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Dieses Thema hat 33 Antworten
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 Allgemeines Canadierforum
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Paddelheini Offline



Beiträge: 12

08.03.2009 09:30
Genehmigung zum paddel? antworten

Hallo an alle,

ich bin neu hier, und habe gleich eine etwas komplizierte Frage.
Ich hab mir in den Kopf gesetzt den Neckar mit einem Kajak oder Canadier
komplett von Plochigen bis Mannheim hinunterzupaddeln.
Wir leben numal in Deutschland, und da ist ja vieles reglementiert.
Was muss ich beachten, genehmigen lassen oder Prüfungen ablegen und dergleichen,
um ganz gemütlich über mehrere Tage hinweg den Neckar runterzupaddeln?

Ich hoffe ihr könnt mir de weiterhelfen. Die Meinungen in Freundeskreis
gehen sehr weit auseinander. Von kein Problem bis absolut verboten ist da
alles dabei.

Danke
Markus

Manfred Offline



Beiträge: 320

08.03.2009 11:16
#2 RE: Genehmigung zum paddel? antworten
Paddelheini Offline



Beiträge: 12

08.03.2009 13:23
#3 RE: Genehmigung zum paddel? antworten

Vielen Dank für dei schnelle Antwort,

aber meine Bedenken sind noch nicht ganz ausgeräumt. Brauche ich irgendeine Art Führerschein, damit ich mit dem Paddelboot fahren kann? Oder darf das Grundsätzlich jeder?
Dass ich mich entsprechend Verhalten muss (grösseren Booten nach rechts ausweichen usw.) weiss ich, konnte da auch was im Netz finden (ELWIS). Vielleicht könnt irh mir da noch ein bischen weiterhelfen.

Vielen Dank vorab
Markus

Horst Offline




Beiträge: 252

08.03.2009 17:10
#4 RE: Genehmigung zum paddel? antworten
Das Problem scheint nicht nur zu sein, daß in Deutschland zu viel reglementiert ist. Es irritiert Deutsche scheinbar wenn es mal nicht so ist - also müssen wohl Regelungen her um allen Bedenkenträgern Klarheit zu geben ??????? Vielleicht eine "Nichtführerscheinpflichtverordnung" mit einer Prüfung. Dort könnte dann abgefragt werden ob der Prüfling weiß wo(zu) er keine Prüfung/keinen Führerschein braucht.

Und vielleicht Dienststellen die Bescheinigungen ausstellen aus denen hervorgeht, daß für bestimmte Handlungen wirklich (noch?) keine Bescheinigungen notwendig sind - weil manche Menschen es einfach sonst nicht glauben wollen.

Horst
Kanuotter Offline




Beiträge: 551

08.03.2009 17:16
#5 RE: Genehmigung zum paddel? antworten

Hallo Markus,

nach meinem Kenntnisstand brauch man auch auf Bundewasserstraßen als muskelbetriebenes Boot keinen Führerschein, sollte aber die Vorfahrtsregeln und ähnliches kennen. Könnte sonst teuer und/oder schmerzhaft werden.

Heiß diskutiert wird immer die Frage, ob das Boot gekennzeichnet sein muss, also einen Namen haben soll. Laut Faltboot-Wiki muss es (Schriftverkehr mit dem Ministerum, ist für mich ziemlich eindeutig dort beschrieben). Aber nicht jedes Polizeiboot wird das verfolgen. Kommt vmtl. auf die Mannschaft an.

Pflicht zu Schwimmwesten/Schwimmhilfe gibt es nicht, ist aber meines Erachtens das wichtigeste, was du immer anhaben solltest. Auch wenn es warm ist.

Grüße Kanuotter

Paddelheini Offline



Beiträge: 12

08.03.2009 18:17
#6 RE: Genehmigung zum paddel? antworten

Hallo,

@Horst: Da hab ich wohl einen wunden Punkt getroffen. Sorry, aber ich bin absoluter Neuling auf dem Gebiet und kenne mich eben nicht so aus. Aber wenn sogar die Länge von Salatgurken festgelegt wird, hätte es mich nicht gewundert, wenn man irgendeinen Erlaubnisschein fürs paddeln braucht. Nichts für ungut, meinem Projekt (Plochingen - Mannheim in 4 Tagen) steht ja dann ausser ein bischen Training nichts mehr im Wege. Vielen Dank Euch allen

Gerhard Offline




Beiträge: 638

09.03.2009 16:05
#7 RE: Genehmigung zum paddel? antworten

Hallo Markus,

es gibt keine Führerscheinpflicht. Zum Glück.
Aber evtl. bald, wie es auch schon z. B. in Frankreich ist, daß man fürs ausleihen einen EPP (Europäischer Paddelpass) vorlegen muß. Das wäre dann eine art Führerschein.

Eine Kennzeichnungspflicht für Boote besteht auf Bundeswasserstrassen.

Tragen von Schwimmwesten rate ich grundsätzlich an.

Grüße
Gerhard

Toolboxafloat Offline




Beiträge: 502

09.03.2009 16:40
#8 RE: Genehmigung zum paddel? antworten
Mal unabhängig von Kennzeichnungspflicht, Paddelpass und dergleichen Albernheiten - wieso willst Du diesen garstig industrialisierten, kanalisierten und von Schleusen durchsetzten und Dickschiffbefahrenen Abschnitt Plochingen - Mannheim abpaddeln? Starte doch lieber in Rottweil und paddele bis Plochingen - dafür brauchst Du ähnlich lang und hast (zumindest am Anfang) einen wesentlich naturbelasseneren Fluss unter dem Kiel (nebst einigen durchaus anspruchsvolleren Portagen "unter dem Bootswagen").
Wenn Du dann noch motiviert bist kannst Du ja von Plochingen nach Mannheim irgendwann dran hängen und damit den Neckar zur Gänze bewältigt haben.

Axel

P A D D E L B L O G - "Everyone must believe in something. I believe I'll go canoeing" Henry David Thoreau

kanute Offline




Beiträge: 549

09.03.2009 18:09
#9 RE: Genehmigung zum paddel? antworten
Beitrag von Gerhard:
Aber evtl. bald, wie es auch schon z. B. in Frankreich ist, daß man fürs ausleihen einen EPP (Europäischer Paddelpass) vorlegen muß. Das wäre dann eine art Führerschein.

Frage, seit wann ist in Frankreich ein EPP zur Bootsausleihe notwendig???????
Den Veröffentlichungen des DKV und der LKV´s ist das nicht zu entnehmen.
Paddelheini Offline



Beiträge: 12

09.03.2009 18:26
#10 RE: Genehmigung zum paddel? antworten

Hallo,

ich mach das Ganze nicht so wirklich freiwillig. Ich habe eine Wette verloren . Es geht um eine Kiste Bier. Da Ich muss irgendwie mit dem Boot nach Mannheim, von da dann den Rhein aufwärts bis zum Reffenthaler Altrhein und dann zum Campingplatz, auf dem mein Kumpel einen Wohnwagen stehen hat. Ich weiß, der Neckar hat 27!!!!! Schleusen bis dahin, aber die Wette steht nunmal! Zum trainieren werde ich wohl Richtung Tübingen den Neckar und ein paar Seen unsicher machen.

Den Rhein rauf werde ich wohl nicht schaffen, aber in Mannheim ist ein Tanke für die Motorisierten. Ich hoffe, da nimmt mich einer mit und setzt mich dann weiter oben wieder aus.

Was meint Ihr, ich habe 4 Tage angesetzt, ist das zu schaffen?
Gruß
Markus

Toolboxafloat Offline




Beiträge: 502

09.03.2009 18:32
#11 RE: Genehmigung zum paddel? antworten
Reizvoller Ansatz (obwohl mir persönlich eine Kiste Cola lieber wäre).
Jetzt kann ich das nachvollziehen.
So gesehen kannst Du aber auch gleich versuchen, Dich bei einem Neckarabwärts tuckernden Frachtkahn einzumieten (Vielleicht gegen Deckschrubben). Dann ist das vielleicht in zwei Tagen zu schaffen (wenngleich diese Schleusen auch die Frachtkähne ziemlich aufhalten). Ob das in vier Tagen von Plochingen nach Mannheim und dann auch noch Rheinaufwärts geht kann ich nicht sagen.

Axel

P A D D E L B L O G - "Everyone must believe in something. I believe I'll go canoeing" Henry David Thoreau

Andreas Schürmann Offline




Beiträge: 2.067

09.03.2009 18:33
#12 RE: Genehmigung zum paddel? antworten

Hallo Markus

Kauf doch einfach eine Kistebier und geh mit Deinem Kumpel Paddeln wo es richtig Spaß macht.
4 Tage wertvolle Freizeit sind doch eine Kistebier wert.

So oder so viel Erfolg und Freude bei der Aktion
Andreas

Manfred Offline



Beiträge: 320

09.03.2009 18:40
#13 RE: Genehmigung zum paddel? antworten

Hi!

Na, jetzt versteh ich das ganze.

Na klar brauchste nen Führerschein, besser das Patent für Große Fahrt und ne Sondergenehmigung vom Bundespräsidenten auch noch

Na dann viel Spaß


Manfred

welle Offline




Beiträge: 1.525

09.03.2009 18:49
#14 RE: Genehmigung zum paddel? antworten

moin Markus
Wetten sind Ehrensache, da musst Du durch
zum Trost: im Sommer ist es bis minimum 21.00 Uhr
hell, da kannst Du richtig was in den Tag reinpacken,
wenn die Schleusenzeiten es zulassen.
Ihr könnt ja einen Begleitkonvoi veranstalten, geteiltes
Leid ist halbes Leid.
Gruß aus der Nordheide
Albert

Paddelheini Offline



Beiträge: 12

09.03.2009 19:11
#15 RE: Genehmigung zum paddel? antworten

Danke für die Große Anteilnahme. Das motiviert mich nur noch mehr. Der Begleitkonvoi ist schon organisiert. Jetzt muss ich das Kajak noch fertig machen und das Training kann losgehen. Vielleicht hat ja noch jemand ein paar Tipps parat, wie ich mich am Besten vorbereite.

Markus

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