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Dieses Thema hat 1 Antworten
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 Tourenberichte
traveller Offline




Beiträge: 50

06.07.2013 20:52
Die Enz von Vaihingen bis Bietigheim Viadukt antworten

Leider ohne Bilder, da ich den Foto vergessen hatte.

Am Einsetzpunkt in Vaihingen herrscht bereits um 9:00Uhr reges Treiben. mindestens 4 verschiedene Verleiher warten auf ihre Kunden, von denen sich auch schon einige eingefunden haben, ein Teil davon, trotz der frühen Morgenstunde, bereits mit einer Flasche Bier in der Hand.
Wir haben bei www.diezugvoegel.de reserviert. Positiv ist mir aufgefallen, dass wir, mein Sohn und ich, gezwungen wurden an der Einweisung ins Kanufahren teilzunehmen.

Auf der zügig fließenden Enz verteilte sich der Bootsandrang relativ schnell und bald waren wir fast alleine unterwegs. Trotzdem konnten wir auf dem ersten Teil der Strecke, zwischen Vaihingen und Oberriexingen bereits 3 Kenterungen beobachten, ganz plötzlich und ohne ersichtlichen Grund. Das Fahren auf der Überholspur zwischen den einzelnen Gruppen entbehrt entbehrt also nicht eines gewissen Unterhaltungswerts.

An der ersten Umtragestelle in Oberriexingen kam es zu Stauungen. Eine Gruppe hatte intelligenter weise ihre Boote mitten in den Umtrageweg gestellt und hielt ein Palaver ab. Es lebe die Rücksichtslosigkeit. Da ich auch sehr rücksichtslos bin habe ich mich nicht in die Reihe der Watenden eingereiht, sondern die Stelle mit Methode Boxauto passiert, eine andere Sprache verstehen die eh nicht.

An unserem Pausenplatz wurden wir genau von dieser Gruppe überholt, die Boote alle mit 4 Mann besetzt. Bei unserer Weiterfahrt, nach einer kleinen Schwelle, sollten wir sie wieder treffen. Allerdings sitzen sie nicht mehr in ihren Booten, sondern befinden sich teilweise in einem Baum, teilweise im Wasser, 2 Boote unterm Baum, 3 Boote im Baum. Da offensichtlich keine Gefahr für Leib und Leben besteht, setzen wir unsere Fahrt fort. Hier habe ich mich wirklich geärgert den Foto vergessen zu haben.
Wie man es allerdings schafft, auch wenn man eventuell zum ersten Mal im Kanu sitzt, auf einem Fluß der breit genug ist und dessen Strömung nicht zwangsweise in den Baum führt mit 5 Kanus einen Baum zu besteigen ist für mich unerklärlich und fällt wohl unter die Rubrik "höhere Blödheit".

Nach der Umtragestelle in Unterriexingen wird der Fluß langsamer und es ist immer mehr Straßenlärm zu hören, der erste Teil der Tour war ruhige Natur pur.

Die letzte Umtragestelle an der Rommelsmühle ist sehr problematisch. An der sehr steilen ca. 10m langen Böschung wurde mit Baumstämmen eine Art Rutsche angebracht. Alleine mit einem Kind ist das nur sehr schwer und mit hohem Verletzungs/Sturzrisiko möglich, ein Kind kann das Boot auf der Rutsche nicht halten. Mein Dank an die Paddler, die uns geholfen haben. Hier wäre meiner Meinung nach der Verleiher verpflichtet gewesen darauf hin zuweisen, oder zu empfehlen die Tour an der Rommelsmühle zu beenden.

Zwischen Rommelsmühle und Ausstieg haben wir fast stehendes Gewässer, also gab's am Ende der Tour nochmal ein bisschen was zu arbeiten.

Wir haben für die Strecke, ganz gemütlich und mit Pause, ca. 5 Std. gebraucht. Mein Sohn meinte, die Enz sei schöner als der Kocher und da muss ich ihm recht geben.

sputnik Offline




Beiträge: 2.006

08.07.2013 10:08
#2 RE: Die Enz von Vaihingen bis Bietigheim Viadukt antworten

Hallo traveller,
Glückwunsch zum gelungenen Ausflug. Ein Bild zu der Situation an der Rommelmühle hättest du hier Enz von Vaihingen nach Bietigheim gefunden
Mein Tipp. Immer ein langes Seil mitnehmen. Bekommt man selten vom Verleiher und hilft ungemein beim Treideln
oder hier zum Abseilen des Bootes. Ein Leihboot kannst du locker über die verrottenden Stämme gleiten lassen.
Früher gab es dort nicht einmal Stufen. Nur Lehm.

Wir waren am WE an der oberen Donau. Durch das schöne Wetter befürchteten wir denselben Andrang, wie du ihn auf
der Enz erlebt hast. Wir sollten Recht behalten. Glücklicherweise hatten wir uns darauf eingestellt und nur
Fahrräder mitgenommen . So konnten wir dem bunten Treiben vom Ufer zuschauen. Ich paddel da erst wieder,
wenn es der Masse zu kalt ist.

Gruß, Stefan
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