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Dieses Thema hat 20 Antworten
und wurde 2.599 mal aufgerufen
 Allgemeines Canadierforum
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Wolfgang Hölbling Offline




Beiträge: 2.918

26.02.2013 09:18
#16 RE: Paddelschlag antworten

.."outside lean" ist "lustiger", W

http://www.canoebase.at/
http://www.swiftcanoe.eu/

Wolfgang Hölbling

Andreas Schürmann Offline




Beiträge: 2.067

26.02.2013 09:33
#17 RE: Paddelschlag antworten

@Axel
>>> Ein "statischer Ziehschlag" ist ein Paradoxum. Entweder da wird dran gezogen - dann isser nicht statisch -,
>>> oder das Paddel wird im Wasser verankert und bewegt sich - in Relation zum Boot - nicht.

dann habe ich wieder was falsch verstanden, für mich sieht das so aus:
zitiere >>> Entweder da wird dran gezogen - dann isser nicht statisch - <<<
Das Ziehen setzt keinen Bewegung voraus nur eine Kraft, die Frank gerade ausführlich beschrieben hat.
Das Paddel wird relativ zum Boot in einer festen Position(statisch) gehalten, der Druck kommt aus dem sich bewegenden Wasser.

zitiere >>> oder das Paddel wird im Wasser verankert und bewegt sich - in Relation zum Boot - nicht.<<<
Hier ist das entscheidende "im Wasser verankert" dann bewegt sich das Paddel im Wasser nicht (verankert), bewegt sich das Boot so muss sich auch das Boot in Relation zum Paddel bewegen, sonst war es nicht im Wasser verankert.
(Wird das Paddel am Boot verankert heißt das ganze Rudern ;-)
Paradox? Nicht sehr.


@W >>> .."outside lean" ist "lustiger", W
Allerdings oder meine ich jetzt "offside lean"


Andreas

gast Offline



Beiträge: 153

26.02.2013 10:10
#18 RE: Paddelschlag (Duffek) antworten

'Duffek' is the name given by European kayakers to a paddle maneuver that Milovan Duffek from Czechoslovakia translated from canoeing to (whitewater) kayaking in the early 1950s. For kayaking this may have been new, but in itself Milo Duffek did not really invent this technique. The only new part was that kayaking, which was mostly open water paddling before, was then adapted to whitewater paddling and therefore needed the paddling techniques that canoeists already used for centuries...

Unfortunately, when kayakers teach this 'new' technique, they do it wrong for tandem canoeists, probably because kayaking is mostly done solo. In canoeing there are different kind of strokes to do a 'Duffek', depending on whether you are paddling solo or tandem, and on which side (on or off) you have to do a 'Duffek'. In solo canoeing this technique involved the use of a bow rudder (stationary sweep) and for tandem canoeing a bow post/rudder (stationary draw), or their crossover counterparts -- all more or less done with a high brace and boat heel component in it.

Exact performance of this technique depends on local interpretation and situation. Which makes it all the more difficult to talk about 'the' Duffek. For canoeists it would probably be better to avoid the term 'Duffek' -- to avoid confusing and futile discussions -- and directly say which strokes exactly you have to do for a certain maneuver.

@Axel

> [...] Ein "statischer Ziehschlag" ist ein Paradoxum. Entweder da wird dran gezogen - dann isser nicht statisch - [...]

Therefore it is probably better to call it a 'stationary' draw, not a 'static' draw.

Dirk Barends

mgiese Offline




Beiträge: 71

26.02.2013 21:13
#19 RE: Paddelschlag antworten

Zitat von AxeI im Beitrag #13
..... Im dafür geeigneten Boot ist es dann ratsam auch noch angemessen aufzukanten. Das geht in so einem Boot wie auf dem Foto eher nicht.

Axel



Boote wie der GRB Monarch, Wenonah Minnesota II, Savage River Susquehanna o. ä., also Tourencanadier für Großgewässer in 18,5 Fuß Länge sind sogar dafür vorgesehen, dass sie mit Aufkanten gesteuert werden. Der Monarch hat dafür scharfe Kanten im Unterwasserschiff, die anderen Boote immerhin weiche Kanten am Übergang zu den Seitenwänden. Dabei geht es nicht darum, dass sich durch das Neigen ein stärkerer Kielsprung ergibt, sondern dass die Kanten dann sozusagen als Schienen wirken. Diese Boote auf den Süllrand zu legen ist aufgrund des Volumens tatsächlich nicht so einfach, kommt aber auf die Körpermasse der Paddler an. Die Endstabilität reicht allemal.



Marathoncanadier (z.B. Wenonah V1-Pro, Savage River JD Pro oder GRB Pro) dagegen lassen sich natürlich extrem leicht kanten (auch bis auf den Süllrand), da sie kaum Anfangsstabilität besitzen und sie werden vor allem durch kurzes Aufkanten ohne Steuerschläge gesteuert. Steuerschläge bremsen.....

Gruß

Manfred

Jörg Wagner Offline



Beiträge: 872

26.02.2013 21:51
#20 RE: Paddelschlag antworten

Hi,
wenn man "draw" mit "ziehen" oder "Zug" übersetzt, liegt man philologisch richtig, und so wollen es die Schöpfer des Begriffes, die Amis, auch verstanden wissen, und plötzlich wird der Begriff der Paradoxie entrissen. Paradox wird der Begriff durch die Eindeutschung und Erweiterung durch die Hinzufügung der Silbe "-schlag". Im praktischen Sprachgebrauch sagt der Ami "draw" oder "stationary draw" und vermeidet die Anhängung des Begriffes "-stroke" und - voila - die Welt ist um ein Paradoxon ärmer. Ein passender Kommentar zu dem Bild wäre gewesen, daß die Bugpaddlerin ihren Schaftellenbogen schultergefährdend hoch, auf Kopfhöhe , führt. Amisprech würde lauten "danger of shoulder-dislocation"
edit u. Ergänzung: Duffek besteht aus stationary draw, gefolgt von draw oder bow-draw.ist damit nicht mehr ein Schlag, sondern ein Manöver
Jörg Wagner

Andreas Schürmann Offline




Beiträge: 2.067

27.02.2013 10:25
#21 RE: Paddelschlag antworten

@Axel dank Jörgs Übersetzungs-"Hilfe" sehe ich jetzt auch Dein Paradoxum, es ist das Wort:
Schlag
Boxer und Paddler stellen sich wohl eher eine Bewegung der Arme vor (deshalb: statisch <-> bewegt = Paradox)
Beim Segeln ist ein Schlag aber nur eine Fahrtrichtungsänderung, wie man die macht ist egal.

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