Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 
Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 38 Antworten
und wurde 12.353 mal aufgerufen
 Ausrüstung > Zelte, Öfen, Kochen, Lagerleben
Seiten 1 | 2 | 3
Ulme Offline




Beiträge: 793

29.11.2011 09:48
#16 RE: Österreichisches Feldtarnzelt antworten

Zitat von saniwolf
Hallo,

Mir gibt vor allem dieser Beitrag in "outdoorseiten.net" zu denken:

Zitat
Achtung! Ich muss hier eine Warnung herausgeben.

Trotz Baumwolle: Das Zelt ist sehr leicht entflammbar! Einem Freund ist auf einem Treffen das Zelt komplett abgebrannt, ....



Mit Gruß aus Unterfranken

Wolf




Geht es hier jetzt noch um das österr. Zelt des Threadstarters oder um das Polnische?

Viele Grüße

Ulme

GünterL Offline




Beiträge: 1.033

29.11.2011 09:56
#17 RE: Österreichisches Feldtarnzelt antworten

Hi,
hat schon jemand das österreichische Zelt auf Feuerfestigkeit getestet?
Der Beitrag im Outdoorsteiten.net Forum beschreibt ja das polnische Zelt
und dessen Brandgefahr. polen war zu der Zeit, als diese Zeltplanen im Armeeeinsatz waren,
noch hinter dem eisenen Vorhang. Deshalb glaube ich nicht, dass die Zeltplanen von
Polen und Österreich die selben waren...

Das nur so nebenbei.

LG Günter

Edit: Ulme, du warst schneller

Ulme Offline




Beiträge: 793

29.11.2011 10:32
#18 RE: Österreichisches Feldtarnzelt antworten

Servus Günther!

Wenn ich bedenke wie damals im Semmeringgebiet die Kanonenöfen samt Rohren geglüht haben in den Zelten bei draußen minus 25 Grad. War auch das Material.
Ich war damals von der Milak aus begleitender Kraftfahrer für eine Jagdkampfwoche der Fähnriche.
Selten so viel Unfug erlebt in einer Woche.

Viele Grüße

Ulme

Mxrtyn Offline



Beiträge: 89

01.12.2011 23:38
#19 RE: Österreichisches Feldtarnzelt antworten

Hallo zusammen,

genau, daß mit der Brandgefahr waar das polnische Zelt, was ich gar nicht haben wollte.
Das österreichische Tarnzelt nenn ich auch nicht Müll. Kein Boden? Ist mir schon klar.
Ich wollte nur gerne wissen, ob das Ding einigermaßen dicht ist und nicht feuergefährlich.
Ich wollte halt nur nach persönlichen Erfahrungen fragen, wenn die hier niemand hat, dann werde ich es einfach selber ausprobieren und meine Erfahrungen hier mitteilen.

spritzige Grüße (Paddelstütze genannt)
............................................Martin
Paddeln? Ja, bitte

Ulme Offline




Beiträge: 793

02.12.2011 07:00
#20 RE: Österreichisches Feldtarnzelt antworten

Zitat von Mxrtyn
Hallo zusammen,
...
Ich wollte halt nur nach persönlichen Erfahrungen fragen, wenn die hier niemand hat...



Natürlich habe hier Leute Erfahrung mit dem Zelt, bzw. mit Zelten aus dem Material.
Ist das nicht rausgekommen?
Was willst du hören?
Ja, das Material ist "dicht". So dicht wie so ein Baumwollgewebe halt sein kann ohne Kunstfaseranteil und ohne Innenzelt.
Wenn du dich nach ein paar Stunden Dauerregen an die Bahn lehnst, wirst du nass.
Das wirst aber auch im Tentipi ohne Innenzelt.
Wenn du dich von der Zeltbahn fern hältst, für einen Burggraben rund ums Zelt sorgst, und dich selber auf halbwegs dicke Matten legst wird es dich trocken halten.

Viele Grüße

Ulme

absolut canoe Offline




Beiträge: 1.361

02.12.2011 09:09
#21 RE: Österreichisches Feldtarnzelt antworten

""n Baumwollgewebe halt sein kann ohne Kunstfaseranteil und ohne Innenzelt.
Wenn du dich nach ein paar Stunden Dauerregen an die Bahn lehnst, wirst du nass.
Das wirst aber auch im Tentipi ohne Innenzelt."""

nur mal zur Info Tentipi hat ein Baumwoll/Polyester Mischgewebe - Cotpolmex P z.B
beim Safir,
nicht vergleichbar mit den reinen Baumwollgeweben, wo obengenanntes sehr schnell
eintritt. Beim Tentipi Safir ist mir das noch nicht vorgekommen.
Gruß aus der Nordheide
Albert

Ulme Offline




Beiträge: 793

02.12.2011 09:29
#22 RE: Österreichisches Feldtarnzelt antworten

Zitat von absolut canoe


""n Baumwollgewebe halt sein kann ohne Kunstfaseranteil und ohne Innenzelt.
Wenn du dich nach ein paar Stunden Dauerregen an die Bahn lehnst, wirst du nass.
Das wirst aber auch im Tentipi ohne Innenzelt."""

nur mal zur Info Tentipi hat ein Baumwoll/Polyester Mischgewebe - Cotpolmex P z.B
beim Safir, nicht vergleichbar mit den reinen Baumwollgeweben, wo obengenanntes sehr schnell
eintritt. Beim Tentipi Safir ist mir das noch nicht vorgekommen.
Gruß aus der Nordheide
Albert



Deshalb schrieb ich OHNE KUNSTFASERANTEIL.
Zum Rest: soll ich mein Tentipi nun bei dir reklamieren?
Ich dachte es ist nur normal und logisch dass - lehnt man sich nach ein paar Stunden Regen an die Außenwand des Tentipi oder berührt man diese mit der nackten Haut - man nass ist.
Ich habe ja nicht gesagt dass ein Sprühnebel im Inneren auftritt.

Viele Grüße

Ulme

Mxrtyn Offline



Beiträge: 89

04.12.2011 11:01
#23 RE: Österreichisches Feldtarnzelt antworten

Hallo Ulme und Albert,

vielen Dank für Eure Antworten, das hilt mir schon weiter.
Bleibt nur noch die Frage nach der Funkenbrandgefahr. Habt Ihr für mich diesbezüglich auch eine Einschätzung?

spritzige Grüße (Paddelstütze genannt)
............................................Martin
Paddeln? Ja, bitte

Kanufox Offline



Beiträge: 24

12.12.2011 12:43
#24 RE: Österreichisches Feldtarnzelt antworten

Hier einige Illustrationen zum östrerreichischen und zum schwedischen Armeezelt.
Das österreichische Zelt finde ich super. Sehr gute Qualität, deutlich bessere Höhe und auch größere Grundfläche als das schwedische Tarnzelt.
Dass der Boden fehlt, kann ja wohl kein Problem sein. Man legt einfach eine Plane drunter und fertig. Wenn man die Plane etwas größer nimmt als die Grundfläche ist, kann man sie an den Zeltwänden etwas hochziehen bzw. hochstehen lassen. Dann hat man auch Schutz vor Regenwasser am Boden und vor Zugluft. Wirkliche Nachteile gegenübger Kunststoffzelten sind nur das Gewicht und der fehlende Mückenschutz. Beim Kanufahren ist das Gewicht aber nicht so entscheidend. Und vor Mücken schützt auch eine Stelle mit etwas Wind.
Das österreichische Zelt kann man auch als Flachversion benutzen mit zwei Bahnen. Das dürfte aber eher etwas fürs Militär sein oder als Aufbauvariante bei starkem Wind.
Ich bin ein bekennender Fan dieser Baumwollzelte. Denn die Schlafqualität und die Belüftung sind einfach prima. Außerdem dämpft die Baumwolle auch den Schall besser. Das Zelt raschelt nicht so bei Wind wie ein Kunststoffzelt, und auch die Außengeräusche sind etwas gedämpfter, was durchaus zum Wohlfühlen beiträgt. Freilich braucht man etwas Übung im Umgang damit.

Kanufox Offline



Beiträge: 24

12.12.2011 12:48
#25 RE: Österreichisches Feldtarnzelt antworten

Ups, wo sind die angehängten Fotos hin??

Kanufox Offline



Beiträge: 24

12.12.2011 12:50
#26 RE: Österreichisches Feldtarnzelt antworten

nochn Versuch

Kanufox Offline



Beiträge: 24

12.12.2011 13:20
#27 RE: Österreichisches Feldtarnzelt antworten

österreichisches Zelt von außen




Österreichisches Zelt in Flachversion für 2 Personen:






schwedisches Zelt von innen





schwedisches Zelt von außen:





Kanufox Offline



Beiträge: 24

13.12.2011 12:24
#28 RE: Österreichisches Feldtarnzelt antworten

@ Mxrtyn: Das mit der Funkenbrandgefahr bei Baumwollzelten halte ich für ein Gerücht. Seit Jahrzehnten werden in Baumwollzelten Zeltöfen verwendet, und das Rauchrohr wird durch eine Öffnung in der Zeltbahn geführt. Baumwolle ist bei Zelten - ebenso wie bei Schlafsäcken - gerade nicht gegen Funkenflug empfindlich, jedenfalls nicht so stark wie Nylon. Natürlich kann Baumwolle brennen, aber damit ein komplettes Zelt abbrennt muss schon ein ganz großes Missgeschick passiert sein.
Brandgefahr könnte ich mir beim ungarischen Armeezelt vorstellen, das nicht aus Baumwolle gefertigt ist:


@Martin und Wenigpaddler:
Mit den Dreieckszeltbahnen kann man problemlos Zelte mit Vordach und in Stehhöhe bauen. Man braucht dann aber mehr Planen. Beispiel für ein Vordach: Eine einfache Pyramide aus 4 Bahnen kann mit 2 weiteren Bahnen ergänzen, die mit der Spitze nach unten als Verlängerung von zwei gegenüberliegenden Seiten angebracht und oben zusammengeknöpft werden. Natürlich braucht man noch eine zweite Zeltstange. Der Zelteingang ist dann die Zeltbahn unter dem Vordach. Er kann bei Regen offen bleiben.
Stehhöhe erreicht man, wenn man eine doppelstöckige Pyramide aus 16 Bahnen errichtet. Die ist dann beim schwedischen Armeezelt 2,40 m hoch, beim österreichischen Zelt sogar 2,80. Man kann auch dreistöckige Pyramiden bauen. Im Internet gibt es Bilder vom Bundesgrenzschutz, der ähnliche Bahnen wie das österreichische Bundesheer hatte. Dort kann man u.a. eine 3-stöckige Pyramide sehen. Auch von der schwedischen Armee gibt es Fotos, man suche bei Google unter "regnskydd".
Der Klassiker sind natürlich die bebilderten Vorschriften der Wehrmacht, in denen eine ganze Reihe von Anwendungsmöglichkeiten gezeigt werden. Instruktiv dazu ist die Seite zeltbahn punkt net slash tent punkt htm.

Wenn wir schon mal beim Thema sind: Die NVA-Zeltbahnen sind auch brauchbar. Hier Beispiele für ein Zelt aus 4 Bahnen und eine 3-eckige Pyramide aus 3 Bahnen:



Kanufox Offline



Beiträge: 24

13.12.2011 12:25
#29 RE: Österreichisches Feldtarnzelt antworten

@ Hornbläser:
Das polnische Armeezelt ist als neuwertig verfügbar. Es besteht aus Baumwolle, dementsprechend gering ist die Brandgefahr. Auf den folgenden Bildern ist auch sichtbar, wie das Problem des fehlenden Bodens gelöst werden kann:

Bei Nacht und Regen: Man sieht die abperlenden Regentropfen glitzern:

Und so sieht es dann innen aus:

Hornblaeser Offline




Beiträge: 159

16.12.2011 22:17
#30 RE: Österreichisches Feldtarnzelt antworten

Hallo Kanufox, Danke! Allerdings kenne ich es ganz gut, denn ich habe es selber in meinem Besitz :-) Da ich aber mich wegen der Enge darin dort drin nicht wohl fühle - ich kann nicht drin liegen, ohne "Kontakt" mit dem Zelt zu haben - ist es jetzt vor allem Abenteuerspielplatz für die Kinder. Den Hinweis auf die Brandgefahr hatte ich dem oben erwähnten Beitrag aus dem Outdoorforum entnommen. Aber ich finde die Einfachheit der Konstruktion dieser Armeezelte nach wie vor sehr sympathisch. Viele Grüße, Fritz

Seiten 1 | 2 | 3
 Sprung  

Canadier.com ACA Kanuschule