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Dieses Thema hat 50 Antworten
und wurde 7.588 mal aufgerufen
 Ausrüstung > Zelte, Öfen, Kochen, Lagerleben
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Skua Offline



Beiträge: 244

12.04.2015 17:11
#31 RE: Welche Axt antworten

Und aus Norwegen noch die Firma Hultafors. Aber immer die Classic Linie nehmen! Habe sowohl Gräsfors wie auch Hultafors im Gebrauch, beide super in Gebrauch und haptik.

Grüße, Skua

Keine Hektik, wer hektisch wird macht Fehler.

Iring Offline



Beiträge: 56

14.04.2015 08:51
#32 RE: Welche Axt antworten

Wenn Ihr hier :

http://www.soerenblacksmith.de/produkte.html

etwas nach unten scrollt seht ihr eine Art "Bartaxt" - frage eines unwissenden , ist das Ding geeignet um etwas Lagerfeuerholz zu Hacken und den einen oder anderen Häring einzuschlagen ?

Gruß und Dank

Tiocfaidh ár lá

Andreas Schürmann Offline




Beiträge: 2.067

14.04.2015 10:17
#33 RE: Welche Axt antworten

>>> ist das Ding geeignet um etwas Lagerfeuerholz zu Hacken und den einen oder anderen Häring einzuschlagen ?

Zum einschlagen tut es auch ein Stein, da ist der Anspruch also quasi Null.
Schrottiges Lagerfeuerholz zerlegen geht auch mit jedem Mist aus dem Baumarkt.

Also ja das geht, aber warum sollte man so ein herrliches Arbeitsgerät unterwegs schrotten wollen.

Das weit ausgeschnittene Blatt des zweiten Beils ermöglicht das Greifen fast direkt hinter der Schneide, zusammen mit einer scharfen Schneide sind so erstaunlich feine Holzarbeiten möglich.
Der Anschliff ohne Fase und wenig oder gar nicht ballig ermöglicht das auflegen der Schneide, so dass man feinste Späne schneiden kann.
( Vorsicht Werbung: Hier kanns Du verschiedene Beile und ihre Aufgaben finden.
Der Spruch: "Die Axt im Haus erspart den Zimmermann!", deutet die vielen Möglichkeiten ganz gut an.)

Iring Offline



Beiträge: 56

17.04.2015 08:57
#34 RE: Welche Axt antworten

Tiocfaidh ár lá

Riffralph Offline



Beiträge: 5

09.08.2015 13:17
#35 RE: Welche Axt antworten

Hallo,
nachdem mir von schlechten Erfahrungen von Fiskars berichtet wurde habe ich mir kurzerhand ein Beil von Stihl angeschafft:

http://www.stihl.de/STIHL-Produkte/Zubeh...versalbeil.aspx

@xel Offline




Beiträge: 78

23.10.2015 09:28
#36 RE: Welche Axt antworten

Nachdem ich auch lange Zeit diesen Kult um Markenbeile willig geteilt habe (und die in diesem Zusammenhang teuer erworbenen Prachtstücke weiter würdige) bin ich jetzt dazu übergegangen die 50-Cent-Alternative wert zu schätzen. Für den Betrag ist ein rostiger Axt- oder Beilkopf auf dem Flohmarkt zu kriegen. Diese Kisten mit verrosteten Werkzeugen beherbergen ungeahnte Schätze.

Ich finde immer wieder alte verrostete Beilköpfe, die noch gut in Schuss sind und denen durchaus anzusehen ist, dass es sich bei ihnen um billige Baumarktprodukte handelt, denen kein neuer Stil gegönnt wird weil das neue billige Baumarktbeil günstiger zu bekommen ist. Solche Köpfe bearbeite ich mit der Trennscheibe bis sie eine Form annehmen, die mir behagt. Mit einer Feile wird nach gearbeitet. Den Kopf behandele ich dann mit Öl, brenne es mehrfach ein und mache einen Stiel aus Eschenholz dran. Dann wird der Stiel geölt und die Schneide geschärft.

Sehr zu meiner Überraschung und möglicherweise dadurch beeinflusst, dass sich so ein Beil zum Produkt der eigenen Arbeit mausert, verwende ich letzthin bevorzugt diese Beile und erkenne keinen geringeren Gebrauchswert als beim um die 100 Euro teuren Luxus-Markenbeil.

Axel

P A D D E L B L O G
"Why would you want to sit and pull your canoe along, when you can stand tall and carry a big stick?" Harry Rock

el_largo Offline




Beiträge: 564

24.10.2015 16:18
#37 RE: Welche Axt antworten

@@xel sehr schön! Altes Werkzeug hat schon auch was, vor allem, weil es ja, wie auch die teuren Schweden usw., aus der Schmiedehand stammt!

Ich behandle nach dem mechanischen Entrosten mit Leinöl und gut. Was bezweckt das Einbrennen? Und wie gehst Du dabei vor?

Grüße aus dem südlichen Süden,

Klaus

Lasse Lachen Offline




Beiträge: 220

24.10.2015 17:16
#38 RE: Welche Axt antworten

Hallo Axel,

tolle Arbeit!
Aber kann es sein, dass du mit der großen Axt auf dem Bild nicht sonderlich lange Freude haben wirst? Sieht zumindest so aus, als wenn ausgehend von den beiden Keilen der Stiel schon angerissen ist.

Gruß, LL

@xel Offline




Beiträge: 78

24.10.2015 18:27
#39 RE: Welche Axt antworten

Das Einbrennen bewirkt, dass der ganze Beilkopf schwarz wird. Damit gleichen sich die rostigen und die frisch bearbeiteten Oberflächen etwas an. Das ist in erster Linie eine ästhetische Maßnahme und bewirkt zusätzlich hoffentlich, dass es nicht so schnell wieder rostet.
Beim letzten Beil habe ich es so gemacht, dass ich das Eisen mit Öl eingepinselt und in unseren Wohnzimmerofen gelegt habe. Da hab ich es dann vergessen und erst beim nächsten Holznachlegen den Korpus (die Schneide lag nicht in der Glut) rotglühend mit dem Schürhaken rausgezogen. Dann habe ich das Ding laut zischend in einem Eimer Wasser abgekühlt und konnte nochmal von vorn anfangen.

Ja, beim Stiel des größeren Beils habe ich ein wenig geschludert. Mal sehen, wie lang das hält. Eigentlich sollten die Risse nicht viel ausmachen.

Axel

P A D D E L B L O G
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el_largo Offline




Beiträge: 564

24.10.2015 18:41
#40 RE: Welche Axt antworten

Danke für die Erklärung @@xel
Meine Schulstunden bezüglich Metalltechnik und Härten und so sind zwar schon ein Weilchen her, aber ist es nicht so, dass man einen Axtkopf durch derartiges Erhitzen und Abkühlen -also härten- in seinen vorgesehenen Eigenschaften verändert und unbrauchbar machen kann... ich denke da so an Schnitthaltigkeit und Stabilität im Auge und so...

Grüße aus dem südlichen Süden,

Klaus

@xel Offline




Beiträge: 78

24.10.2015 18:46
#41 RE: Welche Axt antworten

Ich übe noch...

Nein, ich glaube, dass die Temperaturen, die unser Ofen erzeugt, für grundlegende Veränderungen in der Materialstruktur nicht ausreichen - allenfalls an der Oberfläche. Nächstes Mal passe ich besser auf.

Axel

P A D D E L B L O G
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el_largo Offline




Beiträge: 564

24.10.2015 20:40
#42 RE: Welche Axt antworten

Also für mich nochmal zum Verständndis:

wenn ich eine silbrig glänzende, schmiedeeiserne Oberfläche mit Leinöl bepinsle und dann erhitze, wird sie dunkel.

Ginge das nicht auch mit einem Lötbrenner? Oder wie lange und wie heiß muss das sein?

Grüße aus dem südlichen Süden,

Klaus

Mxrtyn Offline



Beiträge: 89

24.10.2015 20:53
#43 RE: Welche Axt antworten

Hey

Pfannen (oder auch Töpfe) sowohl aus Guss als auch aus Schmiedeeisen werden doch auch eingebrannt und so versiegelt.
Irgendwo hier im Forum findest Du dazu was wie ich mich erinnere, such mal...

aber auch das hab ich grad gefunden:

Moin Moin,
mein Zeltofen, ein Eigenbau mit Gussunterteil und Nirooberteil, ist seit gut 5 Jahren im Einsatz. Ab und zu wird der eingeölt und angeheizt. Das Öl trocknet dann und bildet die sog. Patina. Da rostet (Guss) oder gammelt nichts. Eine gewisse "Restfettigkeit" bleibt aber ich denke die Sorgen einiger zukünftigen Ofennutzer in Bezug auf Rost sind nicht begründet, sofern ich den Ofen immer trocken verstaue und nicht im Regen draußen stehen lasse. Auch Welfis Öfen habe ch schon bei mehrmaliger Nutzung gesehen und die machen einen guten Eindruck.
Viele Grüße
docook

spritzige Grüße (Paddelstütze genannt)
............................................Stephan-Martin
Paddeln? Ja, bitte

el_largo Offline




Beiträge: 564

25.10.2015 05:51
#44 RE: Welche Axt antworten

Hallo.
Guss ist ja wieder was andres.

Ich hab letztens meinem Bistrotisch den Gussfuß mit Leinöl behandelt. Der steht jahrein jahraus draußen und sah nach der Ölung aus wie neu - hat das Öl quasi eingesaugt. Da musste nix eingebrannt werden.

Pfannen werden eingebrannt, ja, aber die haben auch eine etwas andere Nutzung und werden eher selten mit der Flex blank geschliffen.
Mit einem alten Axtkopf, der bei mir rum liegt werde ich das vielleicht mal im Feuerkorb probieren.

Grüße aus dem südlichen Süden,

Klaus

el_largo Offline




Beiträge: 564

02.11.2015 19:38
#45 RE: Welche Axt antworten

Hallo @@xel
Zum Thema Temperatur hab ich gerade was Interessantes in dem Buch "Der Mann und das Holz" von Lars Mytting gelesen, was ich gerne hier weitergeben möchte:

"...Die Schmiede raten davon ab, zum Schleifen eine Schleifmaschine zu benutzen, weil der Stahl sofort heiß wird. Schon bei 200 Grad kannten die Härtung - und damit auch die Axt - ruinieren. ..."

Grüße aus dem südlichen Süden,

Klaus

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