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Dieses Thema hat 5 Antworten
und wurde 5.801 mal aufgerufen
 Allgemeines Canadierforum
Voitsberg Offline




Beiträge: 91

20.12.2005 23:38
Canadier selber bauen antworten

Hallo Leute!

Bin ganz neu im Forum, endlich mal eine Seite für Canadierfahrer -> super!!!

Ich fahre seit ca. 14 Jahren Canadier, hab seit Mai 2004 ein "Inn" von Novoplast.
Seit einiger Zeit lässt mich der Gedanke eines Selbstbaucanadiers nicht mehr los.
Ich möchte meinen Canadier aus Dyneema - Wabenkern - Dyneema bauen.

Nun meine Fragen:
1.) Kann mir jemand einen Tip geben wie stark die Aussenhaut (Deckschicht über den Wabenkern) sein soll?
2.) Hat jemand einen Bauplan für einen schnellen 2er der sich auch bis WW2 notfals in WW3 gut fahren lässt,
aber auch auf Zahmwasser sehr schnell ist?
3.) Ist der Prospector 15 wirklich so ein gutes Gerät?

Ich fahre das Boot vorwiegend offen, ohne Auftriebskörper und im WW mit Spritzdecke.
Material bekomme ich bei R&G (Sehr guter Materialkatalog mit vielen Tips zum downloaden).

Klaus

martinaundflorian Offline



Beiträge: 490

21.12.2005 13:30
#2 RE: Canadier selber bauen antworten

Servus,

erst mal willkommen im Forum!
Auf die Gefahr hin, dass Du das schon öfter gehört hast, die Eierlegende Wollmilchsau ist leider immer noch nicht erfunden. :-(
Spätestens WW3 und schnell im Flachwasser, das beißt sich.
WW2 und relativ schnell geht vielleicht noch, hier ist wahrscheinlich der Prospector mit die beste Bootsform. Relativ schnell und relativ wendig, beides natürlich in Abhängigkeit von der Länge. 16er davon hab ich mit Spritzdecke auch schon im 2+ (Salza) gesehen, aber ernsthafte 3er sind damit sicher kaum mehr zu machen.
Auch wenn Du WW mit Spritzdecke fährst, dann bitte trotzdem mit Auftriebskörpern drunter. Bei einer Kenterung im WW reicht der Serienmäßige Auftrieb nicht aus! Zum anderen hält Dir auch die Spritzdecke besser wenn sie von unten durch Luftsäcke unterstützt wird. (siehe auch Thread Auftriebskörper http://61606.homepagemodules.de/t74f3-Auftriebskoerper.html)

Halt uns auf dem Laufenden, diese Bauweise würde mich interessieren. Ich kenne einen ähnlichen Materialaufbau aus der Automobilbranche und dort ist er äußerst stabil. Bin gespannt wie gut das funktioniert.

Gruß

Florian

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Keep the open side up!

schwimmendeWerkzeugkiste Offline




Beiträge: 500

22.12.2005 16:23
#3 RE: Canadier selber bauen antworten

Hallo Klaus,

ich höre zum ersten Mal von dieser Bauweise (bin ein eingeschworener Holzwurm - was den Eigenbau angeht. Und auch da mehr am Träumen als am Bauen). Kannst Du die Webadresse von R&G anfügen? Dann kann ich mich selber klug machen.

Vielen Dank Axel

wupperboot Offline



Beiträge: 69

22.12.2005 17:33
#4 RE: Canadier selber bauen antworten

Hallo Axel,

der Link ist: http://www.r-g.de
Was für ein Laminat das Dyneemagewebe ist, habe ich nicht verstanden.

Hallo Klaus,

...auch nicht wie ein Wabenkern mit dem Laminat verbunden werden kann.
Bisher kenne ich nur klassische Bauweisen wie Holz, Gfk, Kevlar, etc..
Würde mich auch interessieren, da wir den Gedanken verworfen haben ein Boot selbst zu bauen, da die Kosten aufgrund der Formerstellung bei einem Boot viel zu teuer sind.

Gruss

Thorsten

thorsten

Voitsberg Offline




Beiträge: 91

22.12.2005 20:36
#5 RE: Canadier selber bauen antworten

Hallo Thorsten,
... lad Dir die Datei: Sandwich-Leichbauweise in Wabenbauweise
runter unter: http://www.r-g.de/sindex.asp?sub=m02-2
Da ist alles recht gut beschrieben.

Dyneemagewebe: Anwendungsgebiet: Boote, Kajaks,
Schutzhelme, Hart- und Weichballistik.
Polyethylenfasergewebe mit niedrigster Dichte (0,97 g/cm³),
und sehr hoher Zugfestigkeit und Schlagzähigkeit.
Übertrifft die positiven Eigenschaften der Aramidfaser. (Beschreibung von R&G)

Zu finden auf: http://shop.ezentrum.de/4DCGI/ezshop?hid=27&sprachnr=1
und dort auf ein Producktbild klicken.

Ich habe mir das wie folgt vorgestellt:
Posetivform aus Styropor arbeiten, dann mit Glasfasermatten und Harz überziehen um eine feste
und glatte Oberfläche zu erhalten. Mit Trennmittel bestreichen und die erste Dyneemaschicht mit Harz auflegen (Bootsinnenhaut).
Aramidwaben (5mm) drauf und im Vakuum aushärten lassen. Dann die Aussenschicht mit Harz drauf und wieder im Vakuum aushärten lassen.

Somit habe ich eine superleichtes und steifes Boot, daß innen 1000sende Luftkammern hat und somit unsinkbar ist.
Werden mal einige dieser Luftkammern beschädigt sind immer noch genug vorhanden.

Die Kosten für meine Art der Form sind recht niedrig, aber dafür das Material fürs Boot...!

Grüße
Klaus

PS: Aber für das alles brauch ich erstmal einen guten Bootsbauplan.
Soll ein 2er sein, schnell und wendig wenigstens bis WW2 und für Flußfahrten.
Vieleicht wie der Prospector 15????
= Vergiss nie Deine Träume, denn sie könnten wahr werden... = (Hans Theessink)

yukonsepp Offline



Beiträge: 22

23.12.2005 09:15
#6 RE: Canadier selber bauen antworten
Servus Klaus aus Voitsberg
hat jetzt nichts mit deiner Anfrage zu tun (beim Kanuselbstbau kenn ich mich leider nicht aus, aber dafür freut mich das Paddeln damit umsomehr), aber ich freu mich wieder mal von einem Paddler aus der schönen Steiermark in diesem Forum zu lesen.

Hab dir 2 mails in die Rubrik "Private mails" gestellt - schau mal rein.

Schöne Grüsse aus Dobl bei Graz
Sepp

http://www.yukon.at/

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