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vielen Dank Dir, und auch den Anderen. Der "oakie-plains-stove" (mfG: sorry für die Korrektur!) ist in "kalten" Zeiten entstanden, es hat "Weilchen" gedauert bis er mir "gereicht" hat. Ich wünsch Euch warme Zelte!
Hallo Leichtgewicht, der brennt ja super, vielen Dank für den Tip mit der Farbe, bin gerade dabei einen Ofen zu entwerfen, hat sich die Baulänge von 40 cm bewährt? Dann würde ich die für meinen Ofen übernehmen. Gruß Rolf
Hallo Leichtgewicht, werde am Montag mit 1,2 Lehrlingen an dem Projekt beginnen. Ist noch nicht spruchreif aber ich denke den gibt es noch nicht, auch in Deinem Buch hab ich das noch nicht gesehen. Ein Modell aus Pappe habe ich schon vor einem Jahr gefertigt, die Zeit läuft einem einfach davon und deshalb möchte ich unbedingt anfangen. Enige Ideen kommen natürlich auch hier aus dem Forum aber eines ist sicher, die Multifunktiongroßküche (was für ein Wort) von Welfi wird es nicht, denn die ist ja absolute Spitze und eigendlich nicht zu toppen. Wenn ich auch kein Zelt aus feuerhemmendem Material habe,(wie Welfi) es reizt mich einfach mal einen Ofen zu bauen und wenn schon, dann soll es auch ein Besonderer sein. Er ist vorrangig zum heizen gedacht und man kann das Feuer sehen, hat aber auch zur Not eine Kochstelle, mehr wird mal nicht verraten. Ich kann ja vorsichtshalber mal gleich 2 auflegen, falls jemand sonst einen braucht. Gruß Rolf Rolf
Habe bisher die Erfahrung gemacht das der Lack verbrennt und Abblättert. Ein weiterer Nachteil ist das mir die Öfen zu lange stinken ,bis der Lack eingebrannt ist.
Zitat von Peter KringsHabe bisher die Erfahrung gemacht das der Lack verbrennt und Abblättert. Ein weiterer Nachteil ist das mir die Öfen zu lange stinken ,bis der Lack eingebrannt ist.
Der Lack blättert nicht ab, wenn man korrekt vorschleift, da hast Du wohl was falsch gemacht Er verbrennt auch nicht - die Temperatur, die wir als "Glühen" des Stahlblechs sichtbar wahrnehmen beginnt bei rund 400° Celsius, da die Materialdicke meist zwischen 0,5 und 1,5 mm liegt.
Die Kerntemperatur eines (optimal belüfteten) Holzfeuers liegt bei max. 800° Celsius - nur durch Zwangsbelüftung (wie z.B. in einem Schmiedefeuer) erlangt man Temperaturen weit jenseits der 1000°.
Die Außentemperatur eines Zeltofens wird in den seltensten Fällen 500° C übersteigen, daher halte ich Deine Angabe von verbrennendem Lack für unglaubwürdig!
Der Nachteil, dass Dein Ofen gestunken hat, rührt einzig und allein daher, dass Du die Farbe offensichtlich überhaupt nicht IN einem Ofen eingebrannt hast - der Hersteller der Farbe schreibt ein einstündiges Einbrennen bei 160° vor!! Ich habe die Farbe sogar danach auf 250° weiter eingebrannt - als ich den Ofen ersteinheizte, war geruchlich von der Farbe überhaupt nichts wahrzunehmen - SO hält die Farbe auch korrekt!
Peter, sei nicht sauer, Dein Ofen ist wirklich sehr gelungen, aber über Ofenlack Schlechtes zu berichten, wenn man den nicht richtig anwendet, das geht nicht
Hallo Nein bin nicht sauer sondern hast neue Hoffnung geweckt.Werde es noch einmal probieren mit dem lackieren meiner Öfen. Und hoffe das ich dann auch positives berichten kann .
Hallo Du hast 3 Öfen in verschiedener größe . Habe Öfen in verschiedenen gößen gebaut, muß jedoch feststellen das sie von der Heizleistung alle recht dicht bei einander liegen .Ich denke der Rauchabzug mit seinen 60 mm Durchmesser ist für größere Öfen echt knapp bemessen . Mein kleiner Ofen zieht am besten . (140 x140 x 320 mm )ca. 6 l Volumen ) Kannst du gleiches bestätigen ? Vorteil beim größeren Ofen man braucht nicht so häufig Holz nachwerfen und die Kochfläche ist größer.
Nun denn, die Öfen haben ja erheblich unterschiedliche Größen, ist der OSZ40 doch immerhin 3 x so "volumig" wie der Bannerman TI.
Die 60 mm Ø sind in jedem Fall ausreichend, soll doch in einem ZO nur beim Anfeuern "ordentlich Zug" herrschen, ganz im Gegenteil, ich muss annähernd immer den Zug bremsen (drosseln), um eine optimale Verbrennung zu erreichen.
Wenn die Luft ungehindert rein und raus saust, bekommst Du ein schönes Schmiedefeuer, welches das Holz nur so wegsaugt (will meinen, der Holzverbrauch steigt unproportional an) - und wer hat schon Lust, alle 10 Minuten Holz nachzulegen.
Von daher kann ich Deine Feststellungen nicht bestätigen, meine "3" ziehen alle gleich gut, doch ist die Wärmeausbeute bei dem (größten) OSZ40 in der Tat fast drei Mal größer als beim (kleinsten) Bannerman TI.
(Ich finde das auch physikalisch logisch, wird doch in einem großen Ofen deutlich mehr Verbrennungsenergie einer größeren Holzmasse in Wärme umgesetzt - Heizwert bei Holz liegt zw. 4 und 5 kwh/kg, dh. wenn mehr Holz im Ofen brennt, wird mehr Wärme an die Umgebung abgegeben)
Hallo Ja richtig je mehr Holz desto größer die Energie,aber dennoch muss die Ofengröße im Verhältnis zum Abgasrohr stehen Es gibt doch bestimmt so etwas wie ne Faustregel,werde mal schauen ob ich an Fachwissen von nem Kaminbauer komme. Die Verbrennung ist bei meinen größeren Öfen unsauber,erkenne das ganz deutlich an den Rußablagerungen an der Scheibe.
@Peter >>>> Mein kleiner Ofen zieht am besten. >>>> Die Verbrennung ist bei meinen größeren Öfen unsauber,erkenne das ganz deutlich an den Rußablagerungen an der Scheibe.
Nach Aussage unseres Schornsteinfegers geht es beim ziehenden Ofen um Druckunterschiede von 5 Pascal. Für Dein 6cm Abgasrohr entspricht das einem Druck der von einem 1,8g schweren Gewicht auf den Rohrquerschnitt erzeugt wird. Man kann sich also leicht vorstellen, dass das ganze System recht empfindlich ist und zum Beispiel bei Undichtigkeiten, also den Zustrom von kalter "Falsch"-Luft nicht mehr funktioniert.
Was man leicht beim Querschnitt von Abgasrohren übersieht ist das Quadrat, Ein 5cm Durchmesser Rohr hat nur 70% der Fläche eines 6cm Rohres, das 7cm Rohr hat dann schon 136%.
Für die Rußablagerungen an der Scheibe kann es viele Gründe geben. Der häufigste den ich bisher beobachtet habe, ist eine, in die obere vordere Ecke hinein drehende Luftwalze, die dort die Brenngase auf der Großen Fläche so stark abkühlt, das der Brennprozess aufhört und Ruß entsteht.
>>>> ... je mehr Holz desto größer die Energie, Dabei spielt die Zeit auch eine Rolle und wenn die Abgastemperatur sehr hoch ist, kann zwar mehr Energie da sein, aber diese verschwindet direkt im Schornstein.
Im Endeffekt hilft probieren sicher weiter als studieren.
Gruß Andreas
"Wie wir die Welt wahrnehmen, hängt davon ab, wie wir uns in ihr bewegen." F. Schätzing
ich hatte letztens Besuch in meiner cabin. So ein übergewichtiges und zudem humorloses Leichtgewicht samt Frau belagerte meine Feuerstelle und stellte das Tipi eigenmächtig auf meinem Grund auf. Wegen Sturm und Schneeregen verzogen wir uns rechtzeitig in besagtes und zudem von meinem Ofen beheiztes Zelt. Leichtgewicht hatte (zu meinem anfänglichen Verdruss) den von mir gefertigten Ofen tatsächlich mit Farbe verschandelt. Aber: sieht gut aus, Farbgebung ist ansprechend und vor allem stabil, gast nicht aus und es macht Spaß, das eigene Fabrikat in üblicher Nutzung zu sehen.
Sollte Interesse bestehen, ich hab noch einen Ofen übrig - von dem ich mich trennen kann. In mein vatikanisches cft paßt der Schneewittchen-Ofen doch am besten! Anfragen bitte per pm.