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Dieses Thema hat 48 Antworten
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 Ausrüstung > Zelte, Öfen, Kochen, Lagerleben
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Welfi Offline



Beiträge: 351

07.03.2011 13:22
#31 RE: Rost am Boden ? antworten

mir scheint hier wird bezüglich Rost ganz gewaltig übertrieben. Meinen Gartengrill, den ich einst vor 40 Jahren aus ganz normalem Stahlblech herstellte gibt es heute immer noch. Das einzige was mir inzwischen durchgerostet ist, ist das darunter angebrachte Ascheblech, weil ich es nicht ständig entleerte, der Grill die meiste Zeit im Freien stand und so sich Regenwasser länger in der Asche halten konnte. Welche PKW-Marken halten so lange ??

In meinem OSZ40 sehe ich nach einem Jahr innen keinerlei Rost, denn wo soll der herkommen, wenn er trocken steht, da sind höchstens noch Rußreste vorhanden. Selbst so ein mongolisches Einfachöfelchen hält offenbar eine Generation lang.


Und übrigens Herdringe hat der Campfire Stove und natürlich sind solche auch beim OSZ40 möglich, wenns noch nicht bekannt sein sollte.


Ein Grüaßle in den Rest der Welt,

Welfi...

Trapper Offline




Beiträge: 1.561

07.03.2011 21:54
#32 RE: Rost am Boden ? antworten

...ich habe die "Rostfrage" auch nicht aus Angst vor Durchrostung gestellt, sonder eher weil ich dadurch ein versauen der
übrigen Ausrüstung befürchte. Da ich den Ofen auch auf Reisen im Boot mitführen will,ist das schon eine Thema. Da ist ständiges
abreiben mit Oellappen etc. nicht so einfach.

Internette Grüße Thomas

Welfi Offline



Beiträge: 351

07.03.2011 22:10
#33 RE: Rost am Boden ? antworten

Hallo Trapper,

geht doch auch auf andere Art. Schau Dir doch mal das Foto des Zeltofens von Leichtgewicht an. Und selbst wenn man die Methode "einölen" wählt ist während Deiner Tour ein Ölbad auch nicht erforderlich. Das wäre ja wohl absolut übertrieben.

Grüaßle Welfi...

--übrigens, meinen Zeltherd verpacke ich noch in eine Tasche, weil Restasche gibt es irgendwo immer--

--Dem OSZ40 liegt sogar ein passende Bürste bei, mit der Rußteile locker entfernt werden können. --

Rheinländer Offline




Beiträge: 376

07.03.2011 22:20
#34 RE: Rost am Boden ? antworten

Hi Thomas, von Berufswegen würde ich sagen da hast du wenig zu befürchten. Du musst auf keinen Fall ständig nachölen. Das mit dem Öl ist eher von Bedeutung, wenn der Ofen eingelagert wird. Hier ist weniger mehr und wenn du planst ihn mit auf Tour zu nehmen wisch ihn mit einem trockenen Tuch ab und heiz nochmal ordentlich durch. Dann befindet sich immer noch "Patina" auf dem Blech, welche schützend wirkt. Falls dann mit der Zeit doch Flugrost entstehen sollte, kannst du den später mit Flies oder Topfreiniger entfernen. Kannst ihn ja auch noch in nen Stoffbeutel packen um den Rest der Ausrüstung zu schützen.
So weit meine Einschätzung als Schlosser.

Würde ich noch als Schlosser im öfftl. Dienst arbeiten, hätte ich übrigens schon meinen Ofen. So muss ich noch ne Nacht drüber schlafen und überlegen welchen ich kaufe.

Gruß Björn

markuskrüger Offline




Beiträge: 1.011

08.03.2011 10:44
#35 RE: Rost am Boden ? antworten

Zitat von Trapper
...ich habe die "Rostfrage" auch nicht aus Angst vor Durchrostung gestellt, sonder eher weil ich dadurch ein versauen der
übrigen Ausrüstung befürchte. (...)


Geschirr, das auf dem Feuer verrußt ist, wasche ich ab. Alles andere verpacke ich in eigene Taschen/Kisten. Beim Einölen des Ofens muss man auch einigen Dreck abrubbeln. Das ist für mich etwas, was ich mal nach einer Tour mache, aber nicht nach jeder Benutzung. Aber auch nach dem Reinigen und Einölen würde ich meinen Ofen nicht zwischen meine (weißen Outdoor-) Hemden packen.

Ich hatte mehrmals eine Faltfeuerstelle mit nicht rostfreien Wänden mit. So lange die nach der Benutzung grob abgewischt und trocken gelagert wurde, gab es etwas Flugrost, mehr nicht. Ich habe ggf. mit etwas Speiseöl am Lappen abgewischt. Ist bei der nächsten Benutzung sowieso wieder verbrannt.

Gruß,
Markus

docook Offline




Beiträge: 885

08.03.2011 11:09
#36 RE: Rost am Boden ? antworten

Moin Moin,
mein Zeltofen, ein Eigenbau mit Gussunterteil und Nirooberteil, ist seit gut 5 Jahren im Einsatz. Ab und zu wird der eingeölt und angeheizt. Das Öl trocknet dann und bildet die sog. Patina. Da rostet (Guss) oder gammelt nichts. Eine gewisse "Restfettigkeit" bleibt aber ich denke die Sorgen einiger zukünftigen Ofennutzer in Bezug auf Rost sind nicht begründet, sofern ich den Ofen immer trocken verstaue und nicht im Regen draußen stehen lasse. Auch Welfis Öfen habe ch schon bei mehrmaliger Nutzung gesehen und die machen einen guten Eindruck.
Viele Grüße
docook

Trapper Offline




Beiträge: 1.561

08.03.2011 12:06
#37 RE: Rost am Boden ? antworten

Ok,ok,ok, ihr habt mich überzeugt! Ich glaube euch und werfe meine Bedenken über Bord! War ja auch nur ne Frage!
Mein Edelstahl-Petz-Modell kennt ja auch ohne Pflege keinen Rost!
Mit Ruß an Töpfen,Murikka und Co. komme ich übrigens ganz gut zurecht.

Internette Grüße Thomas

Welfi Offline



Beiträge: 351

08.03.2011 12:31
#38 RE: Rost am Boden ? antworten

Zitat
Mit Ruß an Töpfen,Murikka und Co. komme ich übrigens ganz gut zurecht.



Hallo Trapper,

und zu guter Letzt hast Du doch bestimmt für Dein Küchengeschirr eine Bürste und Taschen, damit auch dem letzten Stäubchen begegnet werden kann.


Liebe Grüße,

Welfi...

Wezo Offline



Beiträge: 25

08.03.2011 17:30
#39 RE: Rost am Boden ? antworten

Pfannen lassen sich besser wieder vom Russ befreien, wenn man ihre Aussenseite vor dem Gebrauch dünn mit Abwaschmittel bestreicht. Sollte aber nur angewendet werden, wenn das Abwaschwasser auch über eine Kläranlage entsorgt wird. Das sollte aber selbstverständlich sein.

Werner

christianxlaura Offline



Beiträge: 7

17.03.2011 16:15
#40 RE: Ofen neu Anschaffung antworten

Hallo,

gibt es einen Shop in Europa, der die Kni-co Öfen vertreibt? Ich hätte gern den Packer JR. Oder habt ihr die alle in den USA bestellt? Wie sah es da mit Zoll und Steuern aus?

Gruß Christian

Amateur Offline




Beiträge: 500

17.03.2011 16:25
#41 RE: Ofen neu Anschaffung antworten

2007 kamen für den kleinen Snowtrekker (entspricht wohl diesem) noch folgende Kosten zusammen:

192,95 (Ofen inklusive fünf Rohrsegmente [drei davon ineinanderschiebbar], 'Spark-Arrester', Zugklappenrohr und variables Umlenkelement) und Fracht
5,21 (Zoll)
37,65 (MwtSt.)
macht: 235,81 EUR

(die Kostenaufstellung habe ich hier wiedergefunden)

Axel

P A D D E L B L O G

bjoernen Offline




Beiträge: 417

17.03.2011 18:43
#42 RE: Ofen neu Anschaffung antworten

Zitat von thelonetrapper
Hier die Problematik, ich brauche ein Ofen für mein Tipi (7er), meine preisliche Schmerzgrenze liegt sehr niedrig. ...

Hallo Heiko,
ich hatte mir mal zum Angewöhnen einen Schwedischen Zeltofen zugelegt. Der Preis bei einem anderen als dem hier zitierten Anbieter lag bei 109 Euronen. Das 4kg ! schwere Ofenrohr habe ich durch ein Federstahlrollrohr ersetzt, wodurch der Ofen mit allem Gerödel nur noch 7 kg wiegt. Somit hatte ich für weniger als 150 Euro einen recht guten Zeltofen. Meine Erfahrungen mit dem Ofen sind:

+ Er hat einen etwas kleineren Flächenbedarf, wird also nicht so leicht an- und umgerannt.
+ Durch seine Höhe hat er eine sehr große Abstrahlfläche. Das ist besonders im Tarp-Betrieb von extremem Vorteil.
+ Er schluckt ellenlanges Holz. Dadurch entfallen pro Holzstück mindestens zwei Sägeschnitte!
+ die große Einfüllöffnung von oben und die Holzlänge garantieren eine lange, beschickungsfreie Betriebszeit.
+ Er ist verhältnismäßig leicht (mit Rollrohr 7 kg).
+ Durch seine Größe und Form passt er in normale Packsäcke.
+ Er ist robust, gibt wegen der Ascheschale nur sehr wenig Hitze nach unten ab, kann deshalb problemlos auf dem Zeltboden betrieben werden.
+ Er zieht so gut, dass man auf der geöffneten Beschickungsluke kochen kann, falls mal kurzfristig sehr viel Hitze benötigt wird.
+ Der Deckel und die Scharniere schließen eben mit der restlichen Ofenoberfläche ab. Für einen normalen Topf, meinen kleinen 0,75 DO oder meinen Percolator ist da immer Platz.
+ Die Lackierung ist Hitzebeständig, ich habe bis jetzt noch keinen Rostbefall.

- Die o.g. Kochfläche ist jedoch deutlich zu klein für die im Tipi-Betrieb gerne verwendeten Gusseisenpfannen, -Töpfe, Murikas etc.
- Knapp 2 mm Stahl haben keine große Wärmespeicherkapazität. Ist der Ofen aus, wird's bald danach kalt. Aber das ist sicherlich auch eine Frage der Interessenabwägung Gewicht versus Wärmekapazität.


Das Thema "Kochen" hatte ich jedoch schon vor dem Erwerb des Ofens mittels der Anschaffung eines Dutch Ovens abgearbeitet. Es geht nichts über eine schöne Kohlegrube, in der der DO vor sich hinköchelnd angenehme Düfte von sich gibt . Kohle anzünden und aufheizen geht meiner Erfahrung nach am besten mit dem Turbo-Kohle-Heizer aus der bekannten Ikea-Outdoorabteilung (Ich nehme dafür den größeren Küchengerätekorb). Wird der gerade nicht benötigt, so birgt er trockenes Anzündholz für mindestens 3 Lager-Tage.


Grüße

Björn

... der mit dem Ally tanzt ...
(und ständig an's Essen denkt)

welle Offline




Beiträge: 1.525

17.03.2011 19:00
#43 RE: Ofen neu Anschaffung antworten

moin Björn

ja jeder fängt mal mit dieser Schwedenrakete an - bei mir steht noch einer im Bootshaus -
hat beim Weihnachtsbaumverkauf die Füße gewärmt - ist abzuholen für 70,00 Euro cash
(ohne Garantie Umtausch oder sonstige Ansprüche und der Preis ist nicht verhandelbar)
cash abholen und Schluss
Gruß
Albert

Marcus Offline



Beiträge: 95

17.03.2011 19:35
#44 RE: Ofen neu Anschaffung antworten

Hallo Christian

Ja, ich habe den kni-Co Packer Jr direkt in Wallowa/Oregon bestellt. Das ging problemlos, Zahlung allerdings nur per Kreditkarte möglich.
Ich weiß gerade nicht mehr genau was da an Kosten für Versand und Zoll dazu kamen ... das könnte ich aber eventuell nochmal in Erfahrung bringen (Rechnung suchen )
Jedenfalls war es wirklich erstaunlich günstig.
Du kannst da aber einfach mal per mail anfragen was es komplett kostet. Der Kontakt war sehr nett.
Nur etwas Geduld muss man mit der Antwort haben ... Zeitverschiebung

... ah ja, ich lese gerade Axels Auflistung ...
Wie gesagt, weiß gerade nicht genau was ich gezahlt habe, ich bin aber der Meinung, dass es deutlich weniger war.

Hab jetzt doch noch ne alte mail gefunden.
Also: Ofen (inklusive Rohrsegmenten, Spark-Arrester, Zugklappenrohr) + Sideshelf + Versandkosten = 237,50$ = 169,58€
Da kommt dann noch die Zollgebühr, aber das war auch nicht viel, 5€ oder so...

Beste Grüße
Marcus

Marcus Offline



Beiträge: 95

17.03.2011 20:07
#45 RE: Ofen neu Anschaffung antworten

Ich sehe gerade, dass Axel den Snowtrekker mit dem kni-Co "Alaskan Junior Camp Stove" vergleicht, der ist allerdings etwas länger als der Packer Jr.

Bist du sicher Axel, dass dieser deinem Snowtrekker entspricht?
In deinem Blog sieht der Ofen ganz genau so groß aus wie mein Packer Jr.

Wie auch immer, der kleine Packer heizt unser Bergans 6-8 (ca. 4m Durchmesser), wie vorher schon erwähnt, absolut ausreichend.

Gruß
Marcus

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