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Dieses Thema hat 29 Antworten
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 Allgemeines Canadierforum
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FRANZ WWOC Offline



Beiträge: 20

20.12.2006 16:57
#16 RE: White Water open Canoe antworten

Hallo

Danke für die Angebote Reinald und Thomas.

Frankreich und Schweden sind halt ziemlich weit weg. Haben für nächstes Jahr sogar Schweden auf dem Plan.
Als Österreicher habe ich natürlich das Glück das sehr viele tolle Wildwasserbäche vor meiner Haustüre sind. Oder wenn ich zur SOCA will fahre ich nur 3,5 Stunden.

Danke für eure Angebote werdedarauf zurück kommen.

DIDI

raftinthomas Offline




Beiträge: 555

20.12.2006 17:09
#17 RE: White Water open Canoe antworten

mensch kinners,

immer geschmeidig bleiben!
ich hab die candier-wildwasser-sinn-frage ja an anderer stelle auch schon mal gestellt. und ich finde sie gar nicht so abwegig, ich wundere mich oft, warum bei dem thema immer gleich so reagiert wird.
fest steht ja wohl (jedenfalls für mich, belehrt mich, wenns anders ist), dass rheinfall und wellerbücke bisher noch nicht im OC gefahren wurde. und mir scheint auch logisch, warum nicht. das hat nichts damit zu tun, was jetzt besser, eleganter, sytlischer (ich liebe dieses modewort) oder sonst was ist.
imho ist das fahren von ww im OC1 schwieriger als im C1, im C1 schwieriger als im K1. jeder einarmige erhält auf dem gleichen bach von mir mehr anerkennung als ein kayakfahrer. so ziemlich alle meine kayakkumpels sehen das übrigens ebenso.
und wage mich vor zu der behauptung, kayakfahren sei leichter als canadierfahren. und genau aus dieser theorie erscheint mir das fahren extremer schwierigkeiten mit dem kayak "sinnvoller".
und ich glaub, daher rührt die ganze diskussion.

btw: ist irgendwer von euch "zwischen den tagen" auch in südfrankreich ?
grüsse vom westzipfel, thomas

FRANZ WWOC Offline



Beiträge: 20

21.12.2006 09:56
#18 RE: White Water open Canoe antworten

Hallo,

habe im Forum herum gestöbert und muss sagen sind ein paar tolle Erfahrungsberichte und Techniken über die man im Forum bezüglich WWOC diskutiert hat zu finden.
Nemmen das mit dem " Ist ja nur ein Falchwasserforum oder ?" natürlich zurück und endschuldige mich für diese blöde Frage.


didi

Voitsberg Offline




Beiträge: 91

21.12.2006 16:04
#19 RE: White Water open Canoe antworten

@ thomas

Doch, der Rheinfall wurde nur wenige Minuten nach Schorschi´s Erstbefahrung mit einem OC1 befahren.
Ich hab den Bericht gelesen im Kanumagazin, finde den aber leider nicht mehr.

Also, ich würd mir ganz fürchterlich in die Hose machen. Ich glaub ich würd vor lauter Angst auf dem Weg nach Unten schon sterben.

Voitsberg
.
= Vergiss nie Deine Träume, denn sie könnten wahr werden... = (Hans Theessink)

Thomas Offline



Beiträge: 66

21.12.2006 16:34
#20 RE: White Water open Canoe antworten

Hallo Voitsberg,
Du irrst, er wurde mit einem C1 von ?Thomas? Fink befahren. Nichts für ungut.
Gruß
Thomas

schwimmendeWerkzeugkiste Offline




Beiträge: 500

21.12.2006 17:31
#21 RE: White Water open Canoe antworten
Also ich war vor vierzehn Tagen am Rheinfall und habe mit meinem mausigen Handy zwei Bilder geknippst weil in einer Ecke ein festgeklemmtes Kajak zu erkennen war - wer das Bild mit der Sprechblase vergrößern kann und genau hinschaut erkennt es. Es ist gelb. Ich würde schon bei dem Gedanken da runterzupoltern gelb.
Schon weit vor Katerakten wie dem Rheinfall hört für mich jeder Sinn und auch jede Heldentat in Zusammenhang mit "Befahrung" auf - darin erkenne ich nur noch idiotisches Imponiergehabe und behandlungsbedürftige Rekordsucht. Diese Leute sollten sich einen fähigen Therapeuten suchen.

Soweit so ungeschmeidig.

Axel

Angefügte Bilder:
IMAGE_00188.jpg   IMAGE_00189Blase.jpg  
Als Diashow anzeigen
raftinthomas Offline




Beiträge: 555

21.12.2006 18:26
#22 RE: White Water open Canoe antworten

jopp,
nach dem schorschi ist thomas "finki" fink in dem von im designten finkenmeister runtergedonnert. aber das ist ja nun alles andere als ein OC.
das gelbe kayak ist von nils kagel, der hat das da vor ca 4 wochen "vergessen". hat 600 eus an schwitzer schupos gekostet.

über den sinn (sic!) solcher befahrungen kann man lange diskutieren, allerdings muss man den herren mauracher, kagel, schauff und fink (und noch ein paar "anonyme") schon zubilligen, um ihr tun bescheid zu wissen. die paddeln in einer anderen liga.
grüsse vom westzipfel, thomas

telepaddler Offline



Beiträge: 1

21.12.2006 21:58
#23 RE: White Water open Canoe antworten

Tag auch.
Da stellt sich natürlich die Frage welchen Sinn generell Sport macht. Insbesonders Sport auf hohem Niveau!
Grüßend, Thomas

singletrailz Offline




Beiträge: 369

21.12.2006 22:51
#24 RE: White Water open Canoe antworten
Und wenn wir ehrlich sind kommen wir im Wildwasser ohne die Buttboater (= frei übersetzt "Hinternfahrer") ja auch garnicht aus - zumindest am Anfang .
Ich bin geschwommen ohne Ende und meine lieben Kumpels haben mich wieder rausgefischt....

In diesem Sinne - viel Spass für alle !

Buttboater vs Stechpaddler




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FRANZ WWOC Offline



Beiträge: 20

22.12.2006 08:47
#25 RE: White Water open Canoe antworten

Hallo Schwimmende Werkzeugkiste,

Zitat von schwimmendeWerkzeugkiste
Also ich war vor vierzehn Tagen am Rheinfall und habe mit meinem mausigen Handy zwei Bilder geknippst weil in einer Ecke ein festgeklemmtes Kajak zu erkennen war - wer das Bild mit der Sprechblase vergrößern kann und genau hinschaut erkennt es. Es ist gelb. Ich würde schon bei dem Gedanken da runterzupoltern gelb.
Schon weit vor Katerakten wie dem Rheinfall hört für mich jeder Sinn und auch jede Heldentat in Zusammenhang mit "Befahrung" auf - darin erkenne ich nur noch idiotisches Imponiergehabe und behandlungsbedürftige Rekordsucht. Diese Leute sollten sich einen fähigen Therapeuten suchen.
Soweit so ungeschmeidig.
Axel


also jeder der ab Wildwasser II fährt sollte zum Therapeuten. So würde ich deine Ausage verstehen.
In allen bereichen des Lebens braucht man Protagonisten, Voreiter und Extremisten ansonsten würde sich nichts entwickeln.
Bei Wildwasser II bis IV ist man, so glaube ich, sicher kein Extremist oder Lebensmüder. Bei dem heutigen Material und Technik die übrigens von solchen Extremisten entwickelt wurde ist es uns heute erst möglich solche sachen zu befahren. Und eines ist sicher, wenn ich auf der Autobahn unterwegs bin ist das sicher 1000 x gefählicher als wenn ich irgendwo einen IV im Wildwasser befahre.
Wenn es nach dir gehen würde Schwimmende Werkzeugkiste würden wir heute noch in Höllen wohnen und mit einen Einbäumen paddeln.
Bitte nicht böse sein.

DIDI




singletrailz Offline




Beiträge: 369

22.12.2006 10:18
#26 RE: White Water open Canoe antworten
da muß ich in etwa Didi beipflichten.

Der Wille die eigenen sportlichen Grenzen auszuloten ist wohl in jedem Sportler angelegt, sei es im
Wettkampf mit einem sportlichen Gegner oder im Überwinden selbstgewählter sportlicher Hürden jeglicher Art.

Das ist nach meinem Verständnis das Wesen des Sports. Dass jeder Sportler versucht seinen ihm entsprechend möglichen sportlichen Rahmen auszuloten liegt dabei auf der Hand. Was mir die Mittlere Murg ist, das ist einem anderen eben der Rheinfall.

Ich sehe hier keine Verbindung zu "Imponiergehabe" (Wrestling ?) oder "behandlungsbedürftiger Rekordsucht"(Weltrekord im Dauerduschen?).


Beste Grüße

Frank
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schwimmendeWerkzeugkiste Offline




Beiträge: 500

22.12.2006 15:23
#27 RE: White Water open Canoe antworten
Vielfach wird ja philosophiert, das ein gewisses Maß an Wahnsinn oder Verrücktheit es der Menscheit erst ermöglicht hat, sich weiter zu entwickeln, und mir leuchtet das insofern ein, als z.B. Erik der Rote nie nach Grönland gekommen wäre, wenn ihm nicht irgendwann mal alles egal gewesen wäre (Wasserfall am Weltende, Midgard-Schlange in den Fluten den Ozeans...). Aber da war dann auch immer ein gehöriger Anteil Verzweiflung dabei (wurde halt verbannt weil er immer wieder Morde begangen hat der Schlingel). Auf die Weise hat er eingebildete Wahrheiten (Weltende, Schlange,...) widerlegt (auch wenn von seinen 25 Schiffen gerade mal 14 ankamen).
Dass ein gewaltiger Wasserfall wie der Rheinfall objektiv eine unkalkulierbare Gefahr darstellt (selbst für den geübtesten Kajak-Fahrer) können mir die paar Leute, die sich da gelegentlich runterstürzen und ab und zu ein Boot "vergessen" oder auch ein Leben verlieren (solche gabs ja nun auch) nicht weißmachen. Deshalb bleibe ich dabei, dass ich solche Aktionen extrem idiotisch finde. Unterschiedliche Schwierigkeitsgrade im Wildwasser sind eine andere Sache. Da gehts um schwierige Strecken die man paddeln kann oder auch nicht. Meine etwas generalisierende Äusserung bezog sich auf den Wahn immer höhere und immer gefährlichere Wasserfälle runterzustürzen. Zu Schwierigkeitsgraden habe ich keine Meinung - kann sie immer noch nicht richtig auseinander halten und wüßte auf die Frage, welchen ich bewältige, keine vernünftige Antwort.

Axel (immer noch kein bißchen geschmeidig in diesen Fragen)

jan_dettmer Offline




Beiträge: 251

22.12.2006 16:00
#28 RE: White Water open Canoe antworten

...mir geht es darum wilwasser zu paddeln. In welchem Boot ist eine nicht besonders wichtige Stilfrage. Wenn ich besser kayak paddeln koennte wuerde ich es auch tun weil es genau so freude bringt wie OC oder C1. Im C1 habe ich mehr Erfahrung und fuehle mich sicherer, deswegen bevorzuge ich es dem kayak. Jedes Boot hat Vorteile und Nachteile. Tendenziell braucht man im C-boot mehr Zeit um das gleiche Level zu erreichen wie im Kayak. Ich glaub aber, dass ich so ziemlich alles im C1 fahre, was kayaker paddeln. Irgendwann ist es halt einfach ne Frage, ob man noch das persoenliche Risiko tragen moechte.
Ich OC paddle ich nicht gern wenn man andauernd voll ist, weil einfach zu nervig ist. Komplizierte drops, die schwere Einfahrten haben mit viel Konsequenzen, wo man viel Wasser im Boot nicht vermeiden kann fahre ich im OC nicht. Da umtrage ich meist. Im C1 kann man schon um einiges weiter pushen ohne das Risiko (z.b. pins) zu stark zu erhoehen (also kontinuierliches WW5 und nicht straight shot rapids wie im obigen Video).

Sinn macht dieser Sport fuer mich nicht, er bringt aber ne Menge Spass. Gehn wa mal lieber boot fahren jetzt (egal welches). Jan
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singletrailz Offline




Beiträge: 369

22.12.2006 16:50
#29 RE: White Water open Canoe antworten
Hallo Axel,

mmmh - naturgemäß differieren die Ansichten über die Kalkulierbarkeit der Gefahren stark zwischen Akteur und Aussenstehenden. Ich denke nicht das Bernhard Mauracher und Nils Kagel lebensmüde Hasardeure sind - welche des Showeffekts wegen mal eben den Rheinfall gefahren sind.

Eines zeigt allerdings das von dir fotografierte Bild des festgeklemmten Bootes tatsächlich: Fehler darf man sich bei derartigen Unternehmungen a la "frei solo einen 10er klettern" keine erlauben. Nils Kagel hat das getan und um ein Haar mit seinem Leben dafür bezahlt.

Schöne Feiertage wünsche ich allen

Gruß Frank
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jan_dettmer Offline




Beiträge: 251

26.12.2006 16:23
#30 RE: White Water open Canoe antworten
Ich finde es wirklich reizvoll, die eigenen Limits zu pushen. Da geht es mir nicht darum das umbedingt anderen mitteilen zu muessen um zu prahlen. Eher ist es eine Begeisterung die man mit anderen irgendwie teilen will. Steiles Wildwasser uebt einen Reiz aus wie nichts anderes was ich bisher gemacht habe. Das commitment in einer tiefen Schlucht die evtl. noch nicht zuvor befahren wurde ist unbeschreiblich. Fehler darf man sich nicht erlauben, was aber auch den Reiz ausmacht. Da geht es nicht um Bizeps oder prahlen. Alle, die schon mal sehr schweres Wildwasser gepaddelt sind hatten auch schon mal Angst.
Das macht Creek Paddler fuer mich so sympatisch glaube ich. Es geht beim paddeln von schwerem alpinem WW nicht um Egos und nicht um die Selbst-Produktion. Das ist eher das Ego-dominierte playboaten, wo es um den show effekt geht. Jeder Creek Paddler hatte schon mal Angst und die Anspannung ist so hoch wenn man in einer tiefen Schlucht vollkommen "committed" ist. Da ist kein Platz fuer Egos und es gibt keine Zuschauer.
Wer aus den falschen Gruenden paddelt, kommt nicht so weit glaube ich.

Happy trails, Jan
(der leidenschaftlich steiles Wildwasser paddelt)

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