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Dieses Thema hat 4 Antworten
und wurde 1.423 mal aufgerufen
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Pjotl Offline



Beiträge: 2

14.10.2011 16:01
Auflösung Kanadierwerkstatt antworten

Hallo,

bei mir im Betrieb (www.exhaus.de) wird unsere Kanuwerkstatt aufgelöst. Die Jugendlichen haben heutzutage keinen Bock mehr auf Kanu - und Kajakbau.

Jetzt haben wir noch einiges an GFK und Laminierzubehör , das einfach zu schade wäre, um es zum Sondermüll zu bringen.

Glasfasermatten:




Harze und Chemikalien:







Ausserdem gibt es noch die Formen für Zweierkanadier und Topolino.

Ich habe aber im Moment auch keinen Plan, wer sowas gebrauchen kann.

Wenn also hier sich jemand mit GFK- Formenbau/ Kanubau beschäftigt, oder jemand kennt, der jemand kennt....., ...der kann sich ja bei mir melden ( peter/at/exhaus.de ).

Das Zeug kann in Trier abgeholt werden, und wenn dann noch ne Spende für das Jugendzentrum abfällt, umso besser.

(Evtl ist im Winter auch ein Transport nach Niedersachsen oder Richtung München möglich)

cello Offline




Beiträge: 185

14.10.2011 22:20
#2 RE: Auflösung Kanadierwerkstatt antworten

... du hast eine mail...

Mahyongg Offline



Beiträge: 248

16.10.2011 11:41
#3 RE: Auflösung Kanadierwerkstatt antworten

Hmm.. kann es sein, das die jugendlichen heute nur keine Lust haben, Kanu- und Kajakbau auf dem technischen Stand von 1960 zu betreiben? Geruchsarme Epoxidharze und Stitch&Glue-Bauweise für schnell & leicht gebaute, tolle Holzboote wären vielleicht eine alternative.. also DEM Zeug würde ich mich auch nur allzu ungern aussetzen (also Polyestherharz.. juck..)

Just a thought.. wäre doch schade wenns daran lag ;D

Cheers,

Jan

Pjotl Offline



Beiträge: 2

17.10.2011 09:55
#4 RE: Auflösung Kanadierwerkstatt antworten

Hallo,

erst mal sorry, dass ich mich jetzt erst melde; aber ich war über das Wochenende nicht online.

Daher arbeite ich jetzt erst die eingegangenen mails der Reihe nach ab.

Es haben sich einige Interessenten gemeldet, werde an dieser Stelle das Ergebnis dann auch bekannt geben.

@ Jan:

die aktuelle Jugendkultur ist vielschichtiger, als das sich das Interesse oder Desinteresse an einer Sache an den Ausgangsstoffen festmachen lässt. Generell lässt sich, für unser Klientel, leider auch ein Mangel an kreativer, praktischer Freizeitgestaltung konstatieren.

Ausserdem ist Jugendbewegung im dauerhaften Fluss, und damit ständigem Wandel unterworfen. Was heute noch hip ist, ist morgen vielleicht schon uncool. Früher war es der Kanubau, dann die Mopedwerkstatt, gefolgt vom Skatevirus und der Graffiti-Bewegung.
Heute geht der Trend leider eher zum virtuellen Leben.

Wir als Jugendeinrichtung versuchen diesen Wandel zu kreativ begleiten, aber nicht unbedigt zu lenken.


Vielen Dank für das Interesse!
Peter

markuskrüger Offline




Beiträge: 1.011

17.10.2011 14:10
#5 RE: Auflösung Kanadierwerkstatt antworten

Ich möchte keinem den Spaß verderben, aber Gefahrstoffe dürfen in solch offensichtlich beschädigten (und wahrscheinlich nicht mehr zugelassenen) Gebinden nicht transportiert werden - Und das mit gutem Grund. Dabei sind übrigens sowohl Versender, Verlader, Transporteur als auch Empfänger in der Haftung...
Schon die Lagerung erscheint ja sehr 'kreativ'.

Gruß,
Markus


PS: Wikipedia sagt zu deem beispielhaften Sack Benzoylperoxid u.a.

Zitat
Beim Erhitzen kann Benzoylperoxid explodieren. Deshalb enthält im Handel befindliches Benzoylperoxid immer Phlegmatisierungsmittel (z. B. 20% Wasser) oder Weichmacher zur Stabilisierung.


oder

Zitat
Industriell wird Benzoylperoxid als Initiator bei der Acrylharzproduktion nicht mehr eingesetzt, da dann ca. 0,2% Benzol als Zerfallsprodukt in den Kunstharzen enthalten ist. Als Alternative wird z.B. Dicumylperoxid verwendet.



Organische Peroxide bilden nicht umsonst eine eigene Gefahrgutklasse.

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