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 Allgemeines Canadierforum
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_Amarok_ Offline



Beiträge: 669

08.11.2008 00:29
#16 RE: Teure Sommerschlafsäcke = rausgeworfenes Geld antworten
Hallo Jürgen,

aus "Black Bear" ist jetzt wohl "meru" geworden, aber es müsste dieser hier sein: http://www.globetrotter.de/de/shop/detai...k_id=0511&hot=0
Im Sommer hatten wir keine Sorgen.

Gruß

Peter
Wolfgang Hölbling Offline




Beiträge: 2.918

08.11.2008 10:01
#17 RE: Teure Sommerschlafsäcke = rausgeworfenes Geld antworten

-bin ich der einzige, der gerne einen Innenschlafsack verwendet?

Wolfgang Hölbling

Manfred Offline



Beiträge: 320

08.11.2008 10:55
#18 RE: Teure Sommerschlafsäcke = rausgeworfenes Geld antworten

Hi!

Den Schlafsack, den Peter hat, hab ich auch. Für das Geld ist er ok.
Ist natürlich kein Fethered Friends, Mountain Equipment oder Western Mountainering, aber er erfüllt seinen Zweck.
Für den Winter habe ich noch einen älteren VauDe Daunenschlafsack, Komfortbereich -25 °C. Das Ding ist echt ne Festung. Hat aber vor ca. 12 Jahren so um die 800 DM gekostet.

Ich persönlich ziehe Daune der Kunstfaser vor. Das Klima ist einfach besser. Probleme wegen Feuchtigkeit o. ä. hatte ich noch nie.

Manfred

HeinzA Offline




Beiträge: 1.367

08.11.2008 11:20
#19 RE: Teure Sommerschlafsäcke = rausgeworfenes Geld antworten

Also, ich habe im Laufe der Jahre unterschiedlichste Schlafsäcke im Abverkauf erstanden, Daune und Kunstfaser in unterschiedlichen Stärken, die ich alleine und in Kombination (der Explorer Top von Carinthia ist als Außenhülle und als Sommerschlafsack toll) je nach erwarteter Witterung und Temperatur verwenden kann. Der Vorteil von 2 Sommerschlafsäcken in Kombi ist die Möglichkeit, beide getrennt zu verpacken und so einen riesigen Klumpen im Rucksack zu vermeiden (beide Schlafsäcke haben so jeweils die Größe einer Nalgene-1-Liter-Flasche).
Abraten kann ich nur von den Kombischlafsäcken, die die Matte im Unterteil integrieren, die sind nach meiner Erfahrung zu unnachgiebig, vor allem, wenn man sich aufsetzen will...
Bei höheren Temperaturen wird der Schlafsack einfach geöffnet und als Decke verwendet, wird es kälter, kann noch immer der Reißverschluss zugemacht werden. Als Unterlage verwende ich trotz großen Gewichtes und Packmasses meine altbewährte CampRest mit einem Überzug, der gleichzeitig in einen superbequemen Sitz verwandelt werden kann, der auch lange Abende im oder vor dem Zelt echt kuschelig gestaltet...

LG Heinz

Trapper Offline




Beiträge: 1.561

08.11.2008 11:48
#20 RE: Teure Sommerschlafsäcke = rausgeworfenes Geld antworten

Hallo,
habe mir auch schon überlegt mal auf Daunensäcke umzusteigen, aber noch nicht so richtig getraut.
Stelle mir einfach vor das nach mehrtägigem Schietwetter wenn man keine Chance hat den Schlafsack
morgens zu lüften die Daune nicht mehr isolieren kann,oder wie sind da die Erfahrungen?
Außerdem übernachte ich auch ganz gern mal nur unter dem Tarp oder ganz im Freien. Da hat man
auch schon mal Tau oder Kondenswasser außen auf der Hülle. Macht die Daune das mit,oder sollte
ich doch lieber bei Kunstfasern bleiben?
Seit mehreren Jahren setze ich den Ajungilak Kompakt 3Seasons ein. Im Winter kommt da ein Fleece-
innensack hinein. So habe ich auch schon bei -10° noch erholsam geschlafen. Bin bislang ganz zufrieden
mit dieser Lösung, da sehr universell,relativ kleines Packmaß und mit 1500gr auch noch tragbar.

Internette Grüße Thomas

Toolboxafloat Offline




Beiträge: 502

08.11.2008 12:17
#21 RE: Teure Sommerschlafsäcke = rausgeworfenes Geld antworten
Für den Canadierkurs Anfang Oktober habe ich mir von einem Freund und Nachbar einen seiner ausrangierten Daunenschlafsäcke geliehen (Oje, dan muss ich ihm endlich mal wieder zurückgeben). Darin habe ich die erste Nacht auch kuschelig warm geschlafen. In der zweiten Nacht fand ichs schon etwas frostig und in der dritten hat er - fand ich - völlig unzureichend isoliert. Nun habe ich ihn nicht gesondert gelüftet und stattdessen mein Neopren-Gerümpel an der Zeltstange über dem Ofen getrocknet aber angesichts des nassen Wetters hätte lüften auch wirklich nur im (tagsüber ungeheizten) Zelt stattfinden können. Meine Schlussfolgerung ist nun, dass ich mich nach einem geeigneten Kunstfaserschlafsack umsehe, den ich im Winter mit dem wehrkraftzersetzend lila gefärbten Inlet aus Schweizer Armeebeständen aufpolstere.

Axel

P A D D E L B L O G - "Everyone must believe in something. I believe I'll go canoeing" Henry David Thoreau

Gersprenzfischer Offline




Beiträge: 194

08.11.2008 12:40
#22 RE: Teure Sommerschlafsäcke = rausgeworfenes Geld antworten

@martinaundflorian

"nach 100 bis 200Nächten... schopn mehrfach von Winter zu 3jahreszeiten zu Sommerschlafsack"

Schlaft Ihr eigentlich nur im Schlafsack? Wenn ich im Jahr im Schnitt 20* drin nächtige, ist das schon übertrieben...

Mein Jack Wolskin TouchtheCloud stammt aus dem Jahr 1986? und ich nehme ihn heute noch bis knapp 0Grad, das war für mich ein super Kauf.

_Amarok_ Offline



Beiträge: 669

08.11.2008 13:01
#23 RE: Teure Sommerschlafsäcke = rausgeworfenes Geld antworten

Wir haben mit unseren Daunenschlafsäcken bisher gute Erfahrungen gemacht. Da ich alle Jahre vorher einen Kunstfaser hatte, kann ich einen Vergleich ziehen. In Daunen habe ich persönlich ein besseren Schlaf und es wird schneller warm darin. Außerdem bin ich von der Mumien- auf die Kokon-Form umgestiegen. Ist viel bequemer und bietet mehr Bewegungsfreiheit. Das Packmaß ist bei Daunen entschieden kleiner (Kompressionsriehmen sollten am Packsack integriert sein) und das Gewicht deutlich geringer (da wir auch Wandertouren machen für uns wichtig). Morgens findet sich je nach Witterung Kondenswasser/Tau auf der Schlafsackaußenhaut. Vor dem Verpacken ist daher ein Trocknen erforderlich, was nach unseren Erfahrungen aber schnell erfolgt.
Fazit: Ich bleibe bei Daunen!

moose Offline



Beiträge: 1.478

08.11.2008 17:37
#24 RE: Teure Sommerschlafsäcke = rausgeworfenes Geld antworten
ich mach's wie Bill Mason (im Outdoorforum wurde ich dafür belächelt): außen KUFA innen 800 gr Daunen Sack (Yeti Polen) reicht vom Sommer bis Mitte Winter (also -27° hatte ich schon) bei uns. Alles günstige Teile Carinthia (KUFA), Yeti Polen (Daune).Ich wasche ohne Hemmungen mit Feinwaschmittel nach Herstellervorschrift und wenn der Loft weg ist neuer Sack - ein guter Schlaf ist durch nix, aber auch gar nix zu ersetzen. Kosten 165,00 KUFA, 148,00 Daune zuammen 2600 Gramm. Ich habe beide dabei, manchmal weiss der Sommer nämlich nicht, dass Sommer ist.

apropo Kokon. Beide Säcke sind wirklich großzügig geschnitten und passen wie gemacht für einander also eng ist es nicht.
Moose

imbush

rené Offline



Beiträge: 472

08.11.2008 19:14
#25 RE: Teure Sommerschlafsäcke = rausgeworfenes Geld antworten

Von Frühjahr bis Herbst reicht mir mein min. zehn Jahre alter Kufa-Sack. Meist mit Flanellinlett -ja Wolfgang, auch ich bin bekennender Inlettverwender-, erweitert den Temperaturbereich um ca. 5° nach unten und die Tüte muss nicht so oft gewaschen werden.
Für die Bereiche um 0° habe ich im vergangenen Jahr einen Nordisk Nansen günstig in der Bucht bekommen. Für die Herren-Adventstour (drei Tage Paddeln, ohne Zelt) ist er das Optimum.

Um auf den Thread-Titel zurückzukommen, imho gibt es für Kanadierfahrer, dank des großen möglichen Gepäckvolumens, eigentlich keinen Grund in die oberen Preiskategorien zu schielen.
Ich persönlich halte allerdings auch nichts von Billigtüten, dort lässt die Füllungsverteilung meist zu wünschen übrig.
Vielleicht nicht sofort aber spätestens nach dem dritten Mal stopfen, hat man etliche Kältebrücken.
Der Innenstoff ist auch oft nicht der Bringer.

Gruß René

martinaundflorian Offline



Beiträge: 490

08.11.2008 21:13
#26 RE: Teure Sommerschlafsäcke = rausgeworfenes Geld antworten

@Wolfgang
Wir verwenden auch Innenschlafsäcke, schon allein um die Anzahl der Wäschen der Pooftüte zu verringern. Am liebsten dünne Baumwolle...

@Gersprenzfischer
Nein, wir haben auch ein richtiges Bett...aber 50 Nächte pro Jahr sind immer drin, manchmal mehr. Jedes 2.Wochenende paddeln oder Skifahren und noch 2-4 Wochen pro Jahr Urlaub. Die meisten davon zwar im Paddelmobil aber ich mag halt keine Bettdecken wenn ich Unterwegs bin

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Keep the open side up!

jan_dettmer Offline




Beiträge: 251

08.11.2008 21:44
#27 RE: Teure Sommerschlafsäcke = rausgeworfenes Geld antworten

Ich habe bisher (mit ganz wenigen ausnahmen wenn geliehen) nur Daune benutzt und kann die bedenken nicht Teilen. Meist benutze ich einen Western Mountaineering Puma den ich (glaub ich) 1994 gekauft habe. Ich nehme ihn fuer alles von car camping bis laengeren Urlaub. Der Schlafsack wiegt immer noch 1.5 kg und ist immer noch war genug um auf ski touren in den Bergen darin zu schlafen. Dann habe ich noch einen Marmot Hydrogen der auch OK ist. Der ist halt sehr leicht und hat ein super duennes aussengewebe. Deswegen nehme ich denn nur wenn es auf gewicht ankommt (etwa im c1 auf multiday trips). Dann hab ich noch einen Yeti sack der <500g wiegt. Den havbe ich beim alpinen klettern eingesetzt und bei bivies und auch schon auf multiday c1 trips. Das ding ist irsinnig klein aber meist nicht warm genug. Darin habe ich schon viele Naechte verbracht und sehr gefroren (kaum Schlaf bekommen).

Ich gebe lieber etwas extra Kohle aus und habe den Sack dann fuer lange Zeit.

Jan

We are only paddlers between swims.
http://www.bc-creeks.org
http://www.bc-ww.com

Manfred Offline



Beiträge: 320

08.11.2008 21:54
#28 RE: Teure Sommerschlafsäcke = rausgeworfenes Geld antworten
seh ich auch so.

wer billig kauft...zahlt meistens zweimal..


Manfred
Kanuhans Offline




Beiträge: 74

09.11.2008 08:47
#29 RE: Teure Sommerschlafsäcke = rausgeworfenes Geld antworten
Das Waschen verkürzt nach meiner Erfahrung die Lebensdauer von Schlafsäcken deutlich. Deshalb verwende ich seit einigen Jahren ein Seideninlet (Our Planet, ca. 35 Euro), das sich gut waschen lässt und außerdem in warmen Nächten oft alleine schon ausreicht. So lohnt sich ein hochwertiger Schlafsack, mein Carinthia ist nach 11 Jahren Gebrauch immer noch prima.

Paddelgruß Hans

Lahnindianer Offline



Beiträge: 87

10.11.2008 14:46
#30 RE: Teure Sommerschlafsäcke = rausgeworfenes Geld antworten

Hallo Leute,
als erstes läßt sich die Wärmeleistung über eine gute warme Mahlzeit am Abend steuern,
als zweites sehr stark über die Schlafbekleidung von nix bis fleece in langer Ausführung.
Da bei mir Ofen und Wasser immer dabei sind kann mann und frau eine Wärmflasche mit heißem Wasser in den Fußbereich legen, das pimpt ungemein. Im besonderen wenn nachts schon mal die Hälfte der getrunkenen Flasche Bier nach draussen gebracht werden muß und die Füße stark abkühlen.

Fazit : gibt reichlich Möglichkeiten die mit dem Schlafsack erst mal nichts zu tun haben.

Grüße von der Lahn
bernd

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