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Dieses Thema hat 30 Antworten
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 Allgemeines Canadierforum
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radektoth Offline



Beiträge: 4

05.11.2010 18:26
Yukon River Expedition - 3200 km durch den hohen Norden antworten

Wir planen, den Yukon River in Kanada und den USA auf seiner Gesamtlänge von 3.185km in Kanus zu befahren. Noch vor unserem Start berichten wir quasi live von kleinen Erfolgen und Tücken der Expedition auf unserem Blog www.yukon2011.com.

Der Startpunkt der Expedition ist der Atlin Lake, nördlich von Whitehorse (CAN), der Endpunkt Emmonak im Flussdelta an der Beringsee (US). Die Besonderheit und Faszination der Expedition liegt dabei in der beinahe unendlichen Weite und absoluten Abgeschiedenheit des amerikanischen hohen Nordens. Die Expedition wird vollständig in Eigenregie organisiert und versorgt sich zu großen Teilen selbst.Während unserer Expedition werden wir den kompletten Yukon River befahren. Um die 3.185 Kilometer bewältigen zu können, ist ein Start kurz nach Eisbruch im Mai notwendig – nur so kann sicher gestellt werden, dass die Bering See vor Eisansatz im September erreicht wird. Zudem werden wir extremen Temperaturen ausgesetzt sein: für die besagten Monate sind Temperaturen zwischen -5 und +40 Grad zu erwarten, auch weil der Yukon River teilweise nördlich des Polarkreises verläuft. Die zu erwartende Wassertemperatur entspricht dabei der geographischen Lage: im Schnitt ist der Yukon lediglich 5,5 Grad warm.

Der Fluss wird dabei in traditionellen 2er Kanus befahren. Wir erwarten durch große Paddelanstrengungen in etwa 60 Kilometer pro Tag zurücklegen zu können. Allerdings wird uns die Witterung eine tägliche Befahrung unmöglich machen – wir gehen nach derzeitigen Planungen von fünf Paddeltagen pro Woche aus. Da das Gebiet sehr abgeschieden ist, sind wir zur Selbstversorgung gezwungen. Um eine solche logistische, aber auch sportliche, psychische und auch navigatorische Leistung erbringen zu können, widmen wir beinahe ein Jahr den Vorbereitungen.

Wir freuen uns auf eure Kommentare auf unserem Blog (www.yukon2011.com) und wünschen viel Spaß beim Lesen. Weitere Informationen gibt es außerdem auf unserer Facebookseite Yukon Canoe Expedition 2011.

Cheers,
Paul

Andreas Schürmann Offline




Beiträge: 2.067

05.11.2010 22:28
#2 RE: Yukon River Expedition - 3200 km durch den hohen Norden antworten

Na das ist ja mal "ne Ansage" 3200km in Tagesetappen mit 60km.

Hört sich nach Paddeltakt von "Frere Jaques" und jede Stunde 5min Pfeifen-Pause an.

Urlaub wird das nicht, aber auf jedenfall viel Spaß dabei.

Gruß
Andreas

"Doch es ist mit dem Feuer ähnlich wie mit dem Schwimmen, mag kommen was will, man sollte es beherrschen." :Feuer, Andy Müller

Roland Offline




Beiträge: 227

05.11.2010 22:51
#3 RE: Yukon River Expedition - 3200 km durch den hohen Norden antworten

Hi,
ganz so schlimm ist das auch nicht.
Ich bin letztes Jahr von WH nach Dawson gepaddelt. (ca 670 km)
ALLEINE/SOLO.
Ohne Sat-Telefon. Ohne Personalfinder.
Es sind immer wieder Boote (Fischer, Touristenboote) unterwegs.
Tagesetappen von 50 km sind spielend zu machen.
2 x waren es ohne übermäßige Anstrengungen sogar über 70 km.
Nur die letzetn 500 km sollen etwas zäh sein.
Laut Aussage von Harry Walker. Er ist die Strecke schon 2 x solo gefahren.
In 90 Tagen.
Gruß
Roland
(Der, der gerade den Big Salmon plant)

paddelmax ( gelöscht )
Beiträge:

07.11.2010 21:45
#4 RE: Yukon River Expedition - 3200 km durch den hohen Norden antworten

Hallo Radektoth, Respekt vor der geplanten Tageskilometerleistung! Habe vor Jahren den Mackenzie mit Vorfahrt auf Liard und Fort Nelson River sowie den Porcupine River befahren (insgesamt eine ähnliche Kilometermenge)und wir haben im Tandemkanadier mit reichlich Gepäck 50 Kilometer täglich angepeilt. Das war die ersten zehn Tage hart, weil untrainiert und kaum mit Paddeltechnik versehen. Will heißen Muskelkater ohne Ende. Dann kam die euphorische Phase und wir konnten bei guter Strömung auch über hundert Kilometer schaffen. Wenn das Wetter mitspielt kein Problem, aber es spielt nicht immer mit. Und zwar in beide Richtungen. Ist es schön und windstill will mann gerne mal das Camp länger aufschlagen, angeln, wandern, dösen, Tagebuch schreiben, Begegnungen geniessen, Tiere beobachten usw. Ist das Wetter ungünstig kann man schon einige Tage festhängen und sich in Geduld üben. Nur kein Risiko unter Zeitdruck! Unsere Strecke hatte keine Seen aber manchmal war der Fluß so breit und die Strömung verlor sich derart, dass wir dachten auf einem See zu sein.
Wir trafen in der Zeit auch Leute, die den Yukon befahren haben. Der wichtigste Hinweis war das Problem mit dem noch teilweise zugefrorenen Lake Laberge im Mai. Sie haben ihr Boot einige Strecke übers Eis gezogen. Das Scholleneis hatte sich dann bei starkem Wind am Abfluß gestaut. Schwierige Situation, die man heute natürlich durch gute Vorabinformationen vermeiden kann.
Im August hatten wir auf dem Porcupine die ersten Fröste. Da muss man sich auf denm Yukon wohl auch einen Notausstieg in der Hinterhand halten.
Ich drück euch die Daumen, dass alles gut läuft und das Team zusammenpasst!

Gruß Paddelmax

radektoth Offline



Beiträge: 4

08.11.2010 16:11
#5 RE: Yukon River Expedition - 3200 km durch den hohen Norden antworten

Hey paddelmax,
ja genau das mit dem Eis haben wir uns auch schon überlegt. Die Tour soll ja Mitte Juni starten und wir hoffen bis dahin einfach, dass soweit alles Eisfrei ist. Sollten wir aber nach unserer Ankunft in Whitehorse erfahren, dass es noch ein paar Tage dauert, dann würden wir einfach noch ausharren müssen. Auf jeden Fall ist das aber ein Unsicherheitsfaktor, den wir nicht wirklich kalkulieren oder eingrenzen können... da muss man einfach mal Glück haben ;-)
Die Tageskilometerleistung wird sicherlich ganz gut an die Substanz gehen. Besonders gegen Ende der Tour, nimmt die Fließgeschwindigkeit nochmal deutlich ab, so dass wir dort sicher 9 Stunden am Tag paddeln werden müssen. Hat jemand von euch ein paar Tipps, wie man sich auf eine solche Belastung am Besten vorbereiten kann? Im Moment sind wir noch im Studium/Praktikum und halten uns mit Laufen (Marathon, 10K und so) und im Fitnessstudio fit. Ich habe aber so ein bisschen die Angst, dass wir nach 6 Wochen doch an unsere Grenzen kommen, einfach weil man so eine Dauerbelastung nicht gewohnt ist.
Ausserdem gleich noch eine Frage an die Experten hier im Forum, bedeutet eine Fließgeschwindigkeit, dass ich genau diese Geschwindigkeit auch mit dem Kanu zurücklege (kein paddeln vorausgesetzt) oder sollte man noch einen Teil für Reibungskräfte etc abziehen?
Danke und liebe Grüße,
radektoth

paddelmax ( gelöscht )
Beiträge:

08.11.2010 18:09
#6 RE: Yukon River Expedition - 3200 km durch den hohen Norden antworten

Hallo Radektoth, wenn ihr solange unterwegs seit nimmt ja die Leistungsfähigkeit eher zu und nicht ab wenn alle gesund bleiben und sich nicht verletzen. Auf unserer ersten Teilstrecke hatten wir ein Gesamtgefälle von 200(!) Metern für 2000 Kilometer und da sollte es noch einige Schnellen geben. Wo sollte da denn die Strömung herkommen. Aber es gab sie.
Wichtig fand ich die mentale Leistungsfähigkeit und den Teamgeist. Stimmungsdurchhänger auszuhalten und Konflikte zu klären war ganz wichtig. Auch die Zusammensetzung und eine gesunde Anzahl der Mitreisenden macht viel aus. Es sollte keiner ,übrig' sein oder nur aus Kostenminimierungsgründen mitfahren. Alle sollten dasselbe Ziel für sich formulieren können. Wir haben die besten Erfahrungen mit sofortiger ,Krisenbewältigung' gemacht. Dazu fällt mir ein tolles Buch ein, in dem so faszinierend deutlich wird, wie wichtig die richtige Zusammensetzung der Mannschaft ist. Was die in fast zwei Jahren erlebt und ertragen haben ohne einen Mann zu verlieren ist unglaublich und niemanden zu wünschen. Es handelt von der Shackelton Expedition zum Südpol Anfang des letzten Jahrhunderts und ist von Alfred lansing geschrieben.

Gruß Paddelmax

Frank_Moerke Offline




Beiträge: 1.432

08.11.2010 20:22
#7 RE: Yukon River Expedition - 3200 km durch den hohen Norden antworten

Wenn Du Dich nicht durch Paddeln fortbewegst, bist Du mit der Fließgeschwindigkleit unterwegs. Das sind aber immer nur Durchschnittswerte .. Abhängig von Wasserstand, Wassermenge .. In der Außenkurve geht es schneller, Innenkurve langsamer, Wind kann bremsen ... sehr sogar.

Reibungswiderstand am Boot entsteht nur, wenn Du das Boot im Verhältnis zur Wasseroberfläche bewegst, also paddelst.

Noch ein Tip: Nicht nur in die Mucki-Bude gehen, ganz viel geht auch mit ner guten Paddeltechnik:
Paddeln mit Körperrotation, bei der Du die gesamte Muskulatur des Oberkörpers einsetzt, statt schierer Armpaddelei.
Das Boot richtig Trimmen kann gerade bei starkem Wind ne Menge Elend ersparen ...
Vielleicht wäre auch die Auswahl des Bootes bei einem 3.000 km Trip noch ein Faktor ...

happy landing Offline




Beiträge: 136

08.11.2010 22:39
#8 RE: Yukon River Expedition - 3200 km durch den hohen Norden antworten

ja der Yukon
wir waren da auch mal unterwegs vom Lake Teslin nach Dawson. Flotte Strömung, teilweise so stark dass wir gar nicht anhalten konnten wo wir wollten. Im Juni mit dem Schmelzwasser kann es ganz viel Ströhmung haben - doch in Alaska kommen die Yukon-Flats. Da ist die Strömung gleich null. Und möglicher Gegenwind kann sehr stark sein, so dass man fast an Ort "paddelt".
Die Stecke bis Dawson ist wohl eine Touristenstrecke, doch der Rest ist harte arbeit(wieviele im Forum waren schon in Alaska auf dem Yukon unterwegs, wieviele in Kanada? Ich denke, dass das Verhältnis etwa 1:50 ist). Doch so ein Abenteuer ist natürlich toll, ich wünsche Euch viel Erfolg und gute Vibraschen. Auf ein Satelitentelefon würd ich trotzdem nicht verzichten, da die Gefahren doch nicht unterschätzt werden sollen. 5°C Wassertemperatur können durch gute paddeltechnik und entsprechende Karten vermieden werden. Doch ein möglicher Besuch eines Bären während der schlafenszeit kann nicht ausgeschlossen werden! Was wollt ihr denn machen, wenn ein Kollege schwer verletzt irgendwo liegt?
Ich möchte den Teufel nicht an die Wand malen. Das Satelitentelefon muss auch nicht benutzt werden, aber meistens ist es so, dass man es nicht braucht wenn man es hat.
Auf jeden wäre es toll, wenn wir im Forum danach auch einen Bericht über Euren Trip lesen können. Ich liebe diese karge Landschaft und es fühlt sich toll an, wenn man tagelang kein Mensch sieht sondern nur Natur...Natur und nochmals Natur.

Blackmore Offline



Beiträge: 52

09.11.2010 07:55
#9 RE: Yukon River Expedition - 3200 km durch den hohen Norden antworten

Ohne SAT-Telefon? Was ist der Grund? Würde ich nie machen, wenn ich solch eine Expedition machen würde. Ich habe am Wochenende beim EOFT einen Film von einem Schweizer gesehen, der 10 Monate freiwillig auf einer einsamen Insel im Tongaarchipel gelebt hat. Er hatte ein Taschenmesser, eine Machete, Kamera, Solarzelle, ein erstes Hilfeset und ein SAT-Telefon. Ohne dieses Telefon wäre er vermutlich gestorben. Durch die harte Arbeit hat er sich zunächst einfache Verletzungen an Händen und Füßen zugezogen, die sich dann schwer entzündet haben und nur mit ärztlicher Hilfe per Telefon in den Griff zu bekommen waren. Gegessen hat der Mensch fast nur Fisch und Muscheln.

radektoth Offline



Beiträge: 4

09.11.2010 20:29
#10 RE: Yukon River Expedition - 3200 km durch den hohen Norden antworten

Bezüglich SAT Telefon bin ich auch voll auf eurer Seite. Als wir und im Team dafür entschieden haben, fand ich es fast noch ein bisschen übertrieben - aber was macht man wirklich wenn sich einer hinter Dawson City verletzt. Ich glaube es muss noch nicht mal ein Bärenangriff sein, selbst ein gebrochener Arm kann schon das aus bedeuten, da einer allein kaum in der Lage sein wird, unser gut beladenes Boot zu steuern.

Zum Thema Reisebericht arbeiten wir im Moment daran, dass man unseren Fortschritt über einen GPS-log auf unserem Blog verfolgen kann. Gerne würde wir den Blog auch als live - Reisebericht (ähnlich zu Twitter) gestalten. Hat hier jemand eventuell Erfahrung mit so etwas? Die bisherige, aber nicht bezahlbare, Idee wäre einen Freund kurz mit dem SAT Telefon anzurufen, der die Erfahrungen dann in den Blog schreibt.

Mario Offline




Beiträge: 79

09.11.2010 23:00
#11 RE: Yukon River Expedition - 3200 km durch den hohen Norden antworten

Hallo,
wie habt ihr das denn mit der Selbstversorgung über die Monate geplant? Auf Fische fangen und so würde ich mich jedenfalls nicht verlassen. Ich hatte seiner Zeit nicht viel Erfolg. Eine gute Planung ist da schon wichtig, nicht das ihr aus Entkräftung abbrechen müsst.Bin auf eure Berichte gespannt.
Gruß, Mario

juze Offline



Beiträge: 2

10.11.2010 09:24
#12 RE: Yukon River Expedition - 3200 km durch den hohen Norden antworten

Hallo Zusammen!

Bin der zweite von den derzeit vieren im Yukon-Boot ;-) Was wir uns derzeit für das GPS-Tracken und Loggen anschauen sind die SPOT Systeme (http://international.findmespot.com/). Die Jungs bieten da ein paar echt tolle Sachen an: so kann z.B. Nachrichten und Positionsdaten über Satellit verschicken. Allerdings scheint die Zuverlässigkeit sehr bescheiden zu sein, auch die Qualität der SPOT Geräte ist wohl miserabel. Hat da jemand schon Erfahrungen mit gemacht?

Was Angeln anbelangt: hoffe sehr, Paul plant unser Essen so, dass wir uns nicht 90 Tage von Fischen ernähren müssen. War vor drei Jahren aber bereits mal auf dem Yukon unterwegs und habe nachher noch für ein halbes Jahr in Kanada studiert. Gefangen habe ich fast immer was ;-)

Viele Grüße,
Julian

Panta Rhei Offline



Beiträge: 75

10.11.2010 22:08
#13 RE: Yukon River Expedition - 3200 km durch den hohen Norden antworten

Hallo. Die Geschwindigkeit im Verhältnis zur Fließgeschwindigkeit finde ich auf so einem großen Fluß nicht ganz einfach zu bestimmen. Meine Erfahrung, etwa vom Yukon, ist, daß man sich nur durch Paddeln auf dem Fließgeschwindigkeitsniveau bewegen kann, wenn man die offiziellen Entfernungen zugrundelegt. Grund ist wohl, daß man real wesentlich weitere Entfernungen zurücklegt durch das dauernde und notwendige Wechseln in die Außenkurven. Ansonsten seh ich das grundsätzlich wie Roland. 60km sollten kein Problem sein, bei entsprechender Paddeltechnik könnten es auch problemlos über 100km/d sein, die 740km nach Dawson etwa sind bei ein bißchen gutem Willen in gut zwei Tagen zu bewältigen.
Es geht aber auch ohne Paddeltechnik. Ein guter Freund, ehemaliger Canurennfahrer, hat sich einmal auf der Strecke nach Dawson ein Rennen mit einem Floß geliefert: er machte Abends immer Rast, die fuhren die Nacht auf dem Floß durch so daß er das Floß jeden Morgen gegen 11 Uhr auf Neue überholen konnte.
Den PLB finde ich gut, ein sehr robustes System, habe ich auch dabei für absolute Notfälle. Ich selber verzichte gerne auf ein Satphone, nimmt mir persönlich zu viel vom Erleben, und ist meiner Erfahrung nach vom Empfang Batterien etc. wesentlich anfälliger als ein PLB. Und da ist teilweise doch auch ne Menge los auf dem Yukon an Bootsverkehr.
Ach so, zur Vorbereitung paddeln paddeln paddeln sowohl für mentales Training als auch für Aufbau von Hornhaut und der spezifischen Muskeln, dazu noch ein Kurs für Technik und, falls nicht bekannt, Sitn Switch erweitert die Möglichkeiten bzgl. zurückzulegender Distanzen ungemein s.o.
Warum man nur an 5 Tagen pro Woche wetterbedingt fahren kann, ist mir allerdings ein Rätsel (außer man angelt lieber oder backt Brot oder )

Ansonsten happy paddling

T o m m y

Roland Offline




Beiträge: 227

10.11.2010 22:37
#14 RE: Yukon River Expedition - 3200 km durch den hohen Norden antworten

Hallo Tommy,

>, die 740km nach Dawson etwa sind bei ein bißchen gutem Willen in gut zwei Tagen zu bewältigen. <

ist dir da ein kleiner Schreibgehler unterlaufen?
Die Bestzeit beim Yukon River Quest 2010 war für ein Tandemcanoe knapp unter 51 Stunden.
Ich habe letztes Jahr 2 Russen getroffen die sind auch über 100 km pro Tag gefhren. Und das nicht nur einmal.
Der jüngere war ca. 30J. der etwas ältere war 82J. Ja, das stimmt.
Er hat gemeint dass die Tour wegen seines Alters etwas anstrengend sei. Aber nur ein bisschen.

Gruß
Roland
(der nächste jahr auf dem Big Salmon unterwegs ist)

Panta Rhei Offline



Beiträge: 75

11.11.2010 12:02
#15 RE: Yukon River Expedition - 3200 km durch den hohen Norden antworten

Hallo Roland, deswegen habe ich ja von gut zwei Tagen gesprochen. War aber deutlich augenzwinkernd gesagt und gemeint, ich finde es jedoch trotzdem beachtlich, was so alles möglich ist.

Gruß T o m m y

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