Sicherheit am und auf dem Wasser

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15.01.2024 09:43
#1 Sicherheit am und auf dem Wasser
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Dieser Thread ist für jegliche Meldungen und Diskussionen zum Thema 'Sicherheit am und auf dem Wasser' gedacht.
Das können z.B. aktuelle Meldungen über Unfälle oder Gefahren sein, neue Erkenntnisse zu Rettungsmitteln oder ähnliches.

Das ist nicht als 'nur noch hier' gemeint, sondern als Thread, den man gerne benutzen kann, aber nicht muss!

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Mut ist oft Mangel an Einsicht,
während Feigheit nicht selten auf guten Informationen beruht...

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15.01.2024 15:51
avatar  docook
#2 RE: Sicherheit am und auf dem Wasser
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Moin,
Sicherheit am Wasser:
Kaltes Wasser- einschätzen, reagieren, Fehler
Ich mache hier mal den Anfang und beginne gleich mit einer kleinen Missgeschick Geschichte (vor vielen Jahrzehnten).
Die erste, teure M-lite fällt am Verein ins Wasser, am Anleger. Es ist Februar/März. Das Ufer bzw. Anleger, ca. 60 cm hoch, da drunter grobe Steinpackung und geschätzte Wassertiefe 1,2 m. Alleine am Verein. Bewusste Überlegung ins kalte Wasser zu gehen und nach der wertigen Taschenlampe zu tasten. Nach einigem zögern, ja, ein Versuch ist es wert. Also Kleidung reduzieren und langsam in das kalte Wasser. Mehrfache Versuche bleiben prompt erfolglos. Nun schnell aus dem Wasser, kein Problem, wie ich dachte. Mit den Händen auf dem Anleger hochdrücken, mit dem Rippenbogen abstützen, Knie nachziehen-draußen! Schon beim ersten Versuch hatte ich nicht die übliche Kraft in den Armen, wie ich heute weiß, weil der Blutkreislauf und damit die Kraft zuerst in den Extremitäten träger wird um lebenswichtige Bereiche noch genügend zu versorgen. Ok, zweiter Versuch -misslang eben so. Nun kommt langsam Angst auf… Überall sind die Anleger gleich hoch, zur Treppe schwimmen -zu weit. Jemand in Rufweite-nein! Noch ein Versuch. Mit der Aktivierung von mehr/letzter Kraft-da Angst- kam ich zur Anlegerkante hoch, gerettet und erkannt: Das war knapp!
Die Taschenlampe liegt dort immer noch.
Lehre: Unterschätze niemals die Wirkung von kaltem Wasser!
(und manchmal ist etwas „Altersweisheit“ doch auch sinnvoll!)
Viele Grüße
docook

10. Holzkanadiertreffen 21.6. – 23.6.2024 DAS ORIGINAL in Ritterhude. Infos siehe hier im Forum im eigenen thread.

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16.01.2024 07:55
avatar  Kimaca
#3 RE: Sicherheit am und auf dem Wasser
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Ich würde es begrüßen wenn es als "nur noch hier" gedacht wäre.
Würde den Lesespaß anderer Threads extrem verbessern.

Ex: Oldtown Disco 158, Wenonah Solo+, Wenonah Rendezvouz,
Akt: Oldtown Charles River RX, Oldtown Northern Lights, Wenonah Solo+

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16.01.2024 19:46 (zuletzt bearbeitet: 16.01.2024 19:50)
#4 RE: Sicherheit am und auf dem Wasser
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Ahoi Leute.
Sicherheit auf dem Wasser.
Ich habe gerade einen Tourenbericht von mir von vor zehn Jahren durchgelesen, da hatte ich dieses Missgeschick überhaupt nicht erwähnt.
Es geht um meinen alten Trockenanzug, den ich Bergauf Richtung Donaudurchbruch (so heißt auch der Tourenbericht falls jemand nachlesen möchte) angelegt hatte.
Es war Januar, kalt, Winter und alleine unterwegs.
Jedenfalls ist mir zum Ende der Tour aufgefallen, dass ich den Reißverschluss (Rücken) vom Trockenanzug nicht verschlossen hatte, war quasi komplett offen.
Ich war nicht dick darunter angezogen und habe durch die Anstrengung auch keine Kälte empfunden.
Dieses hätte tötlich enden können.
Ich war schwer beeindruckt wo ich diese Fahrlässigkeit entdeckte, normalerweise bin ich sehr genau, so kann man sich täuschen. Ich möchte auch keinen Trockenanzug mehr wo der Reißverschluss am Rücken ist.
Seit Jahren habe ich keinen Trocki mehr, dafür Benzingemisch an Bord ✌

Grüße von der Donau Mike


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17.01.2024 09:18
avatar  Rob
#5 RE: Sicherheit am und auf dem Wasser
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Rob

Das war mutig von dir, Mike.
Im Januar hat die Donau, zumindest aktuell um die 3 Grad Wassertemperatur. Nicht lustig bei einer Kenterung. Kannst du dich noch an den Pegel damals erinnern ? Ich fahre aktuell nicht alleine rauf. Immer in Begleitung, falls etwas passieren sollte.
Gruß ebenfalls von der Donau, bzw. nicht weit weg davon 😉
Rob


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17.01.2024 18:04 (zuletzt bearbeitet: 17.01.2024 18:21)
#6 RE: Sicherheit am und auf dem Wasser
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Wir haben mal eine Hochwassertour auf der Ourthe vorzeitig beendet. Das Wasser zog schon weit vor den Wehren auf selbige zu. Mit dem Wasserstand konnten wir allerdings beim Start nicht rechnen. Dann war das die einzige Alternative. Kann man aber nicht vorher wissen.


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17.01.2024 19:18 (zuletzt bearbeitet: 17.01.2024 19:19)
#7 RE: Sicherheit am und auf dem Wasser
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Hallo Rob.
Pegeltechnisch habe ich leider keine Aufzeichnungen gefunden, im Fahrtenbuch habe ich die Tour auch nicht notiert.
Vielleicht kannst Du von den Bildern etwas ableiten. Ich denke eher flach.
Hier der Bericht.

Bergauf Richtung Donaudurchbruch

An einem Stein- Wellenabweiser, Buhne... (mir fällt der Fachbegriff nicht ein) bin ich nicht vorbeigekommen, mein Catch war damals noch nicht ausgereift.

Zu zweit hat man als Backup das Vier Augen Prinzip, zum Beispiel den Trocki zu prüfen oder die Ausrüstung usw.
In diesem Fall wäre mein Mangel des geöffneten Reißverschluss sicher aufgefallen.


Grüße von der Donau oder nicht weit weg davon Mike 😉


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17.01.2024 19:31 (zuletzt bearbeitet: 17.01.2024 19:31)
avatar  Rob
#8 RE: Sicherheit am und auf dem Wasser
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Rob

Ja, Mike, sieht nach normalen Wasserstand aus, sonst wäre mehr Strömung. Die Buhnen zu queren ist nicht schwer, wenn man sie richtig anfährt.
Komm doch mal runter nach KEH, dann paddeln wir zusammen rauf.
Gruß, Rob


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24.01.2024 10:47 (zuletzt bearbeitet: 24.01.2024 12:47)
avatar  bollock
#9 RE: Sicherheit am und auf dem Wasser
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Vorab, Missgeschicke und Fehler, sei es bewusst oder unbemerkt, macht Jeder und das ist m.E. nach auch nicht zu vermeiden.
Wer sich ernsthaft mit dem Thema beschäftigt und gewillt ist auf sich aufzupassen, wird schon einiges umsetzen was Sicherheit fördert.
Aber wo fängt man an, wo hört man auf.

Ich habe mal vor Jahren als Mitarbeiter der Jugendhilfe einen Kurs angefragt beim DKV, wie ich da am besten als Gruppenleiter agiere. Am Telefon sagte mir die Dame direkt, dass das erste sein sollte - zu dem Zeitpunkt war ich schon der Meinung gut Canadier fahren zu können, was sich als nicht richtig erwiesen hat über die Jahre - einen Kurs "Retten und Bergen" zu absolvieren.

Hier hat es bei mir sofort geklingelt.

Ich habe - aber leider erst später - das wirklich einmal gezeigt bekommen und gelernt. Gerade weil ich öfters auch alleine unterwegs war, war mir das wichtig, ein gekentertes Kanu wieder fahrfertig zu machen und wieder rein zu kommen.
Später in Schweden war ich mal mit der Familie auf einem Campingplatz mit Kanu Station. Ich hab dann die "Einführungsschulungen" der Gruppen in der Bucht beobachtet und musste so oft den Kopf schütteln... Wie man manche Menschen tatsächlich guten Gewissens in einem Canadier über die großen Seen lassen kann ist mir immer noch ein Rätsel.

Als Erstes würde ich mal mit dem Standardspruch aufhören, Kanu fahren sei eine der sichersten Sportarten. Natürlich passiert oft nichts. Statistisch ist es wohl wahr.
Aber wie häufig Glück damit zu tun hat, will keiner wissen.

Irgendwo stand hier "Kein Alkohol im Boot" und auch "Sicherheitskleidung tragen".
Wenn man dann regelmäßig Menschen begegnet, die ohne Schwimmwesten mit Dosenbier in der Hand im Boot sitzen, hat man auch keine Fragen mehr.

Ich hab immer Bier im Canadier gehabt. Aber getrunken hab ich es erst wenn das Lagerfeuer brannte und das Zelt aufgebaut war.

Als ich 18 oder 19 war, machte ich meine erste Tour. Auf der Diemel und dann ein bisschen Weser. Mit Freunden zu Pfingsten. Angezogen mit einer Motorrad Wachsjacke und Lederhose und Springerstiefeln, das Boot voller Bauchfleisch und Bier fühlten wir uns frei und unbesiegbar. Als ich über Bord ging war die Dieml an der Stelle zum Glück keine 120cm tief...

Mit Abstand verstehe ich erst, was ich damals für ein Trottel war.

Jahre später, meine Frau und ich, die beiden Kids 3 & 5 Jahre alt, sind wir von Lennartsfors den Foxen hoch, als das Wetter anzog und die Wellen höher wurden. Wir haben dann eine Insel angesteuert und da aus Sicherheitsgründen lieber drei Nächte Campiert, anstatt unsere Route zu verfolgen. Unabhängig davon, dass die drei Tage tatsächlich die schönsten des ganzen Urlaubs waren, würde ich das heute wieder so machen. Ich hab auch da den Kopf geschüttelt, wenn die Strategen durch die Wellen kämpften. Man muss nicht alles machen, was man glaubt zu können.

Und hier liegt für mich der Schlüssel des Ganzen. Technik, Ausrüstung. Alles schön und gut. Aber die Sicherheit ist neben dem ganzen Equipment auch ein Gefühl. Und da sollte man sich selbst gegenüber ehrlich sein. Und übersteigerter Ehrgeiz ist Fehl am PLatze.
Und gerade wenn es um ungeübte Gelegenheitsfahrer geht, haben in meinen Augen die Kanuverleiher eine riesige Verantwortung, dieses Bewusstsein zu transportieren.

Allerdings glaube ich ebenso, dass es ein Kampf gegen Windmühlen ist. Denn in meiner Lebenserfahrung ist eins besonders hängen geblieben. Mit Vernunft hat man es im Leben eher seltener zu tun...

Abschließend aber noch mal zurück zum Thema Kurs Retten und Bergen.
Ich kann so was wirklich empfehlen. ABER man muss sich bewusst sein, dass es dann trotzdem ein Unterschied ist auf einem See in einer Bucht zu üben, oder ob man mitten auf dem See mit einmal Probleme bekommt. Man sollte sich eben nie zu sicher fühlen...

In dem Sinne!

25.01.2024 01:23
avatar  gleiter
#10 RE: Sicherheit am und auf dem Wasser
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Sehr interessant und informativ, Danke schön.

Wir haben mal zu Himmelfahrt am Faaker See den Kurs "Nass geworden - was nun?" mit gemacht. In Kürze: Du bringst Dein Canoe bewußt zum Kentern (was gar nicht so einfach ist - aber wenn's dann kippt kannst Du nicht mal "schei..." denken geschweige sagen, so schnell geht das!) und dann war eben die Übung das Canoe wieder wasserfrei zu bekommen - in diesem Falle T-Bergung. Und dann auch noch wieder ins Canoe kommen. Mit Helfercanoe dabei eine leichte Übung, mit ohne Unterstützung eine nette Herausforderung.

War alles in absolut fachkundiger Betreuung und so weit wie möglich im sicheren Umfeld, ich betone das explizit!

Capistrano Flip war leider nicht im Programm - das würde ich auch noch gerne im geschützten Rahmen und unter kundiger Anleitung erlernen.

In diesem Jahr war's schon recht warm, das Wasser im Uferbereich sehr badefreundlich. Draussen dann doch deutlich kühler. Und zu merken wie schwer es plötzlich wird den eigenen Körper hoch zu wuchten und erst im zweiten oder dritten Anlauf wieder zurück ins Canoe zu kommen war dann schon ein wenig nachdenklich stimmend. Plus in Folge gar nicht so wenige blaue Flecken.

Fazit: Wassertemperatur ist in der Tat nicht zu unterschätzen und so ein "Schleuderkurs" Gold wert.

Gruß aus dem Wein/4, André.


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25.01.2024 22:43
#11 RE: Sicherheit am und auf dem Wasser
wu

Ich bin mittlerweile mehr im Seekajak als im Solocanoe unterwegs, aber bei beiden Booten finde ich kontrolliertes Aussteigen und Selbst- bzw. Gemeinschaftliche Rettung immer wichtiger.

Mag am hohen Alter (nicht waise sondern tatterig) liegen, aber gerade bei den jetzigen Temperaturen möchte ich minimal lange im Wasser sein und maximal schnell im Boot.

Leider habe ich im Canoe noch keine Solorettung wirklich erfolgreich hinbekommen, aber mit der Hilfe von Harriet Götze geht es fast wie von selbst/mit Hilfe eines anderen Bootes ganz gut.

Mit Schlinge und anderen Hilfsmitteln (wie Paddelfloat beim Kajak) ist es mir alleine nie gelungen auf dem Wasser ins Boot zu kommen. ... an die Rolle will ich erst gar nicht denken.

Abgesehen davon finde ich so Dinge wie Erste-Hilfe-Pack, Aludecke, Wasserdichtes und schwimmfähiges Telefon, ein Helm für den Fall der Fälle sowie Abschlepp- und Wurfsack wichtig, auch wenn ich keineswegs in WWirgendwas unterwegs bin.

Seitdem ich mich mit dem Thema Inklusionspaddeln beschäftige und ein Freund ein Hirnschädeltrauma erleiden musste, sehe ich da einiges kritischer... .


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26.01.2024 07:51
avatar  Marius
#12 RE: Sicherheit am und auf dem Wasser
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Zitat von bollock im Beitrag #9
Aber die Sicherheit ist neben dem ganzen Equipment auch ein Gefühl.


"Sicherheit ist die Philosophie der Gefahren-/Unfallvermeidung" ...ganz frei nach Doug McKown aus seinem sehr guten Buch "Canoeing Safety & Rescue"

Mir erscheint es so, dass das Thema Retten & Bergen immer sehr schnell sehr groß geschrieben wird, wo zu Sicherheit aber jede Menge andere Aspekte schon vorher gehören. Ich vergleiche das immer mit einem Autoführerschein: da lernt man auch nicht den ganzen Tag, wie man einen Airbag nutzt oder Opfer aus Autos freisägt. Übertragen aufs Paddeln: lasst uns zusehen, dass Leute Gefahren kennen, dann erkennen, wenn es soweit ist und dann noch dank gedanklicher Klarheit und paddlerischer Fähigkeiten diese Gefahren vermeiden können. Und danach ist Retten & Bergen dann immer noch wichtig und sollte auch geübt werden. :-)

__________________________________________
www.CANADIER-PADDELN.de
CANADIER-PADDELN.de bei YouTube

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26.01.2024 08:02
avatar  bollock
#13 RE: Sicherheit am und auf dem Wasser
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Tja, ein grundsätzliches Risiko gibt es in unserem Hobby natürlich. Und es ist sicher gut, sich der Situation bewusst zu sein.
Ich würde aber gerne mal den Blick vom Risiko weg wenden und es nicht künstlich noch gefährlicher diskutieren als es tatsächlich ist.
Weiter oben schrieb ich schon mal was über unbedarfte Mitmenschen. Den hier anwesenden ernsthaft am paddeln Interessierten unterstelle ich mal einen anderen Angang an das Thema.
Kaltes Wasser ist tatsächlich ein Faktor. Und genau hier kann ich (natürlich auch noch bedingt) etwas tun. Kein Sonntagspaddler wird im Winter eine Tour auf einem Kleinfluss machen. Jemand der dies möchte, hat mit Sicherheit schon Erfahrungen und sollte in der Lage sein, entsprechendes Material anzuschaffen.
Ich selber habe keinen Trockenanzug. Wenn ich aber tatsächlich im Winter über einen skandinavischen See cruisen wolen würde, hätte ich einen.

Das kann man weiter ausführen, oder auch nicht. Ich kenne mittlerweile mein Können und meine Grenzen. (Gnade des Alters) und weiß auch, was ich brauche.

Einsteigen ins Boot ist tatsächlich nicht mal eben gemacht, aber auch hier bin ich nicht komplett handlungsunfähig.

Es hat auch was mit dem Boot zu tun. In meinen Prospector konnte ich relativ sicher wieder auch alleine ohne Hilfe einsteigen. Sogar von der Seite.
Mein Solo hingegen war so kippelig, das ging nur von der Bugspitze aus und hier war es kompliziert. Im Zweifel auf einem großen See würde ich mir Sorgen machen.
Also fährt man mit seinem Boot wann immer es geht so nahe am Ufer, dass man es realistisch erreichen kann.

Ich musste mehrfach auf großen Seen die Seiten wechseln, das war immer mit Konzentration und Augen auf Wind und Wellen verbunden. Gleichzeitig fühlte ich mich sowohl im Tandem als auch im Solo immer so stabil, dass ich keine größere Angst bekommen habe. Das größte Problem an Bord war immer ich.

Mein Angang an das Thema hat sich schlagartig verändert, als ich einmal richtig gemerkt habe, wie stark Wasser sein kann. Das hat meine Sicht verändert, ICH habe was verändert. Danach wurde alles besser.

Auf der Ems in OWL hatte ich mal vor einen Ausflug mit Frau zu machen, die noch nie gepaddelt ist. Ich hatte ein 550er Schiff, alles andere als wendig.
Eine Sohlschwelle war im Weg gefolgt von mehreren Felsbrocken. Nach ordnungsgemäßem Ausstieg und Begutachtung hatte ich mich dermaßen überschätzt, dass ich mir zugetraut hatte, mit einer unerfahrenen Person da mal eben zwei Schlenker zu machen und drumherummzuschippern.

Pustekuchen. Es ging schon falsch los, ich bekam das Boot nciht mehr auf die "richtige" Seite und am Ende lag es quer vor zwei Felsen.
Wir konnten sicher aussteigen, obwohl die Fließgeschwindigket recht druckvoll hoch war.

Da saßen wir nun und ich (immer noch selbstsicher) bin dann nach Hause, habe meinen 1,5to Greifzug geholt, bin ins Wasser gewartet gegen die Strömung und hab das Boot an den Haken gehangen.
Schön langsam konnte ich das Boot nun Richtung Ufer ziehen. Hierbei kippte es minimal seitlich und nach und nach füllte es sich mit mehr und mehr Wasser, bis es schließlich mit der offenen Seite voll in der Strömung hing, weiterhin aber noch gegen den Felsen gedrückt war. In Zeitlupentempo verformte sich das GFK Boot aus Köln und brach letztendlich in der Mitte durch.

Das Erste was ich gemacht habe war, einen neuen Canadier zu kaufen und das Zweite, mich zu einem Kurs anzumelden.
Nach 20 Jahren Paddeln war es mir echt peinlich, was ich NICHT wusste.

Mittlerweile weiß ich vieles besser, aber mit dem Bewusstsein, dass ich auf den Stufen der Paddelkünstler maximal im grauen Mittelfeld mitschwimme.
Seitdem bin ich mehrere Male mit absoluten Novizen als Verantwortlicher in Schweden gecruist und habe immer aus distanzierter Perspektive dafür gesorgt, dass wir mögliche Probleme gut bewältigen konnten.

Für uns Geübte hier ist Canadierfahren tatsächlich sicher genug, dass wir uns - kennen wir unsere Grenzen und Möglichkeiten - in keine besondere Gefahr stürzen.
Glaubt an Euch, vertraut Euch. Das ist eines der wichtigsten Ressourcen die ihr/wir habt/haben.


Und @Wupperboot
Inklusionspaddeln. Wow, hört sich sehr geil an. Und ich denke, dass genau das von mir oben geschriebene auf Dich zutrifft. Wenn Du mit jemandem paddelst und die volle Verantwortung für die Sicherheit trägst, wirst Du entsprechend fokussiert den Level so anlegen, dass ihr alle wieder sicher an Land kommt. Alleine dass Du "einiges kritischer" siehst zeigt doch, dass Du das notwendige Bewusstsein hast. Mach weiter, ich finde das toll!


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09.02.2024 15:25
#14 RE: Sicherheit am und auf dem Wasser
Hy

Vor ein paar Jahren bin ich über diesen Artikel gestolpert, dessen Inhalt n.m.M. unbedingt mehr Verbreitung finden sollte - nicht nur unter Eltern oder KanutrainerInnen.
Leider wird "Ertrinken" in Filmen immer völlig falsch dargestellt, so dass die eigentlichen Anzeichen kaum wahrgenommen werden, wenn man nicht dafür sensibilisiert ist.
Ich meine den Artikel auch mal auf dt. gelesen zu haben, finde ihn z.Zt. aber nur auf englisch:

https://slate.com/technology/2013/06/res...-the-water.html

Gute Zeiten am und auf dem Wasser, lG

________________________________________

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09.02.2024 19:43 (zuletzt bearbeitet: 09.02.2024 19:48)
#15 RE: Sicherheit am und auf dem Wasser
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Ahoi, hier wurde auch schon ausführlich darüber berichtet und diskutiert, schon wieder zehn Jahre her.
Meine Wenigkeit hatte damals u.a. neben anderen Forums- Mitgliedern, Bilder und Text zum Thema Sicherheit, Wiedereinstieg aus dem tiefen Wasser.... gepostet und darüber berichtet.
Ich hatte es damals zwar geschafft, bin mir aber nicht sicher, ob es in einer realen Survival Situation auch funktionieren würde, selbst wenn man geübt ist.
Ich fand es damals ganz witzig, weil jemand vom Ufer aus gefragt hatte, ob ich Hilfe brauche....müsste auch im Faden stehen 🙃

Sicherheit beim Paddeln????

Aus meiner Sicht trägt die Theoretische Auseinandersetzung mit diesen Thema nur Früchte, wenn das Wissen im TUN liegt.
Sprich, man sollte sein Kanu und Ausrüstung so viel wie möglich benutzen.


Grüße von der Donau Mike


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28.02.2024 21:18
avatar  Murphy
#16 RE: Sicherheit am und auf dem Wasser
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Bericht und ausführlicher TV-Beitrag zum Kajakunfall vom vergangenen Sonntag auf dem Main:

https://www.tvo.de/tragisches-unglueck-a...ausflug-685975/


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23.06.2024 20:16
#17 RE: Sicherheit am und auf dem Wasser
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Ahoi Leute.
Ich war gestern bei der Sicherheitsbelehrung der diesjährigen Tour International Danubien dabei.
Da ist u.a. darauf aufmerksam gemacht worden....., dass man genug Flüssigkeit (nicht Alkohol)aufnimmt, Sonnenschutz anlegt / Hut aufsetzt usw.
Es sind oft die einfachen Dinge die bei Vernachlässigung zu einem Waterloo führen können.

Die körperliche Fitness trägt auch zur Sicherheit auf dem Wasser bei. Bin heute wie jeden Sonntag knapp 10 Kilometer gerannt 😎 Das bisschen Fahrrad fahren, ein wenig Paddeln unter der Woche und andere Geschichten zähle ich mal nicht dazu 🙃

Grüße von der Donau Mike


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18.07.2025 11:08
avatar  Murphy
#18 RE: Sicherheit am und auf dem Wasser
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Ich verlinke diesen Bericht hier mal; der geschilderte Vorfall mit Baum und die Folgerungen daraus sind auf jeden Fall sicherheitsrelevant.

Die erste eigene Kanutour - Erfahrungsbericht


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04.10.2025 13:23 (zuletzt bearbeitet: 04.10.2025 13:35)
#19 RE: Sicherheit am und auf dem Wasser
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Ahoi Leute.
Auf Kanutour im Yukon Territorium und ebenfalls beim Tourenbericht schreiben, kommt mir oft dieser Gedanke in den Sinn. Es ist leider eine Tatsache.
Es gibt Leute, die durch Youtube Filmchen zu sportlichen Aktivitäten verleitet werden. Dieses ist ja nicht verkehrt, man investiert in seine Gesundheit, schafft Auszeiten zum auftanken, erweitert seinen Horizont und vieles mehr.

Das eine gewisse Vorbereitung und Erfahrung erforderlich ist, wird oft unterschätzt oder einfach ignoriert.
Dieses gilt ebenso für die Youtube Sternchen, die aus meiner Sicht eine große Verantwortung tragen. Verantwortung ist leider hier oft ein Fremdwort.
Man zeigt wie es (anscheinend) geht, Schwimmweste und Paddeltechnik ebenso ein Fremdwort und vieles mehr.
Es gibt Youtube Filmchen die dieses auf dem Yukon zeigen oder in Skandinavien.
Mann lässt sich feiern in den Kommentaren, es wird von den Fans oder anderen Interessenten geplant, dieses ebenso zu tun.

Die nicht unbekannten Akteure mit großer Reichweite sehen nur den Profit, die Selbstdarstellung, die die eigenen Kassen klingeln lässt, das Wichtigste.
Leider ist es so, dass diese Nachahmung ohne angemessene Erfahrung, zu erheblichen Risiken für Mensch und Natur führen kann.
Ich bin selbst Paddlern im Yukon Territorium begegnet, die mit zu wenig Erfahrung im Gepäck unterwegs waren.
Ich bin Zeuge geworden, wie es ausschaut, wenn eine Kanutour durch Überschätzung eigener Fähigkeiten schlagartig endet.

Hier in Deutschland gibt es auch solche ähnlichen Szenarien. Die Rettungskräfte sind fix verständigt, es gibt Straßen, Wege, Infrastruktur, ein Hubschrauber kann nahezu überall landen, ein Krankenhaus ist in der Nähe und und und.
In der Wildnis gibt es solchen Komfort nicht. Mit einem Krankenwagen kommt man gar nicht zur Unglücksstelle hin, mit dem Kanu braucht es Tage, mit dem Hubschrauber oder Wasserflugzeug dauert es Stunden.
Wenn Hilfe aus der Luft kommen sollte, stellt sich die Frage, ob überhaupt ein Hubschrauber dort landen kann? Ein Landepatz ist zum Beispiel zwei Kilometer von den Leuten entfernt. Die Wälder sind sehr dicht, eine Orientierung nur mit Erfahrung möglich. Man braucht zum Beispiel Bärenspray als letzte Instanz, wenn es tatsächlich knapp werden sollte. Man sollte in der Lage sein unter widrigen Bedingungen ein Feuer zu machen und und und.
Natürlich gibt es auch unverschuldete Ereignisse, dieses ist aber hier nicht das Thema.

Ich möchte hier nicht den Polizisten spielen, ich wollte dieses einfach mal loswerden.
Bleibt sicher

Grüße von der Donau Mike


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04.10.2025 14:22
#20 RE: Sicherheit am und auf dem Wasser
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Zitat von Donaumike im Beitrag #19
Das eine gewisse Vorbereitung und Erfahrung erforderlich ist, wird oft unterschätzt oder einfach ignoriert. ...

Ich bin Zeuge geworden, wie es ausschaut, wenn eine Kanutour durch Überschätzung eigener Fähigkeiten schlagartig endet.

Die Rettungskräfte sind fix verständigt, es gibt Straßen, Wege, Infrastruktur, ein Hubschrauber kann nahezu überall landen, ein Krankenhaus ist in der Nähe und und und.
In der Wildnis gibt es solchen Komfort nicht. ....

Ach komm Mike, warum soll man nicht auch interessante Wildnis-Touren ohne Netz und doppelten Boden machen? Ich zB wollte den tropischen Regenwald unbedingt ohne Führer kennenlernen und habe es einfach gemacht - ohne jede Regenwald-Erfahrung. Hilfe hätte es dort, wo ich war, garantiert nicht gegeben, das war mir von vorne herein klar. Also lief das halt alles auf 100% eigenes Risiko. No Risk no Fun ;-)

Meine Tour hat am Ende auch nicht funktioniert wie geplant, aber das Regenwald-Erlebnis war grandios - viel viel intensiver, als es mit einem Führer je hätte sein können!

( ͡° ͜ʖ ͡°)

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04.10.2025 14:40 (zuletzt bearbeitet: 04.10.2025 15:14)
avatar  Murphy
#21 RE: Sicherheit am und auf dem Wasser
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@clocki hat neulich einen Unfall im Rogen-Gebiet erwähnt; ich bin dazu auf folgende Berichte gestoßen. Den ersten zitiere ich hier mal, für den Fall daß er irgendwann nicht mehr verfügbar ist.

Zitat
Three found dead in border lake
July 24, 2015

Two Danish men and the six-year-old son of one of them have been found dead, floating in a remote lake just over the border of the Femund wilderness area that extends from central Norway into Sweden. Their canoe capsized in the chilly waters of Lake Rogen while they were out fishing.

-- Image description --
The area east of Lake Femund, seen here from its southernmost end, is known for its unspoiled wilderness, hills and many lakes that also are cold in the summertime. Sudden wind and storms can make the lakes dangerous. PHOTO: newsinenglish.no
-- Image description --

News service Rørosnytt reported that their canoe overturned far from land. Police in the Swedish county of Jämtland said the men had rented the canoe at Rogen on July 14 and were supposed to return it on July 22. Local newspaper Östersunds-Posten wrote that the three were reported missing on Wednesday when they failed to return as agreed.

Norwegian police in Sør-Trøndelag and a Norwegian search and rescue helicopter took part in the search that was launched immediately. A Swedish helicopter, a civilian helicopter, police using specially trained dogs and volunteers also took part in the search for the missing Danes.

Their canoe was found around 7pm Thursday and the three bodies were retrieved later in the evening by the Norwegian Sea King helicopter. All three were wearing life-vests, reported Rørosnytt, and one of the three was an experienced outdoorsman who had been in the area several times earlier.

Temperatures recently have been falling to just 5C (40F) in the area, however, and the water temperature was down around 10C. Winds can pick up suddenly and the lake can then be considered dangerous.

Rogen is often used by canoeing enthusiasts because of its many bays and islands but is also difficult to access. The entire area known as Femundsmarka, much of which is part of a national park in Norway with no roads, is renowned for its unspoiled wilderness areas. It stretches along the large Lake Femund that extends from the county of Sør-Trøndelag south to Hedmark.



https://www.newsinenglish.no/2015/07/24/...ld-border-lake/

https://www.thelocal.no/20150724/three-d...-norwegian-park


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06.11.2025 15:10 (zuletzt bearbeitet: 08.11.2025 17:16)
#22 RE: Sicherheit am und auf dem Wasser
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Hallo Leute.
Nichts geplant oder gestellt, gestern hatte es mich erwischt.
Normalerweise wollte ich nichts veröffentlichen. Ich glaube aber, es ist nicht verkehrt...
Grüße von der Donau Mike


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06.11.2025 16:53
avatar  Rob
#23 RE: Sicherheit am und auf dem Wasser
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Rob

Hey Mike, so schnell kann es passieren.
Hatte bisher auch 1x das selbe Erlebnis, allerdings im Sommer 😁
Zum Glück ist nichts schlimmeres passiert.
Also, aufpassen beim nächsten mal 😉
Gruß, Rob


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06.11.2025 18:08 (zuletzt bearbeitet: 06.11.2025 18:47)
avatar  Murphy
#24 RE: Sicherheit am und auf dem Wasser
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Bei der Gelegenheit kann ich noch eine Erfahrung zum Thema Brandbeschleuniger nachreichen (zugehörige Diskussion hier): In Schweden hatte ich einen Übernachtungsplatz wo nur feuchtes (eher nasses) Nadelholz verfügbar war (von anderen abgesägt und auf dem Boden liegengelassen, teilweise noch grün, zuvor zwei Regentage, stark frequentiertes Angelgebiet und entsprechend ausgeräubert). Da es keine Notsituation war kam abpflücken vom Baum auch nicht Frage, und es ist fraglich ob ich da besseres Material in erreichbarer Nähe gefunden hätte. Benzin habe ich nicht dabei, also habe ich versucht das vorhandene Material nach kleinsägen und spalten mit Spiritus in Brand zu setzen (Lufttemperatur ca. 10 °C, also deutlich im Anwendungsbereich). Nutzt so gut wie gar nichts, weil der Brennstoff viel schneller zu Ende ist als das Holz trocknen und Glut entwickeln kann.

Ich bin damit also sehr skeptisch ob eine gefüllte Brennstoffflasche ein geeignetes Notfallmittel ist wenn man nicht zusätzlich zumindest etwas trockenen Festbrennstoff für den Start dabei hat oder schnell besorgen kann, lasse mich aber gerne von erfahrenen Feuermachern hier weiterbilden. Was ich nicht probiert habe, weil ich einfach nicht daran gedacht habe, war Späne aus der Innenseite der gespaltenen Stücke abzuschälen wie Donaumike es im Video zeigt.


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07.11.2025 08:36
#25 RE: Sicherheit am und auf dem Wasser
Ge

Mit angepasster Kälteschutzkleidung - Neo oder Trocki - wäre das ganze "Drama" keines geworden.


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