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Dieses Thema hat 51 Antworten
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 Allgemeines Canadierforum
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absolut canoe Offline




Beiträge: 1.361

28.01.2013 09:58
#31 RE: Paddeln als urbane Subkultur? antworten

was ein Service - danke
da braucht man ja nur noch einsetzen

Gegendenstrom Offline



Beiträge: 140

28.01.2013 18:01
#32 RE: Paddeln als urbane Subkultur? antworten

Moin Manfred, vielen Dank für die Wegbeschreibung. Werde ich mir in Kürze mal von Land aus ansehen. Bis bald auf der Bille, Gruß Henrik

Wer zu den Quellen will, muss gegen den Strom schwimmen

Tim Offline




Beiträge: 8

01.02.2013 16:24
#33 RE: Paddeln als urbane Subkultur? antworten

Ja, ich als Spandauer (Berliner) bin ja auch ein Stadtpaddler, wobei es wenn man der Havel raus folgt schon bald nicht mehr so städtisch ist. Ich mag es aber, in den urbanen Schluchten zu fahren. Das ist ein besonderes Gefühl von Enge, finde ich. Schwer zu beschreiben. In der Natur fühlt man sich frei und das ist auch toll, aber in der Stadt zu fahren ist so eng und spannend irgendwie.

Row, row, row your boat...

Wolfgang Hölbling Offline




Beiträge: 2.916

21.03.2013 09:27
#34 RE: Paddeln als urbane Subkultur? antworten

Samstag, 6. April : Paddeln an der Alten Donau mit dem AOC.
Treffpunkt: 10:00Uhr, Steg des "Strandhotel" zwischen Wagramer Strasse und U1.
Bis bald, am Wasser, W

Foto Cafi

http://www.canoebase.at/
http://www.swiftcanoe.eu/

Wolfgang Hölbling

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StadtpaddelnWienAlteDonauklein.jpg  
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Donaumike Offline




Beiträge: 993

28.03.2013 10:05
#35 RE: Paddeln als urbane Subkultur? antworten

"Umwege erweitern die Ortskenntnis." (Kurt Tucholsky)

Meine Ortskenntnis der Donau an der Stadt, beschränkte sich zuerst zu Fuß den Ufer entlang und jetzt vom Boot aus, in einem neuen schönen Fokus.
Am Rande der Altstadt von Ingolstadt und doch mitten durch die Stadt, die durch die Donau geteilt ist, zwischen der BAB 9 Autobahnrücke, die nach Nürnberg und nach München führt, Richtung Westen nach Oberstrom, unter die Schillerbrücke, Eisenbahnbrücke, Donausteg am Rande des Klenzeparks, Konrad-Adenauer- Brücke und Glacis-Brücke hindurch, bis hin zur Staustufe, erstreckt sich das etwa drei Kilometer lange Revier für spontane Ausflüge zum Abschalten, Beobachten, Entspannen, Tee trinken, Testen und Spielen. Diese Gegebenheit führte auch zu dem richtigen Entschluss mich für ein Solo-boot zu entscheiden. Zuvor erkundete ich diese Strecke am Ufer entlang, über Jahre hinweg gern allein zu Fuß, bis heute noch und mit der Familie. Durch den oft wechselnden Pegel ergeben sich zwangsläufig kürzere Etappen und längere Etappen bergauf, je nach verfügbarer Zeit, Lust und Kraft. Erstaunlich ist wie ruhig es an und von der Donau aus sein kann, zu günstigen Tageszeiten, wenn der mäßige Verkehrslärm nicht so zu hören ist. Am Wochenende zur frühen Stunde ist es verständlicherweise am ruhigsten .Vor vielen Jahren bin ich einmal in der Dämmerung mit einem Schlauchboot mit Außenborder dort entlang gefahren und war überwältigt davon, das ich von der Stadt so wenig gesehen habe. Nichtweit vom Anfang der Strecke liegt ein neu angelegter Donaustrand, der zum Pausieren im Boot, bei Einsamkeit und Stille sehr schön sein kann. Kurz vor der Staustufe ist ebenfalls ein neu, nicht so bekannter Kiesstrand angelegt, der mit Hilfe des Flusses eine schöne urigere Form bekommen hat, ein schöner Ort zum Anlegen und mehr. Gegenüber der Donaubühne ist eine Bootsanlegestelle. Durch die Brückenfeiler und Kiesbänke ergeben sich zahlreiche Spielstellen. Neben Enten …. sind auch Jahreszeit bedingt, Schwäne, Komorane… zu beobachten. Eine Biberburg ist auch im Revier. Zumal sind neben sperrigen Fahrrädern am Ufer, Treibgut, Abfall, was von Bewohnern und Durchreisenden ist und das was der Fluss so mit sich bringt, auszumachen. Natürlich würde ich auch gerne in der Ferne paddeln und Abenteuer suchen, aber heute und jetzt sind für mich die kleinen Abenteuer und magischen Momente täglich vor der Haustür greifbar, ohne größeren Aufwand. Um dies zu erkennen, musste ich erst die Augen „weit“ öffnen. Das schöne ist für mich, das ich das von mir kurz beschriebene Revier, erst bis zur Schillerbrücke mit dem Boot befahren und halbwegs erkundet habe.


Viele Grüße, Mike



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mgiese Offline




Beiträge: 71

31.08.2013 12:36
#36 RE: Paddeln als urbane Subkultur? antworten

Moin,

letzten Sonnabend bin ich abends endlich mal dazu gekommen, mit meiner Tochter die Bille weiter hoch zu fahren über die Umtrage hinter der A1 hinaus. Diese Umtragestelle war lange wegen Bauarbeiten gesperrt.
Sicher eine der landschaftlich schönsten Paddelstrecken in Hamburg, auf der zudem kaum einer fährt.
Da oben ist es dann allerdings überhaupt nicht mehr urban, auch wenn man sich noch weit im Hamburger Stadtgebiet befindet.





Umtrage 20m






Gruß

Manfred



P.S. Dies hier ist in Hamburg definitiv ein wichtiger Aspekt des urbanen Paddelns.

Andreas Schürmann Offline




Beiträge: 2.067

24.09.2013 17:04
#37 RE: Paddeln als urbane Subkultur? antworten

Weil es so schön passt:
Kanuclub-zur-erforschung-der-stadt

Wolfgang Hölbling Offline




Beiträge: 2.916

19.11.2013 10:37
#38 RE: Paddeln als urbane Subkultur? antworten

Friesach, hier ist das Mittelalter allgegenwärtig: Drei Burgen, Ruinen, Kirchen mit Geschichte, liebevoll renovierte Bürgerhäuser am Hauptplatz ... ein Kleinod.
Und mit Burggraben. Da kommt das Kanu ins Spiel: Für Fotos, zum Erreichen des besten Stadortes, und auch als ungewohnter, doch idealer Ort zum Drehen eines kleinen Vorstellungsvideos für ein Solokanu. Das Schneiden hat Zeit bis in die Wintermonate, für die Aufnahmen war der Herbst besser. Einige Bildchen davon.

Bis irgendwann, im Stadtgraben? W

Ps. Die Vorrichtung im vorletzten Bild war zum "Bäckerschupfen", wenn deren Brötchen zu klein waren. Nicht zum Untertauchen von Kanuhändlern mit falschen Gewichtsangaben!

http://www.canoebase.at/
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Wolfgang Hölbling

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trullox Offline



Beiträge: 616

19.11.2013 10:56
#39 RE: Paddeln als urbane Subkultur? antworten

Wunderschöne mittelalterliche Bilder, lieber Wolfgang. Dir fehlt nur noch ein Schwert statt des Paddels und dem liebreizenden Burgfräulein die Krone.
Ein Jammer, das es für uns so weit weg ist
Bleibt gesund, schön und reich in jeder Hinsicht!
Fred&Caroline

cb1p111 Offline




Beiträge: 130

19.11.2013 14:07
#40 RE: Paddeln als urbane Subkultur? antworten

Es gibt sie, die graue Seite des Neckar in Stuttgart, mit Betonwänden, Kraftwerken und Industriehinterhöfen.

Aber wenige Meter weiter glaubt man weit draußen zu sein. Wenn dazu noch Licht und Stimmung passen, ist auch hier perfektes Paddel-Ambiente.

(Die Bilder entstanden im Stadtgebiet zwischen Stuttgart-Bad Cannstatt und Stuttgart-Höfen)









Wolfgang Hölbling Offline




Beiträge: 2.916

19.11.2013 16:37
#41 RE: Paddeln als urbane Subkultur? antworten

Danke Fred&Caroline.
Auch für Euch, aus der Ferne, alles Liebe.

Neckar. Welche Farben in der blauen Stunde!

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Wolfgang Hölbling

Keltik Offline




Beiträge: 431

21.11.2013 21:10
#42 RE: Paddeln als urbane Subkultur? antworten

Servus miteinander,

hier in FFB kann man auch nett paddeln. Nicht sehr weit aber stimmungsvoll und vielfach mit dem Gefühl, gar nicht in einer Stadt zu sein:



ACA & DIKA Guide Flatwater bis WW + ILMS

mgiese Offline




Beiträge: 71

26.12.2013 20:19
#43 RE: Paddeln als urbane Subkultur? antworten

Moin,

zum Jahresabschluss hier noch einige Bilder vom urbanen Paddeln 2013.

Weihnachtliche Grüße

Manfred

















Sirob188 Offline




Beiträge: 335

26.12.2013 21:18
#44 RE: Paddeln als urbane Subkultur? antworten

Hier ein kleiner Beitrag aus Berlin. Im Westen der Stadt gibt es die sog. Siemensinsel, da kann man schön drum herum paddeln. Flugzeuge donnern einem über den Kopf, am Saatwinkler Damm donnern die Autos. Es wirkt so schön, kann aber auch mal ganz schön nerven, halt immer laut. Und trotzdem ist es ein Kleinod mitten in der Stadt, mit Enten, Reihern und durchaus klarem Wasser.
Unter dem Radar der Stadt paddeln [Zitat Sebastian] ist nett beschrieben. Du bist mitten drin und doch auf der anderen Seite, nämlich auf der Seite vom Wasser. Oft, meist, paddel ich alleine, habe meinen eigenen Rythmus, der sich so schwer an Kajaks anpassen lässt. Spielerischer, neugieriger, mal hier und da schnüffelnd, beobachtend. Ein Fisch, Reiher usw. Suche die Ruhe und die Konzentration, Konzentration auf was anderes. Manchmal gelingt es, selbst wenn der 10te Jet über Dich hinweg pfeift. Trotz des hupens und des Lärmes kommt manchmal innere Ruhe auf, nicht immer. Manchmal kringel ich nur ein wenig vorm Vereinssteg und bin doch so weit weg, was kaum einer begreifen kann von den Kameraden. Manchmal muss ich mich auspowern, dann treibe ich meine "Dory" die Kanäle entlang und über die Seen. Leider ist der Radius mit dem TWISTER nicht so arg groß.
Oft ist es viel einfacher vom Wasser aus Menschen anzusprechen, da reicht ein kleines Kind, was auf mich zeigt (besonders jetzt in der kalten Zeit) und "Hallo" ruft. Schon redest Du mit unbekannten Vätern, Müttern, Omas 5 Minuten über das Wetter, das Wasser, die Stadt usw. Der Blick von der Anderen Seite schafft Verbindungen, wenn auch nur kurze und flüchtige. Ich war heute wieder auf dem Wasser, Richtung Zitadelle Spandau, wie oft habe ich heute Spazeirgängern und Radfahrern noch frohe Weihnachten wünschen können. Hier auf dem Wasser und im Winter ist die Agression der Stadt wie weg geblasen. Es herrscht meht Offenheit. Das genieße ich. Und das geht glaube ich auch nur, wenn Du alleine unterwegs bist oder mit sehr ähnlich tickenden Mitpaddlern. Sonst stört man sich gegeseitig in seinen Bahnen und notwendigen Zeiten.
Wenn mir in Berlin etwas gefällt und ich es vermissen würde, so sind es genau diese Wasserflächen, Kanälchen und Brücken. Dort stehen Fischer, an die Brückenpfeiler Graffity gesprüht, mit manch verrückten Aussagen, die von Liebe, Hass und Menschen erzählen, wenn auch schon teilweise Jahre alt sind. Was aus Ihnen geworden ist?
Diesen Winter sind die Wasservögel anders, als in den letzten, so kalten Wintern. Sie sind nervös. Alle flattern schnell auf, selbst die so gelassenen Stockenten sind wie angebissen. Kaum kommst Du näher als 10-20m fliegen sie auf.
Paddeln als urbane Subkultur? Auf alle Fälle! Nicht dort, wo man es in Berlin erwarten würde (vor der Bundeswaschmaschine ist es verboten), also nicht in der Stadtmitte, aber drum herum wird viel gepaddelt. Und im Winter kennt man dann doch viele von den Verrückten.

Vielleicht kommt ja ein wenig der städtischen Stimmung rüber...



meint der Boris

Bin mal eben Holz streicheln oder nen TWISTER versenken...

AxeI Offline




Beiträge: 1.001

27.12.2013 12:53
#45 RE: Paddeln als urbane Subkultur? antworten

Das klare Dezemberwetter hat mir bei einer Neckarinselrunde zusammen mit Matthias vor 14 Tagen auch ein paar überraschend ansehnliche Bilder beschert, deren Motiv vielleicht gerade noch als "urban" durchgeht. Unser Universitätsstädtchen hat aus dieser Perspektive (und auch sonst) nicht viel "städtisches" an sich. Das macht es ja so lebens- und liebenswert.

Axel


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