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Dieses Thema hat 20 Antworten
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 Allgemeines Canadierforum
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Jörg Wagner Offline



Beiträge: 871

22.08.2010 09:57
#16 RE: Decked Canoes antworten

Hi
Rob Roy basiert auf dem gleichnamigen Modell des amerikanischen Bootsbauers Henry Rushton, den man in einschlägigen Kreisen auch den Stradivari des Holzkanubaus genannt hat. Er hat unter anderem für den Ende des
19.Jh. sehr bekannten Mr. Sears, dessen "Künstlername" Nessmuck war, mehrere Boote gebaut, aus Holz und z.T. nur ca 10 amerikanische Pounds (LBS) schwer. Diese Boote nannte man Pack-Canoes, und weil sie recht klein gerieten, waren sie, knieend gefahren, zu instabil, daher Betrieb im Sitzen und-wegen der größeren Bequemlichkeit, mit Doppelpaddel gefahren. Genau diese Boote und die daraus entwickelten segelbaren Paddelkanus waren Die Boote, die in der Gründungsurkunde des ACA (dessen Gründungsmitglied 'Rushton war, ich glaube, mit der Nr. 7) als zulässig genannt werden :mit Doppelpaddel oder Segel betrieben, heißt es da wörtlich übersetzt. Zeitgenössische Berichte reden von hoher Gebrauchstüchtigkeit, Nessmuks leichtestes Boot (9 lbs) liegt im Blue Mountain Lake Museum in den Adirondacks (Upstate New York)
Jörg Wagner

welle Offline




Beiträge: 1.525

22.08.2010 12:05
#17 RE: Decked Canoes antworten

moin
Jörg, danke für die ausführliche Hintergrundinformation,
Hi Jürge
""keine Luftsäcke, das ist was für WW-Fahrer oder Verlegenheitssituationen.."
dass sehe ich nicht so, die Jungs aus England fahren bei ihrem Küstenpaddeln im oc
fast nur mit Luftsäecken (wie das Bild vom engl. Channale xing zeigt)
und auf den größeren Seen in Scotland sowieso. Man ist damit
fexibel, kann das Boot auch mal als Familienboot nutzen, da die Luftsäcke schnell zu
entfernen sind.
Und einen Angelhaken werden die Teile wohl auch vertragen können. Es wäre nett, wenn Jörg
mal ein paar Luftsäcke für ein Tourenboot (Yellowstone solo?)zum Dransee mitbringen würde, dann kann man das
Material mal begutachten.
Gruß
Albert

Angefügte Bilder:
eengl. CHannel xing_Bell.jpg  
lej ( gelöscht )
Beiträge:

22.08.2010 12:19
#18 RE: Decked Canoes antworten

Lieber Albert
Der Zweck heiligt die Mittel. Für WWFahrer sind Luftsäcke optimal, für Daypacktourer mit Begleitboot auf Onewaytour übern Ärmelkanal bei besten Wetterbedingungen sicher auch.
Für randvoll mit Gepäck beladene Canadier, aus denen auch noch geangelt wird, zum Dorsche Pilken nehme ich die Hakengröße 1 und meine Meerforellenwobbler sind scharf wie Rasierklingen, sind sie schon von der Dauerbelastung der Wellen her ungeeignet oder nur zweite Wahl, von meinen Kindern will ich mal gar nicht reden. Sicherheit geht vor.
Mein Schaum ist genauso schnell zu entfernen, wie ein Luftsack.
LG Jürgen

welle Offline




Beiträge: 1.525

22.08.2010 12:31
#19 RE: Decked Canoes antworten

Jürgen,
wieso sind Luftsäcke von der Dauerbelastung der Wellen her ungeeignet???
Kann ich nicht nachvollziehen, bitte um Erklärung. Das Material ist von der
Stabilität auf den Einsatz im Wildwasser ausgelegt und da gibt es doch auch Wellen?

Das Deine rattenscharfen Angelteile eine Gefahr sein könnten, kann ich nachvoll-
ziehen aber nicht jeder, der über großes Wasser fährt, angelt dabei.
Und da werden sich die Jungs aus England sicherlich nicht irren, (das BIld ist willkürlich aus dem
SotP gegriffen) es sind da keineswegs nur onewaypaddler mit unterwegs. Airbags sind dort
bei den Küsten/Seenpaddlern im oc Standard. Ich sehe darin durchaus einen Sinn, auch bei
einer Wochenendtour mit hohem Seenanteil das Boot mit airbags zu fitten. Platz für Gepäck bleibt da
alle Mal. Man muss sich lediglich überwinden, die vielen Löcher in den Rumpf zu bohren.
Gruß
Albert

ich Offline




Beiträge: 463

22.08.2010 12:39
#20 RE: Decked Canoes antworten

Und es gibt ja z.B. auchmassgefertigte Auftriebskörper mit wasserdichten RVs, die sowohl Gepäck aufnehmen, wie auch den Auftrieb bringen. Soweit ich mich erinnern bastelt die Firma Zölzer die Teile zu zölzerüblichen Preisen

Gruß
Bene

lej ( gelöscht )
Beiträge:

22.08.2010 12:51
#21 RE: Decked Canoes antworten

Hallo again
Für Wildwasserfahrer ist ein Luftsack optimal, da sie in der Regel brenzligere und kürzere Strecken meist ohne schweres Gepäck fahren und dabei sehr oft ihren Canadier auch noch durch schwieriges, steiniges Gelände schleppen.
In meinem Canadier hat das Tourengepäck viele Ecken und Kanten, da scheuert über Tage und Wochen vieles, deswegen halte ich Schaum für meine Zwecke für die sicherste und haltbarste Lösung, da kann nichts undicht werden.
Auf über 20000km Touren mit Kindern und Jugendlichen, habe ich unzählige Male Luftauftriebskörper geflickt, das hat mich dazu gebracht, das Luftauftrieb für Dauerbelastung nur suboptimal ist.
5km vom Ufer entfernt ist es einfach uncool, wenn bei nicht so gutem Wetter ein Luftsack zu flicken ist, an den man/frau nicht ran kommt und wo man7frau genug mit anderen Dingen zu tun hat.
LG Jürgen

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