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Dieses Thema hat 38 Antworten
und wurde 4.025 mal aufgerufen
 Allgemeines Canadierforum
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lej ( gelöscht )
Beiträge:

16.03.2011 13:16
#16 RE: Canadier im Solobetrieb antworten

Moin Bene
Den gibts doch bestimmt ab dem 16.4 auf der Globeboot zum Testen.
LG Jürgen

ich Offline




Beiträge: 463

16.03.2011 13:35
#17 RE: Canadier im Solobetrieb antworten

Zitat von lej
Den gibts doch bestimmt ab dem 16.4 auf der Globeboot zum Testen.


Das ist gut möglich, weiß ich aber nicht...

Sailor Offline



Beiträge: 60

19.03.2011 05:35
#18 RE: Canadier im Solobetrieb antworten

moin moin alle zusammen,

ja, an ein "wiederverkauf" ist nach >3 Jahren Dauereinsatz wohl nicht zu denken.
Und wieso habe ich viel zu viel Gepäck? Da ich mir eine Gepäckliste (Exceltabelle) mit Gewichtsangaben aufgebaut habe und nur das "Nötigste" mitnehme (ohne Fernseher, Stereoanlage ...) und wenn man bedenkt, daß ich auch 95kg wiege - was bleibt für die persönliche Ausrüstung ? Was sind 150kg Gepäck, wenn man autark über mehrere Jahre unterwegs sein will (expeditionsmäßig)? Sicherlich werde ich unterwegs auch mal meine Lebensmittelgrundvorräte erneuern, aber da das Projekt schon einiges an Kapital verschlingt - muß ich halt unterwegs etwas sparsamer leben was mir die Natur so bietet).
Reiseroute liegt in groben Zügen fest, bzw. Startgebiet (Ruhr oder Mecklenburger Seenplatte), weiter nach Norden (über Polen oder Dänemark in Richtung Schweden/Finnland) ansonsten: wohin der "Wind" mich weht.
Überlegungsbedarf habe ich noch bei der Navigation: Kartenmaterial oder see/flußtaugliches Navi (soll nur zur Übersicht sein)
Weiterhin (Dank dem Forum) werde ich mir ein "TenTipi Saphir 5" zulegen, außerdem schieße ich seit 30 Jahren mit Pfeil u. Bogen und somit werde ich diese "Freizeitausrüstung" natürlich mitnehmen.

Ich werde mir die vorgeschlagenen Boote mal anschauen und mich mit der Materialkunde auseinandersetzen

Gruß Ralph

p.s.
für die Kommunikation unterwegs will ich mir ein Netbook zulegen

bjoernen Offline




Beiträge: 417

19.03.2011 18:43
#19 RE: Canadier im Solobetrieb antworten

Zitat von Sailor
...an ein "wiederverkauf" ist nach >3 Jahren Dauereinsatz wohl nicht zu denken....

Nanu? Nach drei Jahren ist ein Ally, wie auch jedes andere Boot sehr gut wiederverkäuflich. Zumindest, wenn man halbwegs versucht, nicht den Eindruck zu vermitteln, man habe das Boot seit der Anschaffung immer nur hinter dem Auto hergezogen.Von dieser Art habe ich bisher nur einen Ally kennengelernt. Aber der ist auch deutlich über drei Jahre auf dem Wasser unterwegs. Ansonsten sollten nach drei Jahren ca 20% Wertverlust beim Frühjahrs- / Sommerverkauf zu erreichen sein.

Zu Navigation / Kommunikation: Ein Netbook ist zwar eine gute Sache. Aber Wassersport und Netbook vertragen sich auf Dauer nur sehr schlecht. Dafür ist unser Lebensraum einfach zu feucht. Was man - theoretisch - machen kann, ist, einen Tablett-PC mit einigen dieser netten Silikat-Beutelchen vom Schuhhandel zusammen in einer wasserdichten Kartentasche vor Feuchtigkeit zu schützen. Nur ist hier natürlich der Bildschirm recht gefährdet.

Um ab- und zu mal eine Position zu ermitteln, ist ein einfaches GPS-Gerät ausreichend. Geräte mit Karten werden unbezahlbar, da man auch die Karten für diese Geräte braucht.

Alternativ kann man darüber nachdenken, Netbook, GPS und Mobiltelefon durch ein preiswertes Smartphone mit GPS-Empfänger und WIFI zu ersetzen. So gibt es z.B. einige HTC-Geräte mit QWERTZUI-Tastatur und großen Batterie-Packs für wenige Euro auf einer allgemein bekannten Auktionsplattform. Mit der entsprechenden APP kann ein solches Smartphone z.B. automatisch Positionsmeldungen auf eine Blog-Seite oder zu Freunden simsen, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind (Beginn Bewegung, Stopp Bewegung für mehr als... Minuten, Alle X-Minuten etc.). Diese Apps werden meist in Drachen- und Segelfliegerforen besprochen. Ein solches Gerät ist zwar auch wasserempfindlich, aber der Schmerz beim Entsorgen eines 50-Euro-Gerätes ist deutlich geringer als bei Netbook, Tablett-PCs, iPhones etc., bei denen die Anschaffung ja doch erst beim sieben bis achtfachen des eben genannten Wertes anfängt.

Grüße

Björn

... der mit dem Ally tanzt ...
(und ständig an's Essen denkt)

Panta Rhei Offline



Beiträge: 75

19.03.2011 20:46
#20 RE: Canadier im Solobetrieb antworten

Hallo,

wenn ich mir diese Tour so vorstelle, was nicht ganz einfach ist, weil die Angaben ja eher vage sind, scheint es sich eher um eine Großfluß/Seen Angelegenheit zu handeln. Hierfür würd ich persönlich, wenn man jetzt wirklich Faltkanadier Vorteile wie leichtere Zugverbindungen zwischen Spanien und Schweden braucht, lieber den Ally Challenger (17DR) nehmen. Durch die grade Spur kann man, grade als Solopaddler einfach effektiver Sitn Switch paddeln, außerdem ist er ein bißchen schneller als der Tour (auf drei Jahre gerechnet könnte das durchaus 4 Tage Zeitersparnis bringen ), den ich ansonsten als Allroundboot lieber paddle. (Wobei ich selber für diesen Zweck den Pathfinder (15,7) noch besser (da schmaler) finde, aber der verpaßt mit 478 cm das Längenkriterium). Wehmutstropfen: Salzwasser mögen die Ally Rohrverbinder nicht wirklich gerne, müßte man dann mit Gummistrops ausrüsten).

Gruß To m m y

ich Offline




Beiträge: 463

19.03.2011 21:08
#21 RE: Canadier im Solobetrieb antworten

Zitat von Panta Rhei
Salzwasser mögen die Ally Rohrverbinder nicht wirklich gerne, müßte man dann mit Gummistrops ausrüsten).


Und die Verbindungshülsen gut fetten, damit das Alu nicht aufblüht und das Gestänge sich nicht mehr zerlegen läßt!

LG
Bene

lej ( gelöscht )
Beiträge:

19.03.2011 22:42
#22 RE: Canadier im Solobetrieb antworten

Moin Sailor
Egal wie herum du fährst, mach dir Gedanken über deine WETTERFÄHIGKEIT und eigenes GESEHEN WERDEN. Rechts rum mußt du einen enormen Abstand zur Küste halten(Hoheitsgebiet,Sperrzonen, keine EU) wenn du in einem Hafen einklarieren willst. Es liegt nahe, dass du an der russischen Grenze vom Wasser auf die Straße mußt,verlangt einen sehr guten Bootswagen und einige Kilometer zu Fuß. Willst du alle Buchten ausfahren, wird das mit 3J. nichts, zumindest nichts Entspanntes. Links herum hast du einige gut frequentierte Schifffahrtsstraßen, allerdings kannst du das gegenüberliegende Ufer bei guter Sicht fast noch erkennen. Da kommen schon ein paar Stunden Überfahrt zusammen, das könntest du vorher einmal ausprobieren, denn das erste mal gut 20km über offenes Wasser am Stück im Canadier ist mir sehr schwer gefallen, da ich 3/4 der Strecke das Gefühl hatte, dass das Ufer nicht näher kommt aber das zurückliegende schon recht weit weg ist.
Belt ist schon noch okay aber Öresund queren ist wirklich gefährlich, da du dort durchaus 10 Schiffe oder mehr auf einmal ausrechnen mußt, alle verschieden schnell. Die Alands kannst du mittig oder südlich queren, nördlich ist eine Temperaturschranke wodurch die Wassertemperatur auch im Sommer frisch ist( Trockenanzug?) auch reger Fährverkehr. Um die Geschwindigkeiten der Schnellfähren einschätzen zu lernen, kannst du dir ein paar Filme ergoogeln. Den Dingern unbedingt aus dem Weg gehen, nicht in deren Schiffahrtsrouten unterwegs sein.
Auf dem Rückweg hast du auf jeden Fall überwiegend Wind von vorne (Windkalender), Rücktour Ende September, sonst mindestens doppelte Zeit.
Das kann eine schöne und machbare Tour werden, dafür ist es ein großer Vorteil, wenn du dich mit ein paar unweigerlich auf dich zukommenden Dingen vorher praktisch vertraut machst.
Gruß Jürgen

Sailor Offline



Beiträge: 60

20.03.2011 06:02
#23 RE: Canadier im Solobetrieb antworten

Björn, Danke - smarthphone habe ich im Hinterkopf mal gespeichert, zumal man ja auch damit ins Internet und somit an Informationen kommen kann, ja die Dinger werden immer interessanter.
Aber der Gedanke an einen Faltcanadier stößt immer noch auf Skepsis. Grund: vor fast 40j bin ich mit meinem alten Faltboot im Pazifik (Gilbert&Ellice Islands) beim Inselhüpfen unterwegs gewesen und bei dieser Dauerbelastung mußte ich ständig das Gerüst nacharbeiten. Wenn man aber ständig seine Konzentration aufspaltet - übersieht man vielleicht wichtigere Dinge, die das weitere Überleben sichert.
Und wie Bene anmerkte, muß auch das Alugestänge gefettet und überprüft werden. Aber ich will ja mein zukünfiges Gefährt nicht zusammenlegen und transportieren und an eine "Zugüberführung" ... ich glaube, dann bin ich hier fehl am Platz.
Jürgen, Deinen Hinweis der östlichen Route - habe ich am eigenen Leib auch schon erfahren, natürlich mit Unterbringung in einem komfortablen Hotel (mit so seltsam wirkenen steifen Gardinen aus Stahl), aber das ist doch schon ein paar Jahre her und ... hat sich das immer noch nicht gebessert?
Dein Hinweis, auf die Gegebenheiten der beruflichen Seefahrt, sind richtig und werden berücksichtig. Habe unheimlichen Respekt vor den großen und kleinen "Pötten" und habe auf meinen Kajaks immer einen Radarreflektor, bei solchen Gelegenheiten, installiert ... hat eigentlich immer geholfen und der "Ausguck" konnte mich immer in Augenschein nehmen.
Und so kommt ein Ausrüstungsteil nach dem Anderen zusammen - deswegen verstehe ich nicht, daß man sich Gedanken über das Gewicht von ca. 250 kg inkl. Paddler wundert? Klar - jemand der sich 'n Kasten Bier und seine Angel ins Boot packt, hat sicherlich keine Gewichtsprobleme ... das kriege ich auch in meinem Lettmann-Pazifik unter und der Trimm stimmt dabei auch, die leeren Flaschen können schließlich wieder mit Wasser gefüllt ... aber das passt hier nicht hin

Gruß Ralph

Sailor Offline



Beiträge: 60

22.03.2011 18:38
#24 RE: Canadier im Solobetrieb antworten

Also fassen wir es mal zusammen:
Faltboot - macht irgendwie kein Sinn bei dem Projekt
Laminat - läßt sich überall reparieren und auch Material beschaffen.
Royalex - robust, und man kann das Rep.-material auch so ziemlich überall kriegen, oder mitschleppen.
Ach ja, es gibt ja auch noch
Holz - sieht super aus und ist sehr pflegebedürftig (bei Sonneneinwirkung)

Prospektor - Design aus dem wilden Canada, gut als Lastesel, aber auch gut mit etwas weniger und schnell genug um einem Unwetter oder sonstige unvorhergesehende Unbill auszuweichen?
Was bleibt als Alternative?
Gesucht wird also: ca. 5,00 - 5,30 lang, 0,80 - 0,90m breit = eigentlich gute Proportionen

Wer hat Erfahrung mit dieser Größenordnung?

Gruß Ralph

lej ( gelöscht )
Beiträge:

23.03.2011 11:42
#25 RE: Canadier im Solobetrieb antworten

Moin Sailor
Letztendlich kann dir keiner deine Entscheidung abnehmen, fahren tun sie alle. Nimm das Kanu welches am besten zu den extremsten Anforderungen der Tour paßt und das ist es dann.
LG Jürgen

Sailor Offline



Beiträge: 60

23.03.2011 18:36
#26 RE: Canadier im Solobetrieb antworten

Hei Jürgen,

sicherlich hast Du recht, aber ...
der Markt ist unendlich groß und ich bin mit meinen Vorstellungen immer noch am Anfang.
Die Hersteller selber preisen "ihre" als die Besten, Schnellsten, Sichersten ... deswegen werde ich mal zu Schroer oder Zölzer fahren und die ein bißchen nerven.

Danke erst mal

Ralph

ich Offline




Beiträge: 463

23.03.2011 18:50
#27 RE: Canadier im Solobetrieb antworten

Zitat von Sailor

der Markt ist unendlich groß und ich bin mit meinen Vorstellungen immer noch am Anfang.


Aber gerade deshalb neigt man auch dazu sich bei der suche zu verzetteln!

Sailor Offline



Beiträge: 60

24.03.2011 03:40
#28 RE: Canadier im Solobetrieb antworten

ja, deshalb wollte ich mich auch vorher im Forum informieren

aber trotzdem
Danke

ist ja schließlich auch ein nicht alltägliches Projekt

Ralph

Wolfgang Hölbling Offline




Beiträge: 2.916

24.03.2011 12:06
#29 RE: Canadier im Solobetrieb antworten

Hallo Ralph,
Shearwater ist auch eine Möglichkeit.
LG

Wolfgang Hölbling

Sailor Offline



Beiträge: 60

26.03.2011 05:26
#30 RE: Canadier im Solobetrieb antworten

Hallo Wolfgang,

habe mir mal shearwater.com angeschaut. Sieht aus wie eine Klinkenbeplankung. Da wir bald ein Testwochenende (Händler- und Hersteller) an der Ruhr (Hengstey- u. Harkortsee) haben, werde ich mir mal ein paar Canadier mitbringen lassen und testen.

Danke Ralph

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