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Dieses Thema hat 50 Antworten
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 Ausrüstung > Boote, Paddel, Zubehör, CanoePacks, Kanubau
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Corvus Offline




Beiträge: 147

16.05.2016 15:45
#46 RE: Gorewood 14' Solo Canoe - Neuinterpretation des Birkenrindenkanus antworten

Wir freuen uns jedenfalls die zu sehen ob mit 16 oder ohne …Hauptsache Du bist da. (es wird auch wieder einen anspruchsvollen Slalom geben, versprochen):-)

Und ganz nebenbei die Vorstellung deines 16er Gorewood Canadiers ist zum
10ten AOC Treffen 2017 viel angemessener äh standesgemäßer wollt ich sagen.

Bis die Tage am Faakersee

knud

gleiter Offline



Beiträge: 199

16.05.2016 17:27
#47 RE: Gorewood 14' Solo Canoe - Neuinterpretation des Birkenrindenkanus antworten

Das tut weh zu sehen - schade drum.

Welches Sperrholz war das? Hast Du das irgend wie angefeuchtet/gedämpft vor dem Biegeversuch?

Kennst Du Biegesperrholz (Ceiba, ich kenne es in 5 resp. 8 mm Stärke zu einem recht moderaten Preis), das 5 mm Material läßt sich zu deutlich engeren Radien biegen oder Flugzeugsperrholz (Birke, ab 0,6 mm Stärke zu allerdings recht gesalzenen Preisen), selbst das 1,5 mm Starke läßt sich bis 180° biegen - oder sind das eh' keine Neuigkeiten für Dich?

Eine hoch interessante Materie ist das allemal, Canoes aus Sperrholzplatten gebaut habe ich erst über dieses Forum kennen gelernt.

Gruß aus dem Wein/4, André.

gleiter Offline



Beiträge: 199

29.05.2016 23:48
#48 RE: Gorewood 14' Solo Canoe - Neuinterpretation des Birkenrindenkanus antworten

Zum Trost...

Gruß aus dem Wein/4, André.

StefanO Offline



Beiträge: 32

05.06.2016 10:02
#49 RE: Gorewood 14' Solo Canoe - Neuinterpretation des Birkenrindenkanus antworten

Danke André für das Foto.

Vielen Dank auch für den Tipp woher du dein Holz beziehst. Nachdem ich mittlerweile auch dort war, kann ich verstehen, dass du begeistert bist über die riesige Auswahl und das gigantische Lager.

Ich habe mir zunächsteinmal ein paar sehr schöne Bretter (2x Esche, 1x Kirsche) besorgt und auch gleich Sperrholz für meinen nächsten Versuch das 16er Kanu zu bauen bestellt (ich werde es diesmal wieder mit Pappel probieren).

Geplanter Baubeginn Anfang Juli.



|addpics|854-f-9787.png,854-g-d532.jpg,854-h-fbbf.jpg,854-i-84eb.jpg,854-j-9459.jpg|/addpics|

gleiter Offline



Beiträge: 199

05.06.2016 15:02
#50 RE: Gorewood 14' Solo Canoe - Neuinterpretation des Birkenrindenkanus antworten

Gern geschehen, Stefan!

Ev. kannst Du Fehler in der Pappelsperrplatte schon im Vorfeld erkennen wenn Du sie von hinten mit einer stärkeren Lampe anleuchtest. Hab's gerade getestet, geht ganz gut. Eine deutlich hellere Stelle war ein "Aussetzer" beim Fügen der Innenlagen - prompt gebrochen beim Biegeversuch trocken ohne Form. Demgegenüber ein deutlich dunklerer Streifen - hier haben die Mittellagen überlappt, beim Kalibrieren der Platte sind in diesem Bereich die Decklagen deutlich dünner geschliffen. Detto Bruch.

Hast Du Dir schon mal überlegt Zulagen beim Spannen zu nehmen? Um genau das, was Dir passiert ist, zu verhindern? Das Reissen auf Zugbelastung.

Gruß aus dem Wein/4, André.

StefanO Offline



Beiträge: 32

07.06.2016 11:53
#51 RE: Gorewood 14' Solo Canoe - Neuinterpretation des Birkenrindenkanus antworten

André,
danke für deine Anregung mit dem Hinterleuchten.
Ich habe dies bereits zuvor mit dem 3mm Pappelsperrholz getan und werde auch die neuen Platten durchleuten bevor ich sie verwende.



Bei meinem gescheiterten Projekt habe ich dieses 4mm Okoume Sperrholz verwendet (um spät aber doch deine Frage zu beantworten). Die Qualität schien eigentlich recht gut zu sein, aber das Verhältnis der Dicke der Außenlagen zur Mittellage ist für meine Bauweise sehr ungünstig. Okoume scheint auch etwas steifer zu sein als Pappel und der Trick mit dem Durchleuchten funktioniert auch nicht.
Anfeuchten des Sperrholzes hilft sicherlich beim Biegen, da ich aber ein möglichst gleichfömiges Verhalten des Sperrholzes auf die einwirkenden Kräfte wollte (was allerdings bei einem so inhomogenen Werkstoff ohnehin illusorisch ist), habe ich bewusst darauf verzichtet.



In der Nachbetrachtung habe ich festgestellt, dass alle entstandenen Risse in Bereichen aufgetreten sind, die von ein und derselben Platte stammen, während in dem Bereich, der aus der anderen Platte gebildet wird, kein einziger Defekt aufgetreten ist.
Das kann entweder bedeuten, dass die eine Platte von besonders schlechter Qualität war, oder aber die Qualität der anderen außerordentlich hochwertig war.

Fakt ist jedenfalls, dass die Bauweise das Material bis an die Grenze der Belastbarkeit oder noch darüber hinaus fordert, wie ich leider lernen mußte.

Noch gebe ich mich nicht geschlagen und hoffe, dass ich bei meinem nächsten Versuch mehr Glück haben werde.

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