Zur Vermeidung weiterer rechtlicher Auseinandersetzungen werden alle Beiträge und Äußerungen über die Firma Gatz-Kanus, den Namen und deren Produkte nicht mehr geduldet.
Alle geschichtlich interessierten Paddler möchte ich auf die Romantrilogie von A. E. Johann über die Erschließung Kanadas, erschienen mit dem Untertitel „Aus der Frühe Kanadas“, aufmerksam machen.
Der von A. E. Johann über viele Jahrzehnte exakt recherchierte inhaltliche Rahmen des Romans führt Euch ins Kanada des 18. Jahrhunderts. England und Frankreich streiten um die Vormachtstellung in Nordamerika. Europäische Einwanderer, besonders Franzosen, Engländer und auch Deutsche, geraten in diesen Konflikt obwohl sie u.a. wegen solcher Konflikte ihre Heimat in Europa verlassen haben. Auf der Flucht vor Repressalien durch die englische Exekutive gelangen der aus der Lüneburger Heide stammende Deutsche, Walter Corssen, und andere Einwanderer immer weiter in den Westen des Nordamerikanischen Kontinents. Auf der Suche nach einem freien Leben erschließen sie mit ihren Kanus über die Großen Seen, die Flusssysteme und beschwerliche Portagen das Land und betreiben, neben der mächtigen Hudson Bay Company, Pelzhandel mit den Indianern. Die Voyageure, die in ihren Birkenrindenlastenkanus Tauschwaren von Ost nach West und Pelze von West nach Ost transportieren, müssen unter unmenschlichen Strapazen gewaltige Entfernungen auf dem Wasser zurücklegen und bei den Portagen Boote und Ladung über riesige Strecken schleppen. Die Konkurrenz zwischen den Pelzhandelskonzernen, zunehmende Ausbeutung der Pelztierjagdgründe und die immer länger werden Transportwege zwingen zur Suche nach immer neuen Handelsposten und Transportwegen. So wird im Roman auch geschildert wie sich der Schotte Alexander Mackenzie im Auftrag der Hudson Bay Company auf die abenteuerliche Reise begibt, um einem Wasserweg zum Pazifischen Ozean zu finden.
Zu der Romantrilogie über die Erschließung Kanadas, in der auch die Bedeutung des Kanus als Transportmittel entsprechend anschaulich geschildert und gewürdigt wird, gehören die Bände „Ans dunkle Ufer“ (Bd. 1), „Wälder jenseits der Wälder“ (Bd.2) und „Hinter den Bergen das Meer“ (Bd. 3). Im Weltbildverlag ist die Trilogie in einem Band gekürzt zusammengefasst worden und dort unter dem Titel „Jenseits der Wälder“, 660 Seiten (ISBN 3-8289-0204-9) erschienen. In diesem Buch sind auch kleine Kartendarstellungen enthalten, die teilweise den Weg nach Westen auf den Flüssen und Seen darstellen. Die Hauptkanurouten sind im Buch genau beschrieben. Der Autor hat viele Jahre in Kanada gelebt und hat fast alle im Buch beschriebenen Orte selbst kennen gelernt. Die im Roman geschilderten historischen Abläufe und genannten Ereignisse sind authentisch. Wer mehr über den Autor und seine Werke wissen möchte, der kann sich auf der Seite http://www.a-e-johann.de informieren.
Ich habe das Buch das erste Mal 2002 bei passender Atmosphäre während eines Urlaubaufenthaltes in einem Blockhaus am Österdalälven gelesen und war total begeistert. In diesem Jahr habe ich es mit der gleichen Begeisterung zum zweiten Mal gelesen und hatte dabei immer den Atlas mit dem Kartenblatt von Kanada neben mir zu liegen. Namen wie „Grand Portage“, “Lake Winnipeg”, „Grand Rapids“, „Rainy Lake“, Saskatchewan River, „Lac la Biche“ und „Athabasca River“ begleiten Euch beim Lesen mit den Pelzhändlern in ihren Kanus auf den Weg nach Westen. Dieser Roman ist sicherlich eine schöne Lektüre für die bevorstehenden Winterabende und wird Lust zur Planung der kommenden Paddeltouren machen.
Vor kurzen war eine Fernsehreportage über ein Paddelabenteuer in Kanada zu sehen. Diese Reportage gab mir die Idee, hier im Forum eine Diskussion zum Thema „Tourenvorbereitung und Co.“ anzuregen. In dieser Abenteuerreportage ging es um die Befahrung eines Flusses durch 4 Paddler mit Schlauchkanadiern in echter Wildnis. Offensichtlich verfügte die Paddelgruppe über kein Kartenmaterial, um ausreichend über den Flussverlauf, die vorhandenen Wildwasserpassagen und die Topographie des umliegenden Geländes informiert zu sein. Ein Teilnehmer der Tour hatte noch nie ein Stechpaddel in der Hand und verfügte zu dem über keinerlei Wildwassererfahrung. Zum Beginn des Wildnisabenteuers wurde berichtet, dass die Gruppe von nun an auf sich allein gestellt war und keine Möglichkeit bestand, Hilfe herbei zu holen. Der Reisebericht einer Paddelgruppe, die diesen Fluss vor mehreren Jahren befahren hat, war die (die einzige?) Informationsquelle für die Teilnehmer dieser Tour. In diesem Reisebericht wurde u.a. vor der Befahrung eines „berüchtigten“ Canyons gewarnt, den diese Paddelgruppe damals umtragen hatte. Jedoch war der Reisebericht aber offensichtlich nicht aussagekräftig genug, denn plötzlich waren die Abenteurer in den Canyon eingefahren ohne es zu nächst zu bemerken. Starke Strömung sowie die steilen und hohen Felswände des Canyons ermöglichten keine andere Alternative, außer dem Weg nach vorn ins Unbekannte. Leider war an diesem Punkt der Flussbefahrung der erste Teil der Reportage zu ende. Die Fortsetzung im zweiten Teil konnte ich am 10.11. um 19.50 Uhr im MDR leider nicht sehen.
Meine Urlaubs- und Paddeltouren fanden bisher nicht in echter Wildnis statt. Trotzdem möchte ich darauf so gut wie möglich vorbereitet sein. Was bedeutet aber „gut vorbereitet“? Die Ausrüstung ist sicherlich ein wichtiger und viel diskutierter Bereich bei Outdoortouren jeder Art. Wichtiger sind meiner Meinung aber Fähigkeiten, Fertigkeiten, Kenntnisse und Erfahrungen, um den Anforderungen des Draußenseins gerecht zu werden. Was bedeutet für Euch eine gute Tourenvorbereitung? Wo liegen die Schwer-punkte? Welchen Stellenwert und welche Bedeutung haben z.B. die Themen „Sicherheit“, „Karte, Kompass, GPS“ und „Wetterkunde“?
Wer kennt es nicht das leidige Transportproblem vor dem „Großen-Sommer-Wildnis-Trip“. Wohin mit dem ganzen Gepäck? Könnte der Kanadier als Stauraum wie ein Jet-Bag genutzt werden? Das Ergebnis meiner Überlegungen und handwerklichen Aktivitäten habe ich auf unserer Internetseite http://www.northtrail.de unter Trailportal, Menüpunkt „Praxistipps“ dokumentiert. Freue mich auf Meinungen, Hinweise oder Beiträge über ähnliche Konstruktionen.
Nun ist es leider schon wieder vorbei, das 6. Canadiertreffen am Gobenowsee in Meck-Pom. Ein paar Tage mehr hätten es schon sein können, aber schon morgen (also Montag) ruft wohl für die meisten wieder die Arbeitspflicht. Frank hat wieder ein tolles Programm organisiert. Es war eine gute Mischung aus Paddelfreunde und "alte Bekannte" treffen, Paddeltour, Fachsimpeln, Vortägen, Freestyle-Vorführung und Lagerfeuergesprächen. Wir möchten also vorallem Frank, dem Macher, Danke sagen. An der von Frank aufgestellten Pinnwand mit Vorschlägen für das nächste Canadiertreffen, waren bis zu unserer Abreise gegen Mittag leider noch keine Eintragungen erfolgt. Auf Anhieb hatten wir auch keine zündende Idee, aber wir werden uns Mühe geben.
es ist schon eine ganze Weile her, da habe ich hier im Forum auf die Romantrilogie von A.E. Johann aufmerksam gemacht. Mittlerweile gibt es dazu von mir eine Aktualisierung:
Alle geschichtlich interessierten Paddler möchte ich auf die Romantrilogie von A. E. Johann über die Erschließung Kanadas, erschienen mit dem Untertitel „Aus der Frühe Kanadas“, aufmerksam machen. Der von A. E. Johann über viele Jahrzehnte exakt recherchierte inhaltliche Rahmen des Romans führt Euch ins Kanada des 18. Jahrhunderts. England und Frankreich streiten um die Vormachtstellung in Nordamerika. Europäische Einwanderer, besonders Franzosen, Engländer und auch Deutsche, geraten in diesen Konflikt obwohl sie u.a. wegen solcher Konflikte ihre Heimat in Europa verlassen haben. Auf der Flucht vor Repressalien durch die englische Exekutive gelangen der aus der Lüneburger Heide stammende Deutsche, Walter Corssen, und andere Einwanderer immer weiter in den Westen des Nordamerikanischen Kontinents. Auf der Suche nach einem freien Leben erschließen sie mit ihren Kanus über die Großen Seen, die Flusssysteme und beschwerliche Portagen das Land und betreiben, neben der mächtigen Hudson Bay Company, Pelzhandel mit den Indianern. Die Voyageure, die in ihren Birkenrindenlastenkanus Tauschwaren von Ost nach West und Pelze von West nach Ost transportieren, müssen unter unmenschlichen Strapazen gewaltige Entfernungen auf dem Wasser zurücklegen und bei den Portagen Boote und Ladung über riesige Strecken schleppen. Die Konkurrenz zwischen den Pelzhandelskonzernen, zunehmende Ausbeutung der Pelztierjagdgründe und die immer länger werden Transportwege zwingen zur Suche nach immer neuen Handelsposten und Transportwegen. So wird im Roman auch geschildert wie sich der Schotte Alexander Mackenzie im Auftrag der North West Company auf die abenteuerliche Reise begibt, um einem Wasserweg zum Pazifischen Ozean zu finden.
Zu der Romantrilogie über die Erschließung Kanadas, in der die Bedeutung des open canoes als Transportmittel umfassend geschildert und gewürdigt wird, gehören die Bände „Ans dunkle Ufer“ (Bd. 1), „Wälder jenseits der Wälder“ (Bd.2) und „Hinter den Bergen das Meer“ (Bd. 3). In diesen Büchern sind auch kleine Kartendarstellungen enthalten, die teilweise die Wege der Pioniere nach Westen auf den Flüssen und Seen darstellen. Die Hauptkanurouten sind genau beschrieben.
Im Weltbildverlag ist die Trilogie in einem Band gekürzt zusammengefasst worden und dort unter dem Titel „Jenseits der Wälder“, 660 Seiten (ISBN 3-8289-0204-9) erschienen.
Der Autor hat viele Jahre in Kanada gelebt und hat fast alle im Buch beschriebenen Orte selbst kennen gelernt. Die im Roman geschilderten historischen Abläufe und genannten Ereignisse sind authentisch. Wer mehr über den Autor und seine Werke wissen möchte, der kann sich auf der Seite http://www.a-e-johann.de informieren.
Ich habe die gekürzte Ausgabe „Jenseits der Wälder“ das erste Mal 2002 bei passender Atmosphäre während eines Urlaubaufenthaltes in einem Blockhaus am Österdalälven gelesen und war total begeistert. Mit der gleichen Begeisterung hab ich es auch das zweite Mal gelesen und hatte dabei immer den Atlas mit dem Kartenblatt von Kanada neben mir zu liegen. Namen wie „Grand Portage“, “Lake Winnipeg”, „Grand Rapids“, „Rainy Lake“, Saskatchewan River, „Lac la Biche“ und „Athabasca River“ begleiten den Leser mit den Pelzhändlern in ihren Kanus auf den Weg nach Westen.
Natürlich war ich dann neugierig auf die ganze, ungekürzte Romantrilogie, die ich mir dieses Jahr im online-Handel sehr günstig beschaffen konnte und dann sofort mit dem Lesen begonnen habe. Mein Fazit: Unbedingt die komplette Trilogie lesen. Es lohnt sich! Für an der Geschichte des Open Canoes interessierte Paddler ein Muss. Zahlreiche geschichtliche Zusammenhänge, historische Hintergründe und viele Handlungsabläufe werden dem Leser in der gekürzten Ausgabe vorenthalten. Wenn man sich einmal vor Augen hält, dass die komplette Trilogie über 1500 Seiten umfasst und die gekürzte nicht einmal die Hälfte wird klar, wie viel Inhalt dem Leser vor enthalten wird.
Dieser Roman ist sicherlich eine schöne Lektüre für die bevorstehenden Winterabende und wird Lust zur Planung der kommenden Paddeltouren machen.
Ansonsten wünsche ich Euch allen einen guten Rutsch, ein gesundes und erfolgreiches Paddeljahr 2008. Nicht vergessen in wenigen Stunden kann der OPEN CANOE KALENDER 2008 in Betrieb genommen werden!
an alle Schwedenpaddler/Schwedenfahrer! Ich habe heute einen super Link bekommen. http://www.gis.lst.se/lanskartor/ Das Länskartor-Programm bietet topografische Karten mit sehr hoher Auflösung. Das Abrufen von Koordinaten ist möglich, Berechnung von Entfernungen sowie Flächen, Druckfunktion und vieles andere mehr. Interessant wäre zu wissen, ob die Koordinaten auch abgespeichert werden können, um sie dann aufs GPS zu übertragen(?). Ich staune, dass so etwas online und ohne Passwort bzw. kostenfrei angeboten wird. Ich bin jedenfalls begeistert.
am Samstag, den 27.09.08, plane ich eine Tagestour durch das Niederoderbruch. Eine landschaftlich reizvolle Gegend im Osten Deutschland. Für Paddler aus dem Berliner Raum als Kurztour besonders lohnend. Die zu befahrenden Gewässer: Stille Oder - Mucker/Laufgraben - Portage ca. 200 m - Stromoder bis kurz hinter Hohensaaten - Portage ca. 200 m - Friedrichtsthaler Wasserstraße bis Lunow oder Stolpe Die Tour führt durch kaum bebaute und nicht verbaute Gewässer. Tourlänge: ca. 20 km (Lunow), ca. 25 km (Stolpe) Treffpunkt: 09:30 Uhr in Schiffmühle hinter der Brücke über die Alte Oder an der B 158 Ende: zwischen 16:00 Uhr und 18:00 Uhr mit Rücktransport (VW Bus + Bootsanhänger) zu den Autos nach Schiffmühle Für die Befahrung der Stromoder muss an jedem Boot eine kleine Deutschlandflagge (DIN A4) angebracht werden. Kosten entstehen nur für den Rücktransport zu den Autos. Interessenten melden sich bitte bis zum 21.09.08 bei mir unter: peter@northtrail.de Wer einen kleinen Eindruck vom Paddelrevier bekommen möchte guckt hier:http://www.northtrail.de/Touren/Kanuwege_im_Osten/text.html
"Während ich mich an einem schwülen Tag auf den trägen Wassern des Sees treiben lasse, höre ich fast auf zu leben und fange an zu sein." von Henry David Thoreau
Geschichte, in der das Kanu eine besondere Rolle spielte, finde ich sehr interessant. Vielleicht ist es möglich, in diesem Thread dazu einige Beiträge zusammen zustellen.
Viele Paddelgrüße
Peter
Alexander Mackenzie – Entdecker mit dem Kanu
Im 18. Jahrhundert florierte der Pelzhandel in Nordamerika. Aus dem Kanadischen Westen, dem „Pays d’en haut“ (übersetzt: „Das Land von oben her“) wurden durch die Voyageure Pelze von West nach Ost und Tauschwaren von Ost nach West in Lastenkanus aus Birkenrinde über gewaltige Entfernungen transportiert. Einer der Hauptumschlagplätze für Pelze nach Europa war damals Montreal. Die zunehmende Ausbeutung der Pelztierjagdgründe und die immer länger werdenden Transportwege machten das Pelzgeschäft unrentabel. Neue, kürzere und schnellere Transportwege mussten erschlossen werden, um das Geschäft „am Laufen zu halten“. Wichtige Gesellschaften im Pelzhandel waren die Hudson Bay Company, die North West Company und die Montreal Company. Bedeutende Pioniere dieser Gesellschaften zur Erkundung des Kanadischen Westens waren u.a. Samuel Hearne und Peter Pond (nach ihm wurde der gleichnamige Peter Pond Lake benannt). Alexander Mackenzie (vermutlich 1755 in Inverness/Schottland geboren) trat zunächst in die Dienste der Montrealer Company ein. Die zunehmende Konkurrenz zwischen den Pelzhandelsgesellschaften führte dazu, dass die Montrealer und die North West Company gemeinsame Sache und zwar gegen die Hudson Bay Co. machten. Am 3. Juni 1789 brach Alexander Mackenzie vom Athabaska See mit 3 Birkenrinden-Kanus auf (ein größeres Kanu mit Mackenzie, 4 kanadischen Voyageuren, von denen zwei ihre Frauen dabei hatten und einem Deutschen sowie zwei kleinere Kanus mit dem erfahrenen Indianer „English Chief“ und seinen zwei Frauen sowie Laurent Le Roux, einem Clerk der Company, und zwei jungen Indianern als Dolmetscher und Jäger). Ihr Weg führte aber nicht wie erhofft nach Westen an den Pazifischen Ozean, sondern am 13. Juli 1789 bei 69°14‘ nördlicher Breite bis an die Küste der heutigen Beaufort See. Am 12. September 1789 kehrte Alexander Mackenzie mit seinen Leuten nach 102 entbehrungsreichen Tagen und 3000 Paddelkilometern wohlbehalten ins Fort Chipewyan am Athabaska See zurück. Mackanzie selbst gab den heute nach ihm benannten Fluss zunächst den Namen „Strom der Enttäuschung“. Nach dem es Mackenzie gelungen war eine zweite Expedition finanziell auf die Beine zu stellen, brach er am 3. Mai 1793 von Fort Fork am Peace River mit 9 Begleitern auf. Die Expedition führte den Peace River aufwärts bis zu seiner Quelle in den Rocky Mountains. Man kann sich wohl heute gut vorstellen welche Strapazen die Expeditionsteilnehmer auf sich nehmen mussten, um über die Wasserscheide zu den in den Pazifik mündenden Gewässern zu gelangen. Am 22. Juli 1793 erreichten sie irgendwo nördlich von Vancouver Island den Pazifischen Ozean. Bedrängt von den der Expedition nicht wohlgesonnen Indianern der Westküste, traten die Männer den entbehrungsreichen Rückweg an. Am 24. August 1793 kehrte die Expedition unversehrt nach Fort Fork am Peace River zurück. Zwar hatte Mackenzie als erster Europäer/Weißer auf diesem Weg den Pazifik erreicht, aber der Wunsch eine schiffbare Passage zu finden erfüllte sich wiederum nicht.
Quelle: ALEXANDER MACKANZIE, MIT GEWEHR UND KANU – In 80 Tagen zum Pazifik, Edition Erdmann, ISBN 3-86503-011-4
naja, mit dem Paddeln hat es ja nur indirekt etwas zu tun, aber heute um 13:04 Uhr MEZ ist Wintersonnenwende. Als alter Heide würde ich jetzt mal sagen: "Nun beginnt das neue Paddeljahr."
Thomas Ulrich zwischen Polareis und Familie Film von Helen Stehli Pfister (Erstsendung 16.10.2008)
Bergführer Thomas Ulrich, Abenteuerfotograf und -filmer aus Interlaken, geht oft an seine Grenzen. In Patagonien überquerte er das Inlandeis, für verschiedene Dokumentarfilme drehte er am Eiger und am Mount Everest. Immer wieder hat der Berner Oberländer Ideen für solche Projekte. 2006 wollte er als Erster allein das arktische Eis von Russland über den Nordpol nach Kanada überqueren. Es hätte ein Weltrekord werden sollen, endete aber nach wenigen Kilometern auf einer Eisscholle. Thomas Ulrich verlor in einem arktischen Sturm einen Teil seiner Ausrüstung und kam nicht mehr weiter. Ein russischer Helikopter musste ihn retten. Zurück in Interlaken war es für den dreifachen Familienvater nicht einfach, mit seinem Scheitern fertig zu werden. Schon bald aber brauchte der Extremsportler eine neue Herausforderung und seine Firma ein neues Projekt. Zusammen mit dem norwegischen Arktisexperten Borge Ousland entwickelte er die Idee zu einer historisch inspirierten Expedition: Die beiden wollten vom Nordpol aus die arktische Eiswüste durchqueren und auf den Spuren des legendären Polarforschers Fridtjof Nansen bis in den Süden der Inselgruppe Franz Josef Land vordringen. Am 1. Mai 2007 starteten sie am Nordpol. Die beiden Männer haben ihre Expedition auf Nansens Spuren gefilmt und fotografiert. Der packende Film von Helen Stehli Pfister zeigt Thomas Ulrich und Borge Ousland auf ihrer mehrmonatigen Durchquerung der arktischen Eiswüste, ein Trip voller Höhen und Tiefen. Sie fragt auch, weshalb Thomas Ulrich den Beruf des Abenteurers gewählt hat, und weshalb es ihn immer wieder in die Einsamkeit mit all ihren Gefahren und Risiken zieht.
Dank des "Bill Mason Link" von Axel bin ich auf das folgende Filmchen gestoßen: Eine Kanuexpedition von 1949. Durchquerung der Ungava Halbinsel auf Labrador. Filmdauer 19 Minuten. http://www.nfb.ca/film/Across_Arctic_Ungava/
ich weiß nicht genau ob wir den Link zu diesen Film hier schon im Forum hatten. Jedenfalls lohnt es sich unbedingt diese Dokumentation anzusehen. http://www.nfb.ca/film/Cesars_Bark_Canoe/
am kommenden Samstag, 21. März (kalendarischer Frühlingsanfang!), paddeln wir die Güstebieser Alte Oder. Das ist so eine Art "Erstbefahrung". Start: in Güstebiese an der Stromoder Ziel: Altwriezen (evtl. auch noch ein Stückchen weiter) Streckenlänge: ca. 10 km-chen Startzeit: gegen 11:00 Uhr Die Güstebieser Alte Oder stellt zum Teil den ursprünglichen Verlauf der Oder vor der Trockenlegung des Oderbruchs dar. Bisher sind wir 3 Paddler/-in mit zwei open canoes. Wer hat Lust die Paddelsaison zu eröffnen?