bei etwas weniger Welle nach vielleicht1-2 Stunden auch noch schaffen würden. Ich weiß dass ich das bei 4Bf mit beiden Kindern bis zum Abwinken geübt habe, unter den Augen meiner Frau ohne Stehtiefe.
Das Wasser hier hat ca. 13-14 Grad, das ist keine Badewassertemperatur.
"Alles überflüssiger Blödsinn",bloß nicht sentimental werden und helfen könnte uns hier auch kein anderer Paddler, der hätte die gleichen oder ähnliche Probleme.

Der Canadier zieht gegen 21Uhr völlig relaxt einen Strich durch die Hafeneinfahrt von Mommark, Lej lässt das Segel ohne Kommando fallen, macht einen Satz auf die Frachtluke, spricht etwas laut zu mir "Papa echt Cool" und hält mir schon wieder die Hand für diesen unzivilisierten importierten Begeisterungsgruß hin, ich mache es den jüngeren Vätern nach als wenn ich ein Profi darin wäre, gib Fünf nennt man diese Aktion, glaube zumindest,dass das der richtige eingedeutschte Ausdruck für den Blödsinn ist.
Ein Yachtie beobachtet uns vom Anleger komentarlos, klettert auf seinen Segler, dann schüttelt er leicht den Kopf.

Der Zeltplatz auf dem Hafengelände ist nicht preiswert, 26 Euro, der Canadier wird scheinbar wie ein Großsegler berechnet, heute relativ egal.
Wir finden unweit unseres Kanus, zufälligerweise direkt neben dem Platz der Mieterin eines Freundes und Mitglieds dieses Forums, ein glattes Rasenstück, bauen auf, verdrücken schnell eine Dose Makrelen, bestellen bei meiner Frau zu Hause noch rechtzeitig die Seenotrettung ab und verschwinden im Zelt.
Gute Nacht Geschichte wie gewohnt, die zweite platte Isomatte wird nicht kommentiert und bringt mich nur minimal aus der Fassung, wir sind ein fast perfektes Team, zumindest Heute.

Angefügte Bilder:
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Spartaner Offline




Beiträge: 845

17.12.2012 12:00
#22 RE: Eine kleine Canadier-reise mit Segel, Paddel+AB antworten

Schöne Geschichte. So was lese ich gerne, da werden bei mir positive Emotionen geweckt.

Nicht so, wie wenn ich mal wieder was lesen musste in dem Stil, "ich würde mich ohne Trockenanzug nie 10 m vom Ufer entfernen, ich bin doch nicht lebensmüde", oder "es sind auch schon Leute in 30 cm tiefem Wasser ertrunken, weil sie keine Schwimmweste anhatten" oder so was in der Art.

Bin gespannt auf die weiteren Folgen. Richtig oldschool, kleines Abenteuer 'vor der Haustür', wie ich es auch ab und zu suche. Damit meine ich vor allem den Kampf gegen das Wasser im Boot, aber auch die unmenschlichen Anstrengungen, die Seenotrettung abzuwehren ;-) Damit wurde es doch erst gefährlich, habe ich das richtig verstanden?

Gruß Michael

Troubadix Offline



Beiträge: 1.213

17.12.2012 13:09
#23 RE: Eine kleine Canadier-reise mit Segel, Paddel+AB antworten

Hallo Michael,
Volltreffer, genau so ist es.
Die Pumpe ist wirklich ihr Geld wert und es war diesmal etwas lebendiger als üblich.
Wie Du präzise gefiltert hast, galt meine größte Sorge dem Unverständnis meiner besseren Hälfte in einem Zustand von Desinformation über den Status des Seelenheils und der körperlichen Unversehrtheit ihres in meiner Begleitung eigentlich permanent hoch gefährdeten Nachwuchses.
Dich beneide ich immer sehr um deine doch sehr artverwandten Abenteuer, da dich deine Frau dabei fast immer begleiten kann.
Du bist doch bewiesenermaßen sehr bewandert mit den neuzeitlichen Errungenschaften, hast Du eine Erklärung für das gelbweiße Ding auf dem einen Bild?

LG Jürgen

Rudo Offline




Beiträge: 172

17.12.2012 13:33
#24 RE: Eine kleine Canadier-reise mit Segel, Paddel+AB antworten

Zitat von Troubadix im Beitrag #23
...hast Du eine Erklärung für das gelbweiße Ding auf dem einen Bild?


Meinst du das auf dem Bild mit der 31? Das scheint hier dazu zu gehören: http://www.alsextreme.dk/
Sieht nach einem sehr interessanten Rennen aus, aber allzuviel verstehe ich von dem dänischen Text nicht...

Wer weiß mehr?

Gruß
Rudo

Troubadix Offline



Beiträge: 1.213

17.12.2012 21:36
#25 RE: Eine kleine Canadier-reise mit Segel, Paddel+AB antworten

Moin Rudo,
mein Dänisch ist nur mager, verstehe ungefähr, dass das irgend eine Art Triathlon ist, Fahrrad, Seekajak, Hindernislauf. Vielleicht sind es auch nur Einzeldisziplinen. Das Teil mußten die vielleicht suchen oder die Nr. abschreiben als Kontrolle etc.
Danke und Gruß
Jürgen

Troubadix Offline



Beiträge: 1.213

17.12.2012 22:33
#26 RE: Eine kleine Canadier-reise mit Segel, Paddel+AB antworten

Moin,
Montag,
nach dem späten Aufstehen Wettercheck. Nicht so toll, 5Bf aus Nord mit der Option auf mehr, das heißt genau gegenan. Schräg gegenan und von der Seite probieren wir das heute nicht bei dem Wetter. Die Prognose für morgen ist auch nicht besser.
Regen, zuviel Briese und kalte Nächte um 3-8 Grad, nun sind wir schon fast im Sommer und der Mai war die letzten Jahre ein guter Wettermonat. Möchte gern wissen was wir verbrochen haben. Egal, der Campingplatz ums Hafenbecken ist mehr als steril und unromantisch, hier verdünnisieren wir uns heute.

Wir planen dicht unter Land genau gegenan nur mit AB nach Fynshavn, um ab da bei andauerndem Mistwetter die Fähre nach Soeby nehmen zu können. Das ist zwar der totale Stilbruch übelster Art, stört mich im Moment aber gar nicht, meiner Frau bin ich sogar dankbar, dass sie mich wegen meines im Moment nicht so frischen Allgemeinzustands vor die Wahl gestellt hat, mit AB und einigem anderen eigentlich unnötigem Zubehör oder gar nicht.

Vor dem Ablegen klemmt Lej sich noch mal kräftig die Finger am Steg, es wird Zeit dass wir weiter kommen.
Kaum haben wir die Nase aus dem Hafen gesteckt, beginnt das monotone, sehr langsame gegenan dampfen. Gegenan ist einfach nur langweilig und für Lej vorne wirklich nass. Er steckt nach 10 Minuten den Kopf einfach unters Deck als er die Nase voll hat, irgendwann begegnen wir der Fähre nach Soeby, kurz nach mittag sind wir in Fynshavn.

Der Hafenmeister ist Deutscher, sehr freundlich und hilfsbereit. Wir wollen morgen rüber und bei mehr als 4Bf nehmen wir die Fähre. Das Zelt steht, der Canadier liegt trockengelegt daneben, wir duschen, essen etwas und dann verschwindet Lej mit dem Kescher um mit Seestichlingen, Krabben und Seenadeln im Eimer wieder zu kommen. Wir einigen uns darauf, dass es keine Fisch-Krabbensuppe gibt.

Den Rest des Tages verbringen wir mit dem Beobachten der vielen kleinen Angelboote, die man hier leihen kann und die Heute alle mit reichlich guten Dorschen und Wittlingen einlaufen. Bin selbst öfter am Wochenende hier mit dem Kanu raus und habe auch schöne Meerforellen und Hornies gefangen.
An das Einschlafen auf den luftleeren Isomatten müssen wir uns erst noch besser gewöhnen, 3 Gute Nacht Geschichten helfen dabei ganz gut.

Angefügte Bilder:
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Troubadix Offline



Beiträge: 1.213

18.12.2012 23:40
#27 RE: Eine kleine Canadier-reise mit Segel, Paddel+AB antworten

Moin,
Dienstag,
Vorhersage Nordwest 5-7Bf ist für ca. 14km gleichbedeutend mit Fähre und allergemütlichstem Frühstück dann Packen.
Vom Yachthafen ist es ein Katzensprung zum Anleger, wir sind trotzdem 20 Minuten vor der Zeit auf der Wartebahn und schauen dem Beladen der Fähre nach Bojden auf Fünen zu, 10 Minuten später sind wir dran.
Wie fast überall kommen Radfahrer als Erste an Bord, ein Kanu auf Rädern zählt dazu auch beim bezahlen. Canadier geparkt und gesichert, dann die Stufen zum Deck und ein Kakao, 35 Euro für die einfache Fahrt ist nicht wenig.
An Bord unterhalten wir uns länger mit 2 interessierten niederländischen Seekajakern auf Dänemarktour mit dem Wohnmobil.
Während der Überfahrt haben wir gerade mal 2-3Bf, außer an einem Tag in Schleimünde hat der Wetterbericht keinen Tag bis hierher die richtige Vorhersage getroffen. Temperatur und Windrichtung haben fast immer gestimmt, von den Beaufort her überwiegend 2Bf drüber oder drunter und geregnet hat es auch deutlich mehr. Für die Planung von Überfahrten ist das schon wichtig besonders wenn der Wind seitlich zum Kurs angesagt ist.

In Soeby von der Fähre runter finden wir in Wurfweite die Touristeninformation, hier decken wir uns mit aktuellen Informationen am Prospektständer ein, die hier ausliegende aktuelle Freizeitkarte über das südfünische Inselmmeer hatten wir uns schon am Anleger in Fynshavn geholt, gibts auch auf Deutsch. Auf der Karte sind alle Schutzzonen eingezeichnet, in der Regel sind die Sperren vom 01.03-15.07, sie sind unproblematisch zu umfahren.Die Karte lohnt sich, wir werden bis Langeland keine andere benutzen.
Der Hafen von Soeby hat einlaufend rechts eine betriebsame Werft, links den Yachthafen, 50m vom Anleger gibt es öffentliche Toiletten, Duschen und Waschräume.
Wir machen uns auf den Weg den Berg hinauf, auf dem höchsten Punkt in Soeby liegt unser Übernachtungsplatz(Nr.711 im Overnatning i det fri Heft). Es ist nicht witzig, dass den unangenehm steilen Berg hinauf das einzige mal sich an diesem Tag die Sonne von Anfang bis Ende zeigt und dann wieder verschwindet.
Nr.711 ist sehr schön hinter einem älteren Gehöft gelegen, mitten im Dorf und trotzdem ruhig und sehr grün, der Dusche würde ich die am Hafen vorziehen. Wir teilen uns das große Gelände mit einem Wanderer, der eine 250Gramm leichte Luftmatratze hat, die ich probeliegen darf, ein schönes Teil.
Nachdem das Zelt steht kaufen wir im 300m entfernten Sparmarkt Schinken und Käse ein, wieder zurück wird gegessen Lej geht danach ins Bett.
Da das Wasser auf dem Platz aus einem Brunnen ohne Trinkwasserqualität kommt, mache ich mit dem Zeltnachbarn noch einen Spaziergang zum Hafen mit dem 5L Trinkwasserkanister.
Wir bummeln gerade übers interessante Hafengelände, betrachten eine schöne aber heruntergekommene Holzyacht mit Heimathafen Portsmouth in England und ein paar Segler im Yachthafen als Lej aufkreuzt. Er steht weinend barfuß im Schlafanzug an der Hand eines Dänen vor mir und erzählt, das er von einem kratzenden Geist geweckt wurde, Angst bekommen und sich einen Mann auf der Straße gegriffen hat um mich zu suchen.
Ich denke er hat schlecht geträumt. Nachdem wir 1o Minuten im Schlafsack liegen fahre ich hoch, ein eigenartiges unüberhörbares Kratzgeräusch aus 15cm Entfernung dringt an mein Ohr. Hat das Kind doch nicht geträumt. Eine Ratte die ins Zelt will? Nach einem kräftigen Schlag gegen das Kratzgeräusch ziehe ich vor Schmerzen die Hand zurück.

Lampe an, Zelt auf, um die Ecke geleuchtet, das Mistvieh ist ein Igel der sich am Zelt wohl die Läuse abscheuern will, warum mus der sich ausgerechnet unser Zelt aussuchen. Ich nehme einen Stock und rolle ihn ein Stück weg, dann bekommt er eine Ladung Wasser und rennt davon.
Unwillkürlich muss ich an Axel (Axel) und den Fuchs denken, der ihn mal durchs Zelt gebissen hat. Es hätte also auch schlimmer kommen können.

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Troubadix Offline



Beiträge: 1.213

20.12.2012 01:36
#28 RE: Eine kleine Canadier-reise mit Segel, Paddel+AB antworten

Moin,
Mittwoch,
Vorhersage im Laufe des Vormittags von 6Bf abnehmend auf 2-3Bf.
Vor dem Packen streikt Lej mit dem Aufstehen, ich frühstücke allein. Wegen der anstehenden steilen Talfahrt pumpe ich die Reifen des Zölzer etwas nach, beim Hochschieben war es etwas zu wenig.
Lej ist auch ohne Frühstück ein guter Bremser, 10 Minuten später gehen wir am Slip in Warteposition, immer noch stabile 6Bf aus Nordwest.
Die Zeit wird uns nicht lang, erstens Urlaub, zweitens ist direkt nebenan ein dänisches Ehepaar mit Helfer dabei den Motor ihres bei Ebay ersteigerten geräumigen Familienschiffs zu reparieren. Interessante Sache, das Dach wird aufgeflext und mit einem kleinen Autokran und etwas Umsicht ist der Motor bald draußen.

Als ich gerade nach Lej Ausschau halte, und dabei zum Canadier an der Pier blicke sehe ich, ohne noch irgend welche Eingreifmöglichkeiten zu haben, einen Mann über unser Boot fliegen, sein Fahrrad schliddert noch ein Stückchen.
Außer ein paar Schrammen ist ihm nichts passiert, der Schock muss aber ganz ordentlich sein, denn er stolpert zu seinem Rad ohne ein Wort zu sagen und fährt so schnell er kann mit seiner Acht im Vorderreifen davon.
Er hat wohl nur zu uns geschaut und das Hindernis nicht gesehen. Der Schaden am Canadier ist nicht so tragisch.

Es ist bereits Nachmittag, der Wind steht genau aus Nordwest und lässt nicht wie angesagt nach. Sieht danach aus als ob wir unser Wunschziel schon begraben können. Lej und ich fachsimpeln ein bisschen rum und dann haben wir einen Plan.
Gehen wir direkt am Wind Richtung Nordost so weit raus bis der Canadier gut halb voll ist, können wir ein Stückchen vor den Wind gehen bis wir ihn wieder leer gepumpt haben, das wiederholen wir so oft bis wir weit genug draußen und vor den großen Steinen sicher sind. Geht es schief, treiben wir früher oder später sowieso berechenbar an. Bin mir aber sicher dass es gut geht, jetzt kennen wir das Verhalten des "neuen" Canadiers aus eigener Erfahrung.
Unter leichter Anspannung tasten wir uns aus dem Hafen, es ist ganz schön frisch. Nach gut 250m gehen wir das erste mal kurz vor den Wind, bis wir um die Ecke Richtung Südwest rum sind, kommen wir dem Ufer und Steinen öfter etwas nahe. Bei gut eineinhalb Kilometer Abstand zum Ufer laufen wir dann nur noch vor dem Wind , das Tempo macht Laune, wir wissen jetzt auch, dass er die Nase und den Hintern rechtzeitig hoch nimmt bzw. das Volumen in den Enden stimmig ist.
Die grüne Insel rauscht an Steuerbord dahin, herrliche Wolkenbilder am Himmel, an Backbord verschwindet das Ende von Avernakö, Drejö liegt querab. Wir sind wirklich schnell oder haben die vergangene Zeit nicht mit bekommen. Es ist auffällig kalt und der Regen fällt mal wieder reichlich in wiederkehrenden Schauern.

Auf Höhe Blakstensodde muss ich mich entscheiden ob wir weiter raus gehen und direkt auf die Spitze der Landzunge von Urehoved zuhalten oder um Borgneas Nakke ins Nokkeby Noor segeln.
Nein es ist schon etwas zu Riskant, vor Urehoved ist es weit raus sehr flach und die zahlreichen Steine sind bei der dort auflandigen Welle sicher nur schwer oder spät zu erkennen, dazu ist es bald Abend.
Lej murmelt etwas von Pinkelpause während es kurz über einem Flach etwas ruppiger wird. Ein bisschen pumpen und alles ist gut.

Wenig später haben wir die Steilküstenecke von Borgnaesnakke hinter uns und segeln unter Landschutz ins Nokkebynoor. Wir halten Abstand zu mehreren Krabbenreusen deren Leitnetze weit raus gehen, es wird flacher, an einer Mooringboje belege ich Potjemkin, nehme Lej auf den Rücken und stiefele an Land zur auf der Karte eingezeichneten Toilette.
Zigarette gedreht und gerade fertig geraucht auf Lej wartend, kommt der nächste Anwohner über die Straße und fragt ob wir hier auf der Dorfwiese hinter der Toilette übernachten wollen.
Eine schöne Wiese direkt am Wasser, durch eine umlaufende Rosa Rugosa Hecke windgeschützt kuschelig, am Wasser ruft eine Eiderente ihre Küken, 60m neben uns in der Birke ruft der Kuckuck. Wir nehmen dankend an, seine Frau kommt mit einem dicken Eis um die Ecke, Lej strahlt, endlich gepinkelt und dann noch ein Eis am Stiel.

Die Vorhersage für morgen wäre, würde sie anders lauten auch unglaubwürdig, 7-8Bf in Böen drüber, Strandtag, Lej ist begeistert.
Eine Stunde später liegen wir in der Koje und ich lese Lej wie gewohnt vor. Kontakt mit dem Chef zu Hause hat auch funktioniert, nur ein kurzes Stück weit gekommen, wir können damit leben.

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Troubadix Offline



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20.12.2012 22:44
#29 RE: Eine kleine Canadier-reise mit Segel, Paddel+AB antworten

Moin,
in der Nacht habe ich irgendwann die Füße zusätzlich in meinen Wollpulover gesteckt, mein Cats Miau von North Face ist nicht mehr der Jüngste und die 3Grad+ waren spürbar ungemütlich.
Lej fehlen frische Eier beim Frühstück, wir entschließen uns deshalb bald zum Kaufmann nach Vindeballe zu gehen, Margarine+Wurst brauchen wir auch. Die Frau vom Nachbarn kommt vorbei und hat schon wieder ein Eis in der Hand.

Ich wate zum Canadier um Lej`s Latschen zu holen. Himmel sieht der Dampfer aus, von vorne bis hinten vollgeschissen mit Möwenkacke, Generalreinigung ist sofort angesagt. Das Zeug ist ätzend, als die Putzfrau fertig ist, wandern wir bergan Richtung Vindeballe.
Der Ort mit ein paar schönen Häusern, einem Krog, einer Schule und dem Kaufmann, liegt ganz oben auf Aeroe, zurück schauend hat man eine herrliche Aussicht auf das Ohav, wie die Dänen sagen. Für uns ist es die Dänische Südsee mit einer ganzen Reihe Inseln und vielen Flachs. Im Norden sehen wir die große Insel Fünen, im Osten ist Langeland gut zu erkennen. Im Westen können wir die Schleswig-Holsteinische Ostküste sehen.

Ein kleines Stück die Straße bergab finden wir den Kaufmann. Lej bekommt zusätzlich Naschi und noch ein Eis. Für den Rückweg nehmen wir eine andere Strecke über einen Feldweg. Wir pausieren bei Pony und Esel, ein paar Fasane und wir erschrecken uns gegenseitig und schon sind wir wieder am Platz.
Der angesagte Wind aus Nordwest blieb vormittags aus, jetzt dreht er auf Südost und kommt mit ca. 7Bf, Segler suchen Schutz fürs Übernachten in unserer Bucht.
Es regnet, die Nachbarin holt Lej mit einem Eis zum Fernsehen und nimmt das Handy zum Laden mit. Ich will auch Kind sein, statt dessen baue ich das Tarp schützend vors Zelt, höre und beobachte 7 Kuckucke in den nahen Bäumen, das grenzt an Ruhestörung.
Ich stelle fest, dass die ersten 10 Literpacks Milch alle sind. Zum Abendessen gibts Goulasch mit Nudeln für Lej, für mich Putenmedaillons mit Erbsen und Bechamelkartoffeln.
Im Bett spielen wir noch ein paar Minuten "Ich sehe was was Du nicht siehst", lesen die Gute Nacht Geschichte und dann ist Licht aus.

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Troubadix Offline



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22.12.2012 00:57
#30 RE: Eine kleine Canadier-reise mit Segel, Paddel+AB antworten

Moin,
Freitag,
Lej weckt mich um 4Uhr morgens mit, "ich kann nicht schlafen". Während es in Strömen regnet, finde ich den Ausschalter an dem Kind nicht.
Wir lesen 7 Gute Nacht Geschichten, wir spielen eine halbe Stunde "ich sehe was was Du nicht siehst", mit Strandgut auf dem Kopf schneiden wir uns gegenseitig Grimassen. Ich werde gezwungen endlose alte Abenteuergeschichten aus meiner Zeit bei der Christlichen Seefahrt und von den Jahren in Afrika und den anderen Kontinenten zu erzählen.
Zwischen 7 und 8 Uhr müssen wir beide wieder eingeschlafen sein. Gegen 10Uhr stehe ich auf und finde keine Eier für Lej zum Frühstück.
Nun waren wir einkaufen und haben die Eier verpeilt. Auf Lejs Enttäuschung hin mache ich Zugeständnisse, wir segeln nachmittags noch los zum Netto nach Aerösköbing, Lej fängt zwischendurch einen Hornhecht.
Bei moderatem Wind, geschützt gegen den Südost bis zum Ende der Steilküste an der Spitze von Urehoved ist es gemütlich, dann geht es gegen eine 3-4 etwas spritzig bis kurz vor die kleine Insel Dejrö, von dort ist es dann die letzten Meter bis zum Netto wieder ruhig.
Lej lasse ich beim Canadier, schnell die 30 Meter in den Supermarkt, Eier und ein paar Kleinigkeiten, gut ist`s.

Beim Kanu sehe ich Lej sich mit der kataloggestylten Crew einer 12 Meter Charteryacht unterhalten.
Ich gehe etwas langsamer und bekomme mit, wie sie Lej fragen ob er von Kiel hierher gesegelt ist. Als Antwort kommt: das Kanu ist ein Seeegelbooot, das kann nicht fliegen und die Frage von ihm gleich zurück" ist das eure Plastikschüssel" wobei er auf die moderne Hallberg Rassey zeigt.
Ich muss meine losen Sprüche und die Wortwahl im Gespräch mit Lej in Zukunft etwas angemessener wählen, denn irgendwann kommen wir wieder nach Hause.
Es hat etwas aufgefrischt und soll absehbar noch mehr werden und Gewitter mit Starkregen geben. Hier in der Stadt wollen wir nicht bleiben auch wenn Aerösköbing mit seinen niedrigen und stilvollen alten Häusern wunderschön ist.

Wir legen gleich wieder ab, wollen unter Motor so schnell es geht zum Zeltplatz bei Ommel in die Klövenbucht. Gerade sind wir an der Insel Lilleö vorbei als wir eine dunkle Wand von Marstal heranziehen sehen.
Der Kurs wird Richtung Ommelshoved geändert, wir gehen auf halber Strecke zwischen der Steilküste und einem einsamen praktischen Toilettenhäuschen an den Strand.
Nach kurzer Sondierung verkriechen wir uns mit dem ganzen Gerödel hinter den einzigen Busch in nächster Umgebung um etwas Schutz gegen das aus Südost heranziehende Unwetter zu haben.
Wir sind mit Aufbauen und Einrichten schneller geworden.
Noch bevor uns Gewittersturm und Regen erreichen ist alles fertig und wir machen es uns im Zelt gemütlich, Lej hält die flache Hand hoch.
Das erste Buch mit den Gute Nacht Geschichten ist in dem Haus am Nokkebynoor, bei dem netten älteren Ehepaar mit dem unerschöpflichen Vorrat an Eis am Stiel geblieben.
Könnte ja sein, dass mal einer der Leser Lust hat da mit Kind(ern) vorbei zu paddeln oder zu segeln und hat das Märchen oder Geschichtenbuch vergessen, dort könnt ihr euch bestimmt eins ausleihen.
Es gibt eine neue Gute Nacht Geschichte aus dem nächsten Buch.

Angefügte Bilder:
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