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Dieses Thema hat 40 Antworten
und wurde 5.875 mal aufgerufen
 ALLGEMEINES CANADIERFORUM
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Andi ( gelöscht )
Beiträge:

15.01.2007 21:31
#21 RE: Wer benötigt eigentlich Canadier-Kurse???? Antworten

Hallo nochmal,

alleine die tatsache dass es über ein Forum wie dieses und Ohne Leitartikel im Kanumagazin möglich ist so was wie das Kringelfieber zu organisieren zeigt doch dass dafür ein "Markt" besteht. Ich hab es mir jedenfalls fest vorgenommen n. Jahr dabei zu sein (diesmal wirds wohl nicht klappen).

Gruß

Andi

P.S. Je vielfältiger die Angebote, je mehr davon werden wir im Lauf der Zeit wahrnehmen. Auch in anderen Sportarten gibts abseits von "Pflichtkursen" Platz für die exotischten Angebote.


Frank_Moerke Offline




Beiträge: 1.588

16.01.2007 07:48
#22 RE: Wer benötigt eigentlich Canadier-Kurse???? Antworten
Gestern war ganz treffend der Ist-Zustand im TV zu sehen:

Andreas Kieling ist im Yukon unterwegs. Er selbst bezeichnet sich als erfahrenen Paddler. Er paddelt mit seinem Sohn zwischen Eisschollen umher und trägt dabei keine Schwimmweste. Er ist nicht mal in der Lage, sein Boot geradeaus zu paddeln. Seitenwechsel nach drei Paddelschlägen, zwischendurch immer wieder mal ein Deppenschlag .... Am Paddel-Kilometern und Wildnistrips ist er zweifellos sehr erfahren, im Boot kennt er aber simpelste Dinge nicht.
Auch er gehört ganz sicher zu denen, die einfach nicht wissen, daß es überhaupt so etwas wie Paddeltechnik gibt.

Frank


Raff ( gelöscht )
Beiträge:

16.01.2007 09:48
#23 RE: Wer benötigt eigentlich Canadier-Kurse???? Antworten

Hallo Paddler,

vielen Dank für die vielen Antworten bzw. Meinungen.

Horden von Verleihpaddler die (Zitat) "ohne Sinn und Verstand" auf den Flüssen unterwegs sind und auch das Verhalten von Andreas Kieling sind Teil der deutschen Paddel-Realität. Und meines Erachtens nach ein sehr beachtlicher Teil der Realität.

Diese Feststellung und die Tatsache, dass die Nachfrage nach Paddelkursen stagniert (im Gegensatz zu Nachfragen nach Verleihbooten und touristischen Porogrammen) hat mich zu den o.g. Fragen veranlasst. Fragen, wohlgemerkt, nicht Feststellungen!!

@Mani: Die Paralelle zu Tenniskursen ist sicher da, allerdings hat der Tennisschulmarkt doch einige Vorteile gegenüber dem Kanukursmarkt. Er hat meines Erachtens deutlich mehr Volumen, einen direkteren Bezug zum Wettkampfsport (Medenspiele etc...) und es ist in der interessierten Bevölkerung völlig klar, wer Tennis spielen will, muss es lernen. Deshalb schickt man den Nachwuchs auch direkt in den Kurs.

An dieser Stelle wäre dann auch noch folgende Frage stellen: Wie bekommen wir den Nachwuchs ins Boot? Wie sieht es mit dem Nachwuchs aus?

Ich kenne viele Jugendliche (incl. mein eigener 12jähriger Sohn, der mit dem Stechpaddel aufgewachsen ist) die es massiv cooler finden Kajak zu fahren und dies auch tun.

Dies in Kürze, die Pflicht ruft diese Woche sehr :-))

Raphael


Mani ( gelöscht )
Beiträge:

16.01.2007 13:23
#24 RE: Wer benötigt eigentlich Canadier-Kurse???? Antworten

@Raphael,
natürlich kann man den Tennismarkt nicht mit der Kanubranche vergleichen. Das, was du geschrieben hast, stimmt in allen Punkten. Mit Parallelen meine ich, daß auch bei uns in der Tennisbranche die Kunden leider nicht mehr von alleine kommen. Das Standard - Angebot der letzten Jahre reicht nicht mehr aus, neue Kunden müssen angesprochen , neue "Märkte" geschaffen werden.
Ich bin nach wie vor der Meinung, daß ein sog. "Markt" auch bei Canadierfahrern vorhanden ist, das bestätigt deine Aussage, daß offenbar die Nachfrage nach Verleihbooten und touristischen Programmen steigt. Daß das arbeiten und wirtschaften in der Kanubranche verdammt schwer ist, das sehe ich natürlich ein.
Auf diesem Weg wünsche ich allen Anbietern rund um den Canadier gute Geschäfte für 2007 !
Mani


trullox Offline



Beiträge: 616

16.01.2007 15:17
#25 RE: Wer benötigt eigentlich Canadier-Kurse???? Antworten

dieser Andreas Kieling ist zweifellos ein hervorragender Fotograf und Filmer. im übrigen sieht und hört man in seinem Opus viel eitle Selbstdarstellung und recht oberflächliche Kommentare. Daß er nicht paddeln kann,sieht man deutlich. Und 3000km mal mit mal ohne Boot, mal zu Fuß oder mit Skiern unterwegs. Ein Wunder, wie er all die Ausrüstungsgegenstände, Boot,Paddel, Zelt, große und kleine Kameras, Stative et.cet. in seinem kleinen Rucksack oder auf dem Schlitten unterbringt, von ständig wechselnder Kleidung und Nahrungsmitteln für viele Wochen ganz zu schweigen.
Wenn er filmt, oder wenigstens so tut als ob, hat ihn ja wohl noch jemand anders gefilmt. Wer? Ein Bär? ein halbtoter Lachs? Oder der Pilot des Hubschraubers?
All das Wegschwindeln ist etwas ärgerlich, doch ist der Film trotz alledem wegen der grandiosen Tier- und Landschaftsaufnahmen sehr sehenswert, und ich werde mir die nächste Folge bestimmt ansehen.
Gruß!
Trullox


blendmystrokes ( gelöscht )
Beiträge:

19.01.2007 18:01
#26 RE: Wer benötigt eigentlich Canadier-Kurse???? Antworten

second that, Dirk. But I will continue in German (as this site is a .de)

Klar kann man ohne Kurs lernen. Durch ausprobieren, abgucken, lesen, videos,...
Aber: es dauert sehr viel laenger als wenn man ein paar Stunden mit einem guten Instructor verbringt.
Man hat viel frueher mehr Spass und die Chancen, dass man dabei bleibt sind wesentlich groesser.
Als ich anfing, canoes zu verkaufen habe ich kostenlose Kurse mit den Booten angeboten. Die meisten Kunden nutzten dieses Angebot nicht-aus den von Dirk erwaehnten Gruenden. Spaeter bin ich dazu uebergegangen, mit jedem neuen Boot eine gefuehrte Tour anzubieten. Das wurde sehr viel besser angenommen. Auch wenn die Einstellung der Kunden am Anfang der Tour meist die gleiche war (sh.Oben): spatestens waehrend der ersten Pause hagelte es Fragen.......
Ob ein Instructor ein guter ist kann man nicht daran sehen, was er kann oder welche Zertifikation er hat. Man kann es daran ablesen, was seine Schueler nach ein paar Stunden koennen (oder nicht koennen) und wieviel er von seinen Schuelern bereit ist zu lernen.


Peter

...at the foot of any rapid, it's far better to be sorry one did not run the rapid than to be sorry one did.....

oder auf deutsch, sehr frei uebersetzt: '...lieber 5 Sekunden feige als ein Leben lang tot...'


Horst Offline




Beiträge: 254

20.01.2007 17:18
#27 RE: Wer benötigt eigentlich Canadier-Kurse???? Antworten

Zitat: "Ob ein Instructor ein guter ist kann man nicht daran sehen, was er kann oder welche Zertifikation er hat. Man kann es daran ablesen, was seine Schueler nach ein paar Stunden koennen (oder nicht koennen) und wieviel er von seinen Schuelern bereit ist zu lernen."

Hallo Peter,
als Schüler kann ich es nicht ablesen. Denn in der Regel probiere ich ja keine verschiedene Lehrer durch und kann nicht beurteilen ob es an meiner oder der Unfähigkeit des Lehrers liegt wenn der Erfolg ausbleibt. Und ein Lehrer der "von seinen Schülern lernt" verunsichert oft eher. Da hilft es mir bei der Auswahl schon wenn es sein Handwerk nachweisbar gelernt hat. Noch besser ist zusätzlich natürlich ein "Guter Ruf" - den ich aber als Anfänger kaum vernehmen kann wenn mir das paddelsportliche Umfeld bislang nicht vertraut ist.

Horst


raftinthomas Offline




Beiträge: 784

20.01.2007 17:32
#28 RE: Wer benötigt eigentlich Canadier-Kurse???? Antworten

tja horst,

dann bist du dem zufall hoffnungslos ausgeliefert.
als selbstständiger handwerksmeister kann ich dir sagen, der titel allein heist gar nix. da gibts solche flachpfeifen drunter, das glaubt man nicht.
und im kanu/kajaklehrerbereich wird das ähnlich sein. insofern denk ich, man sollte sich vorher informieren, zb in ein solchen forum.
ein lehrer sollte immer auch von seinen schülern lernen, ansonsten kannst du dir ein video zu hause angucken.

ich geh mir jetzt noch ein paar zertifikate selbst gegründeter verbände drucken....

thomas klinkenberg
raftguide und instructor
kanulehrer nach RANCOS
rollentrainer CDE
vereidigter stechpaddelschwinger
toilettentieftaucher im DTTV
grüsse vom westzipfel, thomas


Wagner Jörg ( gelöscht )
Beiträge:

20.01.2007 19:00
#29 RE: Wer benötigt eigentlich Canadier-Kurse???? Antworten

Hallo Thomas,
als jemand, der in der deutschen Handwerksorganisation (Handwerkskammer) gelernt und gearbeitet hat, fühle ich mich bemüßigt, Deine Ausführungen doch etwas zu relativieren und in Beziehung zu unserem thread zu setzen: ein deutscher Handwerksmeistertitel ist immer noch ein hochwertiger Nachweis von Fachkunde, Lehrbefähigung und von betriebswirtschaftlichen Kenntnissen. Diesen Mix von Eigenschaften kann man europaweit nicht als Standard voraussetzen.
Die Meisterprüfung bestätigt die Voraussetzungen für eine qualifizierte Berufsausübung und ist z.B. Voraussaetzung für den erwerb gewisser Lizensierungen, z.B. bei den Versorgungsbetrieben (Gas,Wasser,Strom).
Daß es in der Praxis schwarze Schafe gibt, liegt in der Natur der Sache, aber das Prinzip der Meisterlehre setzt einen VERGLEICHBAR guten Standard. Ähnlich sollte es sich auch in unserem Bereich verhalten (incl. der Schattenseiten, versteht sich).
Obwohl mich bisher noch niemand nach meinen Zertifikaten gefragt hat, bin ich doch überzeugt, daß die von mir erworbenen Befähigungsnachweise nicht nur gut auf dem Papier sind. Ein Zertifikat belegt, wenn es von einer vernünftigen Organisation ausgestellt wurde, die Kenntnis von einem systematisch und multipel zusammengetragenen "body of knowledge" und einer praktischen und pädagogischen Befähigung. Es gibt genug Leute, die mit "Selbstgestricktem" unterwegs sind und die gar nicht wissen, wie es sich anfühlt, auf den breiten Schultern einer kompetenten Organisation oder guter Instruktoren stehen.
Jörg Wagner
ACA & CRCA-zertifizierter Instructor


raftinthomas Offline




Beiträge: 784

20.01.2007 21:08
#30 RE: Wer benötigt eigentlich Canadier-Kurse???? Antworten

hallo jörg,

ich wollte niemandem auf die füsse treten.
auch war es sicher nicht völlig klug, meinen ärger auf die meiner meinung nach sehr schlechte meisterausbildung hier in direkten vergleich zu setzten (wir können aber gern darüber in einem OT-thread diskutieren).
allein: papier ist geduldig, und ich bin eher anhänger des persönlichen eindrucks bzw guter referenzen. das ist für mich mehr wert als ein fetzen papier, von dem ich nicht weiss, unter welchen umständen der besitzer zu ihm gekommen ist.
du schreibst ja auch selber, dass eine solche prüfung von einer "vernünftigen organisation" ausgestellt sein müsse. der unvorbereitete einsteiger wird aber kaum beurteilen können, ob es sich um eine solche handelt.
ein meistertitel macht noch keinen guten ausbilder, ein führerschein keinen guten autofahrer, eine kanulehrerprüfung keinen guten kanulehrer, so schlicht ist's halt. wobei ich dir natürlich zustimme, dass soetwas mindeststandarts setzt (ich möchte auch nicht für die aufhebung der führerscheinpflicht eintreten). aber ich erwarte halt mehr als einen tief angesetzten mindeststandart.

grüsse vom westzipfel, thomas


blendmystrokes ( gelöscht )
Beiträge:

20.01.2007 21:44
#31 RE: Wer benötigt eigentlich Canadier-Kurse???? Antworten

Horst,hier ist es durchaus ueblich, Referenzen anzurufen. Wenn jemand nicht bereit ist, die zu geben ist was nicht in Ordnung. Sich mit Datenschutz herausreden ist eine lahme Entschuldigung: Man kann jeden Kunden schon beim Unterzeichnen der Haftungsausschlusserklaerung (man ist Deutsch kompliziert...) darum bitten sein Haekchen an der entsprechenden Stelle auf dem Formular zu machen ....
Und: bei uns darf jeder gern zuschauen ohne zu bezahlen-auch wenn manche mit den 'Augen stehlen' koennen (ich selbst gehoere auch zu der Gruppe). Chancen, dass die Leute nach dem zuschaun eine Kurs buchen sind eher groesser als vorher.
Wenn man als Schueler mit etwas Abstand in den Kurs geht und den Instructor auch mal mit anderen Teilnehmern beobachtet anstatt sich selbst in den Mittelpunkt (man hat ja schliesslich bezahlt...) zu stellen, sieht man schnell wie gut oder schlecht der I ist.
An der Einstellung der Lehrer/Ausbilder, bereit zu sein von den Schuelern zu lernen scheint es in D eh noch etwas zu hapern. Hier bei uns versuchen wir, den Ablauf zu aendern wenn ein Schueler das Ziel nicht erreicht: Wir haben es nicht geschafft ihm was beizubringen....In D hatte ich immer den Eindruck, es wird erst versucht, den Schueler dahin zu biegen wo man ihn haben will um seinen eigenen Job so leicht wie moeglich zu machen.
Zur urspruenglichen Frage:
Jeder der den Ehrgeiz hat schnellstmoeglich und mit geringem Risiko das Bestmoegliche aus sich und seiner Ausruestung herauszuholen und viel Spass dabei haben will sollte einen Kurs buchen.






Peter

...at the foot of any rapid, it's far better to be sorry one did not run the rapid than to be sorry one did.....

oder auf deutsch, sehr frei uebersetzt: '...lieber 5 Sekunden feige als ein Leben lang tot...'


Horst Offline




Beiträge: 254

20.01.2007 23:19
#32 RE: Wer benötigt eigentlich Canadier-Kurse???? Antworten
Zitat: "tja horst, dann bist du dem zufall hoffnungslos ausgeliefert"

Tja Thomas, hatte halt wohl Glück mit den ACA-Leuten. Tut mir leid wenn Du so schlechte Erfahrungen mit Ausbildern machen mußtest. Allerdings habe ich bislang auch noch keine Ausbilder mit selbstverliehenen Zertifikaten kennengelernt. Vielleicht sollte man vorher auch mal schauen was hinter den Zertifikaten steckt. Und wo ACA drauf stand - ja da stand bislang immer ein ordentlicher Ausbilder dahinter. Und die haben sich auch sehr gut auf ihre Schüler "eingestellt" - aber fachlich von Schülern "lernen" sollten sie nicht müssen.

Peter, ich glaube den Begriff "vom Schüler lernen" haben wir nur unterschiedlich verstanden und natürlich erwartet man auch in Deutschland, daß sich Lehrer auf Schüler einstellen können.

Gruß
Horst


kanute Offline




Beiträge: 552

21.01.2007 00:16
#33 RE: Wer benötigt eigentlich Canadier-Kurse???? Antworten

wenn ich das jetzt alles richtig verstanden habe, läuft das auf ne Canadiermeisterprüfung hinaus.
Leute, geht´s euch wirklich noch gut? Oder habt Ihr keinen Friseur.


Wagner Jörg ( gelöscht )
Beiträge:

21.01.2007 12:11
#34 RE: Wer benötigt eigentlich Canadier-Kurse???? Antworten

Hallo Kanute,
wenn man Deine bisherigen Beiträge im Forum so liest, wartet man immer noch auf was Substantielles. Ich glaube, die Meisten haben schon richtig "verstanden" um was es hier geht, also laß`Dich doch bitte (ausnahmsweise) mal sachlich und nicht nörgelnd ein, wenn überhaupt.
Jörg Wagner


kanute Offline




Beiträge: 552

21.01.2007 14:22
#35 RE: Wer benötigt eigentlich Canadier-Kurse???? Antworten

Hallo Jörg,
dann ist Dir sicher auch aufgefallen, dass meine wenigen Beiträge eher aus der Praxis kommen als manch andere, aber was soll´s.


Raff ( gelöscht )
Beiträge:

22.01.2007 08:30
#36 Vom Thema abgeschweift! Antworten

Hallo Paddler,

wenn ich mir so meine Anfangsfragen betrachte, sind die Beiträge hierzu doch ganz beträchtlich abgeschweift.
Die Diskussion ging leider auch nicht ganz in die Richtung, die ich mir erhofft hatte.

Bevor das Niveau ganz abrutscht (siehe die letzten Beiträge) beende ich diesen Thread für meinen Teil.

Gruß aus dem Süden,
Raphael


kanute Offline




Beiträge: 552

22.01.2007 20:51
#37 RE: Vom Thema abgeschweift! Antworten
.


dasBoot ( gelöscht )
Beiträge:

14.10.2007 19:54
#38 RE: Wer benötigt eigentlich Canadier-Kurse???? Antworten

Hallo,
ich habe mit meiner Freundin einen Canadier-Grundkurs mit Leihausrüstung am 6./7. Oktober an der Enz bei Georg Petz gemacht. Es hat sich absolut gelohnt. Wir hatten zuerst Theorie, dann Grund-, Steuer-, Ziehschlag, Hebel, Kehrwasser anfahren geübt. Georg ist ein aufmerksamer u. genauer Lehrer. Ihm ist nichts entgangen. Aufrechte Haltung, gestreckte Arme, darauf hat er immer geachtet. Das ganze hat auch viel Spaß gemacht. Wir haben viel zusammen gelacht. Dazu hab ich mir noch das Canadier-Handbuch von Ralf Schönfeld bei Georg gekauft, wo man die Technik nachlesen kann. Wir haben viele Tips u. Anregungen allgemein zu dem Bereich "Outdoor" bekommen. Als wir dann einige Freizeitpaddler gesehen haben, sind uns deren Fehler erst so richtig aufgefallen.
Gruß,
Michael

_________________________________________________
Ich habe keine Ahnung davon, aber ich rede darüber.


lej ( gelöscht )
Beiträge:

15.10.2007 14:29
#39 RE: Wer benötigt eigentlich Canadier-Kurse???? Antworten

Moin Raphael
Auf deine berechtigte und konstruktive Fragestellung möchte ich dir meine Meinung, vor allem im Interesse derer mitteilen, die noch keinen Kurs belegt haben.
Vorgeschichte: Seit über 40 Jahren treibe ich mich mit Kanu, Kajak, Faltboot,Segelboot, in Deutschland und der Weltgeschichte herum (u.a. Missisippi, Wisconsin,Susitna,Moose River,Orinoco,Amazonas,Euphrat,Grosse Seen,Nordsee, Ostsee,Atlantik,Pazifik,Skandinavien,Afrika,Asien etc.)
Ich behaupte mal, daß ich professionell mich oder auch eine größere Gruppe mit Spass bei der Durchführung für alle, auch unter schlechten Witterungsbedingungen von A nach B bringe.Selbst bin ich durchaus in der Lage ohne große Mühe bei fast jeder Witterung 15 Std. am Stück mit 450 kg Zuladung bis WW 3 in kürzeren Abschnitten, vom Pinkeln und Essen mal abgesehen alleine im Kanu durchzufahren ohne schlechte Laune zu kriegen.
Ein Leser könnte jetzt denken:der Jürgen hat bestimmt Ahnung vom Kanu fahren.Das habe ich auch mal gedacht, dem ist aber nicht so.
Weil ich auf der Arbeit einige meiner Kollegen mehr in die Jugendarbeit mit dem Kanu einbinden wollte um mich selbst etwas zeitlich zu entlasten, war Frank Moerke, auf den ich durch das Canadier Forum aufmerksam wurde, auf Grund eines Telefonats so nett, nach Kiel zu kommen und einen Kurs vor Ort durch zu führen. Selbst hatte ich keine Zeit daran teilzunehmen und sah für mich auch keine Veranlassung dazu, ich schaute nur mal kurz vorbei und hatte ein "Hallo Wach auf Erlebnis".
Mein Kanu-Wissen stammt aus den falschen bzw. unvollständigen Büchern, einer kleinen Trainerlizenz des DKV und vom mit den Augen klauen, wobei ich dazu neige, viel zu wenig nach links und rechts zu sehen, weil ich immer gut ausgelastet bin.
Auf meine Nachfrage zu einem Kurs, hat Frank mich mit den Kringlern Andreas Reitner und Frau zusammen gebracht, die bei mir unbekannterweise schon lange um die Ecke wohnen. ,Die 2 Std., die ich bis jetzt zeitlich mit den Beiden hinter mich gebracht habe, sind nicht nur für meinen sich deutlich wohler fühlenden
Rücken(hat schon wieder 120 km mehr drauf) von entscheidender Bedeutung.
Ein Markt für Kurse existiert bewiesenermaßen
Ein Grundkurs kann ausreichen (Bedürfnisfrage jedes Einzelnen)
Kosten: So viel wie nötig, so wenig wie möglich.
An welcher Realität sollen wir nah dran sein ? Ein gutes neues Thema.
Grüsse Jürgen




Raff ( gelöscht )
Beiträge:

15.10.2007 15:50
#40 RE: Wer benötigt eigentlich Canadier-Kurse???? Antworten

Hallo Jürgen,
ich möchte nur kurz darauf hinweisen, dass der thread von Anfang des Jahres ist und die Frage damals für mich ausreichend ausreichend erörtert wurde.
Schöne Grüße,
Raphael


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