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Dieses Thema hat 17 Antworten
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 Allgemeines Canadierforum
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Marcus Offline



Beiträge: 95

27.10.2007 16:50
Frage zur Bauweise des Wenonah Spirit II antworten

Hallo,
hab gerade gesehen, dass bei ebay mehrere Wenonah Spirit II verkauft werden. Auf den Bildern sind mir dann am Boden diese Querrippen (?) aufgefallen. Was ist das genau? In meinen Prospekten von Wenonah tauchen die nirgends auf. Es ist doch Tuf-weave Flex-core Bauweise, oder? Sind die Dinger nicht absolut unpraktisch? Zum einen beim Beladen und erst recht beim knienden Paddeln (!) ist das überhaupt möglich? Mag mir meine Schienenbeine darauf gar nicht vorstellen... Sonst sieht das abgebildete Boot ja noch ganz gut aus denke ich. Hmm... was würdet ihr sagen wäre ein guter Preis für die angebotenen Boote?
Grüße
Marcus

schwimmendeWerkzeugkiste Offline




Beiträge: 500

27.10.2007 19:35
#2 RE: Frage zur Bauweise des Wenonah Spirit II antworten
Hallo Marcus,

mein Souris Kevlar-Boot hat auch so kurze Rippen. Die von Souris meinen, dass diese Konstruktionsweise dem Rumpf beim Aufsetzen mehr Spielraum zum ausweichen gibt - tatächlich ist es mir schon das eine oder andere Mal passiert, dass ich über Felsen gerutscht bin und das sonst als so spröde geltende Material hat sich einfach ein wenig gewölbt. Bei Rippen, die sich ganz hochziehen kann es das nicht und ohne Rippen muss das Material so stark ausgeführt werden, dass das Boot irre schwer wird.
Ich finde so ein Boot sollte mit zerkratztem Boden nicht mehr als - sagen wir - 800 EUR kosten. Aber vielleicht schätze ich das völlig falsch ein.

Axel

P A D D E L B L O G

Angefügte Bilder:
Souris_18.JPG  
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Marcus Offline



Beiträge: 95

27.10.2007 19:52
#3 RE: Frage zur Bauweise des Wenonah Spirit II antworten

Hey Axel,
naja ich finde diese Rippen sehen auf deinem Bild nicht ganz so hoch aus wie im Angebot. Ich hab einfach Bedenken, dass man da ebend schwierig kniend paddeln kann. Auf den Bildern wirkt es, wie ich finde, nicht so als wären die Dinger an dafür unbedenklichen Stellen.
Aber sonst ist es doch ein ganz brauchbares Boot für längere Touren auf überwiegend Seen und zahmeren Flüssen, oder? Hab zumindest in den Reviews ne Menge gute Sachen gelesen.
Marcus

Karl-Michael Koch Offline



Beiträge: 414

27.10.2007 20:05
#4 RE: Frage zur Bauweise des Wenonah Spirit II antworten

Hallo Marcus,

bei Wenonah-Tufweave Booten dienen die Querrippen, wie in der Beschreibung schon steht, der Versteifung. Da Du beim Knieendpaddeln eh eine Matte oder ähnliches hast stört es nicht so sehr. Sie sind ca. 1 cm hoch, wenn ich mich recht erinnere. Ich hatte mal einen 17er Sundowner.

Grüße
Michael

schwimmendeWerkzeugkiste Offline




Beiträge: 500

27.10.2007 20:08
#5 RE: Frage zur Bauweise des Wenonah Spirit II antworten
Hallo Marcus,

aaaalso die Rippen können schon im Weg sein. Beim Beladen mit festem Material oder eben beim Knien - ich nehme immer so eine Evazote-Matte und da merke ich die Rippen dann nicht so sehr aber ich weiche ihnen auch aus damit nicht gerade meine Kniescheiben hochgedrückt werden. Beim Stauen achte ich in der Regel darauf, dass eher weiche Sachen nach unten kommen (auch damit der Rumpf bei Grundkontakt wirklich ausweichen kann). Andererseits arbeite ich seit geraumer Zeit an 'Wannigans', die dann doch direkt auf dem Bootsboden stehen werden und in deren Grundfläche ich dort, wo die Rippen sind, Buchten eingebaut haben. Damit rasten sie an einer Stelle ein und müssen weniger auswändig befestigt werden. Mal sehen ob ich sie diesen Winter fertig kriege (und ob sie sich dann ernsthaft als praktisch erweisen).

Axel

P A D D E L B L O G

Angefügte Bilder:
Wanigan03.jpg   Wanigan21.JPG   Wanigan22.JPG  
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Klaus ( gelöscht )
Beiträge:

27.10.2007 20:12
#6 RE: Frage zur Bauweise des Wenonah Spirit II antworten

hi mein fall wäre das nicht, zum knien finde das nicht optimal bzw.nicht knieschonend. habe ein paddelfreund der so ein canoe hatte.
die ibay canoes sind ja auch leihboote gewesen, und je nach alter vielleicht so ca. 600.- wert.
gruß klaus

Argosy Canoe 2007
wo die straße aufhört fängt die canoetour an.

Trapper Offline




Beiträge: 1.561

27.10.2007 23:29
#7 RE: Frage zur Bauweise des Wenonah Spirit II antworten

Hallo Marcus,
ich würde eher auf Tuf-weave Bauweise tippen. Ich habe einen 17er Sundowner mit eben diesen Rippen schon seit ca. 8 Jahren.
Die Boote mit Querrippen hat es meines Wissens nie in Flex-Core-Ausführung gegeben. Werden auch schon länger nicht mehr mit Schaumquerrippen
hergestellt,sondern nur noch mit flacher Schaummatte.Sind aber trotzdem sehr gute Gebrauchsboote, aber etwas schwerer als Flexcore.
Mit den Querrippen hatte ich noch nie Probleme. Im Bereich wo man kniet sind keine Rippen im Wege.(zumindest bei meinem)
Ich finde sie sogar ganz praktisch,da sie das verrutschen des Gepäcks reduzieren.
Ich würde allerdings auch nicht mehr als 600 Teuros ausgeben.An den Spitzen scheint auch noch etwas "Nacharbeit" nötig um wieder optimale
Laufeigenschaften zu ereichen.
Ansonsten ist der Spirit ein schönes Kombiboot das auch bei uns im Verein viel gefahren wird.

Internette Grüße Thomas

Klaus ( gelöscht )
Beiträge:

27.10.2007 23:50
#8 RE: Frage zur Bauweise des Wenonah Spirit II antworten
@ trapper, das mit dem verrutschen des gepäcks könnte man geteilter meinung sein, so steile bäche mit dem offenen canoe das etwas
verrutschen könnte würde ich meiden.
nur so meine meinung, hatte noch nie ein canoe mit schaumrippen.
pS.@ markus, fragt doch mal nach dem alter der boote.
wünsche einen schönen langen sonntag klaus

Argosy Canoe 2007
wo die straße aufhört fängt die canoetour an.

Klaus ( gelöscht )
Beiträge:

27.10.2007 23:55
#9 RE: Frage zur Bauweise des Wenonah Spirit II antworten

@ axel. ich staune immer wider über deine holzarbeiten. klaus

Argosy Canoe 2007
wo die straße aufhört fängt die canoetour an.

Trapper Offline




Beiträge: 1.561

28.10.2007 10:12
#10 RE: Frage zur Bauweise des Wenonah Spirit II antworten

Hallo Klaus,
wer häufiger mit Gepäck auf Tour ist wird schon wissen was ich meine!Beim herausziehen des Canoes oder beim
Überheben über Baumhindernisse usw. verrutscht schon mal was und der gute Trim ist dahin.Passiert eben mit
Querrippen auch ohne zusätzliche Sicherung nicht so leicht.

Internette Grüße Thomas

Marcus Offline



Beiträge: 95

28.10.2007 13:35
#11 RE: Frage zur Bauweise des Wenonah Spirit II antworten
Hallo,
also keine Flex-core-Bauweise sondern mit Schaumrippen ausgesteiftes Gfk - hmm wie empfindlich, spröde oder belastbar mag diese Konstuktion bei gelegentlichem Steinkontakt sein? Letztlich ist diese Bauart wohl die einfachste, am wenigsten robuste (?) Bauart im We-no-nah Programm, oder? Von der Form her gefällt mir das Boot schon ganz gut. Ich bin mir aber unschlüssig ob dies für mich eine gute Möglichkeit wäre günstig an ein Boot zu kommen. Oft wurde hier im Forum ja schon von Gebrauchtbooten aus Verleihen, und die Boote werden ja wohl solche sein, abgeraten. Und schnell nach Brandenburg zur Besichtigung zu fahren ist auch nicht so einfach. Das abgebildete Boot ist laut Angebot übrigens drei Jahre alt.
@ Thomas: Was genau meinst du eigentlich mit Nacharbeiten an den Spitzen? Ich meinte auf den Bildern nur Gebrauchsspuren in Form von Kratzern, die wohl im Einsatz unvermeidlich sind, erkannt zu haben.
Marcus
Trapper Offline




Beiträge: 1.561

28.10.2007 14:39
#12 RE: Frage zur Bauweise des Wenonah Spirit II antworten

Hallo Marcus,
die normale Tuf-Weave-Bauweise von Wenonah ist über jeden Zweifel erhaben.Das werden Dir viele Paddler bestätigen können.Mit normaler
billiger GFK-Bauweise nicht zu vergleichen.Ich, und viele andere setzen solche Boote schon seit Jahren ein.Es werden auch noch heute nach
dieser Bauart die meisten Wenonah Modelle angeboten. Etwas preisgünstiger aber auch etwas schwerer als Flexcore Ausführung.
Geändert hat sich meines Wissens nur die Ausführung der Schaumaussteifungen im Laminat.
Mein Sundowner hat jedenfalls schon etliche härtere Grundberührungen im voll beladenen Zustand hinter sich und bis auf ein paar Gelcoatschäden keine weiteren Schäden erlitten.
Mehr Infos http://www.canoes.de/canoe_abc_canoe-design.
Die Spitzen scheinen mit einem Verstärkungsgewebe auflaminiert,was zur normalen Bootshülle aufträgt.Das beinflußt die Fahreigenschaften meistens recht drastisch. Ich kenne das nur bei WW-Canoes wo es nicht so relevant ist. Ich würde das auf alle Fälle angleichen um die Laufeigenschaften zu optimieren.
Ein Boot ohne Besichtigung zu kaufen ist immer ein Risiko.Feine Brüche im Laminat sind auf Bilder meistens nicht zu erkennen.
Deshalb unbedingt vorher detailiert nachfragen.Aber ein Verleihboot ist nunmal kein Neuboot.
Auf kleinere Nacharbeiten solltest Du dich einstellen.Die Bootsform ist es bei moderatem Preis auf alle Fälle wert.

Internette Grüße Thomas

ISI Offline



Beiträge: 27

28.10.2007 18:16
#13 RE: Frage zur Bauweise des Wenonah Spirit II antworten

Hi Marcus,

grundsätzlich kann ich vom Spirit II nur Positives berichten. Ich fahre ihn in Royalex auf allen möglichen Gewässern. Es kommt der eierlegenden Wollmichsau (Kleinfluß, See, Familienkutsche, Speed) schon recht nahe. 1999 war er in einem Test im KM. Über die Rippen würde ich mir bei einer guten Schaumstoffmatte keine Gedanken machen. Solche Boote als Mietboote habe ich noch nie gesehen. Bei der Vergangenheit ist natürlich alles Möglich, aber gibt es in Brandenburg nicht mehr Sand als Steine?

Gruß

Thomas

Marcus Offline



Beiträge: 95

28.10.2007 19:09
#14 RE: Frage zur Bauweise des Wenonah Spirit II antworten

Also, das erste Boot wurde gerade für satte 893,-€ verkauft. Doch schon einiges mehr als ihr hier emmpfohlen habt. Ich finde das ist schon relativ viel Geld für das Boot. Naja, hab den Verkäufer nochmal um genauere Schadensinformationen über die anderen Boote gebeten, bzw. versucht mich zu versichern, dass nicht mehr da ist als auf den Bildern erkennbar. Mal sehen wie es jetzt weitergeht...
Grüße und Danke bis dahin für die Infos
Marcus

Klaus ( gelöscht )
Beiträge:

28.10.2007 19:19
#15 RE: Frage zur Bauweise des Wenonah Spirit II antworten
@ hi markus, so werden bei ibay boote viel zu hoch ersteigert, aber nicht nur boote sondern auch alle anderen artikel auch.
es wurden auch schon gebrauchte gegenstände fast zum neupreis verkauft, und das dann auch noch ohne jegliche gewährleistung!!
habe das mal bei einer versteigerung in heidelberg von stark (ver) gebrauchtem werkzeugen gesehen, information ist alles,

gruß klaus

Argosy Canoe 2007
wo die straße aufhört fängt die canoetour an.

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