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Dieses Thema hat 17 Antworten
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moose Offline



Beiträge: 1.478

21.04.2011 08:01
#16 RE: Crooked Knife antworten

es gibt sehr schöne hufmesser mit hohem carbonanteil, re und li schneidend, wenn man die spitze erwärmt und aufbiegt danach härtet, primitiv reicht, hat man ein schönes crooked knive.
moose

Andreas Schürmann Offline




Beiträge: 2.067

21.04.2011 08:34
#17 RE: Crooked Knife antworten

@Stefan
>>> was hältst Du von dem Knife, das Jürgen (sehr schön) fotografiert hat?
Wie ich schon geschrieben habe, das Crooked Knife ist ein Arbeitsmesser. Verschiedene Aufgaben -> Viele Formen.
Im Netz findet man die Aussage: Every northern tribe has its own.
Ein "Küstenmesser" und eine südlichere Variante sind also beide richtig, wird allerdings eine Süd-Variante in den Norden verschenkt, dann ist sie am falschen Ort, wird nie richtig glücklich ... (;o)

Das Crooked Knife erfordert auch eine andere Arbeitstechnik. Im Vergleich zu meinen sehr kurzen Schnitzmessern ist Arbeitspunkt sehr weit vom Handgelenk entfernt, die Kräfte aufs Gelenk sind also entsprechend groß.
Die Arbeitstechnik sollte man lernen wollen, die richtige Messerform wird sich dann aus dem Bedarf ergeben.
Jürgens Messer mit der abgeflachten Umbiegung, wird Aufgaben ähnlich einem Grundhobel erledigen können.
Bei meinem werden immer Schnitzspuren bleiben, die ich aber gut finde und inzwischen bewusst an den Werkstücken belasse.
Die Klinge koste um 20 Euro das ist nicht zu viel um einfach mal ein Messer zu bauen.
Die Zweischneidigkeit hat sich bei ersten Projekten gut bewährt.

Zum Polieren ist mir noch eingefallen, das ich diesmal nicht 240ger und 400er Papier, sonder zuerst die Ziehklinge, dann 800er und dann Gundelputz genommen habe. Ich wollte mal die Abnutzung der Ziehklinge auf Horn testen.


@Guidancecanoe
"Ich weiß", sagte das Eichhörnchen und sprang auf den eng stehenden Ästen der europäischen Zeder herum.
Bei Zeder und Holz hatte ich an Boot (Stefan an Messergriffe?) gedacht, da fällt die Europäische eher weg.

@Günter
Die Klinge ist sehr viel "offener" als ein Hufmesser, geht sicher auch. Auf den Bildern ist der Anschliff nicht gut zu erkennen, der muss nur innen sein, sonst paßt der Ansatzwinkel beim schneiden nicht zur Griffhaltung.

@moose
>>> hufmesser mit hohem carbonanteil, re und li schneidend, wenn man die spitze erwärmt und aufbiegt danach härtet,
Das erwärmemen und Aufbiegen kann man machen, muss aber nicht, man kann auch erstmal so mit den Messern herum probieren.

>>> primitiv reicht,
Finde ich nicht. Gerade Carbonstähle werden beim falschen Anlassen auch spröde.
Wie schon geschrieben, mit der Griffform lassen sich sehr große Kräfte aufbringen, bricht die Klinge ist das sicher auch Verletzungsträchtig.
Wer gerne selber biegen will, könnte als Rohling sicher gut zweilagige japanische Anreißmesser verwenden, durch die Zweischichtigkeit sind sie bei den Torsions und Biegekräften auf die Klinge toleranter.



Gruß
Andreas

"Doch es ist mit dem Feuer ähnlich wie mit dem Schwimmen, mag kommen was will, man sollte es beherrschen." :Feuer, Andy Müller

guidecanoe Offline



Beiträge: 191

21.04.2011 21:47
#18 RE: Crooked Knife antworten

Tach!
Zeder, um hier nochmal den Klugscheißermodus zu aktivieren, ist im "amerikanischen" ein völlig irreführender Begriff. die Amis verwenden Cedar sehr weitschweifig für viele Nadelgehölze unterschiedlichster Gattungen z.B. : Western red Cedar ist eine hier als Riesenlebensbaum bekannte Baumart der Gattung Thuja, genauer Thuja plicata..... Die Zeder ist entweder CEDRUS!!! atlantica glauca (blaue Atlaszeder) usw usw. Die Northern white cedar ist auch keine Zeder, sondern eine weiter Thuja species.
KLUGSCHEIßERMODUS aus[grin].
Bin da vor Jahren mal drüber gestolpert, sorry. Der alte Schwede wußte schon was er tat, als er die botanische Nomenklatur entwickelte. Da isses nämlich immer eindeutig, weil immer gleiche language[devil]

Gut´s Nächtle
Andreas

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