Zur Vermeidung weiterer rechtlicher Auseinandersetzungen werden alle Beiträge und Äußerungen über die Firma Gatz-Kanus, den Namen und deren Produkte nicht mehr geduldet.
Kevin Callan hat gerade im kanadischen Forum ein lustiges kleines frisch veröffentlichtes Filmchen mit einem extra dafür geschriebenen Lied von David Hadfield verlinkt. Wer einen flotten Internet-Anschluss hat und etwas englisch kann hat ganz viel Spaß, wer den Liedtext nicht versteht hat ebenfalls Spaß - beim Zuschauen. Hier ist der YouTube-Film etwas großformatiger als in dem Link im kanadischen Forum.
Beim Stöbern in weiteren YouTube-Videos von Kevin Callan bin ich auf eines über die Produktion des neuen Cronje-Modell von Nova Craft gestoßen (übigens sehenswert für die, die mal sehen wollen, wie so ein laminiertes Boot in einer negativ(?)-Form hergestellt wird). Ist jemand von Euch das Boot schon mal gepaddelt - gibt es erste Eindrücke? Das Boot sieht ja - finde ich - so aus der Distanz recht ansprechend aus und Hersteller und Importeur erwecken in ihren Werbetexten fast den Eindruck, als ob da mal ein altes Bootsdesign weitestgehend unmodifiziert übernommen wurde.
Hat jemand eine Ahnung wo man diesen genialen und offenbar wirklich geländegängigen Bootswagen herbekommt?
Die USA-Version heißt "Swedish Style Folding Canoe Cart" und kostet 150$. In Schweden heißt er "Nordmarksvagnen" (den Hersteller kriege ich aber nicht raus) und soll noch mal deutlich mehr kosten. Das ist dann schon massig Geld aber diese Bootswagen aus deutscher Produktion mit den lachhaft kleinen Rädchen und durchgehenden Achsen, die an jedem Grasbüschel hängen bleiben, sind ja nun auch nicht billiger. Axel
Da haben doch zwei 18jährige die Sevareid-Tour von Menneapolis zur Hudson Bay in 49 Tagen bewältigt - übrigens in einem Bell-Canadier. Bislang wurde die Strecke wohl von unterschiedlichen Abenteurern und Expeditionen angegangen, die aber zumeist an den immensen Schwierigkeiten gescheitert sind. Reife Leistung von den Jungs. Dafür waren sie wohl auch täglich 16 bis 18 Stunden am Paddeln. Nicht gerade eine gemütliche Tour. Axel
Weil mir ein weiters Duluth Pack zu kostspielig ist habe ich jetzt auf dem Flohmarkt für beachtliche 3,50EUR einen nagelneuen Seesack erworben in den die Zeltausrüstung beim nächsten Mehrtagestrip (5./6.7. Donau) gepackt werden soll. So wird das Ding eben zum Flusssack.
Ich stoße allerdings in Ermanglung einer militärischen Ausbildung auf das Problem, dass ich nicht recht weiß, wie das Ding fachgerecht geschlossen wird. Es hat einen nach innen ragenden U-förmige Drahtbügel, der durch die drei Ösen gesteckt wird und mit einem Schloss oder dem Karabiner am Tragegurt geschlossen gehalten wird. Ist das so geplant, dass das Schloss/der Karabiner dann vom Sackrand umschlossen bleibt oder gibt es eine bestimmte wohldurchdachte Verschlussroutine, die notorisch naiven Pazifisten wie mir einfach verborgen bleibt?
Axel
Ein Bild habe ich im weltweiten Netz gefunden, auf dem der Drahtbügel nach außen zeigt. Wie kriegen die das hin? Soll das so sein?
(Wieder mal) im Englischen Forum habe ich eine geniale Idee für die Anfertigung eines soliden wenngleich schweren* Bootswagens gefunden: Hier ist der ganze Beitrag mit Bildern zum Herstellungsprozess.
Axel
*klar ist der schwer, aber wenn ich einen Bootswagen benutze macht mir das Gewicht ja nicht so viel aus...
Reine Neugierfrage: Heute Vormittag sind wir wieder mal an einem Pegelhäuschen vorbeigekommen und haben darüber gerätselt zu welchem Zweck wohl diese Drahtseilbahnen dienen, die von dem Häuschen über den Fluss führen. Weiß jemand was darüber?
In Vertretung von Albert poste ich diesmal das BILD DER WOCHE - mir fiel nix besseres ein als ein irgendwann schon mal hier gezeigtes Kunstwerk wieder auszugraben. Dafür gibt's das aus zwei Perspektiven. Axel
Bei einem "Kanu"-Unfall seien sieben Menschen ums Leben gekommen, fünf weitere werden noch vermisst. Hier ist die Rede davon, dass die Leute in zwei(!) Booten unterwegs gewesen seien. In der englischsprachigen Presse heisst es, dass vier Boote unterwegs waren (zwei davon wären rechtzeitig angelandet - bleiben immer noch zwei Kanus, in die 12 Leute passen müssen???). Es muss wohl eine TV-Reportage des Slowenischen Fernsehens geben, auf der der Unfall beobachtet werden kann. Mal wieder heißt es: Die Unfallopfer trugen keine Schwimmwesten.
Schade, dass gegenwärtig so wenige Tourenberichte veröffentlicht werden - dabei ist doch im Moment Hochsaison fürs Schönwetter-Paddeln.
Ich hätte da einen Bericht von einem Betriebsausflug in Leihcanadiern zu bieten und einen über eine Donaufahrt von Sigmaringen nach Hundersingen vom vergangenen Wochenende (Samstag und Sonntag)
Jetzt, da ich unter die Faltcanadiereigner gegangen bin eröffnen sich mir ganz neue Konsumhorizonte (und das als ich dachte, doch allmählich alle Ausrüstungswünsche befriedigt zu haben...)
Gibt es ein teilbares Stechpaddel, das nicht nur ein Notpaddel oder Trainingsutensil für Gewichtheber ist?
Kann mir jemand einen Tipp geben wo Schrumpfschläuche zu bekommen sind, die auf Paddelschäfte passen? Ich habe das eine oder andere Vereinspaddel zu renovieren und wir behelfen uns bei ausgefransten Schrumpfschläuchen fortwährend mit unbefriedigenden Klebebandwickelungen, die sich dann doch schnell wieder ab- und auflösen.
Diese exzentrischen Briten planen eine Überquerung des Ärmelkanals (abhängig vom Wetter) zwischen dem 5. und 9. Oktober in offenen Canadiern. Damit soll für drei Kinderkliniken Geld gesammelt werden. Sie haben ein Begleitboot und lassen sich von da aus von einem Lotsen führen.
Für die unter uns, die Schwedisch können und Kontakte mit Canadierpaddlern im Norden knüpfen wollen ist das eine feine Sache. Bleibt zu hoffen, das sich im Seekajakrevier Schweden genug Candierpaddler finden, die ein solches Forum am Leben halten können.
Heute finde ich einen kleinen Filmbeitrag von CBC-Canada. Es geht eigentlich um das alte ökonomische Nationalthema "Verlagerung von Produtionsstätten ins Ausland". Aber am Anfang und dann wieder am Ende des kurzen Films wird Bill Swift interviewt und man sieht die Endfertigung der Boote. Schon vor einigen Tagen bin ich auf einen Lokalzeitungsbeitrag gestoßen, in dem es um SourisRiverCanoes und deren Bestreben, auf dem europäischen Markt Fuß zu fassen, geht. - Das sind prima Boote, Wolfgang, Jörg (auch wenn der Bug meines Prospectors so "unprospectorisch" ist), - sollte den Leuten nicht geholfen werden?
In diesem Jahr habe ich für das Poling-Treffen keine aufdringliche Werbung gemacht was nun zur Folge hatte, dass sich die Anmeldungen auf überschaubare zwei Stück beschränkten. Deshalb habe ich das Poling-Treffen abgeblasen.
Wenn Interesse an einem nächstjährigen Poling-Treffen besteht bitte ich Nachricht, dann schreibe ich ein weiteres aus und rühre auch etwas penetranter die Werbetrommel. Dann verlege ich es aber auch weiter in den Sommer weil wir gegenwärtig recht viel Wasser auf dem Neckar haben.
Ich bin doch ein wenig zu schusselig um die von Albert begründete Tradition regelmäßig aufrecht zu erhalten aber gelegentlich stoße ich auf ein Bild, das in diese Kategorie passt. Voilá:
Ich habe mir ein Defizit in meine Bootskasse gebuddelt und muss mich - um der 0-Marke wieder näher zu kommen - von dem einen oder anderen Schatz trennen. Da wären zunächst folgende drei Paddel (auf dem ersten Bild sind die Maße und das Gewicht eingetragen). Die Paddel sind gebraucht aber in Ordnung.
Paddel A ist ein Marathonpaddel, das ich für den regulären Gebrauch gekürzt habe. Es hat ein ziemlich großes leicht gekehltes Blatt, erfordert also einige Kondition beim Paddeln. Den Griff habe ich selbst gemacht - er ist mit Leinöl behandelt. Der Preis ist 65,-EUR SOLD VERKAUFT SÅLD
Paddel B ist ein Kober-Eschenpaddel mit Glasüberzug auf dem Blatt. Sehr scharfe Kanten, moderate Blattgröße. Preis: 55,-EUR SOLD VERKAUFT SÅLD
Paddel C ist ein einfaches aber anständiges Tourenpaddel. Preis: 35,- EUR
Wie wird so ein Boot eigentlich über längere Zeiträume am besten gelagert: Im Packsack oder aufgebaut?
Samstag habe ich mein Boot erstmalig nach dem Urlaub wieder aufgebaut und hatte erhebliche Schwierigkeiten a) die Süllrand-Rohre in die dafür vorgesehenen Kanäle zu schieben und b) das Gewebe an Bug und Heck über das V-Element zu ziehen. Ich erinnere mich jetzt, dass in den Kanälen beim Einpacken noch Feuchtigkeitsreste waren, die nun festgetrocknet sind - da hätte ich wohl mal weit früher für Entlüftung sorgen müssen. Ursprünglich hatte ich sie mal mit Silikonpaste gangbar gemacht, fand aber, dass sich das nicht bewährt hat weil der Schmodder zusammen mit minimlaem Alu-Abrieb eine schwarze Schmierschicht bildet, die für schmutzige Hände sorgt.
Gibt es irgendein Mittelchen (Talkum, Fett, ...) mit dem die Kanäle einigermaßen "geschmeidig" gangbar gehalten werden können