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Dieses Thema hat 22 Antworten
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Ulme Offline




Beiträge: 793

06.12.2013 11:05
#16 RE: zuwenig Wasser-zuviel Wasser Eindrücke antworten

Zitat von mentalpaddler im Beitrag #14
Die Traun ist zu

Aus welchem Jahr ist denn das Foto? Ich war gestern an der Traun.
Im Staubereich Lambach.

AxeI Offline




Beiträge: 1.001

06.12.2013 11:24
#17 RE: zuwenig Wasser-zuviel Wasser Eindrücke antworten

Roberts Eintrag stammt vom 19.02.2012 21:32 - steht links daneben.

Axel

P A D D E L B L O G
There's more means to move a canoe than paddles

Ulme Offline




Beiträge: 793

06.12.2013 12:17
#18 RE: zuwenig Wasser-zuviel Wasser Eindrücke antworten

Oh! Habe ich glatt übersehen, bzw. an meinen Sinnen gezeifelt :-)

Zum Thema Xaver: Mein Vater hat gestern früh die letzte Fähre von Wyk nach Dagebüll erwischt
und dann den letzten alternativen Zug bis Passau.
17 Stunden Odyssee...
Schnell kann es gehen wenn Mutter natur zuschlägt.

docook Offline




Beiträge: 885

06.12.2013 12:25
#19 RE: zuwenig Wasser-zuviel Wasser Eindrücke antworten

Moin Ulme,
da hat Dein Vater wohl gerade noch rechtzeitig reagiert. Gestern Abend fing das Zugchaos hier an. Diverse Strecken wurden stillgelegt oder mit Ersatzverkehr in längeren Zeitabständen bedient. Die "Ecke" Föhr kenne ich ebenso. Da wehte es schon ganz ordentlich. Zur Zeit ist das Schlimmste überstanden, sogar die Sonne scheint.
Viele Grüße
docook

docook Offline




Beiträge: 885

22.12.2014 09:09
#20 RE: zuwenig Wasser-zuviel Wasser Eindrücke antworten

Moin,
Das Wetter brachte hier im Norden mal wieder Sturm mit Orkanböen und eine Sturmflut mit ca.1,5 m Hochwasser oberhalb der normalen Hochwassermarke (also zuviel Wasser). Was im Sommer ein interessantes Paddelrevier ist, stellt sich nun eher ungemütlich und unwirtlich da. Die Ufer sind teilweise überschwemmt, der Fährbetrieb eingestellt, der Fluss erscheint deutlich breiter. Sollte das Wasser weiter steigen, müssen schwere Fluttore geschlossen werden und das Wasser steht während der Flutphase an den Scheiben der flussnahen Häuser.
Viele Grüße
docook

Angefügte Bilder:
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docook Offline




Beiträge: 885

16.01.2015 11:56
#21 RE: zuwenig Wasser-zuviel Wasser Eindrücke antworten

Moin,
gestern fuhr ich sozusagen durch`s Moor im Wasser. Leider hatte ich keine Kamera dabei. Jetzt erschien hier aktuell ein Zeitungsartikel, den ich euch nicht vorenthalten will (Nutzung des Artikel ist abgeklärt).
Viele Grüße
docook

ach ja: Die Schleuse haben wir beim HKT 2013 besichtigt.

Land unter in der Hamme-Niederung

Regen und Orkantiefs lassen Pegel steigen

Brigitte Lange 16.01.2015 Osterholzer-Kreisblatt

Sturm und Regen bestimmen das Wetter über Norddeutschland. Selten versprechen die Meteorologen Sonnenschein, und wenn, dann nur für wenige Stunden. Die Folgen sind unübersehbar. Die Gräben sind voll, die Wiesen unter Wasser. Der Gewässer- und Landschaftsschutzverband (GLV) Teufelsmoor bleibt gelassen: „Alles normal für diese Jahreszeit.“

Schleusenwärter Richard Walter behält an seinem Arbeitsplatz, der Schleuse Ritterhude, die Wasserstände im Blick. Dabei bereitet ihm der Regen der vergangenen Wochen weniger Sorgen als die Sturmfluten. Sie drücken das Wasser bis hoch in die Hamme. (Brigitte Lange)
Land unter heißt es zurzeit vielerorts im Kreis Osterholz. Die Böden sind vom Regen der vergangenen Tage und Wochen gesättigt; sie können kein Wasser mehr aufnehmen. Die Gräben sind voll. Entlang der Kreisstraße 9 bei Tietjens Hütte haben sich die Wiesen in eine Seenlandschaft verwandelt. An der Ritterhuder Schleuse zeigen die Messgeräte einen Pegelwert von sechs für die Hamme an. „Das entspricht einem Meter über Normal-Null“, erklärt Andreas Burfeind, Geschäftsführer des Gewässer- und Landschaftsschutzverbands Teufelsmoor.
Wendepunkt für die Hamme

Der Boden in der Hamme-Niederung ist gesättigt, die Gräben voll und der Wasserstand an der Schleuse liegt bei sechs Metern – da geht jeder weitere Tropfen in die Fläche. (Christian Valek)
Ein Wendepunkt für die Hamme: „Ab diesem Pegelstand geht das Wasser in die Fläche“, sagt Richard Walter. Jeder weitere Zentimeter überschwemme die Wiesen. Walter und sein Kollege Peter Bald sind Schleusenwärter in Ritterhude, arbeiten für den GLV. Sie haben die Wasserstände der Hamme im Blick, und zwar 24 Stunden am Tag. In trockenen Sommern sorgen sie dafür, dass genug Wasser in der Hamme-Niederung verbleibt. In nassen Wintern wie diesem geht es darum, so viel Wasser wie möglich die Lesum hinunter zur Weser zu schicken. „Im Sommer haben wir oft nur eines der drei Sieltore geöffnet und dann auch nur 15 Zentimeter hoch; jetzt stehen alle Sieltore und selbst das Schleusentor weit offen“, sagt Walter.
Gezeiten spielen wichtige Rolle

Sobald es möglich ist, werden die Sieltore weit geöffnet, um Wasser abfließen zu lassen. (Brigitte Lange)
Trotzdem fließt in diesen Tagen längst nicht so viel Wasser durch die Schleuse in Richtung Meer, wie Walter es gern hätte. Er kann schließlich die Sieltore nicht nach Belieben offen lassen. Die Hamme ist über die Lesum mit der Weser und damit mit dem Meer verbunden. Das heißt: Das Wasser steigt und fällt in Abhängigkeit von den Gezeiten. Nur das Sperrwerk in Lesum und die Schleuse in Ritterhude verhindern, dass mit jeder Flut das Wasser über die Hamme zurück ins Hinterland gedrückt wird. Der Tidenkalender ist daher ein wichtiges Arbeitsmittel für Richard Walter. Der und die elektronischen Messgeräte, die ihm zeigen, wie hoch das Wasser vor und hinter der Schleuse steht.
Sobald die Pegel auf beiden Seiten der Schleuse identisch sind, können die Tore bei abfließendem Wasser geöffnet werden. Bei Gleichstand und auflaufendem Wasser werden sie geschlossen. Würde er den Moment verpassen, könnte schnell der Druck des Wassers ins Landesinnere so groß werden, dass die Sieltore gar nicht mehr geschlossen werden können. Etwas, das nie passieren dürfe und auch noch nie passiert sei, sagt Andreas Burfeind: „Flapsig gesagt, wäre sonst alles bis Worpswede nur in Gummistiefeln zu erreichen.“ Walter und sein Kollege Bald lassen daher in diesen Tagen den Pegelstand, wenn er sich dem kritischen Punkt nähert, nicht aus den Augen. Selbst Kaffeeholen werde dann auf später verschoben, meint der Schleusenwärter.
Bei normalem Wetter können die Sieltore fünfeinhalb Stunden geöffnet bleiben, berichtet er. „Im Augenblick kommen wir aber selbst mit zwei Sielzugzeiten nicht auf diese Zeit. Da kriege ich nichts weg.“ Und die paar Zentimeter, die bei einer Sielzugzeit letztlich ablaufen, sind im Handumdrehen wieder aufgefüllt. So viel fließe derzeit aus der Hamme und den Wiesen nach.

2012 deutlich höhere Pegel
Dass die Tore nur verkürzt geöffnet werden können, hängt allerdings weniger mit dem vielen Regen und den daraus resultierenden hohen Wasserständen zusammen. „Wir hatten zwei Sturmfluten“, sagt der Schleusenwärter. Dadurch sei das Wasser von der Weser stärker und länger als sonst durch die Lesum ins Landesinnere gedrückt worden. Der Nordwestwind sei das Problem, bestätigt Andreas Burfeind.
Dazu komme, dass hinter der Schleuse die Wümme in die Hamme mündet, die ab dem Zusammenfluss zur Lesum wird. Die Wümme aber führe zurzeit ebenfalls mehr Wasser. Das werde bei Hochwasser auch in Richtung Schleuse gedrückt. Dadurch steige der Pegel hinter der Schleuse flussabwärts immer stärker. Die Folge: Bis bei einsetzender Flut Gleichstand zwischen den Pegeln beiderseits des Bauwerks erreicht wird, dauert es deutlich länger als sonst. Das Zeitfenster für den Sielzug verkleinert sich. Es kann weniger Wasser abfließen.
Andreas Burfeind und Richard Walter sehen trotzdem keinen Grund zur Sorge. Noch entsprächen die Werte der Jahreszeit. 2012 habe das ganz anders ausgesehen, erinnert Burfeind. Damals standen die Pegel deutlich höher, waren die Wiesen und die für Überflutungen gedachten Retentionsflächen in der Hamme-Niederung gefüllt. „Aber damals hatten wir hier an der Schleuse auch einen Pegelstand von 1,30 Metern über N.N“, sagt Burfeind.

Info für die "Holzwürmer" unter uns:
6. Holzkanadiertreffen 19.6. – 21.6.2015 DAS ORIGINAL in Ritterhude. Infos siehe hier im Forum im eigenen thread.

Volker1960 Offline



Beiträge: 19

16.01.2015 19:54
#22 RE: zuwenig Wasser-zuviel Wasser Eindrücke antworten

Mönsch,

dascha n Ding in Bremen und umzu. Ich hätte nicht gedacht, daß das so in meiner alten Heimat aussieht. Landunter... Hoffe das normalisiert sich bei euch im Norden demnächst. Obwohl ja zur Zeit ein Sturm den anderen jagt.

Hol die hard,
Volker

docook Offline




Beiträge: 885

19.01.2015 11:58
#23 RE: zuwenig Wasser-zuviel Wasser Eindrücke antworten

Moin,
bin gestern mal kurz auf`s Wasser gegangen, bevor das nächste Schnee/Graupelschauer herunter kam. Der Wasserstand ist zur Zeit täglich zur Stauzeit recht hoch. Die Anleger werden überspült. Aus dem Morr kommt einfach zuviel Wasser. Es ergeben sich ganz andere Blickwinkel. In der Zeit, wo Wasser zur gegenüberliegenden Tideseite ablaufen kann wird der Fluss zum schnell strömenden Revier Viele Grüße
docook

Im Bild die Schleuse von flussauf gesehen

Info für die "Holzwürmer" unter uns:
6. Holzkanadiertreffen 19.6. – 21.6.2015 DAS ORIGINAL in Ritterhude. Infos siehe hier im Forum im eigenen thread.

Angefügte Bilder:
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