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Dieses Thema hat 7 Antworten
und wurde 626 mal aufgerufen
 Allgemeines Canadierforum
Karteipaddler Offline



Beiträge: 25

05.03.2013 22:23
Erklärungsnot antworten

Hallo, eine Frage, die mich umtreibt.
Im Handbuch von Ralf Schönfeld findet sich die folgende Ausführung, das dürfte als Zitat noch zulässig sein:



Kann sein, dass man es paarmal lesen muss (Seite 355). So recht einleuchten will mir die Kernaussage nicht, wonach ein Faltkanadier sich in einer Walze wesentlich anders verhält, weil er flexibler ist. Sein Rumpf müsste doch genausoviel Raum beanspruchen wie jedes andere Boot mit gleicher äußerer Form. Und so arg viel flexibler ist er doch nicht. Weicher vielleicht, das würde mir einleuchten, wie bei der Baidarka. Weiß jemand, wie sich das verhält. Oder ist das Wunschdenken?
Schöne Grüße kp

moose Offline



Beiträge: 1.478

05.03.2013 22:31
#2 RE: Erklärungsnot antworten

würde mich freuen wenn das so wäre
moose

Den Tod zu planen ist schon schwierig genug, das Leben zu organisieren gar unmöglich, jeder Tag in Harmonie mit Mutter Natur ist ein Segen.

mgosx Offline



Beiträge: 154

05.03.2013 23:21
#3 RE: Erklärungsnot antworten

Meiner Meinung nach geht es darum, dass Faltboote flexibler sind und dadurch ein wenig nachgeben.
Oft liest man auch, dass Faltboote eher eine Welle abreiten und nicht in diese eintauchen.
D.h. der Bug schwimmt auf (soweit es der Flex des Bootes erlaubt) und verhindert ein Ein- / Untertauchen des Bootes.

Obwohl die Faltboote recht starr sind, ist der Effekt durchaus spürbar.

In einer Walze kann dadurch durchaus der beschriebene Effekt auftreten.

Gruss Mark

Frank_Moerke Offline




Beiträge: 1.432

06.03.2013 08:30
#4 RE: Erklärungsnot antworten

Der Effekt der Elastizität wäre wohl an großen Wellen einfacher zu erklären. Ein Faltcanadier paßt sich da eher den "Bodenunebenheiten" an und geht etwas besser über die Welle, wird also nicht ganz so schnell abgefüllt.

Gerhard Offline




Beiträge: 638

06.03.2013 09:01
#5 RE: Erklärungsnot antworten

Ich denke, die Kernaussage soll ein, daß ein Faltboot flexibler ist und nicht so stark n die Welle/Walze eintaucht wie ein Festboot. Und deshalb auch weniger Wasser aufnimmt. Ob das in der Praxis auch so ist kann ich nicht bestätigen.
Bei einem Schlauchboot ist das sicherlich der Fall. Aber ob ein Faltboot so viel Flexibilität hat???

Der Trockenlauf ist aber auch noch von der Bootsform abhängig. Und natürlich wie ich durch die Welle/Walze durchfahre.

ronald Offline



Beiträge: 209

06.03.2013 09:05
#6 RE: Erklärungsnot antworten

Hi,

die Kollegen haben den physikalischen Aspekt ja schon erklärt - dass sich das in der Praxis so verhält, kann ich bestätigen.

Gruß, Ronald

Karteipaddler Offline



Beiträge: 25

06.03.2013 09:44
#7 RE: Erklärungsnot antworten

Also scheint der beschriebene Effekt zumindest der subjektiven Wahrnehmung von verschiedenen Leuten zu entsprechen. Dabei kann die Flexibilität über wenige Millimeter, allenfalls Zentimeter, eigentlich nicht hinausgehen. Ist das eigentlich auch schon richtig getestet worden? So nach dem Schema: Gleiche Stelle, gleiche Wasserführung, gleiche Fahrer, aber verschiedene Boote? (Die Antwort: Machs doch selber! wäre zwar angemessen, aber in Betracht kommende Boote habe ich derzeit nicht und wüsste solche Stellen auch nicht aus dem Stegreif zu benennen. Man müsste schließlich auch ohne kilometerlanges Umtragen wieder ins Oberwasser kommen und sollte das am gleichen Tag paarmal machen, damit es etwas objektiviert wird – akademisch, aber machbar).
Schöne Grüße kp

Spartaner Offline




Beiträge: 845

06.03.2013 10:11
#8 RE: Erklärungsnot antworten

Wenn du genau hinschaust, kannst du hier eine deutlich sichtbare Biegung erkennen: http://www.youtube.com/watch?v=1MiC38oxhks#t=4m40s (natürlich Vollbild, höchste Auflösung schauen!)

Das sind auf jeden Fall Zentimeter, wenn nicht gar Dezimeter!

Gruß Michael

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