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Dieses Thema hat 20 Antworten
und wurde 1.674 mal aufgerufen
 Ausrüstung > Zelte, Öfen, Kochen, Lagerleben
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Wolfgang Hölbling Offline




Beiträge: 2.916

26.11.2010 12:09
Angelzeug antworten

Liebe Fischer.
Zielsetzung: Minimale Angelausrüstung für eine mehrtägige Kanutour, Fluß und See. Waidgerecht!
Zwar bin ich selbst kein Leie auf dem Gebiet, dennoch würde mich interessieren was Ihr mitnehmt.
"Petri"

Wolfgang Hölbling

ich Offline




Beiträge: 463

26.11.2010 12:13
#2 RE: Angelzeug antworten

Hi,

ich hab meist ne mittelschwere Teleskop (ca. 40gr. Wurfgewicht) mit ner kleinen Rolle dabei. Dazu noch 1 oder 2 kleine Kästchen mit Spinner, Twistern etc. und Hakenlöser. Passt auch locker in/an den Rucksack.
Seit diesem Jahr hab ich eine 4tlg. Fliegenrute in nem festen Köcher; die kann einfach mit ins Boot geworfen werden oder auch seitl. an den Rucksack und das Zubehört (div. Fliegen, Vorfächer...) ist ech extrem klein und leicht!
Jetzt muss ich damit nur noch n guten Fisch fangen ;-)

MrDick Online




Beiträge: 1.234

26.11.2010 13:22
#3 RE: Angelzeug antworten

Kommt auf das Gewässer an: Wenn eher Flach oder Fische in flacheren Uferzonen, dann eine Fliegenrute mit 6er oder 7er WF Longbelly Schnur, 2 selbstgedrehte Vorfächer mit Pitzenbauerring und etwas Vorfachschnur, und ein Satz Spezial-CDC-Fliegen, ein Satz mittelgroße Adam´s und etwas Fett. Watkescher falls Platz ist, Arterienklemme als Hakenlöser. Den Rest finde ich vor Ort. Als Zusatzausrüstung oder für Tiefe Gewässer, Eine Coladose mit 20-30 Meter Schnur drauf, ein Barschschmimmer vorbebleit, etwas leichten Bleischrot und ein Paar Vorfächer mit Haken von 6 - 12. Das (Hobo-Fishing) ist eine kompakte und Ziemlich erfolgreiche Methode Fisch zu beschaffen. Dank Schwimmer kann man das ganze einfach reinhängen und Warten.

Für´s sinnliche Fischen auf Sicht in der Dämmerung kommt dann eher die Fliegenrute zum Einsatz. Generell ist es aber ein Unterschied, ob man etwas Essen, oder Fischen will, finde ich.

P.S. Bei waidgerecht scheiden Dynamit und Harpune und Totquatschen wohl aus, oder?

-
"It's not the equipment!" (Pat Moore)
-
...der will nur spielen!
Für alle die am Bodensee spielen wollen: http://www.freestylecanoeing.org

ich Offline




Beiträge: 463

26.11.2010 13:50
#4 RE: Angelzeug antworten

Zitat von MrDick
Generell ist es aber ein Unterschied, ob man etwas Essen, oder Fischen will, finde ich.


Leiider sogar ein gewaltiger!!!

welle Offline




Beiträge: 1.525

26.11.2010 14:26
#5 RE: Angelzeug antworten

moin
ich hätte gerne mehr übers Hobo fishing gewußt - hört sich gut
an...mach mal einen thread damit auf wäre super oder per pm?
Gruß aus der verschneiten Nordheide
Albert

MrDick Online




Beiträge: 1.234

26.11.2010 14:37
#6 RE: Angelzeug antworten

Hi Albert!
Das ist keine große Sache:
In diesem RM_video ist im dritten Drittel zu sehen wie es geht.

Ich glaube ein eigener Thread lohnt sich da nicht.

Liebe Grüße, Sebastian

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"It's not the equipment!" (Pat Moore)
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lej ( gelöscht )
Beiträge:

26.11.2010 15:04
#7 RE: Angelzeug antworten

Moin
Mittlerweile bin ich vom Lustfischer fast zum reinen Kochtopfangler geworden und selbstgefangener Fisch ist eine feste Größe auf unserem Speiseplan. Überwiegend wird aus dem Canadier geangelt ob auf der Stelle oder während der Fahrt, nimmt Einfluss auf die Ausrüstung.
Während der Fahrt schleppen wir mit ein bis zwei 70-100cm langen Vollglasfieberruten kontinuierlich Kunstköder mit der jeweiligen Gewässertiefe angepassten Kunstködern fast immer hinter uns her, was kaum Einfluss auf die Geschwindigkeit nimmt, jedoch ein gutes Zusammenspiel im Boot erfordert, da man von den Bissen in der Regel überrascht wird, die Erfahrung erarbeitet man sich mit der Zeit.
Vollglasfieberruten sind anderen vorzuziehen, da man nur damit durchaus grob umgehen kann, was im Canadier von Nutzen ist.
Zum Spinn- oder Fliegenfischen vom treibenden Canadier benutze ich entweder eine kleinst zerlegbare Reisespinnrute mit Köcher oder eine robuste ca. 2m lange Vollglasfiberrute mit Wasserkugel und Fliegenvorfach oder nur mit Kunstköder wie Spinner, Löffel, Gummifisch etc..
Das Angeln mit dem Canadier auf der Stelle erfordert entweder auf Fließgewässer eine Stange oder einen Anker oder auf Stillgewässer 2 Stangen bzw. Anker.
Für das Angeln am Biwakplatz vom Ufer oder Steg aus, nehme ich für die Kinder 3m kurze Billigstippen für ca. 5 Euro mit und daran kommen 2,80m Schnur mit Korken, Blei und Haken. In der Regel sorgen die Kinder dann ganz allein für genug Fisch. Siehe z.Bsp. beim Treffen von Frank Moerke, Kinder in Dauerbeschäftigung und genug Fisch zum Essen.
Zum Spaß für mich, nehme ich auf den Skandinavientouren noch eine kleinst zerlegbare Reisefliegenrute mit, zum effektiven Nahrungsbeschaffen mit Kunstfliege, ist das Angeln mit normaler Spinnrute plus Wasserkugel mit Fliege, nicht nur für Ungeübte, deutlich einfacher.
Als Standardausrüstung mit dem Hintergedanken von Platzersparnis, reicht eine kurze Vollglasfieberrute plus Kleinzubehör incl. einer Hechtfalle( Verboten in einigen Ländern) für eine Tour völlig aus. Für die Kinder reichen auch nur Vorfächer mit Korken, Blei und Haken, den dazugehörigen Angelstock schneidet man/Frau sich unterwegs.
Wenn jemand Interesse am Meeresangeln aus dem Canadier hat, soll er/sie nachfragen, da das für die meisten nicht zutrifft, würde das zu weit führen.
Gruß Jürgen

PS.Die Würmer nicht vergessen und ein kleines Gaff ist einem Kescher vorzuziehen.

Wolfgang Hölbling Offline




Beiträge: 2.916

26.11.2010 17:09
#8 RE: Angelzeug antworten

Gemeint war die Frage schon im Bezug auf Nahrungsbeschaffung,
sonst sind der Phantasie - und dem Gewicht - wenig Grenzen gesetzt.
Das ist dann so wie mit der Fotoausrüstung, da habe ich beim Paddeln ( fast ) immer nur eine kleine "digitale" dabei.
Der Tip mit der Vollglasrute scheint mir wertvoll, hält auch den Schaden im schlimmsten Fall in Grenzen.
Wenn es nur ums Angeln zum Spaß geht, würde ich mich sicher auf eine Fliegenrute beschränken - wie "Ich" vorschlägt in einem festen Köcher.
Und Sebastian zum Hobo-Fishing: erinnert mich an meine frühe Jugend und daran, warum ich ungern in die Schnur greife. ( Den Fehler habe ich bei einem guten Karpfen gemacht - aber nur einmal! )

Coole Tips!

Wolfgang Hölbling

ich Offline




Beiträge: 463

26.11.2010 19:07
#9 RE: Angelzeug antworten

Zitat von lej

Mittlerweile bin ich vom Lustfischer fast zum reinen Kochtopfangler geworden und selbstgefangener Fisch ist eine feste Größe auf unserem Speiseplan.


Hi Jürgen,

das finde ich ja sehr kompliziert, also die feste Größe auf dem Speiseplan! Ich habe immer wieder Gewässer, wo einfach absolut nix beißt, in nem anderen Urlaub fange ich dann wieder mehr als ich zu träumen gewagt hätte. Dadurch läßt es sich für mich überhaupt nicht planen.
Ich hab allerdings auch noch nie wirklich im Meer geangelt, ist das ein großer Unterschied?

Gruß
Bene

lej ( gelöscht )
Beiträge:

26.11.2010 19:49
#10 RE: Angelzeug antworten

Moin
Hallo Wolfgang:
Seit ungefähr einem Jahr gibt es in gut sortierten Angelläden ganz kurze Bootsruten aus Glasfieber zu kaufen, ich habe mir meine schon vorher aus Russland mitgebracht. Auch mittellange Vollglasruten habe ich mir dort gekauft, hier gibts die nicht. Mit den Russen ist es bei Angelgeräten wie bei Canadiern in Kanada/USA, die sind uns im Angebot um Längen voraus.

Hallo Bene: Es gibt Tage, da denkt man, gar nichts beißt und natürlich gibt es gute und schlechte Beißzeiten. Vor Schilfkanten und in senkrechten Kehrwassern zwischen Wasserpflanzen geht aber immer was und wenn es nur kleine sind, ein paar mehr davon machen auch satt. Kleine Barsche kann man/Frau in jedem Kochtopf räuchern und die schnappen nach allem.
Wenn tagsüber nichts beißt, dann nachts.
Über Nacht lege ich auch Scnüre und habe eine Klappreuse mit.
Bei vermeintlich schlechtem Beißwetter, wie Wind, Wellen, Regen, hat man guten Erfolg, wenn den ganzen Paddeltag etwas tiefer mitgeschleppt wird.
Angeln im Meer ist vom Posen- und Fliegenangeln mal abgesehen in der Regel schon anders. Bleigewichte bis 200g das Stück, große Tauchschaufeln, stärkere Rollen und Schnüre, etc. Du kannst gerne mal mitkommen, kapierst du sofort und fangen tust du auch.
Grüße Jürgen

ich Offline




Beiträge: 463

26.11.2010 20:18
#11 RE: Angelzeug antworten

Da würde ich gerne mal drauf zurückkommen, wird aber sicher ziemlich lange dauern..

lej ( gelöscht )
Beiträge:

26.11.2010 20:59
#12 RE: Angelzeug antworten

Wenn du das Angeln meinst, da reichen in der Regel 1-3 Std., Fische schlachten kann in Arbeit ausarten. Wenn du von einem Termin sprichst, mail rüber wann du Zeit hast, Moose hat auch Interesse und dieses Jahr oder später ist völlig egal.

ergee Offline



Beiträge: 5

27.11.2010 16:12
#13 RE: Angelzeug antworten

Hallo zusammen,
ich will mich hier mal einklinken weil ich denke es passt auch zur ersten Frage.
Seit ein paar Jahren fahren wir nun nach Schweden, immer mit Angel, aber alles was geht, ist dass die Köder (Spinner, Blinker, Gufi) zwischen den Steinen hängen bleiben und abreißen. Letztes Jahr hatte ich mal Maden probiert, aber ohne Erfolg . Habe ich nun die falsche Ausrüstung oder liegt es an der Technik?
Über ein paar Tipps hierzu wäre ich euch sehr dankbar.
LG Rainer

MrDick Online




Beiträge: 1.234

27.11.2010 17:59
#14 RE: Angelzeug antworten

Hallo Rainer!
Ich kenne jetzt das Revier nicht, aber ganz pauschal würde ich sagen, Fangerfolg hat zu 95% damit zu tun das Gewässer lesen zu können und die Standplätze der Fische zu kennen. An Seen ist das oft etwas schwieriger, da die Fische dort weniger Standorttreu sind, als im Fluß. Es Gibt da ein gutes Buch: "Der Fisch und sein Standplatz". Das ist vielleicht ein guter Einstieg. Ich würde auch mal Locals fragen. Vielleicht lassen die ja was raus.
Wenn Du die Lebensweise Deines Zeilfisches und das Nahrungsangebot zur jeweiligen Zeit am jeweiligen Ort kennst, ist schon viel gewonnen.

Liebe Grüße, Sebastian

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"It's not the equipment!" (Pat Moore)
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lej ( gelöscht )
Beiträge:

27.11.2010 18:45
#15 RE: Angelzeug antworten

Moin Rainer
Mit Maden würde ich es generell in stehenden oder langsam fließenden Gewässern direkt an den Schilfkanten oder zwischen den Seerosen versuchen. Auf Made beißen meistens kleine Barsche und Weißfische, Wurm ist in der Regel in Schweden im Ergebnis ergiebiger. Öfter findet man dort in Seen Holzstangen, die ein Stück aus dem Wasser schauen, an diesen entdeckst du, wenn es sich um keine Hechtfalle handelt, bei genauerer Betrachtung unter Wasser angebundenes Reisig, da lässt du einen kleinen Gummijig senkrecht daneben auf und niedertanzen und fängst Barsche.
In Fließgewässern zwischen Steinen, hat eher weniger Erfolg, da Barsch,Hecht und Weißfisch dort nicht unbedingt stehen sondern Forellen oder Äschen. Diese wiederrum werden an gut zugänglichen Stellen auch in Schweden stark befischt.
Meinen Blinker würde ich mit Umsicht geworfen eher zwischen toten Bäumen, die am Ufer im Wasser liegen, riskieren um einen Hecht oder Barsche zu fangen. Entlang des Ufers schleppen ist auch erfolgreich, Ausdauer gehört dazu.
Gruß Jürgen

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