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Hallo Sote, kenn ich doch alle schon auswendig, diese wunderbaren Videos :-) Und ich werde mit einem möglichst minimalen Aufwand mit meinem Projekt beginnen, also mit einem "freien" bzw nur festgebänselten Paddel als Ruder. Die Frage mit dem "Können" gehe ich dann anschließend an... Zentrale Frage ist jetzt erst einmal das Rigg - und das Boot. Soll ich den Ottowa oder den großen Penobscot segelklar machen? ;-) Viele Grüße, Fritz
Moin Fritz, erst würde ich mir Gedanken darüber machen, ob du damit zum Spass am segeln ein paar schöne Schläge machen möchtest oder ob du damit auf Gepäcktour gehen willst. Bei nur etwas mehr Wind als in dem Film mit Greg gezeigt, kommst du, so ohne Gepäck, ins surfen, unabhängig davon, dass ein Canadier eigentlich ein Verdränger ist, was dann schnell mit Akrobatik wie ausreiten und sehr sensiblen Manövern zu tun hat, das macht auch richtig Laune bringt dich unweigerlich aber auch schnell an Grenzen des Machbaren. Dein Penobscot ist bewiesenermaßen wellentauglicher als der Ottowa und lässt dir viel mehr Spielraum in bezug auf Zuladung und Wetter. http://www.zollitschcanoeadventures.com/articles/baltic.html Sote segelt eher sportlich (bitte Sote um Korrektur wenn ich das nicht richtig sehe), ich bin eher Tourensegler mit dementsprechender Zuladung. Den Unterschied zu bedenken ist für Ausrüstung, Sicherheit, Fahrweise und Platzierung der Sitzanordnung wichtig. LG Jürgen
Stimmt ich segle eher sportlich, d.h. von einem Standlager aus auf Tagestörns. Mich fasziniert eben die Möglichkeit ein vollwertiges Segelboot zu haben und wenn ich alles demontiere ein vollwertiges Flussboot. Klein, leicht alleine zu Händeln und kostengünstig unter zu bringen.
Gruß - Sote
„Manchmal zeigt sich der Weg erst, wenn man anfängt, ihn zu gehen.“ (Paulo Coelho)
Hallo Jürgen, nein, ich will kein sportliches Segeln, auch will ich keine langen Gepäcktouren unter Segeln unternehmen. Mein Ziel ist es, zum einen meine kurzen eintägigen Ausflüge mit einem eher gemütlichen Segeln optional zu würzen, zum anderen ein Hilfssegel zu haben, das bei längeren Touren mehr bietet als der übliche Regenschirm, also behutsame Halbwindkurse, vielleicht auch mal Versuche am Wind, die für meine Familie möglichst angstfrei verlaufen. Dabei schließe ich nicht aus, im Fall des starken Befalls mit dem Segelvirus auch weitergehende Experimente zu machen, aber dies ist bei den jetzigen Überlegungen ohne große Relevanz. Dem folgend und mal Solway Dory als Maßstab nehmend wäre die Beschaffung (oder Bau) eines kleinen Riggs vernünftig, das dem kleinen Expeditionsrigg entspricht. Dazu ein einfaches Seitenschwert und eine "Paddelruderanlage" Deines Zuschnitts, der in anderen Varianten auch bei Songofthepaddle zu sehen ist. Und das ganze mit dem stabilen Penobscot, auch wenn ich den eher weniger für meine kurzen Ausflüge allein nutze (bzw. nutzen kann). Viele Grüße, Fritz