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Dieses Thema hat 21 Antworten
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 Allgemeines Canadierforum
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Toolboxafloat Offline




Beiträge: 502

25.02.2009 10:09
leave no trace antworten
In den USA hat sich die Organisation „leave-no-trace“ eine offenbar recht bedeutsame Position erarbeitet. Diese Organisation propagiert eine Reihe von Prinzipien für den Aufenthalt in der freien Natur. Ich habe mir mal die Mühe gemacht diese Prinzipien zu übersetzen und würde sie gerne hier zur Diskussion stellen (habe mich bei leave-no-trace abgesichert, dass das so in Ordnung ist) .

Inwieweit lassen sich diese Prinzipien auf unsere Bedingungen (wir haben allenfalls „freie Natur“ aber keine „Wildnis“) übertragen – wo passen sie nicht?

Axel



7 leave no trace – Prinzipien

Vorausplanung und Vorbereitung
- Machen Sie sich mit den Regeln und Bedingungen für den Besuch der Region, in die sie reisen wollen, vertraut.
- Bereiten Sie sich auf Wetterumschwünge, Gefahren und Notsituationen vor.
- Vermeiden Sie bei der zeitlichen Planung Phasen großen Andrangs.
- Reisen Sie in kleinen Gruppen. Wenn nötig teilen Sie größere Gruppen in kleine Gruppen auf.
- Verpacken Sie Lebensmittel in Gefäße, die wieder verwendbar sind und/oder keinen Abfall verursachen
- Benutzen Sie Karte und Kompass damit die Kennzeichnung von Wegabschnitten nicht erforderlich wird.

Reisen und Lagern auf belastbaren Bodenflächen
- Belastbare Bodenflächen bilden angelegte Wege und Pfade, Zeltplätze, Felsen, Kies- und Schotterablagerungen, trockene Grasflächen oder Schnee.
- Schützen Sie ufernahe Bereiche indem Sie mindestens 50 Meter entfernt von Gewässern Ihr Lager aufschlagen.
- Gute Lagerplätze werden gefunden, nicht angelegt. Das Verändern natürlicher Orte soll vermieden werden.
In viel besuchten Gegenden:
- Bemühen Sie sich bestehende Wege und Lagerplätze zu benutzen
- Wandern Sie in einer Reihe in der Mitte des Weges auch wenn dieser nass oder matschig ist.
- Begrenzen Sie den Lagerplatz auf einen engen Bereich; schonen Sie die umliegende Vegetation.
In unberührter Natur:
- Verteilen Sie die Nutzung so, dass keine neuen Lagerplätze und Pfade entstehen.
- Vermeiden Sie die Nutzung von Bereichen, in denen sich erste Anzeichen menschlicher Nutzung abzeichnen.

Sachgerechte Entsorgung von Abfällen
- Nehmen Sie Mitgebrachtes auch wieder mit. Suchen Sie Ihren Zeltplatz und Raststellen vor dem Verlassen sorgfältig nach Abfällen oder Essensresten ab. Nehmen Sie alle Abfälle und Essensreste wieder mit.
- Verrichten Sie Ihre Notdurft in ein Erdloch, das ca. 20cm tief sein sollte. Dieses Loch sollte mindestens 50 Meter von Gewässern, Lagerplätzen oder Wegen entfernt sein. Füllen Sie das Erdloch anschließend wieder mit Erde und bedecken Sie es mit Laub oder Geäst.
- Toilettenpapier und Hygieneprodukte müssen in Müllbehältnissen wieder mitgenommen werden.
- Um sich zu waschen oder Geschirr zu spülen sollte Wasser mindestens 50 Meter von Gewässern mit geringen Mengen biologisch abbaubarer Reinigungsmittel verwendet werden.
- Verteilen Sie verschmutztes Wasser anschließend großflächig.

Unberührtlassen gefundener Gegenstände
- Bewahren Sie Fundstätten: Erforschen Sie historische Fundstätten so, dass Sie sie nicht berühren oder verändern.
- Belassen Sie Steine, Pflanzen und andere natürliche Gegenstände an dem Ort, an dem Sie sie finden.
- Vermeiden Sie es fremde Pflanzen- oder Tiergattung einzuschleppen.
- Legen Sie keine Möbel (z.B. durch Platzierung umgestürzter Bäume oder Steine) an und graben Sie keine Gräben.

Minimierung von Belastungen durch Feuer
- Feuerstellen bilden langjährige Narben in der Natur. Benutzen Sie einen mitgebrachten Kocher und verwenden Sie Kerzen oder Laternen zur Beleuchtung.
- Wo Feuer gestattet sind benutzen Sie bereits bestehende Feuerstellen oder Feuerschalen.
- Betreiben Sie nur kleine Feuerstellen. Benutzen Sie ausschließlich totes Feuerholz, das mit der Hand zerbrochen werden kann.
- Verbrennen Sie Holz oder Kohle zu Asche und löschen Sie das Feuer ganz damit Sie die erkaltete Asche schließlich verstreuen können.

Rücksicht auf die Tierwelt
- Beobachten Sie wild lebende Tiere aus der Distanz. Nähern Sie sich oder folgen Sie den Tieren nicht.
- Füttern Sie niemals Tiere. Die Fütterung schädigt die Gesundheit der Tiere, verändert ihr Verhalten und setzt sie Raubtieren und anderen Gefahren aus.
- Schützen Sie wild lebende Tiere dadurch, dass Sie ihre Lebensmittel und Ihre Abfälle für Tiere unzugänglich verstauen.
- Halten Sie mitgebrachte Haustiere unter dauerhafter Aufsicht oder lassen Sie sie Zuhause.
- Meiden Sie Tiere in bestimmten Phasen wie während der Paarungszeit, der Nestpflege, der Aufzucht von Jungen oder auch im Winter.

Rücksicht gegenüber anderen Besuchern
- Nehmen Sie Rücksicht auf andere Besucher indem Sie deren Naturerlebnis nicht beeinträchtigen.
- Seien Sie zuvorkommend und weichen Sie anderen Nutzern des Weges aus.
- Bei Begegnungen auf engen Wegen wählen Sie die Talseite um bepackten Besuchern auszuweichen.
- Lagern und rasten Sie in Entfernung von Wegen und anderen Besuchern.
- Übertönen Sie nicht die Geräusche der Natur. Vermeiden Sie laute Stimmen und Geräusche.

© 2008 Leave No Trace

P A D D E L B L O G - "Everyone must believe in something. I believe I'll go canoeing" Henry David Thoreau

moose Offline



Beiträge: 1.478

25.02.2009 10:22
#2 RE: leave no trace antworten

finde ich gut, mach ich schon seit 30 Jahren so, in Skandinavien lachen mich die Einheimischen aus, was solls
moose

imbush

lithiumhabib ( gelöscht )
Beiträge:

25.02.2009 10:30
#3 RE: leave no trace antworten

hej,

...obwohl das von Axel übersetzte eine Selbstverständlichkeit sein sollte hält sich eben doch nicht jeder daran. Schade, aber die Welt ist die Summe der Individuen, also liegts an jedem selbst!

...ich halt mich daran, nicht nur im Ausland.

Grüße

Stefan

lej ( gelöscht )
Beiträge:

25.02.2009 11:04
#4 RE: leave no trace antworten
Moin
Wenn es nicht dogmatisch oder veganermäßig verstanden wird, ist es doch eine logische Selbstverständlichkeit, vom Toilettenpapier mal abgesehen, mein benutztes Toilettenpapier wird mit verbuddelt. Wer von euch nimmt das denn mit nach Hause?
Jürgen
Wolfgang Hölbling Offline




Beiträge: 2.918

25.02.2009 11:05
#5 RE: leave no trace antworten
Hallo Axel!
Was mir dabei abgeht ist der Hinweis auf ressourcenschonende An- und Abreise, und Vermeiden von "Überstell- und Rückholorgien". Die Möglichkeit öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen wird oder gar zuerst flußaufwärts zu Paddeln wird auch in meinem Umfeld viel zu selten praktiziert!
lG

Wolfgang Hölbling

HeinzA Offline




Beiträge: 1.367

25.02.2009 11:31
#6 RE: leave no trace antworten

Hallo Axel, hallo Wolfgang,

diese Wildnis-Philosophie ist ja nicht mehr ganz neu und die Zeiten, in denen das Standardverfahren von Outdoorern einer Axt im Wald glich, sind Gottseidank vorbei (Zeltstangen an jedem Lagerplatz neu schlagen, Bau von Campingmöbeln vor Ort, Latrine mit Donnerbalken, Drainagegräben ums Zelt etc.).
Nachdem ich gerade die Tourenbiographie von Herb Pohl lese, kann ich Wolfgangs Vorschlag vom flussaufwärts paddeln leichter nachvollziehen, auch Herb Pohl ist oft (oder fast immer) zuerst gegen den Strom gepaddelt, getreidelt und hat seine ganze Ausrüstung samt Boot getragen, um die jeweilige Wasserscheide zu überqueren und den anderen Fluss dann stromab zu befahren. Man dringt so in oft interessante Regionen vor, die dem Nur-Stromabwärts-Paddler verschlossen bleiben.
Um den Gedanken der umweltfreundlichen Anreise weiter zu spinnen können wir auch einen Schritt weiter gehen und für all jene Paddler, die ohne eigenes Boot z.B. mit dem Zug zu dem AOC-Treffen am Faaker See (heimliche Werbung ) anreisen, einen Shuttle-Service vom Bahnhof Villach zum Faaker See anbieten...

Liebe Grüße
Heinz

moose Offline



Beiträge: 1.478

25.02.2009 12:25
#7 RE: leave no trace antworten
In Antwort auf:
Toilettenpapier wird mit verbuddelt. Wer von euch nimmt das denn mit nach Hause?

Verbrennen ist gut, machen die der Wüste auch :)
moose
mach ich auch, menschliche Endprodukte werden gerne von Allesfressern ausgebudelt.

imbush

Hans-Georg Offline




Beiträge: 656

25.02.2009 12:30
#8 RE: leave no trace antworten

Eine Sache fand ich noch gleich am Anfang unserer Outdoor-Zeit in einer Flußkarte abgedruckt und hab mich , zu Allem Anderen, bis heute daran gehalten :
Wenn du einen schönen Fleck unberührter Natur entdeckst, dann erzähle es niemandem, nicht einmal deinem besten Freund.
Und wenn man mal von der weiten Anfahrt zum Kringeltreffen absieht: Kringeln ist auch sehr naturschonend, war übrigens ein Grund für mich , es zu tun...

Gruß
Hans-Georg

Gerhard Offline




Beiträge: 638

25.02.2009 12:31
#9 RE: leave no trace antworten

Das Schlimmste an den "Natursprotarten" oder einfach am Draußensein ist die Anreise. Die erfolgt meistens mit dem eigenen PKW. Besonders schlimm wird es wenn man zu zweit zum Paddeln geht. Man braucht fast immer zwei Autos.
Habe mit Festbooten und in Gegenden ohne öffentliche Infrastruktur noch keine Alternative gefunden.

Gerhard

lej ( gelöscht )
Beiträge:

25.02.2009 13:06
#10 RE: leave no trace antworten

Moin Gerhard
Das ist wirklich ein Dilemma, ich fahre auch gerne mal woanders, zumal mein Hausgewässer sehr Wetterabhängig ist. Meine Kinder lasse ich auch nicht gerne allein beim Boot zurück um das Auto zu holen, sind sie aber etwas größer, dann nehme ich wieder ein Klapprad mit um wenigstens etwas mein schlechtes Gewissen zu beruhigen und so ein klein wenig gehören wir Menschen zum Großen Ganzen ja denn auch dazu.
Gruß Jürgen

sputnik Offline




Beiträge: 2.007

25.02.2009 13:31
#11 RE: leave no trace antworten

Na ja, ich denke man muß alles mit Augenmaß sehen. Manches lässt sich schlecht umsetzen. zum Beispiel Feuerholz. Eigentlich braucht niemand Beil und Säge mitschleppen, wenn man nur Stöckchen verwenden soll. Welche Unmengen Holz man dann aber braucht, um eine brauchbare Glut zu bekommen, daran denkt keiner. Am Besten auch schnell den Beitrag auf dieser HP über "Kochen und Backen am Lagerfeuer" löschen.
Flussaufwärtspaddeln? Bei ausreichend Wasserstand i.O. Wenn ich aber sehe, welche Heerscharen an diversen bekannten Flußabschnitten unterwegs sind, die dann alle mit ihren Paddeln den Grund aufwühlen würden? Das ist bestimmt auch nicht ökologisch. Dasselbe gilt fürs Treideln: hier werden Laichstellen zerstört. Ok, statt treideln läuft man dann eben über die Kiesbank. Auch verboten! Zum Beispiel am oberen Main, weil da nämlich Vögel brüten. Die Eier hat man schneller zertreten, als man das Nest sieht.
Am Besten setzt man sich ins Wohnzimmer und liest das Kanu-Magazin aus chlorfrei gebleichtem Papier, da macht man nichts falsch.
Wenn dann auf der Enz bei Bietigheim wieder die Bierkastenhorden mit ihren Mietcanadiern grölend daherkommen, wird es mir ganz komisch. Denn die dürfen das, weil sie eine Paddeleinweisung von ihrem Vermieter bekommen haben. Ich darf da nicht mehr paddeln, da ich ein eigenes Boot habe und in keinem Verein organisiert bin.
Damit jetzt kein falscher Eindruck entsteht: natürlich versuche ich mich weiterhin annähernd an die oben aufgeführten Regeln zu halten, wer macht das nicht als höflicher und umsichtiger Mensch. Jedoch Manches wie z.B. die Brennholzgröße find ich überzogen.

Hoffentlich geht jetzt noch Jemand mit mir paddeln

Stefan

Toolboxafloat Offline




Beiträge: 502

25.02.2009 13:53
#12 RE: leave no trace antworten
Die Anreise und die regen Umsetztätigkeiten beim Kanufahren werden in der Liste tatsächlich nicht berücksichtigt. Daran könnte noch gearbeitet werden. Ich gebe das mal bei Gelegenheit in die USA weiter und bin mal gespannt wie dort, wo auf 196 Autofahrer 231 Autos kommen (Quelle) , darauf reagiert wird.

Ich habe mir die Liste noch einmal angesehen und die Punkte rausgesucht, die ich für wenig praktikabel halte oder gegen die ich doch immer wieder bewusst oder unbewusst verstoße.

- Reisen Sie in kleinen Gruppen. Wenn nötig teilen Sie größere Gruppen in kleine Gruppen auf.
Bei unseren Klubausfahrten diskutieren wir das immer wieder – wenn es um den Schutz der Tierwelt geht halte ich eine große Gruppe, die zügig vorbeipaddelt und einen Rastplatz belegt für sinnvoller als mehrere kleine, die immer wieder zu Störungen führt und an unterschiedlichen Stellen Rast machen.

- Schützen Sie ufernahe Bereiche indem Sie mindestens 50 Meter entfernt von Gewässern Ihr Lager aufschlagen.
Das geht in unseren Breiten häufig gar nicht. Aber das hängt wohl damit zusammen, dass wir wenig Wildnis haben und die kultivierten Bereiche schon dicht hinter dem Ufer anfangen.

- Wandern Sie in einer Reihe in der Mitte des Weges auch wenn dieser nass oder matschig ist.
Mir leuchtet das ein aber ich ertappe mich doch dabei, dass ich mein Boot lieber über die Randvegetation trage als im Wegesmatsch mit dem geschulterten Boot auszurutschen.

- Toilettenpapier und Hygieneprodukte müssen in Müllbehältnissen wieder mitgenommen werden.
Hm; habe ich immer mit vergraben. Muss man befürchten, dass so was von irgendwelchen Biestern wieder ausgebuddelt und in der Gegend verteilt wird?

- Belassen Sie Steine, Pflanzen und andere natürliche Gegenstände an dem Ort, an dem Sie sie finden.
Ich glaube ich bin moralisch nicht hinreichen gefestigt um ein Elchgeweih, dass ich am Ufer finde, liegen zu lassen. Ist mir noch nicht passiert aber ich fürchte, dass ich da nur schwer widerstehen könnte...

- Halten Sie mitgebrachte Haustiere unter dauerhafter Aufsicht oder lassen Sie sie Zuhause.
Mein Köter hat selten eine Leine dran (außer innerorts versteht sich – aber auch da manchmal nicht). Die Bestie hat noch nie Anwandlungen zur Jagd gehabt (weil ihr Futternapf ja regelmäßig gefüllt wird) und selbst einen ins Zelt eindringenden Fuchs nimmt sie erst wahr nachdem Herrchen gebissen wurde (wenn überhaupt). Aber ja, wenn ein Hase neben uns aus dem Gebüsch huschen sollte würde sie sicher flugs hinterher springen und erst nach 200 Metern hechelnd einhalten.

Alles in allem scheinen mir diese Regelungen zwar sehr auf nordamerikanische Wildnis- und Naturparkverhältnisse zugeschnitten zu sein aber sie lassen sich doch im Großen und Ganzen auch auf unsere Bedingungen oder den Kanuurlaub in Skandinavien übertragen.

Axel

PS: Stefan, wir nehmen Dich noch mit (aber wir passen ein bißchen auf Dich auf, ja?)

P A D D E L B L O G - "Everyone must believe in something. I believe I'll go canoeing" Henry David Thoreau

sputnik Offline




Beiträge: 2.007

25.02.2009 20:18
#13 RE: leave no trace antworten

"PS: Stefan, wir nehmen Dich noch mit (aber wir passen ein bißchen auf Dich auf, ja?) "

Hallo Axel,

schön, daß ich noch mitdarf. Wenn ihr mich aber zu sehr schulmeistert, werde ich mein benütztes Toilettenpapier neben Deiner Kaffeekanne ins Feuer legen.

Stefan

Toolboxafloat Offline




Beiträge: 502

25.02.2009 20:20
#14 RE: leave no trace antworten

Pfui wie unanständig!

Setzen, Sechs.

Axel

P A D D E L B L O G - "Everyone must believe in something. I believe I'll go canoeing" Henry David Thoreau

moose Offline



Beiträge: 1.478

25.02.2009 20:58
#15 RE: leave no trace antworten

In Antwort auf:
Toilettenpapier neben Deiner Kaffeekanne ins Feuer lege


das ist so nicht ganz korrekt

1. 40 x 40 cm und 40 cm tiefe Grube ausheben, (Grasnarbe oder Oberflächenbodendeckel abheben und beiseite legen, wässern) (1 Person)
1a Faltschüssel mit frischen Wasser daneben stellen.
2. Geschäftlichkeiten erledigen, in die Grube
3. Papiereinsatz - auch rein in die Grube (je nach Verdauung, und die abhängig von der Nahrung, mehr oder weniger)
3. Spiritusfläschchen hast Du dabei (Trangia etc) 300 ml reichen ca für 3 Wochen Verdauung
4. Ein paar Tropfen vom Spiritus (Alkohol 95%) auf das Papier
5. Anzünden
6. Hände waschen
7. Mit etwas Wasser ablöschen
8. Etwas Erde, Baumzerfall, Rinde darüber
9. Stein drauf, wenn Hunde dabei, die buddeln das sonst aus
10. wenn Lager verlegt mit Aushub auffüllen, Bodendeckel drauf, Wässern - fertig

Ich mein das ernst, und wollte das schon immer mal los werden, aber dachte mir das kommt nicht gut an, Ihr habt aber angefangen

Ich bekomme nämlich regelmäßig das Kotzen, wenn ich auf von Kanu/Wildnis/Tourern/meist-organisierten/kommerziellen/Idiotengeldverdienern/Unkontrollierten/Gruppen vollgeschissene Kloplätze treffe, die man eigentlich als Lagerplatz gut nutzen könnte. Ich habe den Eindruck auf diesen unsäglichen Gruppenveranstaltungen meint jeder, er müße auf einen neuen Platz Natur scheißen.

so jetzt ist mir besser

Moose

imbush

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