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Dieses Thema hat 19 Antworten
und wurde 1.965 mal aufgerufen
 Ausrüstung > Boote, Paddel, Zubehör, CanoePacks, Kanubau
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raftinthomas Offline




Beiträge: 555

23.09.2012 17:46
#16 RE: Wann braucht ein Paddel "Flex"? antworten

Ich wollte dir nicht auf die Füsse treten, Wolfgang.
Ich habe aber auch nix miteinander verglichen.
Aber ein Vergleich taugt nur, wenn er nicht zu dolle hinkt. Und eine Angel ist nun mal ein in der Theorie technisch ziemlich einfach zu erfassendes Gerät, leicht als progressive Feder ohe jede Torsionseigenschaften zu beschreiben.
Und alles, was ich mit einer Angel an Bewegungen mache ist weit von einer Paddelbewegung weg.
Nur weil ein Paddel und eine Angel in einer Dimension eine ähnliche, stetige Änderung der Federkonstante aufweisen (sollen), sind sie trotzdem nur schlecht vergleichbar.
Das hat nix mit "nicht verstehen wollen" zu tun. Ich weiss, worauf du hinaus willst, aber das ist nur ein gaaaanz kleiner Teil beim Paddel, auch zB verglichen mit den hydrodynamischen Abläufen, aber auch weil hier einfach eine dritte Dimmension hinzu kommt.

grüsse vom westzipfel, thomas

Wolfgang Hölbling Offline




Beiträge: 2.916

23.09.2012 20:00
#17 RE: Wann braucht ein Paddel "Flex"? antworten

Hi Thomas,
Bei Licht betrachtet, sehe ich jetzt auch ohne Goldwaage, daß meine Reaktion von heute Nacht zuwenig Flex hat.
Nimms mir bitte nicht krumm.
LGW

http://www.canoebase.at/
http://www.swiftcanoe.eu/

Wolfgang Hölbling

raftinthomas Offline




Beiträge: 555

23.09.2012 21:35
#18 RE: Wann braucht ein Paddel "Flex"? antworten

;-)

grüsse vom westzipfel, thomas

Dull Knife Offline




Beiträge: 754

23.09.2012 21:54
#19 RE: Wann braucht ein Paddel "Flex"? antworten

Dann kann ich die Chips ja wieder wegpacken.

.

Im Leben ist es wie beim Paddeln: Wenn die großen Wellen kommen, immer in der Hüfte schön locker bleiben.

Mahyongg Offline



Beiträge: 248

09.11.2012 22:16
#20 RE: Wann braucht ein Paddel "Flex"? antworten

Ich hätte ja als Fliegenfischer da noch was zu ergänzen bezüglich der Rotationssymmetrie bei Angelruten.. die gibt es nämlich nur begrenzt. Diese haben i.d.R. einen doch merklichen sogenannten "Sprung" an dem die Sprungkraft größer ist, was dann entweder als Rückgrat der Rute verbaut wird oder als "Bauch". Das ist dann unter Rutenbauern eine Philosophiefrage.

Nicht, dass das jetzt was zur Lösung der Frage beitragen würde, ob das ein treffendes Mittel ist, den "Flex" von Paddeln in seiner Dynamik zu verstehen - generell empfehle ich aber Fliegenfischen, um besser paddeln zu lernen. Bezeichnenderweise kenne ich den ein oder anderen sehr guten Paddler, der diese Theorie mit seiner Praxis zu bestätigen scheint.. :D

Der Flex meiner Wildwasserpaddel im Schaft ist mir übrigens angenehm, den bemerke ich auch nicht negativ. Was mir einerseits gar nicht gefällt, andererseits aber vermutlich meist nur ein Anzeichen für zu großen Krafteinsatz darstellt, ist ein gewisses Nachgeben des Blattes bei kräftigem Zug, was sich dann wie ein kurzes "durchrutschen" anfühlt, wobei nicht das Blatt durch das Wasser rutscht, sondern nur die Spitze des Blattes nachgibt und sich dadurch die Druckverteilung auf dem Blatt ändert.. fühlt sich fast so an, als würde plötzlich die Blattspitze abbrechen, nur viel weniger deutlich natürlich :D

Ich sollte das wohl nicht nur negativ auf das Blatt zurückführen, sondern mal weniger stark dran ziehen. Oder mal ein steiferes Blatt verwenden und schauen, ob sich am Vortrieb was ändert... gebrauchen kann man den im WW ja schon gelegentlich.

;D

J.

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