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Toll, es lohnt sich wirklich!!! Ich kann es mir immer wieder ansehen/hören. Bei der Videoqualität unbedingt auf Vollbildmodus klicken. PC-Boxen bitte aufdrehen. .... Und ich spür es nach Neujahr immer ganz deutlich, der Norden ruft wieder nach uns.
Aber darf man das den eigenen Kindern zeigen? Diese Frage stelle ich mir auch bei den phantastischen Serien von National Geographic. Wer zuerst solche Bilder gesehen hat, der hält das dort gezeigte wahrscheinlich für normal. Der muss doch dann unweigerlich tief enttäuscht sein, wenn er die normale Realität in nordischen Wäldern mal in Natura erlebt. Da sieht man solche Bilder nur mit viel Glück und so selten, das kontrastiert extrem zu den schönen Filmen. Und dann hat man vielleicht keine Lust mehr, sich reale Natur anzutun.
Ein Glück nur, dass ich erst die reale Natur gesehen hatte, bevor solche Bilder Allgemeingut wurden ;-)
Ja, ich finde es auch gut, dass es solche Menschen wie u.a. Stéphane Leroy gibt, die uns diese Bilder präsentieren. Natürlich wissen es bereits Laien, dass sich Tierfilmer manchmal auch "unlauteren" Mitteln bedienen, um das eine oder andere von solchen Szenchen zu bekommen. Stundenlang in Beobachtungshüttchen oder Tarnzelten hocken, dafür braucht es viel Zeit und Geduld, aber vor allem Erfahrung und Kompetenz, um aus den Bildern dann auch am Ende ein sehenswerten 5-Minuten-Film zu machen. Wer aber die WahreNatur, unberührt wie sie damals gewesen ist, erlebt hat, sollte seinen Kindern lieber alte Bilderbücher zeigen und ihnen seine Geschichtlein erzählen.
Sicher erlebt man die Natur auf einem Spaziergang nicht so komprimiert, wie gesehen. Aber hier werden reale Bilder gezeigt, Tiere die extieren, man sieht die Natur so wie sie wirklich ist. ... Im Gegensatz zu Proll-TV, Trash-TV und Volkloreabende im Urlaubsghetto-Hotel.
Wer ab und an mal draußen unterwegs ist, erlebt sicher auch mal beeindruckende Tierbegegnungen.
Den Elch, der plötzlich auf mich zu kommt und 2 m vor mir stehen bleibt oder den Hirsch, der vor dem Kanu den Fluß quert vergesse ich ganz sicher icht mehr ...
>>>> Und dann hat man vielleicht keine Lust mehr, sich reale Natur anzutun. <<<<
Natur ist eben nicht nur dort wo der der Mensch nicht ist. Die Sichtweise, dass die Natur nur ohne uns existiert, entspringt der Zeit, seit der sich der Mensch über Alles andere stellt.
Bleibt man etwas auf dem Teppich, so kann man auch im eigenen Garten oder im Industriegebiet um die Ecke, tolle Tiere beobachten. Für mich ist es weniger das wo, als vielmehr das wie.
@Spartaner Wie sich "Kinder" in der Natur verhalten, wird im wesentlichen davon abhängen, wie sich Eltern/Erwachsene zur Natur verhalten. Tolle hochglanz Tierfilme werden wenig Schaden anrichten.
Da würde ich eher hetzenden, ungeduldigen Eltern (edit: allgemein, nicht auf Spartaner bezogen) auf die "Finger hauen wollen", die ihren Kindern die angeborenen Ausdauer und Geduld rauben. (Wer noch nie gesagt hat: "Nun komm endlich ...", darf jetzt nach mir werfen.)
Nachtrag: Die super Bildqualität des Filmes sollte einen aber darüber nachdenken lassen, ob es schlau ist Kinder/Jugendliche mit einem 10Euro Fernglas abzuspeisen oder ob man Ihnen etwas vernünftiges in die Hand gibt.
Gruß Andreas
"Wie wir die Welt wahrnehmen, hängt davon ab, wie wir uns in ihr bewegen." F. Schätzing
Na ja, ich meinte das auch eher allgemein und nicht direkt auf mein Kind bezogen. Mein Kindchen hat schon einige Naturbeobachtungen machen können (zB hier), noch bevor sie die grandiosen Serien (National Geographic) gesehen hat. Da war das dann auch kein Problem für sie, zu erkennen, dass die dort gezeigten Bilder extrem gut ins Bild gesetzte Ausnahmen sind.
Moin Ein super professionell gemachter schöner Film mit toller Musik.Danke Peter. Die Bilder von Michaels Tochter mit der Schlange im Kontrast dazu, sind natürlich viel höher zu bewerten, da sie nicht gestellt sind. LG Jürgen