Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 
Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 31 Antworten
und wurde 3.387 mal aufgerufen
 Allgemeines Canadierforum
Seiten 1 | 2 | 3
lej ( gelöscht )
Beiträge:

13.05.2010 13:19
#16 RE: Bootsleine - Länge? antworten

Hallo Frank
Da werden wir uns wohl nicht einig, ist doch aber auch nicht so tragisch.
LG Jürgen
PS: Der Wurfsack hat hier nichts mit Wiedereinstieg zu tun sondern, da es ja um Leinen geht, ist er nur aufgeführt. Gedacht für Schleusen, überbrücken von Spundwände etc.
Zusammengebundenes Gepäck ist nicht mit dem Kanu verbunden, es treibt so nicht auseinander.

Klaus ( gelöscht )
Beiträge:

13.05.2010 18:27
#17 RE: Bootsleine - Länge? antworten

Was haltet ihr von einer Plane über die Gepäckstücke gespannt.

oder hatten wir das Thema schon mal?

habe ich beim goc Treffen "vor einigen Jahren" mal gesehen.

Man muss sein Leben aus dem Holz
schnitzen , das man zur
Verfügung hat.
Th.Storm

Olaf Offline




Beiträge: 341

13.05.2010 18:55
#18 RE: Bootsleine - Länge? antworten

ist doch das gleiche in grün, wie Gepäck binden. Du wirst so ein Boot nicht wieder aufrichten können im Wasser. Und da solche Situationen meist bei widrigen Wetterumständen auftreten, hast Du auch nicht die Muße, alles während einer Schwimmeinlage erst zu rödeln.

Olaf

Klaus ( gelöscht )
Beiträge:

13.05.2010 19:57
#19 RE: Bootsleine - Länge? antworten

OK Olaf
wenn aber die Gepäckstücke/Tonnen (Auftrieb) leicht sind,
ginge es ja, da sie das Canoe oben halten.

Man muss sein Leben aus dem Holz
schnitzen , das man zur
Verfügung hat.
Th.Storm

Olaf Offline




Beiträge: 341

13.05.2010 21:27
#20 RE: Bootsleine - Länge? antworten

ach Klaus........

also in derr Regel haben die Canoes Auftriebskörper, zumindest soviel, dass sie wenn auch knapp oben schwimmen. So, und nun kommst Du und drehst ein Boot auf nem See, mit nem Capistrano. So leicht kann das Gepäck gar nicht sein. Ich übe dies ab und an - glaube mir. Und Boot über Boot, ziehe ich auch mal in Zweifel.
Ich gehörte früher auch zu denen welche alles festbanden, bis ich dahinterkam wie blöd Situationen auf dem Wasser -insbesondere Großseen- werden können.
Ich fuhr auf meinem ersten Canadier auch ne ganz supi verarbeitete Persenning. Nur auch ein solches Boot drehst Du nicht mehr. Ist dann so, wie mit deiner angesprochenen Plane. Das Wasser fliest beim drehen nicht ab. Damit wird es unmöglich.
Und wenn Du das wieder einsteigen schon geübt hast, also die jüngsten sind wir doch beide nicht mehr - soviele Versuche hast Du da nicht.
Mittlerweile, habe ich nur noch vier Säcke für alles (früher war es viel Kleinkram)und die, so bilde ich mir ein, finde ich auch wieder.
Aber so richtig einverstanden bin ich auch damit noch nicht.

Olaf

lej ( gelöscht )
Beiträge:

13.05.2010 22:35
#21 RE: Bootsleine - Länge? antworten

Moin Olaf
Ob mit oder ohne Gepäck, mit oder ohne Leine, drehe ich mein Kanu spielend allein und es ist nahezu kein Wasser drin.
Das mit dem Capistrano sehe ich ähnlich, ist was für junge oder sehr sportliche Leute bei guten Bedingungen. In Canadiern sitzt aber ein größerer Querschnitt der Bevölkerung auch Jugendliche, Kinder oder Ältere und da bezweifle ich auf Grund selbst gemachter Erfahrung die Durchführung von vorgenanntem Personenkreis sehr.
Die Engländer machen uns schon lange vor wie es wirklich funktioniert, für fast jeden. Genügend Auftrieb an den richtigen Stellen ist wirklich ein Kinderspiel und den Humbug mit dem Capistrano kann man vergessen.
Habe mir selber für richtig Geld Topauftriebskörper machen lassen und alle Varianten des Kenterns ausprobiert, bis ich mit "meiner" Lösung zufrieden war, ein Jahr später habe ich festgestellt, dass es die Teile und "meine" Lösung, in England schon lange gibt und für wenig Geld. Beim OCSG werden die Mittelauftriebskörper(besser Seitenauftriebskörper) von Solvay Dory verkauft. Einen Film über den Einsatz gibt es da auch.
Gruß Jürgen

Klaus ( gelöscht )
Beiträge:

13.05.2010 22:37
#22 RE: Bootsleine - Länge? antworten

noch mal OK
war der meinung das der goc spezi das auch getestet hat.
schöne tage

Man muss sein Leben aus dem Holz
schnitzen , das man zur
Verfügung hat.
Th.Storm

1967oldmaster Offline




Beiträge: 258

14.05.2010 02:21
#23 RE: Bootsleine - Länge? antworten

ja Frank geb od recht!
no do ist es!

Robert
aka Oldmaster
http://www.fishsign.at

Olaf Offline




Beiträge: 341

14.05.2010 08:39
#24 RE: Bootsleine - Länge? antworten

@Jürgen
Wenn Du es so kannst, ok. Bei leerem Boot und mit zusätzlichen Auftriebskörpern, habe ich auch kein Problem.
Wenn ich aber in meinem Voyager Gepäck zum wandern für sagen wir, wie die letzten Tage am Kornsjön habe. Dann ist da NULL Platz für zusätzlichen Auftrieb. Und dann ist mir ein Boot welches ich leeren kann, um es wieder zu drehen schon recht lieb.
Wir waren mit mehreren, also dann über Boot. Alleine, fällt mir nur der "Humbug" ein. Von den jetzigen Wassertemperaturen mal abgesehen.

Olaf

Frank_Moerke Offline




Beiträge: 1.432

14.05.2010 08:49
#25 RE: Bootsleine - Länge? antworten

Jürgen: "mir ist wichtig, dass das Thema differenziert gesehen wird" Da hat er Recht.

Grundsätzlich gibt es zwei Wege.
1. Nichts festbinden, um nach einer Kenterung das leere Boot gut handeln zu können, egal ob Capistrano, Boot über Pack, Boot über Boot oder was auch immer ..... Da ist jeder Bindfaden am Gepäck ein Störfaktor. Ebenso die beliebten Packsäcke mit Rollverschluß, die gern um eine Ducht geklipst werden, um ihn zu "sichern".

2. Egal ob mit GOC-Plane, Gurten, Seilen oder sonst wie befestigtes Gepäck im Boot. Dann muß es aber wirklich press am Boden anliegen und darf sich nach einer Kenterung nicht lösen oder runterhängen. Weiterhin sollte ein möglichst großes Volumen im Boot mit dem Gepäck (eventuell noch zusätzlichen Auftriebskörpern) ausgefüllt sein.
Dann kann man ein gekentertes Boot im Wasser drehen und nach und nach ausschöpfen.

Welche Wege man präferiert, hängt hauptsächlich vom befahrenen Gewässer ab.
Auf stehendem oder wenig bewegtem Wasser würde ich Variante 1 klar vorziehen, es sei denn, ich habe durch Bootsform und Gewicht eh keine Chance das Boot zu leeren. In flott fließenden oder wilden Gewässern, in denen mein Gepäck nach einer Kenterung abtreiben kann, ist Variante 2 sicherer. Hier dürfte auch die Möglichkeit auf Capistrano & Co. eh nicht so sehr ins Gewicht fallen, da die Ufer meist näher sein werden ...

Kanuotter Offline




Beiträge: 551

14.05.2010 21:54
#26 RE: Bootsleine - Länge? antworten

Hallo zusammen,

ich kann den Sinn der losen Packstücke noch nicht richtig erkennen. Deshalb ein Gedankenspiel mit der Hoffnung auf konstruktive Kritik. Eingrenzung des Scenario auf See oder Fließgewässer. Nicht Wildwasser, nicht weit draußen auf dem See.

a) Solopaddler ohne Begleitung
Boot läuft voll Wasser, die wenigsten sind bei Gepäcktouren mit Auftriebskörpern dabei. Ob die Packstücke so luftig gepackt sind, dass sie als Auftriebskörper funktionieren? Anmerkung: Meine Küchenkiste ist nicht wasserdicht, auch nicht die Kiste mit Lebenesmitteln. Die habe ich deshalb lieber angebunden. Der Rest ist luftig verpackt.

Als Solopaddler ist ohne Auftriebsköprer ein Capistrano für die wenigsten von uns machbar. Was bleibt ist das Boot und die wichtigste Ausrüstung irgend wie an Land bekommen. Annahme, mit der Bitte um Kritik:Ein vollgeläufenes Boot schiebt oder zieht sich genauso schleicht wie ein vollgelaufenes Boot mit fest gezurrtem Gepäck. Wo ist der Vorteil wenn das Gepäck lose ist, ich das Wasser aber nicht raus bekomme?

b) Ich bin mit mehreren Booten auf dem Wasser und kentere durch.
Wenn alles fest am Boot verzurrt ist kann das Rettungsboot zunächst mich retten, dann die Packstücke bergen, dann eine Boot über Boot Bergung einleiten (andere, sinnvollere Reihenfolge auch denkabr). Wenn die Packstücke lose sind und bei der Kenterung abtreiben geht nach Bergung von Mann und Boot die Suche nach den Packstücken los. Das geht auch ist aber weniger schön wie die festgezurrten Packstücke. Sehe ich was falsch?

Länge der Bootsleine: ich persönlich habe zwei mal eine vollgelaufenes Boot ans Ufer geschoben (nicht zu Übungszwecken, beide Male bei Wassertemp. <10°C). Einmal bei hoher Fließgeschwindigkeit, einmal auf dem See. Beide Male hätte ich lieber eine lange Leine dabei gehabt, wäre dann deutlich Kraft sparender uns schneller an Land gewesen. Die Überlegung, den Wurfsack zur Vorbeugung oder nach dem Kentern am Bug fest zu machen und ans Ufer schwimmen, halte ich für richtig. Lange Leinen (>Bootslänge), die ich sonst gut oder weniger gut lose im Boot verstaut hatte waren nach Tagestouren doch ziemlich durcheinander.

Grüße Norbert

Frank_Moerke Offline




Beiträge: 1.432

15.05.2010 10:24
#27 RE: Bootsleine - Länge? antworten

Wenn Du solo auf einer Gepäcktour bist und baden gehst, den Capistrano nicht kannst oder schaffst, bleibt immer noch eine Boot-über-Pack-Bergung. Das geht aber auch nur, wenn Dein Boot leer ist und nicht irgendwelches Zeug reingebunden ist.
Und für alle Ich-nehm-die Leine-und-schwimme-an-Land-Paddler: Probiert mal, mit nem gekenterten Boot (vielleicht noch beladen) mit Schuhen, Fleece-Jacke (zum Spaß ohne Schwimmweste) unter moderaten Wind- und Wellenbedingungen an Land zu schwimmen .... Eine weite Strecke wird es nicht ...

Zu B) So funktioniert das auf keinen Fall. Die Reihenfolge ist unrealistisch und unpraktisch.
Bei einer Boot-über-Boot-Bergung wir zuerst das gekenterte Boot geborgen, dann steigst Du wieder in Dein eigenes Boot ein. Alle festgebundenen Sachen behindern und verhindern ....

Stell die mal die Realität vor: Du kletterst irgendwie in ein anderes Boot, gefährdest dabei womöglich die Paddler, da schwimmt dein Boot kieloben, Dein Gepäck bammelt an Bindfäden im Boot, wie soll das geborgen werden??? So wird das nix ....

Kanuotter Offline




Beiträge: 551

15.05.2010 12:48
#28 RE: Bootsleine - Länge? antworten

Hallo Frank,

an bambelnde Bindfäden dachte ich auch nicht. Alle Gepackstücke sind stramm im Boot verstaut und können nicht rausfallen.

Bei einer Boot-über-Pack-Bergung ist es natürlich erst Arbeit die Verschnürung zu lösen, Gepäckstücke rausziehen etc. Aber eine Alternative dazu sehe ich nicht. Ob an einem Fluss mit Strömung oder See mit Wellen und Wind. Der Gedanke die lose forttreibenden Gepäckstücke nachher wiederfinden zu wollen gefällt mir nicht.

Edit:
Zum Bergen mit Leine: "eine lange Strecke wird das nicht" stimme ich zu. Das ist ein anstrengendes Geschäft. Wenn ich eine 25 Meter Leine dabei habe unterstelle ich aber, dass es für die für die meisten Situationen reicht. Nach der letzten Erfahrung ist mir wieder klarer geworden, warum ich auf dem See näher am Ufer paddeln sollte. Die meisen Flüsse, die ich paddeln haben keine Breite von 50 Metern. Und auf alles kann man sich nicht einrichten. Sonst paddel ich zum schluss mit selbstaufblasender Rettungsinsel (siehe Diskussion 2009).

Norbert

Frank_Moerke Offline




Beiträge: 1.432

15.05.2010 13:21
#29 RE: Bootsleine - Länge? antworten

Der Gedanke die lose forttreibenden Gepäckstücke nachher wiederfinden zu wollen gefällt mir nicht
Wo sollen die auf einem See hin? Du treibst mit dem ganzen Gerödel ... nach Deinem Wiedereinstieg dürfte sich Dein Gepäck kaum mehr als 10 oder 20 m entfernt haben ...
Nach einer Kenterung im Wasser noch Knoten lösen zu wollen, ist unrealistisch.

Wenn Du mit 25 m Seil losziehst und Dich immer schwimmend zum Ufer retten willst, dürftest Du Dich auf einem See nie mehr als 30 oder 40 m vom ufer entfernen ... Ist wohl auch unrealistisch.

Grundsätzlich sollte man die Bedingungen auf stehendem und fließendem Wasser unterscheiden. Auf einem Fluß wirst Du sicher mit dem ganzen Kram in Kürze zum Ufer kommen ...

Olaf Offline




Beiträge: 341

15.05.2010 15:26
#30 RE: Bootsleine - Länge? antworten

damit hat Frank so ziemlich genau das ausgedrückt, was auch ich vermitteln wollte. Aber schlussendlich muss jeder mit sich selbst konform gehen

Olaf

Seiten 1 | 2 | 3
 Sprung  

Canadier.com ACA Kanuschule